Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 02.10.1995

Rechtsprechung
   BVerwG, 24.01.1996 - 2 WD 26.95   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Recht der Soldaten: Disziplinarmaßnahme bei Entwendung von Bundeswehrmaterial, Rückgabe des Diebesgutes vor Tatentdeckung

Verfahrensgang

  • TDG Nord, 18.05.1995 - N 7 VL 16/94
  • BVerwG, 24.01.1996 - 2 WD 26.95

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 103, 290
  • NVwZ-RR 1996, 515
  • DÖV 1996, 564
  • NVwZ 1996, 1106 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BVerwG, 13.01.2011 - 2 WD 20.09  

    Durchführung der Berufungshauptverhandlung sowie Entscheidung des Senats über die

    Er hatte deshalb eine demjenigen Soldaten vergleichbare Vertrauensposition inne, dem das gelieferte Material dienstlich zur Verwahrung und Verwaltung anvertraut ist (vgl. Urteil vom 24. Januar 1996 - BVerwG 2 WD 26.95 - BVerwGE 103, 290 = Buchholz 235.0 § 34 WDO Nr. 10).

    Als Materialnachweisfeldwebel war er verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die für den Senat bindend festgestellten Gegenstände ausschließlich zu dienstlichen Zwecken angefordert und verwendet wurden (vgl. dazu Urteil vom 24. Januar 1996 a.a.O.).

    Verletzt ein Materialnachweisfeldwebel vorsätzlich schuldhaft seine ihm dem Dienstherrn gegenüber obliegende besondere Vermögensbetreuungspflicht, sind auf dieses Dienstvergehen im Kernbereich seines Dienstpostens im Regelfall die Bemessungsgrundsätze für die Veruntreuung dienstlich anvertrauter Gelder oder Güter entsprechend anwendbar; dies indiziert den Ausspruch der disziplinarischen Höchstmaßnahme (vgl. Urteile vom 24. Januar 1996 a.a.O. und vom 25. Juni 2009 a.a.O.).

  • BVerfG, 14.06.2000 - 2 BvR 993/94  

    GG Art. 2 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3; BVerfGG § 93 c, § 93 a,

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung von Bundesverfassungsgericht (Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Dezember 1988 - 2 BvR 1522/88 - Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Juni 1999 - 2 BvR 1079/98 -) und Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 27. Ja-nuar 1987 - 2 WD 11.86 -, BVerwGE 83, 273; Urteil vom 24. Januar 1996 - 2 WD 26.95 -, BVerwGE 103, 290 und Urteil vom 23. Oktober 1996 - 1 D 55.96 -, BVerwGE 113, 8) setzt die Verhängung der disziplinaren Höchstmaßnahme gegenüber Beamten oder Soldaten auf Grund von Dienstvergehen, die den Zugriff auf ihnen dienstlich anvertraute Gelder oder Vermögenswerte betreffen, regelmäßig die Strafbarkeit der begangenen Tathandlung voraus.
  • BVerwG, 17.10.2002 - 2 WD 14.02  

    Erster Offizier; "Betreuungskasse"; mangelnde Dienstaufsicht; familiäre

    9 Milderungsgründe in der Tat sind nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile vom 9. März 1995 - BVerwG 2 WD 1.95 - m.w.N.; vom 24. Januar 1996 - BVerwG 2 WD 26.95 - , vom 18. Juni 1996 - BVerwG 2 WD 10.96 - m.w.N. und vom 18. März 1997 - BVerwG 2 WD 29.95 - ) dann gegeben, wenn die Situation, in der der Soldat versagt hat, von so außergewöhnlichen Besonderheiten gekennzeichnet war, dass ein an normalen Maßstäben orientiertes Verhalten nicht mehr erwartet und daher auch nicht vorausgesetzt werden konnte.
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  • BVerwG, 24.03.1998 - 2 WD 28.97  

    Recht der Soldaten - Disziplinarmaßnahmen bei Zugriff auf Munition und

    Da er in Vorgesetztenstellung gemäß § 10 Abs. 1 SG in seiner Haltung und Pflichterfüllung ein Beispiel zu geben hat, disqualifiziert er sich regelmäßig durch eine solche Tat so nachhaltig, daß nach gefestigter Rechtsprechung des Senats grundsätzlich die Dienstgradherabsetzung bis in einen Mannschaftsdienstgrad Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist; und soweit Erschwerungsgründe gegeben sind, ist die Entfernung aus dem Dienstverhältnis in Betracht zu ziehen, etwa wenn entwendete oder unterschlagene Gegenstände einem Soldaten in seiner Funktion zur Verwaltung und/oder Verwahrung anvertraut waren (Urteile vom 26. April 1983 - BVerwG 2 WD 3.83 -, BVerwGE 76, 73 , f., vom 9. Juli 1991 - BVerwG 2 WD 41.90 -, BVerwGE 93, 126, f. = NZWehrr 1994, 254 jeweils m.w.N. und vom 24. Januar 1996 - BVerwG 2 WD 26.95 -, BVerwGE 103, 290 = NZWehrr 1996, 126 ).

    Es genügt insoweit nicht, daß dem früheren Soldaten eine solche Absicht nicht widerlegt werden kann (Urteil vom 24. Januar 1996 a.a.O.).

  • BVerwG, 13.03.2003 - 1 WD 4.03  

    Dienstgradherabsetzung; Milderungsgründe; Mitverschulden von Vorgesetzten;

    Sie sind nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile vom 9. März 1995 BVerwG 2 WD 1.95 m. w. N.; vom 24. Januar 1996 BVerwG 2 WD 26.95, vom 18. Juni 1996 BVerwG 2 WD 10.96 - m. w. N., vom 18. März 1997 BVerwG 2 WD 29.95 und vom 17. Oktober 2002 BVerwG 2 WD 14.02) dann gegeben, wenn die Situation, in der der Soldat versagt hat, von so außergewöhnlichen Besonderheiten gekennzeichnet war, dass ein an normalen Maßstäben orientiertes Verhalten nicht mehr erwartet und daher auch nicht vorausgesetzt werden konnte.
  • BVerwG, 28.01.1999 - 2 WD 17.98  
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  • BVerwG, 27.02.2002 - 2 WD 18.01  

    Vielfache Untreue in Tateinheit mit Urkundenfälschung; Vereinbarkeit der

    Als solche Besonderheiten sind unter anderem ein Handeln in einer ausweglos erscheinenden, unverschuldeten wirtschaftlichen Notlage, die auf andere Weise nicht zu beheben war, sowie ein Handeln unter schockartig ausgelöstem psychischem Zwang oder unter Umständen anerkannt worden, die auf eine unbedachte persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten tadelfreien und im Dienst bewährten Soldaten hindeuten (vgl. Urteile vom 27. Januar 1987 - BVerwG 2 WD 11.86 -, vom 23. Oktober 1990 - BVerwG WD 40.90 - m. w. N., vom 9. März 1995 - 2 WD 1.95 - m. w. N., vom 24. Januar 1996 - 2 WD 26.95 - und vom 18. März 1997 - 2 WD 29.95 -) Hierfür ergeben sich jedoch im vorliegenden Fall keine Anhaltspunkte.
  • BVerwG, 13.02.2003 - 2 WD 33.02  

    Grundsätze der Menschenführung; Grundsätze der Inneren Führung; Ehrverletzende

    Hierunter fallen u. a. die unbedachte, im Grunde persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten tadelfreien und im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteile vom 9. März 1995 - 2 WD 1.95 m. w. N., vom 24. Januar 1996 2 WD 26.95 und vom 18. März 1997 2 WD 29.95 sowie ein Handeln in einer körperlichen oder seelischen Ausnahmesituation (vgl. Urteile vom 15. Oktober 1986 BVerwG 2 WD 30.86, vom 14. November 1996 - BVerwG 2 WD 31.96 und vom 1. September 1997 BVerwG 2 WD 13.97) bzw. eine außergewöhnliche situationsbedingte Erschwernis der Erfüllung des Auftrags (Urteile vom 28. Januar 1999 BVerwG 2 WD 17.98).
  • BVerwG, 05.12.2000 - 2 WD 38.00  
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  • BVerwG, 11.06.2002 - 2 WD 38.01  

    Demütigung, Erniedrigung bzw. ehrverletzende Behandlung untergebener Soldaten

    Hierunter fallen u. a. die unbedachte, im Grunde persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten tadelfreien und im Dienst bewährten Soldaten (vgl. Urteile vom 9. März 1995 - 2 WD 1.95 - m. w. N., vom 24. Januar 1996 - 2 WD 26.95 - und vom 18. März 1997 - 2 WD 29.95 - sowie ein Handeln in einer körperlichen oder seelischen Ausnahmesituation (vgl. Urteile vom 15. Oktober 1986 - BVerwG 2 WD 30.86 -, vom 14. November 1996 - 2 WD 31.96 - und vom 1. September 1997 - BVerwG 2 WD 13.97 -) bzw. eine außergewöhnliche situationsbedingte Erschwernis der Erfüllung des Auftrags (Urteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 2 WD 17.98 -).
  • BVerwG, 17.09.2003 - 2 WD 49.02  

    S 3-Feldwebel; Zugriff auf Vermögen oder Eigentum des Dienstherrn; Alkoholfahrt;

  • BVerwG, 23.11.1999 - 2 WD 19.99  
  • BVerwG, 19.07.2000 - 2 WD 6.00  
  • BVerwG, 02.07.2003 - 2 WD 47.02  

    Wachdienst; Wachverfehlung; Auslandseinsatz; außergewöhnliche situationsgebundene

  • BVerwG, 18.02.2004 - 2 WD 11.03  

    Zugriff auf Vermögen; Vermögen des Dienstherrn; Tatmilderungsgrund;

  • BVerwG, 14.12.2004 - 2 WD 21.04  
  • BVerwG, 11.01.2005 - 2 WDB 1.05  
  • BVerwG, 01.04.2003 - 2 WD 48.02  

Rechtsprechung
   BVerwG, 02.10.1995 - 6 P 27.93   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de

    Personalvertretungsrecht: Mitbestimmung bei Asbestsanierung in einem Schulgebäude

Verfahrensgang

  • OVG Berlin, 21.06.1993 - PV Bln 23.90
  • BVerwG, 02.10.1995 - 6 P 27.93

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 99, 295
  • NJW 1997, 270 (Ls.)
  • DVBl 1996, 511
  • DÖV 1996, 709
  • NVwZ 1996, 1106
  • NZA-RR 1996, 438



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BVerwG, 28.03.2001 - 6 P 4.00  

    Tarifvertragliche Bestimmungen als Rechtsvorschriften; Anordnung von

    Der beschließende Senat nimmt in ständiger Rechtsprechung gestützt auf eine verfassungs- und rahmenrechtskonforme Auslegung des einschlägigen Landespersonalvertretungsrechts an, dass das Mitbestimmungsrecht des Personalrats im Anwendungsbereich des § 104 Satz 3 BPersVG ganz entfällt, wenn der Landesgesetzgeber verfassungsrechtlich gebotene Einschränkungen des Mitbestimmungsrechts nicht normiert hat (vgl. Beschluss vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295, 300; Beschluss vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11; Beschluss vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 S. 12; Beschluss vom 23. August 2000 - BVerwG 6 P 5.99 - PersR 2001, 23).
  • BVerwG, 31.10.1995 - 6 P 30.93  

    Personalvertretungsrecht: Mitbestimmung bei Schabenbeseitigung und

    »Maßnahmen zur Beseitigung von Schaben und zur Dekontaminierung von insektengiftbelasteten Räumen in Schulen unterliegen, weil sie der Erfüllung der der Schule obliegenden Aufgabe der ordnungsgemäßen Unterrichtung der Schüler dienen, und wegen ihrer erheblichen organisatorischen Bedeutung nicht der Mitbestimmung der Personalvertretung (im Anschluß an BVerwGE 99, 295 - zur Asbestsanierung von Schulräumen).«.

    In diesem Zusammenhang war - ebenso wie bei einer Asbestsanierung (vgl. dazu Beschluß vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 -) - darüber zu entscheiden, ob das Schulgebäude ganz oder teilweise geschlossen werden mußte und die Schüler auf andere Standorte zu verteilen waren.

    Für eine eingeschränkte Mitbestimmung in analoger Anwendung des § 81 Abs. 2 BlnPersVG ist in Fällen des Ausschlusses der Mitbestimmung nach § 104 Satz 3 BPersVG kein Raum (vgl. dazu im einzelnen: Beschlüsse des Senats vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 und vom 8. Mai 1992 - BVerwG 6 P 22.91 - Buchholz 251.4 § 86 HmbPersVG Nr. 4).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2003 - PL 15 S 643/02  

    Keine Mitbestimmung wegen Verschlüsselung von Diagnosen zur Übertragung an

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Senats, dass die Personalvertretung auf den innerdienstlichen Bereich, d.h. auf die Beteiligung an den sie betreffenden Angelegenheiten, beschränkt ist und keinesfalls in nicht unerheblicher Weise auf die Erfüllung der der Dienststelle nach außen obliegenden Aufgaben einwirken darf (vgl. BVerwG, Beschluss vom 2.10.1995, BVerwGE 99, 295 = ZfPR 1996, 79, m.w.N.; Beschluss des Senats vom 21.01.1997, a.a.O.).

    Aus der verbindlichen rahmenrechtlichen Vorschrift des § 104 Satz 3 BPersVG, wonach Entscheidungen, insbesondere solche in organisatorischen Angelegenheiten, die wegen ihrer Auswirkungen auf das Gemeinwesen wesentlicher Bestandteil der Regierungsgewalt sind, nicht den Stellen entzogen werden dürfen, die der Volksvertretung verantwortlich sind, folgt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Beschränkung der Mitbestimmungsbefugnisse der Personalvertretung auf den innerdienstlichen Bereich, d.h. auf die Beteiligung an den sie betreffenden Angelegenheiten mit der Folge, dass die Personalvertretung nicht auf die Erfüllung der der Dienststelle nach außen obliegenden Aufgaben einwirken darf (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 23.12.1982, ZBR 1983, 307, vom 07.03.1983, DVBl. 1983, 808, vom 24.09.1991, BVerwGE 89, 65, 67, vom 02.10.1995, BVerwGE 99, 295, 298, 299, und vom 29.01.1996, PersR 1996, 280 = PersV 1996, 460).

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  • BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 5.99  

    Personalvertretungsrecht

    Eine insoweit vergleichbare Fallkonstellation hat den beschließenden Senat bei Maßnahmen zur Sanierung von Schulgebäuden veranlasst, die Mitbestimmungspflichtigkeit in diesen Fällen zu verneinen (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).

    Entscheidungen hierüber aber sind den Schulträgern bzw. den Schulbehörden vorzubehalten (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 27.93 - BVerwGE 99, 295 = Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 10; vom 31. Oktober 1995 - BVerwG 6 P 30.93 - Buchholz 251.2 § 85 BlnPersVG Nr. 11 = PersR 1996, 154; vom 29. Januar 1996 - BVerwG 6 P 1.93 - PersR 1996, 280 und BVerwG 6 P 2.93 - Buchholz 250 § 69 BPersVG Nr. 29 und 250 § 104 BPersVG Nr. 8).

  • BVerwG, 29.01.1996 - 6 P 1.93  

    Personalvertretungsrecht: Initiativrecht des Personalrats hinsichtlich

    Hierzu hat der Senat bereits in seinem Beschluß vom 2. Oktober 1995 (BVerwG 6 P 27.93 - zur Veröffentlichung vorgesehen) ausgeführt, daß die Mitbestimmung der Personalvertretung an derartigen Sanierungsmaßnahmen deshalb ausgeschlossen ist, weil sie nicht nur und auch nicht in erster Linie zum Schutz der Dienstkräfte vorgenommen würden.
  • VGH Baden-Württemberg, 21.01.1997 - PL 15 S 2110/95  

    Mitbestimmung des Personalrates: Schließung einer Krankenhausstation mit

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß die Personalvertretung auf den innerdienstlichen Bereich, d.h. auf die Beteiligung an den sie betreffenden Angelegenheiten, beschränkt ist und keinesfalls in nicht unerheblicher Weise auf die Erfüllung der der Dienststelle nach außen obliegenden Aufgaben einwirken darf (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2.10.1995, BVerwGE 99, 295 = ZfPR 1996, 79, m.w.N.).

    Sie können daher allenfalls der eingeschränkten Mitbestimmung, bei der die Einigungsstelle lediglich eine Empfehlung aussprechen kann, oder noch schwächeren Beteiligungsrechten unterliegen, nicht aber der vollen Mitbestimmung mit der Möglichkeit einer verbindlichen Entscheidung der Einigungsstelle im Nichteinigungsfalle, wie sie der Antragsteller unter Berufung auf § 79 Abs. 1 S. 1 Nr. 9 LPVG in Verb. mit § 69 Abs. 4 S. 3 LPVG verlangt (vgl. dazu BVerwG, Beschluß vom 2.10.1995, a.a.O.; Beschluß vom 7.3.1983, DVBl. 1983, 808).

  • BVerwG, 23.08.2000 - 6 P 12.99  
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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2000 - 1 A 128/98  

    Personenbezogene Daten

    Die Bereitstellung personenbezogener Daten von Beschäftigten zum Abruf im Internet ist entgegen der Ansicht des Beteiligten hinsichtlich ihrer organisatorischen Bedeutung mit der Asbestsanierung von Schulräumen vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 2. Oktober 1995 - 6 P 27.93 -, PersR 1996, 151, und vom 29. Januar 1996 - 6 P 1.93 -, PersR 1996, 280.
  • VGH Baden-Württemberg, 02.07.2002 - PL 15 S 2777/01  

    Dokumentation der Krankenhausbehandlung-Dienstanweisung-Mitbestimmung verneint

    Aus der verbindlichen rahmenrechtlichen Vorschrift des § 104 Satz 3 BPersVG, wonach Entscheidungen, insbesondere solche in organisatorischen Angelegenheiten, die wegen ihrer Auswirkungen auf das Gemeinwesen wesentlicher Bestandteil der Regierungsgewalt sind, nicht den Stellen entzogen werden dürfen, die der Volksvertretung verantwortlich sind, folgt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Beschränkung der Mitbestimmungsbefugnisse der Personalvertretung auf den innerdienstlichen Bereich, d.h. auf die Beteiligung an den sie betreffenden Angelegenheiten mit der Folge, dass die Personalvertretung nicht auf die Erfüllung der der Dienststelle nach außen obliegenden Aufgaben einwirken darf (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 23.12.1982, ZBR 1983, 307, vom 07.03.1983, DVBl. 1983, 808, vom 24.09.1991, BVerwGE 89, 65, 67, vom 02.10.1995, BVerwGE 99, 295, 298, 299, und vom 29.01.1996, PersR 1996, 280 = PersV 1996, 460).
  • BVerwG, 29.01.1996 - 6 P 2.93  
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  • VGH Baden-Württemberg, 18.12.2001 - PL 15 S 612/01  

    Keine Mitbestimmung bei Errichtung einer rettungsdienstlichen Leitstelle

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.04.2001 - 1 A 5330/98  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.1997 - 1 A 4592/94  
  • VGH Baden-Württemberg, 23.06.1998 - PL 15 S 40/98  

    Personalvertretung: Abgrenzung zwischen mitbestimmungspflichtiger Festlegung des

  • VGH Baden-Württemberg, 19.10.1999 - PL 15 S 326/99  

    Ausschluß der Personalvertretung von Entscheidungen mit Außenwirkung -

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.04.1997 - 1 A 1854/94  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2000 - 1 A 3169/99  
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