Rechtsprechung
| BVerfG, 01.08.1996 - 1 BvR 121/95 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- verkehrslexikon.de
Zum Anwaltsverschulden bei der Faxübermittlung von Schriftsätzen - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Effektivität des Rechtsschutzes bei Übermittlung einer Prozesserklärung per Telefax
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Übermittlungsrisiko bei einem durch Fax eingelegten Rechtsmittel
Verfahrensgang
- ArbG Schwerin, 03.11.1992 - 6 Ca 2794/92
- LAG Mecklenburg-Vorpommern, 07.10.1993 - 1 Sa 4/93
- BAG, 14.09.1994 - 2 AZR 95/94
- BVerfG, 01.08.1996 - 1 BvR 121/95
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1996, 2857
- BB 1996, 2482
- DB 1996, 1821
- NVwZ 1996, 1199 (Ls.)
- NZA 1996, 1173
Wird zitiert von ... (91)
- BGH, 01.03.2004 - II ZR 88/02
Immobilienanlagen - Hinweispflichten im Anlageprospekt
Wenn das Berufungsgericht diesbezüglich allein darauf abstellt, daß die beiden Telefaxsendungen nicht das Erfordernis der Einreichung einer Klageschrift erfüllt hätten, ist dies ein bloß formaler Standpunkt, der sich zudem verbietet, wenn Verzögerungen bei der Entgegennahme der Sendung auf Störungen beruhen können, die der Sphäre des Gerichts zuzurechnen sind (BVerfG, Beschl. v. 1. August 1996 - I BvR 121/95, NJW 1996, 2857). - BGH, 04.07.2002 - V ZB 16/02
Verfahrensrecht - Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts: Voraussetzungen
Demgemäß dürfen bei der Auslegung der Vorschriften über die Wiedereinsetzung die Anforderungen daran, was der Betroffene veranlaßt haben muß, um Wiedereinsetzung zu erlangen, insbesondere beim "ersten Zugang" zum Gericht (vgl. BVerfGE 25, 158, 166; 38, 35, 38; 40, 88, 91; 67, 208, 212 ff), aber auch beim Zugang zu einer weiteren Instanz (vgl. BVerfGE 44, 302, 305 ff; 62, 334, 336; 69, 381, 385; BVerfG, NJW 1995, 249; 1996, 2857; 1999, 3701, 3702; 2001, 2161, 2162) nicht überspannt werden. - BGH, 25.04.2006 - IV ZB 20/05
Verfahrensrecht - Rechtzeitigkeit des Eingangs eines Schriftsatzes per Telefax
dd) Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG NJW 1996, 2857 unter B I) und das Bundesarbeitsgericht (BAGE 90, 329, 331 f.) stellen demgegenüber auch bei nicht durch technische Störungen oder Bedienungsfehler verzögertem Ausdruck für die Beurteilung der Rechtzeitigkeit des Eingangs eines per Telefax übersandten Schriftsatzes allein darauf ab, ob die gesendeten Signale noch vor Ablauf des letzten Tages der Frist vom Telefaxgerät des Gerichts vollständig empfangen (gespeichert) wurden.
- BGH, 13.05.2004 - V ZB 62/03
Verfahrensrecht - Vertrauen in übliche Brieflaufzeiten
Das Berufungsgericht hat bei der Auslegung des § 233 ZPO die Anforderungen an das, was der Betroffene veranlaßt haben muß, um Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu erlangen, unzulässig überspannt (vgl. dazu: BVerfGE 40, 88, 91; 67, 208, 212 f.; BVerfG NJW 1996, 2857; 2000, 1636; 2001, 1566; FamRZ 2002, 533, 534; Senatsbeschl. v. 23. Oktober 2003, V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 368). - BAG, 19.01.1999 - 9 AZR 679/97
Annahmeverzug nach Kündigungsrücknahme
Für die Beurteilung, ob eine auf fermeldetechnischem Weg übermittelte Rechtsmittelschrift in die tatsächliche Verfügungsgewalt des Gerichts gelangt ist, ist allein darauf abzustellen, ob die ankommenden Signale noch vor Ablauf des letzten Tages der Frist vom Telefaxgerät des Rechtsmittelgerichts empfangen werden (BVerfG Beschluß vom 1. August 1996 - 1 BvR 121/95 - NJW 1996, 2857). - BGH, 20.02.2003 - V ZB 60/02
Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Die Gerichte dürfen daher bei der Auslegung der die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand regelnden Vorschriften die Anforderungen an das, was der Betroffene veranlaßt haben muß, um Wiedereinsetzung zu erlangen, nicht überspannen (BVerfGE 40, 88, 91; 67, 208, 212 f.; BVerfG NJW 1996, 2857; 2000, 1636).Zwar sind die nach der jeweiligen prozessualen Lage gegebenen und zumutbaren Anstrengungen zur Wahrung des rechtlichen Gehörs auch insoweit zu verlangen (vgl. BVerfGE 74, 220, 225); die aus der Wahl des Übermittlungsweges per Telefax herrührenden besonderen Risiken der technischen Gegebenheiten des gewählten Kommunikationsmittels dürfen aber nicht auf den Nutzer des Mediums abgewälzt werden, wenn die entscheidende Ursache für die Fristversäumung in der Sphäre des Gerichts liegt (BVerfG NJW 1996, 2857; 2001, 3473).
- GemSOGB, 05.04.2000 - GmS-OGB 1/98
Verfahrensrecht - Rechtsmitteleinlegung per Computerfax wirksam?
Dementsprechend ist die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax in allen Gerichtszweigen uneingeschränkt zulässig, ein Verfahren, das sich von der Übermittlung im Telefaxdienst der Bundespost nicht wesentlich unterscheidet (vgl. BverfG - 2. Kammer des Ersten Senats -, NJW 1996, 2857; BGH, Beschlüsse vom 20. September 1993 - II ZB 10/93, NJW 1993, 3141, vom 27. November 1996 - VIII ZB 38/96, VersR 1997, 853 und vom 8. Oktober 1997 - XII ZB 124/97, NJW 1998, 762; BAG, Urteil vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94, NJW 1996, 3164 f.; Hoppmann, VersR 1992, 1068 m. w. Nachw.). - BAG, 16.01.2003 - 2 AZR 735/00
Annahmeverzug - Ausschlußfrist - Verfassungsbeschwerde
Das Bundesverfassungsgericht hob auf die Verfassungsbeschwerde der Beklagten die Urteile des Bundesarbeitsgerichts und des Landesarbeitsgerichts durch Beschluß vom 1. August 1996 (- 1 BvR 121/95 -) auf und verwies die Sache an das Landesarbeitsgericht zurück.Daran habe die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 1. August 1996 (- 1 BvR 121/95 -) nichts geändert.
(2) Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 1. August 1996 (- 1 BvR 121/95 -) hat jedoch rückwirkend die Rechtskraft der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 14. September 1994 beseitigt.
- BGH, 12.04.2010 - V ZB 224/09
Wohnungseigentum - Berufungseinlegung
Eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts ist weder zur Fortbildung des Rechts noch zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erforderlich (§ 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO), und zwar auch nicht deshalb (dazu: Senat, BGHZ 151, 221, 227; Beschl. v. 23. Oktober 2003, V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 368; Beschl. v. 13. Mai 2004, V ZB 62/03, NJW-RR 2004, 1217), weil die Anforderungen, die das Berufungsgericht stellt, überzogen wären und der Beklagten den Zugang zu der an sich gegebenen Berufung unzumutbar erschwerten (vgl. dazu: BVerfGE 40, 88, 91; 67, 208, 212 f.; BVerfG NJW 1996, 2857; 2000, 1636; 2001, 1566; FamRZ 2002, 533; Senat, Beschl. v. 23. Oktober 2003, V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 368). - BGH, 25.11.2004 - VII ZR 320/03
Verfahrensrecht - Überlange Übertragungszeit bei Einreichung per Telefax
Insbesondere hat der Nutzer mit der Wahl eines anerkannten Übermittlungsmediums, der ordnungsgemäßen Nutzung eines funktionsfähigen Sendegeräts und der korrekten Eingabe der Empfängernummer das seinerseits Erforderliche zur Fristwahrung getan, wenn er so rechtzeitig mit der Übermittlung beginnt, daß unter normalen Umständen mit ihrem Abschluß vor 0.00 Uhr zu rechnen ist (BVerfG, Beschluß vom 1. August 1996 - 1 BvR 121/95, NJW 1996, 2857 m.w.N.; BGH, Beschlüsse vom 1. Februar 2001 - V ZB 33/00, NJW-RR 2001, 916, vom 17. Mai 2004 - II ZB 22/03, NJW 2004, 2525). - BVerfG, 23.08.1999 - 1 BvR 1138/97
Das Risiko der Beförderung fristwahrender Schriftsätze darf nicht einseitig auf …
- BAG, 11.06.1997 - 7 AZR 186/96
Wirksame Beendigung eines Arbeitsverhältnisses bei Erreichen des 65. Lebensjahres …
- BVerfG, 25.02.2000 - 1 BvR 1363/99
Übermittlung von fristwahrenden Schriftsätzen per Telefax
- BVerfG, 17.01.2000 - 1 BvR 2143/99
Einlegung der Beschwerde beim Beschwerdegericht
- BGH, 05.03.2009 - V ZB 153/08
Rechtsanwälte - Überprüfung der Prüfung des zuständigen Gerichts durch Kollegen?
- BVerfG, 19.11.1999 - 2 BvR 565/98
Voraussetzungen für die Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand im …
- BVerfG, 21.06.2001 - 1 BvR 436/01
Versäumung der Berufungsbegründungsfrist bei gescheiteter Übermittlung per …
- StGH Hessen, 13.09.2000 - P.St. 1470
§ 25 Abs 2 StGHG
- BAG, 20.02.2001 - 1 AZR 322/00
Vergütungsregelung für Gewerkschaftsbeschäftigte - Änderung
- BGH, 31.03.2011 - V ZB 236/10
Wohnungseigentum - Regelmäßiger Wert der Entlastung des WEG-Verwalters
- BGH, 21.07.2011 - IX ZB 218/10
Rechtsanwälte - Gerichtsfax defekt: Was muss Anwalt unternehmen?
- BVerfG, 11.05.2005 - 2 BvR 526/05
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Begründung …
- BFH, 15.10.1996 - IX R 81/94
Ermittlung des Umfangs der Selbstnutzung einer Ferienwohnung bei teilweiser …
- FG Saarland, 25.09.2002 - 1 K 361/01
Wiedereinsetzung bei rechtsirrtümlicher Unkenntnis der Ausschlussfrist für eine …
- BGH, 01.02.2001 - V ZB 33/00
Rechtzeitiger Beginn der Übermittlung per Telefax
- BGH, 20.12.2007 - III ZB 73/07
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen fehlgeschlagener Übermittlung eines …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2009 - 8 D 10/08
Klagen gegen Steinkohlekraftwerk in Herne abgewiesen
- BSG, 29.03.2010 - B 13 R 519/09 B
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Versäumung der Begründungsfrist für …
- BGH, 06.10.2011 - V ZB 72/11
Verfahrensrecht - Bemessung der Beschwer für "Heckenschneiden"
- BGH, 28.03.2001 - XII ZB 100/00
Wiedereinsetzung - Anwalt kann auf OK-Vermerk in Fax- Sendeprotokoll vertrauen
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2001 - 10 A 97/99
Bauplanungsrecht: Zulässigkeit von Windenergieanlagen im Außenbereich; …
- BGH, 23.10.2003 - V ZB 44/03
Verschulden des Rechtsanwalts an der Versäumung der Berufungsbegründungsfrist bei …
- BGH, 30.09.2003 - X ZB 48/02
Versäumung der Berufungsfrist wegen Unmöglichkeit der Übertragung der …
- BGH, 04.12.2008 - V ZB 132/08
Streitwert und Rechtsmittelbeschwer bei Verurteilung zur Erteilung einer Auskunft
- OLG Hamm, 25.02.2005 - 20 U 98/04
Zur Frage der Fristversäumnis bei einer per Fax übermittelten Berufungsbegründung
- BVerfG, 14.08.2007 - 1 BvR 1820/07
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Einlegung …
- BayObLG, 20.11.1997 - 1Z BR 140/97
Wiedereinsetzung bei Eingang per Telefax abgesandter sofortiger Beschwerde …
- BFH, 21.11.2002 - X B 86/02
NZB: Verstoß gegen den Inhalt der Akten
- BVerwG, 06.11.2007 - 3 B 60.07
- BGH, 20.01.2011 - V ZB 193/10
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- VerfG Brandenburg, 16.11.2000 - VfGBbg 48/00
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 233/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- OVG Niedersachsen, 15.06.1999 - 4 L 2232/99
Sorgfaltspflicht der Partei bei der Übermittlung einer; Fristversäumung; …
- OLG Saarbrücken, 15.04.2008 - 4 U 193/07
Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall im Zuge eines Wendemanövers an einer …
- BAG, 17.05.2001 - 8 AZR 596/00
Eingruppierung - Diplomlehrerin für Erwachsenenbildung
- OLG Frankfurt, 09.06.2005 - 9 U 25/05
Fristablauf: Übermittlungsrisiko bei Versendung eines Schriftsatzes
- BGH, 22.04.2010 - V ZB 225/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 228/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 230/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 227/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 232/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 226/09
Verfahrensrecht - Erfolglose Rechtsbeschwerde
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 229/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- LAG Hessen, 04.12.2006 - 16 Sa 273/06
Arbeitnehmerentsendung - Versäumung der Berufungsbegründungsfrist - Telefax - …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2008 - 13 A 3248/06
- LAG Rheinland-Pfalz, 26.03.2009 - 2 Sa 713/08
Kündigung wegen Verletzung von Anzeige- und Nachweispflicht im Krankheitsfall
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 242/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 240/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 239/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 237/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 238/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 236/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 234/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 241/09
Verfahrensrecht - Berufungszuständigkeit in WEG-Sachen
- BGH, 03.05.2010 - V ZB 235/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BVerwG, 25.05.2010 - 7 B 18.10
- BGH, 30.09.2010 - V ZB 173/10
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde, Fristversäumnis
- BGH, 10.05.2012 - V ZB 242/11
Verfahrensrecht - Unzulässige Rechtsbeschwerde
- BVerwG, 14.07.2010 - 7 B 40.10
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aufgrund einer gescheiterten Übermittlung …
- BVerwG, 13.11.1996 - 7 B 304.96
Verwaltungsprozeßrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung …
- OLG Düsseldorf, 18.02.2009 - 26 W 3/08
Wahrung der Spruchfrist durch Einreichung eines Antrags bei einem unzuständigen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.01.1997 - 16 A 2389/96
- OLG Frankfurt, 05.05.2004 - 1 U 49/04
Verfahrensrecht - Faxdefekt: Fristablauf am Fastnachtsdienstag
- OLG Brandenburg, 26.05.2004 - 1 Ss OWi 88 B/04
Nachweis fristgerechter Übermittlung von Rechtmittelschriften per Telefax
- OLG Naumburg, 13.12.2006 - 6 U 64/06
Schadensersatzansprüche der Diensstelle gegen Zivildienstleistenden - …
- BayObLG, 25.09.2001 - 4St RR 71/01
Zersägen alter Bahnschwellen als Bearbeiten im Sinne der Gefahrstoffverordnung
- BGH, 23.04.2010 - V ZB 231/09
Verfahrensrecht - Fristversäumnis wegen Fehler bzgl. Berufungszuständigkeit
- BAG, 24.10.1996 - 2 AZR 900/95
- OVG Schleswig-Holstein, 23.04.2010 - 2 LA 24/10
Fristeinhaltung mit Telefax
- OVG Sachsen-Anhalt, 16.03.2005 - 2 L 272/02
Zumutbarkeit der Erhaltung eines Baudenkmals
- LAG Rheinland-Pfalz, 13.08.2009 - 2 Sa 102/09
Annahmeverzug im Schulbetrieb; unbegründete Verzugslohnklage bei fehlendem …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2006 - 8 A 496/05
- VG Düsseldorf, 07.04.2005 - 6 K 6832/03
- VGH Bayern, 21.02.2008 - 19 CS 08.42
Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis; Erteilung einer Niederlassungserlaubnis
- BPatG, 10.11.2010 - 26 W (pat) 79/10
- BPatG, 10.11.2010 - 26 W (pat) 80/10
- LSG Saarland, 25.05.2011 - L 2 KR 8/09
- VerfG Brandenburg, 17.05.2001 - VfGBbg 5/01
- BPatG, 04.04.2012 - 26 W (pat) 76/11
- VG Ansbach, 21.07.2010 - AN 3 K 10.00225
Werbeanlage; Genehmigungsgebühr; Befreiungsgebühr; Äquivalenzprinzip; Richtlinien …
- VG Ansbach, 21.07.2010 - AN 3 K 10.00226
Werbeanlage; Genehmigungsgebühr; Befreiungsgebühr; Äquivalenzprinzip; Richtlinien …
Rechtsprechung
| BVerfG, 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94 |
Volltextveröffentlichungen
- rechtsportal.de
Verfassungsrechtliche Kontrolle der Entscheidung über die Suspendierung eines Hochschulprofessors
Kurzfassungen/Presse
- Jurion (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Saarlouis, 24.01.1994 - 7 K 11/93
- BVerfG, 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94
Zeitschriftenfundstellen
- NVwZ 1996, 1199
Wird zitiert von ... (6)
- BVerfG, 29.02.1996 - 2 BvR 136/96
Kammerentscheidung zur richterlichen Unabhängigkeit
Entsprechendes wurde angenommen, wenn der Verlust beruflicher Fähigkeiten zu vergleichbaren zusätzlichen Nachteilen führte und keine Feststellung getroffen war, daß im Hinblick auf die Art und Schwere des Dienstvergehens als Disziplinarmaßnahme nur die Entfernung aus dem Dienst in Betracht kommt (vgl. BVerfG, Beschluß der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 9. September 1994, 2 BvR 1089/94, Umdruck S. 11). - VGH Baden-Württemberg, 18.06.2003 - DL 17 S 5/03
Vermeidung überlanger Verfahrensdauer; Dienstentfernung eines Polizeibeamten - …
Ein solcher Beamter ist vielmehr für den öffentlichen Dienst untragbar geworden und muss aus Gründen der Funktionssicherung aus dem Dienst entfernt werden, gleichgültig, wie lange das Disziplinarverfahren gedauert hat und wem Verfahrensverzögerungen anzulasten sind (so auch BVerfGE 46, 17, 28 zur auf voraussichtliche Untragbarkeit gestützten Suspendierung; ebenso BVerfG, Kammerbeschlüsse vom 8.9.1993, NVwZ 1994, 574 und vom 9.9.1994, NVwZ 1996, 1199, 1200; BVerwGE 63, 195, 197;… Urteil vom 19.9.1989, a.a.O.; Senatsurteil vom 18.6.2001 - D 17 S 2/01 -, UA S. 16; zur Möglichkeit der Nachbewährung eines nicht suspendierten Beamten vgl. BVerwG…, Urteil vom 27.2.2002, a.a.O.). - VG Saarlouis, 29.06.2009 - 7 L 1686/08
Disziplinarrecht - sexueller Missbrauch von Schülerinnen durch …
Erst wenn die Prognose im Sinne einer voraussichtlichen Entfernung aus dem Dienst oder einer Aberkennung des Ruhegehalts beantwortet ist, setzt das Ermessen der Behörde ein, wobei dann keine überhöhten Anforderungen an die Ermessensbetätigung mehr zu stellen (vgl. Bundesverfassungsgericht, Entscheidung vom 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94 -, NVwZ 1996, 1199 = ZBR 1994, 380) sind, sondern nur noch erforderlich ist, dass sich der Dienstherr der Handlungsalternative, auf die vorläufige Dienstenthebung auch verzichten zu können, bewusst ist und dies in der Entscheidung auch zum Ausdruck kommt (…vgl. Gansen, Disziplinarrecht in Bund und Ländern, Kommentar, Stand Mai 2009, § 38 BDG, Rdnr. 15) .
- VG Saarlouis, 08.03.2011 - 7 L 29/11
Landesdisziplinarrecht; Besitz von Kinderpornographie durch einen Lehrer auf …
Erst wenn die Prognose im Sinne einer voraussichtlichen Entfernung aus dem Dienst oder einer Aberkennung des Ruhegehalts beantwortet ist, setzt das Ermessen der Behörde ein, wobei dann keine überhöhten Anforderungen an die Ermessensbetätigung mehr zu stellen (vgl. BVerfG, Entscheidung vom 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94 -, NVwZ 1996, 1199 = ZBR 1994, 380) sind, sondern nur noch erforderlich ist, dass sich der Dienstherr der Handlungsalternative, auf die vorläufige Dienstenthebung auch verzichten zu können, bewusst ist und dies in der Entscheidung auch zum Ausdruck kommt (…vgl. Gansen, Disziplinarrecht in Bund und Ländern, Kommentar, Stand Mai 2009, § 38 BDG, Rdnr. 15) . - VG Saarlouis, 28.04.2011 - 7 L 208/11
Vorläufige Dienstenthebung eines Finanzbeamten
Erst wenn die Prognose im Sinne einer voraussichtlichen Entfernung aus dem Beamtenverhältnis oder einer Aberkennung des Ruhegehalts beantwortet ist, setzt das Ermessen der Behörde ein, wobei dann keine überhöhten Anforderungen an die Ermessensbetätigung mehr zu stellen(Vgl. BVerfG, Entscheidung vom 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94 -, NVwZ 1996, 1199 = ZBR 1994, 380.) sind, sondern nur noch erforderlich ist, dass sich der Dienstherr der Handlungsalternative, auf die vorläufige Dienstenthebung auch verzichten zu können, bewusst ist und dies in der Entscheidung auch zum Ausdruck kommt(…Vgl. Gansen, Disziplinarrecht in Bund und Ländern, Kommentar, Stand Mai 2009, § 38 BDG, Rdnr. 15.). - VG Saarlouis, 06.03.2009 - 7 L 23/09
Landesdisziplinarrecht; vorläufige Dienstenthebung einer …
Erst wenn die Prognose im Sinne einer voraussichtlichen Entfernung aus dem Beamtenverhältnis oder einer Aberkennung des Ruhegehalts beantwortet ist, setzt das Ermessen ein, wobei dann keine überhöhten Anforderungen an die Ermessensbetätigung mehr zu stellen (vgl. Bundesverfassungsgericht, Entscheidung vom 09.09.1994 - 2 BvR 1089/94 -, NVwZ 1996, 1199 = ZBR 1994, 380) sind, sondern nur noch erforderlich ist, dass sich der Dienstherr der Handlungsalternative, auf die vorläufige Dienstenthebung auch verzichten zu können, bewusst ist und dies in der Entscheidung auch zum Ausdruck kommt (…vgl. Gansen, Disziplinarrecht in Bund und Ländern, Kommentar, Stand Nov. 2006, § 38 BDG, Rdnr. 5 a.E.) .
