Rechtsprechung
| BGH, 18.12.1997 - III ZR 241/96 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Jurion
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Amtspflichten des Bürgermeisters bei Wahl und Ernennung eines Beigeordneten
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse
- recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 137, 344
- NJW 1998, 1944
- VersR 1998, 891
- WM 1998, 824
- DVBl 1998, 523
- NVwZ 1998, 879 (Ls.)
Wird zitiert von ...
- OLG Dresden, 16.10.1998 - 6 U 1049/98 Weiterhin wird zu berücksichtigen sein, inwieweit der Bürgermeister, der gesetzliche Vertreter der Gemeinde nach außen, damit rechnen konnte, dass die Klägerin im Rahmen von Bauarbeiten beabsichtigte, den alten Kanal zu öffnen und deswegen nicht verpflichtet war, vor der entsprechenden Rückäußerung Rücksprache mit dem Fachdezenenten zu halten (vgl. BGH, U. v. 18.12.1997, Az: III ZR 241/96, VersR 1998, 891 ff.).
Rechtsprechung
| BGH, 09.10.1997 - III ZR 148/96 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Jurion
- archive.org
- rechtsportal.de
Anspruch auf Übernahme eines im Bebauungsplan als Ausgleichsfläche ausgewiesenen Grundstücks
Kurzfassungen/Presse
- recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1998, 2215
- VersR 1998, 986
- WM 1998, 84
- DVBl 1998, 34
- DVBl 1998, 39
- BauR 1998, 297
- NVwZ 1998, 879 (Ls.)
- ZfBR 1998, 42
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 15.10.1999 - V ZR 418/97
Bemessung der Gegenleistung für Straßengrundabtretung
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht kein Zweifel daran, daß auch im Falle von Teilenteignungen zu Erschließungszwecken im Ansatz planungsbedingte Wertsteigerungen des Restgrundstücks anzurechnen sind (BGHZ 62, 305, 310 ff;… BGH, Urt. v. 26. Mai 1977, III ZR 149/74, WM 1977, 1004, 1006; v. 9. Oktober 1997, III ZR 148/96, NJW 1998, 2215 ff).Es geht nur darum, den Grundsatz der Lastengleichheit angemessen in Rechnung zu stellen (BGHZ 62, 305, 311; Urt. v. 9. Oktober 1997 aaO S. 2218).
Der Vorteilsausgleich setzt gerade nicht bei den allgemeinnützigen Planungsvorteilen, sondern bei den Vorteilen an, die sich für das zu Bauland gewordene Restgrundstück unmittelbar im Sinne einer besonderen Zuordnung ergeben (vgl. BGH, Urt. v. 9. Oktober 1997, aaO S. 2218).
Dagegen wird eine Anrechnung von Erschließungsvorteilen mit dem Grundsatz der Lastengleichheit umso eher zu vereinbaren sein, als die Vorteile nicht in dem allgemeinen Wertzuwachs des Gesamtgebiets aufgehen, sondern dem von der Teilenteignung berührten Grundstück im besonderen Maße zufallen, insoweit also nach Grund und Umfang die auf ihm ruhende "natürliche" Erschließungsbeitragslast kompensieren (vgl. BGHZ 62, 305, 311 ff; BGH, Urteile v. 26. Mai 1977, III ZR 149/74, WM 1977, 1004, 1006; v. 9. Oktober 1997, III ZR 148/96, NJW 1998, 2215, 2218).
- BGH, 11.07.2002 - III ZR 160/01
Bemessung einer Enteignungsentschädigung
Wie beispielsweise im Zusammenhang mit dem Grundsatz der Vorteilsausgleichung (§ 93 Abs. 3 Satz 1 BauGB; vgl. dazu Senat BGHZ 62, 305 und Urteil vom 9. Oktober 1997 - III ZR 148/96 - NJW 1998, 2215) deutlich wird, kommt es für die Höhe der Enteignungsentschädigung nicht allein auf das genommene Grundstück, sondern auf die Situation an, die sich gerade für den jeweils betroffenen Eigentümer (Entschädigungsberechtigten) infolge der Enteignung ergeben hat (s. hierzu auch das zur Veröffentlichung bestimmte Senatsurteil vom 14. März 2002 - III ZR 320/00). - BGH, 14.03.2002 - III ZR 320/00
Enteignung
Solche Entschädigungsansprüche können nur durch - aus der Sicht des betroffenen Eigentümers - fremdnützige (Um-)Planungen der Gemeinde ausgelöst werden (vgl. auch Senatsurteil vom 9. Oktober 1997 - III ZR 148/96 - NJW 1998, 2215, 2216 f).
- OLG Jena, 21.03.2007 - Bl U 586/05
Amtshaftung - Eingriffe in landwirtschaftlichen Betrieb entschädigungspflichtig?
Die Vorteilsausgleichung setzt nicht voraus, dass der Eingriff unmittelbar und gleichzeitig auch den Vorteil hat entstehen lassen; vielmehr genügt es, dass Beeinträchtigung und Vorteil mehreren selbständigen Ereignissen entspringen, wenn nur das schädigende Ereignis allgemein geeignet war, derartige Vorteile mit sich zu bringen, und der Zusammenhang der Ereignisse nicht so lose ist, dass er nach vernünftiger Lebensauffassung keine Berücksichtigung mehr verdient (vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 1997 - III ZR 148/96 - NJW 1998, 2215). - VGH Bayern, 07.08.2006 - 1 N 03.3427
Privatgrundstück für öffentliche Zwecke heranziehbar?
Auf diesen Zusammenhang hat der Beigeladene unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 9. Oktober 1997 (NJW 1998, 2215) zutreffend hingewiesen.
Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 21.05.1997 - 2 Wx 16/97 |
Kurzfassungen/Presse (2)
- DVBl (Leitsatz)
Zu den Voraussetzungen der präventivpolizeilic...
- rechtsportal.de (Leitsatz)
HbgSOG § 4 Abs. 1, 2, 3, § 12a, § 13 Abs. 1 Nr. 2, § 13a Abs. 1, 2
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1998, 2231
- DVBl 1998, 108 (Ls.)
- DVBl 1998, 115 (Ls.)
- NVwZ 1998, 879 (Ls.)
Rechtsprechung
| LG Zweibrücken, 25.11.1997 - 3 S 134/97 |
Kurzfassungen/Presse
- finanztip.de (Kurzinformation)
Öffentliche Bekanntgabe eines Kirchenaustritts
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1998, 3360 (Ls.)
- NVwZ 1998, 879
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