Rechtsprechung
   BVerwG, 30.04.2003 - 6 C 5.02   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    BGB §§ 288 Abs. 1 Satz 2, 291 Satz 2, 247; TKG § 43 Abs. 3 Satz 4; VwKostG §§ 3, 21; TNGebV § 1 i. V. m. B. 4 der Anlage zu § 1; Richtlinie 97/13/EG Art. 11 Abs. 1 Satz 1; VwGO § 113 Abs. 1 Satz 2
    Gebühren für Rufnummernzuteilung; Äquivalenzprinzip; Kostendeckungsprinzip; Folgenbeseitigungsanspruch; Prozesszinsen; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch.

  • Bundesverwaltungsgericht
  • aufrecht.de

    BVerwG; Urteil vom 30. April 2003; Az.: 6 C 5.02

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  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Verletzung des Äquivalenzprinzip bei Gebührenfestsetzung für Rufnummernzuteilung - Kostendeckungsprinzip; Folgenbeseitigungsanspruch; Prozesszinsen; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Gebühren für Rufnummernzuteilung; Äquivalenzprinzip; Kostendeckungsprinzip; Folgenbeseitigungsanspruch; Prozesszinsen; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch.

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Gebühren für Rufnummernzuteilung und Kostendeckungsprinzip

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 118, 123
  • NJW 2004, 873 (Ls.)
  • NVwZ 2003, 1385



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Wird zitiert von ... (76)  

  • BGH, 03.02.2004 - XI ZR 125/03  

    Bankenrecht - Einlösung eines Schecks eines nichtbevollmächtigten Mitarbeiters

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 107, 304, 308; BVerwG, Urteil vom 30. April 2003 - 6 C 5/02, NVwZ 2003, 1385, 1387) kommt bei einem öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch gegen eine Behörde eine Verzinsung wegen tatsächlich gezogener Nutzungen grundsätzlich nicht in Betracht, weil der Staat öffentlich-rechtlich erlangte Einnahmen in der Regel nicht gewinnbringend anlegt, sondern über die ihm zur Verfügung stehenden Mittel im Interesse der Allgemeinheit verfügt.
  • VerfGH Bayern, 19.04.2007 - 17-VII-05  

    Büchergeld ist verfassungsmäßig

    Das Äquivalenzprinzip ist aber nur bei einer gröblichen Störung des Ausgleichsverhältnisses zwischen der Abgabe und dem Wert der Leistung für den Empfänger verletzt und lässt Raum für die Praktikabilität der Abgabeerhebung (VerfGH vom 9.2.1968 = VerfGH 21, 28/30; BVerwG vom 25.7.2001 = BVerwGE 115, 32/44; BVerwG vom 30.4.2003 = NVwZ 2003, 1385; Thimet, a. a. O., Art. 8 KAG, Frage 3, Anm. 1 m. w. N.).
  • VG Berlin, 01.02.2008 - 10 A 438.05  

    Kostenverordnung zum Emissionshandel teilweise nichtig

    "Das Äquivalenzprinzip als Ausprägung des (bundes-)verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit verlangt, dass die Gebühr in keinem groben Missverhältnis zu dem Wert der mit ihr abgegoltenen Leistung der öffentlichen Hand steht (vgl. Urteil vom 25. Juli 2001 -BVerwG 6 C 8.00 - BVerwGE 115, 32 m.w.N.; BVerwG, Urteil vom 30. April 2003 - 6 C 5/02 - zitiert nach juris; BVerfG, Beschluss vom 7. Februar 1991 - 2 BvL 24/84 - BVerfGE 83, 363 ).

    Das Äquivalenzprinzip verbietet die Festsetzung der Gebühr völlig unabhängig von den Kosten der gebührenpflichtigen Leistung (vgl. Urteil vom 19. September 2001 - BVerwG 6 C 13.00 - BVerwGE 115, 125 ; BVerwG, Urteil vom 30. April 2003 - 6 C 5/02 - zitiert nach juris; BVerfG, Beschluss vom 6. Februar 1979 - 2 BvL 5/76 - BVerfGE 50, 217 ; Beschluss vom 12. Februar 1992 - 1 BvL 1/89 - BVerfGE 85, 337 ; Beschluss vom 10. März 1998 - 1 BvR 178/97 - BVerfGE 97, 332 ).

    Die von dem Äquivalenzprinzip gezogene Obergrenze für die Gebührenbemessung kann nicht abschließend festgelegt werden." (BVerwG, Urteile vom 30. April 2003 - 6 C 4/02 und 6 C 5/02 - zitiert nach juris).

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