Rechtsprechung
   BVerwG, 17.09.2003 - 6 C 4.03   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • lexetius.com

    WPflG § 4 Abs. 1 Nr. 4, § 48 Abs. 2; VwVfG §§ 48, 49; VwGO §§ 42, 86 Abs. 1, §§ 104, 108
    Klagebefugnis; Alarmreserve; Ausplanung; Einberufungsbescheid; Begründung; Ermessen; Personalbedarfsplanung; politische Partei; Mitgliedschaft; Funktionär; "Die Republikaner"

  • Bundesverwaltungsgericht
  • NWB SteuerXpert START
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Klagebefugnis; Alarmreserve; Ausplanung; Einberufungsbescheid; Begründung; Ermessen; Personalbedarfsplanung; politische Partei; Mitgliedschaft; Funktionär; "Die Republikaner"

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Ausplanung eines Reserveoffiziers wegen Funktionen in der Partei "Die Republikaner" nicht willkürlich

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Ausplanung eines Reserveoffiziers wegen Funktionen in der Partei "Die Republikaner" nicht willkürlich

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2004, 269



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BVerwG, 19.01.2005 - 6 C 9.04  

    Wehrpflicht; allgemeine Wehrpflicht; Wehrgerechtigkeit.

    Denn kein Bürger braucht im Rechtsstaat eine ihn gezielt benachteiligende Willkürentscheidung der Behörde zu dulden; vielmehr kann er unter Berufung auf das jeweils berührte Grundrecht die Aufhebung dieser Entscheidung oder ihrer benachteiligenden Wirkungen erreichen (vgl. Urteil vom 22. Januar 2003 - BVerwG 6 C 18.02 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 3 S. 5; Urteil vom 17. September 2003 - BVerwG 6 C 4.03 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4 S. 8 m.w.N.).
  • BVerwG, 21.07.2010 - 6 C 22.09  

    Nachrichtendienst; Bundesamt für Verfassungsschutz; Befugnis; Erhebung von Daten;

    Es stellt den Bürger bei solchen Tätigkeiten von Sanktionen frei, um ein ungestörtes und unbehindertes Funktionieren der Partei zu gewährleisten (Urteil vom 17. September 2003 - BVerwG 6 C 4.03 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4 S. 9).
  • BVerwG, 07.07.2004 - 6 C 17.03  

    Wehrdienst; militärische Ordnung; Pflicht der Soldaten zur Verfassungstreue;

    Für den rechtsähnlichen Status eines Berufs- oder Zeitsoldaten gilt Entsprechendes (Urteil vom 17. September 2003 - BVerwG 6 C 4.03 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4).
mehr
  • BVerwG, 30.09.2009 - 6 C 29.08  

    Waffenschein, Unzuverlässigkeit, verfassungsfeindliche Bestrebungen,

    Ebenso werden Reserveoffiziere und auch Wehrpflichtige der Bundeswehr durch das Parteienprivileg nur in Bezug auf politische Aktivitäten geschützt, welche sie unabhängig von ihrem militärischen Status für ihre Partei entfalten, während das Parteienprivileg nicht daran hindert, aus der Betätigung Rückschlüsse für den militärischen Pflichtenkreis zu ziehen (Urteile vom 17. September 2003 BVerwG 6 C 4.03 Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4 S. 9 und vom 7. Juli 2004 BVerwG 6 C 17.03 Buchholz 448.0 § 29 WPflG Nr. 21 S. 8 f.).
  • VG München, 11.02.2008 - M 15 K 06.3714  

    Keine nachträgliche "Umwandlung" einer Zuziehung zu einer dienstlichen

    Allerdings kann er verlangen, dass er nicht willkürlich von Wehrübungen ausgeschlossen wird (vgl. dazu Urteil des BVerwG v. 17.09.2003, Az.: 6 C 4/03).

    Zwar erfolgt nach der ständigen Rechtsprechung die Entscheidung über die Einberufung von Wehrpflichtigen ausschließlich im öffentlichen Interesse an einer optimalen Personalbedarfsdeckung der Bundeswehr und dient nicht zugleich auch den privaten Interessen der Wehrpflichtigen, so dass ein Wehrpflichtiger kein Recht auf Heranziehung zum Wehrdienst und ebenso wenig einen Anspruch darauf hat, dass die Behörde das ihr in diesem Zusammenhang eingeräumte Auswahlermessen rechtmäßig ausübt (vgl. Urteil des BVerwG v. 17.09.2003, Az.: 6 C 4/03 unter Hinweis auf die Urteile v. 25.04.1979, Az.: 8 C 52/77; v. 26.02.1993. Az.: 8 C 20/92; Urteil vom 22.01.2003; Az.: 6 C 18/02; ).

    Denn kein Bürger braucht im Rechtsstaat eine ihn gezielt benachteiligende Willkürentscheidung der Behörde zu dulden; vielmehr kann er unter Berufung auf das jeweils berührte Grundrecht die Aufhebung dieser Entscheidung oder ihrer benachteiligenden Wirkungen erreichen." (Urteil des BVerwG v. 17.09.2003, Az.: 6 C 4/03 unter Hinweis auf sein Urteil v. 22.01.2003, Az.: 6 C 18/02 m.w.N.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2009 - 16 A 845/08  

    Beobachtung des Bundestagsabgeordneten Bodo Ramelow durch den Verfassungsschutz

    BVerfG, Urteil vom 21. März 1961 - 2 BvR 27/60 -, juris Rdnr. 26 ff. (= BVerfGE 12, 296); Beschluss vom 27. Juni 1961 - 1 BvR 486/59 -, juris Rdnr. 35 (= BVerfGE 13, 46); Beschluss vom 18. Juli 1961 - 2 BvE 1/61 -, juris Rdnr. 10 (= BVerfGE 13, 123); Beschluss vom 30. Oktober 1963 - 2 BvL 7/61 u.a. -, juris Rdnr. 36 (= BVerfGE 17, 155); Beschluss vom 29. Oktober 1975 - 2 BvE 1/75 -, juris Rdnr. 16 (= BVerfGE 40, 287); Beschluss vom 17. Januar 1978 - 2 BvR 487/76 -, juris Rdnr. 33 (= BVerfGE 47, 130); BVerwG, Urteil vom 17. September 2003 - 6 C 4.03 -, juris Rdnr. 24 (= NVwZ-RR 2004, 269).
  • BVerfG, 05.05.2004 - 2 BvR 2123/03  

    Verfassungsmäßigkeit der Ausplanung eines Angehörigen einer rechtsradikalen

    gegen a) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. September 2003 - 6 C 4.03 -,.
  • VG Oldenburg, 30.03.2004 - 7 B 1271/04  

    Keine Aussetzung der Vollziehung eines Einberufungsbescheides wegen möglicher

    Der Wehrpflichtige hat nämlich kein subjektives Recht auf dessen richtige Handhabung, weil dieses allein dem öffentlichen Interesse an einer optimalen Personalbedarfdeckung der Bundeswehr dient (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. September 2003 - 6 C 4.03 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4, S. 7 ; Urteil vom 26. Februar 2003 - 8 C 20.92 - BVerwGE 92.153 ).

    Er kann im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1 GG lediglich eine willkürliche, d.h. eine ihn gezielt benachteiligende Einberufungspraxis rügen (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. September 2003 a.a.O. ).

  • BVerwG, 04.05.2006 - 6 B 5.06  
    Vielmehr wird ihm dadurch ausschließlich im öffentlichen Interesse eine staatsbürgerliche Verpflichtung auferlegt (vgl. Urteile vom 22. Januar 2003 BVerwG 6 C 18.02 Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 3 S. 5 und vom 17. September 2003 BVerwG 6 C 4.03 Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4 S. 8 jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 15.06.2011 - 6 B 8.11  

    Revision ist bei Aufwerfen einer einzelfallbezogenen Frage im Zusammenhang mit

    Anknüpfungspunkt für ein in diesen Grenzen ausnahmsweise beachtliches Rechtsschutzbegehren ist eine Entscheidung des Kreiswehrersatzamts in Gestalt einer (bedingten) Einberufung bzw. der Ablehnung oder der Aufhebung einer solchen (vgl. Urteile vom 26. Februar 1993 - BVerwG 8 C 20.92 - BVerwGE 92, 153 = Buchholz 448.0 § 21 WPflG Nr. 47 S. 14 f., vom 22. Januar 2003 - BVerwG 6 C 18.02 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 3 S. 5 und vom 17. September 2003 - BVerwG 6 C 4.03 - Buchholz 448.0 § 48 WPflG Nr. 4 S. 8 f.; für die sog. Ausmusterung: Urteil vom 25. April 1979 - BVerwG 8 C 52.77 - BVerwGE 58, 37 = Buchholz 448.0 § 8a WPflG Nr. 28 S. 50).
  • VG Hannover, 22.06.2004 - 6 B 2748/04  

    Keine Aussetzung der Vollziehung eines Einberufungsbescheides bei möglichem

  • VG Düsseldorf, 17.03.2004 - 11 L 713/04  

    Einberufungspraxis verletzt nicht Recht von Wehrpflichtigem // Rechtsprechung zu

  • VG Minden, 23.03.2004 - 10 L 205/04  
  • VG Minden, 30.06.2004 - 10 L 511/04  
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