Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.2005 - 6 B 1845/05   

Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 2006, 343



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Wird zitiert von ... (33)  

  • VG Gelsenkirchen, 08.05.2008 - 1 L 81/08  

    Beförderung, Dienstposten, Auswahl, Bestenauslese, Auswahlgespräch

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 28. Januar 2002, - 6 B 1275/01 -, Recht im Amt 2003, 155 f. und Beschluss vom 12. Dezember 2005 - 6 B 1845/05 -, Recht im Amt 2006, 125 f. sowie Beschlüsse vom 13. Mai 2004 - 1 B 300/04 - und 23. Juni 2004 - 1 B 455/04 - Hieraus folgt gleichzeitig, dass der Dienstherr (erst) bei einem sich aus den dienstlichen Beurteilungen ergebenden Qualifikationsgleichstand mehrerer Bewerber das Ergebnis derartiger Gespräche als weiteres Kriterium für die Begründung einer Auswahlentscheidung heranziehen kann.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Dezember 2005, aaO.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Dezember 2005, aaO.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 19. Januar 2006 - 1 B 1587/05 -, juris und Beschluss vom 12. Dezember 2005, aaO.

  • VG Neustadt, 07.09.2011 - 1 K 382/11  

    Beamtenrecht

    Strukturelle Auswahlgespräche sind, sofern sie am Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle und mit allen in Frage kommenden Bewerbern gleichmäßig durchgeführt werden, ein geeignetes und leistungsbezogenes Auswahlkriterium (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Dezember 2005 - 6 B 1845/05 -, Nds. OVG, Beschluss vom 2.Juli 2008 - 5 ME 49/08 -.; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 22. April 2005, und vom 21. Februar 2007, a.a.O., alle juris).

    Bei der inhaltlichen Ausgestaltung und Auswertung der strukturierten Auswahlgespräche ist der Ermessens- und Beurteilungsspielraum des Dienstherrn zu beachten (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Dezember 2005 - 6 B 1845/05 -, juris).

    Da diese über einen längeren Zeitraum erstellt werden und deshalb grundsätzlich längerfristige und zuverlässigere Erkenntnisse gewährleisten als die Momentaufnahme eines Auswahlgesprächs, darf das Ergebnis eines solchen Gesprächs die Aussagen einer dienstlichen Beurteilung nicht entwerten; es kann insoweit deren Bild lediglich abrunden oder erweitern (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Dezember 2005, a.a.O., Nds. OVG, Beschluss vom 7. Juli 2008, a.a.O.; VG Düsseldorf, Beschluss vom 16.Juli 2010 - 2 L 523/10 -, juris und VG Ansbach, Beschluss vom 30.Juni 2005 - AN 1 E 05.01659 -, juris m.w.N.; vgl. zur Bedeutung der Aussagen in der Beurteilung im Verhältnis zu den Feststellungen eines Auswahlgesprächs auch OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 17. Juni 2002 - 2 B 10694/02.OVG -).

  • VG Düsseldorf, 20.07.2011 - 26 L 817/11  

    Beamte Angestellte Schwerbehinderung Schwerbehindertenvertretung Hilfskriterium

    Nach ständiger Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land NordrheinWestfalen, vgl. Beschlüsse vom 12. Dezember 2005 - 6 B 1845/05 - NVwZ-RR 2006, 343, vom 27. Februar 2004 - 6 B 2451/03 -, vom 4. Juni 2004 - 6 B 637/04 -, vom 25. August 2004 6 B 1649/04 - und vom 10. September 2004 - 6 B 1584/04 -, muss der Dienstherr bei gleichlautenden Gesamturteilen der Frage nachgehen, ob die Einzelfeststellungen in aktuellen dienstlichen Beurteilungen eine Prognose über die zukünftige Bewährung im Beförderungsamt ermöglichen.

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 06. Mai 2008 a.a.O., vom 30. November 2007 - 1 B 1183/07 - Juris, vom 29. September 2006 - 1 B 1452/06 -, vom 19. Januar 2006 - 1 B 1587/05 - Juris, m.w.N, und vom 12. Dezember 2005 - 6 B 1845/05 - NVwZ-RR 2006, 343, m.w.N.

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