Rechtsprechung
   LAG Nürnberg, 02.07.2002 - 6 (3) Sa 154/01   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • aufrecht.de

    (kein) Schadenersatz wegen Mobbing

  • Arbeitsgerichtsbarkeit in Bayern

    §§ 280, 286, 325, 326 analog; §§ 278, 823, 831, 847 BGB (Entscheidung entspr. d. Rechtsstand v. d. BGB-Änd. ab 01.08.02
    Mobbing, Schadensersatz und Schmerzensgeld

  • jurawelt.com

    Zu Ansprüchen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Arbeitsunfähigkeit, die der Arbeitnehmer auf Mobbing zurückführt

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mobbing, Schadensersatz und Schmerzensgeld

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Mobbing, Schadensersatz und Schmerzensgeld

Verfahrensgang

  • ArbG Nürnberg, 21.09.1999 - 9 Ca 11312/96
  • LAG Nürnberg, 02.07.2002 - 6 (3) Sa 154/01

Zeitschriftenfundstellen

  • NZA-RR 2003, 121



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BAG, 16.05.2007 - 8 AZR 709/06  

    Persönlichkeitsverletzung - Mobbing - Ausschlussfrist

    Zur Einhaltung dieser Pflichten könne der Arbeitgeber als Störer nicht nur dann in Anspruch genommen werden, wenn er selbst den Eingriff begehe oder steuere, sondern auch dann, wenn er es unterlasse, Maßnahmen zu ergreifen oder seinen Betrieb so zu organisieren, dass eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts ausgeschlossen werde (ebenso Thüringer LAG 15. Februar 2001 - 5 Sa 102/2000 - LAGE BGB § 626 Nr. 133; LAG Berlin 7. November 2002 - 16 Sa 938/02 - LAG Nürnberg 2. Juli 2002 - 6 (3) Sa 154/01 - LAGE GG Art. 2 Persönlichkeitsrecht Nr. 4).

    Der Arbeitgeber haftet dem betroffenen Arbeitnehmer gegenüber gemäß § 278 BGB für schuldhaft begangene Persönlichkeitsrechts- oder Gesundheitsverletzungen durch von ihm als Erfüllungsgehilfen eingesetzte andere Arbeitnehmer und Vorgesetzte (so auch die ganz herrschende Meinung im Rahmen der sog. Mobbing-Diskussion: LAG Niedersachsen 3. Mai 2000 - 16a Sa 1391/99 - LAGE BGB § 273 Nr. 2; LAG Nürnberg 2. Juli 2002 - 6 (3) Sa 154/01 - LAGE GG Art. 2 Persönlichkeitsrecht Nr. 4; Thüringer LAG 10. Juni 2004 - 1 Sa 148/01 - LAGE GG Art. 2 Persönlichkeitsrecht Nr. 8a; Däubler BB 1995, 1347; Rieble/Klumpp FA 2002, 307; dies.

    Dies kann unter Umständen auch bei rechtswidrigen Maßnahmen, zB rechtswidrigen Weisungen, der Fall sein (ebenso: LAG Nürnberg 2. Juli 2002 - 6 (3) Sa 154/01 - LAGE GG Art. 2 Persönlichkeitsrecht Nr. 4; Benecke Mobbing Rn. 158; Rieble/Klumpp ZIP 2002, 369).

  • OLG Stuttgart, 28.07.2003 - 4 U 51/03  

    Amtshaftungsanspruch eines Polizeibeamten gegen seinen Dienstherren: "Mobbing"

    Im übrigen können nur von Inhalt oder Art und Weise unberechtigte Vorgehensweisen den Vorwurf eines "Mobbing" begründen (LAG Nürnberg, NZA-RR 2003, 121, 123; Benecke, NZA-RR 2003, 225, 228; Rieble/Klumpp, a.a.O., S. 373), außer wenn hinter dem für sich gesehen rechtmäßigen Handeln ausschließlich ein Schikanewille steht, der hier nicht erkennbar ist.
  • LAG Thüringen, 28.06.2005 - 5 Sa 63/04  

    Einhaltung der Menschenwürde am Arbeitsplatz, als Bestandteil systematischer

    Durch die vielfach verbreitete formelhafte Feststellung, dass auch die Gesamtschau keine andere Beurteilung rechtfertigen könne (so z.B. LAG Nürnberg, Urteil vom 2.7.2002, NZA-RR 2003, 121; Sächsisches LAG, Urteil vom 17.2.2005 - 2 Sa 751/03 -, abgedr.
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  • LAG Rheinland-Pfalz, 15.06.2004 - 7 Ta 25/04  

    Keine Erfolgsaussicht bei negativer Feststellungsklage und Schadensersatzklage

    Nimmt der Arbeitnehmer sich die fehlerhafte Weisung so zu Herzen, dass er davon arbeitsunfähig wird, bestehen keine Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber (LAG Nürnberg 02.07.2002 NZA RR 2003, 121).
  • LAG München, 28.09.2006 - 4 Sa 419/06  

    Mobbing

    Erforderlich sind näher nach einer - im Anschluss an die Entscheidungen der Fünften Kammer des Landesarbeitsgerichts Thüringen vom 15.02.2001 und vom 10.04.2001 (LAGE Nrn. 3 und 2 zu Art. 2 GG Persönlichkeitsrecht; vgl. auch LAG Thüringen, 5 Sa 63/04, DB 2005, S. 1974 f (LS)) - verbreiteten Definition aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende Verhaltensweisen, die der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienen, nach ihrer Art und ihrem Ablauf im Regelfall ein von der Rechtsordnung missbilligtes Ziel verfolgen und in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht, die Ehre, den Körper oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen (vgl. SächsLAG, U. v. 15.02.2005, AuA 2005, S. 687; siehe auch LAG Thüringen, 1 Sa 148/01, ZTR 2004, S. 596 f = LAGReport 2004, S. 347 f; zu Entscheidungen aus jüngerer Zeit vgl. LAG Rheinland-Pfalz, U. v. 03.05.2006, 9 Sa 43/06 (juris); LAG Mecklenburg-Vorpommern, U. v. 30.03.2006, 1 Sa 461/05 (juris); LAG Schleswig-Holstein, U. v. 28.03.2006, NZA-RR 2006, S. 402 f; LAG Hamm, U. v. 23.03.2006, 8 Sa 949/05 (juris); LAG Düsseldorf, U. v. 22.07.2004, 5 TaBV 38/04 (juris); LAG Schleswig-Holstein, U. v. 01.04.2004, NZA-RR 2005, S. 15 f; OLG Stuttgart, U. v. 28.07.2003, VersR 2004, S. 786 f; LAG Nürnberg, U. v. 02.07.2002, NZA-RR 2003, S. 121 f; LAG Nürnberg, U. v. 25.04.2006, 6 Sa 864/05 (offensichtlich nv); Abeln/Gaudernack, Mobbing in der Rechtsprechung der Landesarbeitsgerichte, LAGReport 2005, S. 225 f, m. w. N.; Diller/Grote, MDR 2004, S. 984 f; Benecke, NZA-RR 2003, S. 225 f).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 19.03.2012 - 5 Sa 701/11  

    Unbegründete Schadensersatzklage bei unsubstantiierten Darlegungen zur

    Nimmt der Arbeitnehmer sich die fehlerhafte Weisung so zu Herzen, dass er davon arbeitsunfähig wird, bestehen keine Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber (LAG Nbg. 2.7.2002 NZA-RR 2003, 121).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 15.12.2003 - 7 Sa 756/02  
    Nimmt der Arbeitnehmer sich die fehlerhafte Weisung so zu Herzen, dass er davon arbeitsunfähig wird, bestehen keine Schadensersatzansprüche gegen den Arbeitgeber (LAG Nürnberg 02.07.2002 NZA RR 2003, 121).
  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 29.03.2007 - 1 Sa 187/06  

    Mobbing - Schadensersatz - Schmerzensgeld - Darlegungs- und Beweislast

    Dabei ist dabei auszugehen, dass insbesondere fehlerhafte Weisungen von Vorgesetzten in Bezug auf die Erbringung der Arbeitsleistung in Anbetracht des grundsätzlich bestehenden Direktionsrechtes regelmäßig nicht geeignet sind, bereits Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche des Arbeitnehmers auszulösen (vgl. LAG Nürnberg, Urteil vom 2.7.2002, 6 (3) Sa 154/01, ZTR 2002, 540).
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