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   OLG Frankfurt, 14.06.2000 - 23 U 78/99   

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    Wann ist Rechnung im Regievertrag prüfbar? (IBR 2001, 163)

Verfahrensgang

  • LG Frankfurt/Main - 19 O 370/98
  • OLG Frankfurt, 14.06.2000 - 23 U 78/99

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2000, 1470
  • NZBau 2001, 27
  • BauR 2001, 297 (Ls.)
  • IBR 2001, 163



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Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG Karlsruhe, 15.10.2002 - 17 U 96/01  

    Werkvertrag - Abrechnung bei Stundenlohnleistungen

    Die Parteien haben unstreitig die Geltung der VOB/B nicht vereinbart, so dass die zu § 15 Nr. 3 VOB/B entwickelten Anforderungen (vgl. OLG Frankfurt, NJW-RR 2000, 1470 f.; OLG Karlsruhe, BauR 1995, 114 f.; Keldungs in: Ingenstau/Korbion, VOB, 14. Aufl., § 15 Nr. 3 VOB/B Rdn. 41) keine Anwendung finden.

    Die von der Rechtsprechung insoweit aufgestellten Anforderungen (vgl. etwa OLG Frankfurt, NJW-RR 2000, 1470, 1471) betreffen einen Werkvertrag, bei dem die Geltung der VOB/B vereinbart wurde und bei dem folglich ein Vergütungsanspruch erst mit Vorlage einer prüfbaren Rechnung und prüfbarer Stundenlohnzettel fällig wurde (vgl. §§ 14 Nr. 1, 16 Nr. 1 Abs. 1, Nr. 3 Abs. 1 VOB/B; vgl. ferner Keldungs, in: Ingenstau/Korbion a.a.O., § 15 Nr. 5 Rdn. 61; Heiermann, in: Heiermann/Riedl/Rusam, a.a.O., § 15.4 VOB/B Rdn. 41).

    Denn wenn in den gegengezeichneten Stundenlohnzetteln - wie hier - eine detaillierte Beschreibung der Stunden unterblieben ist, wird durch die Unterschrift lediglich bestätigt, dass der Auftragnehmer die aufgelisteten Stunden abgeleistet hat, nicht dagegen, dass der abgerechnete Stundenaufwand erforderlich war (vgl. OLG Düsseldorf, BauR 1994, 803; OLG Frankfurt, NJW-RR 2000, 1470, 1471; Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 6. Teil Rdn. 160; Keldungs, in: Ingenstau/Korbion, a.a.O. VOB/B § 15 Nr. 3 Rdn. 53; Keldungs, Urteilsanmerkung, BauR 2002, 322).

  • OLG Köln, 16.09.2008 - 24 U 167/07  

    Bauvertrag - Nachweis der geleisteten Stunden durch Stundenzettel

    Die Wirkung des deklaratorischen Anerkenntnisses ist jedoch auf die in den Stundenlohnzetteln enthaltenen Leistungsangaben begrenzt und erfasst regelmäßig nur den aufgelisteten Stundenaufwand (OLG Karlsruhe BauR 2003, 737; OLG Frankfurt NZBau 2001, 27; OLG Hamm BauR 2002, 319; Keldungs BauR 2002, 322; Kniffka/Koeble Kompendium des BauR, 2. Aufl., 5. Teil Rz. 179).

    Dieser Auffassung haben sich in Bausachen, die einen Stundenlohnanspruch des Unternehmers zum Gegenstand hatten, das OLG Karlsruhe (BauR 2003, 737), das OLG Frankfurt (NZBau 2001, 27), das OLG Bamberg (BauR 2004, 1623) und das OLG Düsseldorf (BauR 2003, 887) angeschlossen.

  • OLG Bremen, 22.07.2009 - 1 U 11/09  

    Mietrecht - Unverhältnismäßige Miete als Nutzungsentschädigung

    Ob ein solcher Vortrag generell zur Substantiierung einer Werklohnforderung ausreicht, mag zweifelhaft sein (vgl. KG NZBau 2001, 26; OLG Frankfurt, NZBau 2001, 27; Werner-Pastor, Der Bauprozess, 12. Auflage 2008, RN 1215 mwN).
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  • OLG Bamberg, 10.06.2002 - 4 U 248/01  

    Bauvertrag - Anforderungen an eine prüffähige Schlussrechnung

    Erforderlich ist vielmehr eine - grundsätzlich tagesbezogene - Beschreibung, die die erläuterten Leistungen insbesondere auch in ihrem Arbeitsumfang nachvollziehbar veranschaulicht und gegebenenfalls auch verdeutlicht, in welcher Funktion und an welcher konkreten Örtlichkeit innerhalb der Baustelle die betreffende Person eingesetzt war (OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 2000, 1470; KG NJW-RR 2000, 1690).
  • OLG Düsseldorf, 10.09.2004 - 22 U 15/04  

    Bauvertrag - Begründen unterschriebene Stundenlohnzettel eine Stundenlohnabrede?

    Dabei ist für die Wirkung eines Schuldanerkenntnisses regelmäßig erforderlich, dass die Stundenzettel die Arbeiten nachvollziehbar und detailliert beschreiben (OLG Frankfurt NJW-RR 2000, 1470 1471; OLG Karlsruhe, BauR 1995 114, 115).
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