Rechtsprechung
| BGH, 12.02.2009 - III ZR 90/08 |
Volltextveröffentlichungen (9)
mehr- IWW
- Deutsches Notarinstitut
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Umfang der über den Emissionsprospekt hinausgehenden Informationspflichten des Treuhandkommanditisten eines Filmfonds; Inhaltliche Anforderungen an einen Emissionsprospekt im Hinblick auf anfallende Kosten für eine Erlösausfallversicherung; Ein nur über den Treuhandkommanditisten wirtschaftlich an einer Fondgesellschaft beteiligter Treugeber als Anspruchsgegner von Ansprüchen nach §§ 171 , 172 Handelsgesetzbuch ( HGB )
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Handelsrecht - Umfang eines Emissionsprospekt
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (3)
- zbb-online.com (Leitsatz)
BGB §§ 276 (Fa), 311 Abs. 2; HGB §§ 171, 172
Aufklärungspflichten einer Treuhandkommanditistin gegenüber Anlegern - kanzlei-klumpe.de
, S. 5 (Kurzinformation)
Aufklärungspflichten einer Treuhandkommanditistin
- lto.de (Kurzinformation)
Treuhandkommanditistin muss Anleger über regelwidrige Auffälligkeiten aufklären, die nicht aus Emissionsprospekt hervorgehen
Besprechungen u.ä.
- raupach.de
, S. 12 (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Aufklärungspflichten bzw. Haftung einer Treuhandkommanditistin eines Publikumsfonds (RA Dr. Martin Kittlitz; Forum Juris 03/2009, S. 13-15)
Verfahrensgang
- LG München I, 08.03.2007 - 4 O 14840/05
- OLG München, 25.03.2008 - 18 U 2843/07
- BGH, 12.02.2009 - III ZR 90/08
Zeitschriftenfundstellen
- NJW-RR 2009, 613
- MDR 2009, 565
- WM 2009, 593
- NZG 2009, 380
Wird zitiert von ... (98)
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 336/08
Aktienrecht - Anrechnung von Steuervorteilen im Schadensersatzprozess
1. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 - II ZR 124/81 - BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8); insbesondere hat er diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.Der Senat hat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 zum Fonds II (…III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 28-30) und zum Fonds III (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 617 f Rn. 29-31) im Einzelnen näher begründet, dass es einem Anleger zuzumuten ist, das entsprechende Kapitel des Prospekts durchzusehen, und dass hinreichend deutlich dargestellt wird, dass die Kosten für die Erlösausfallversicherungen nicht von dieser Budgetposition umfasst werden.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 8-25;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - [...] und BeckRS 2009, 22376 Rn. 12 f;… vom 8. Oktober 2009 - III ZR 241/08 - [...] und BeckRS 2009, 86437 Rn. 8-10;… vom 17. Dezember 2009 - III ZR 5/08 - [...] und BeckRS 2010, 472 Rn. 7-9) und den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 ff Rn. 9-26) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 Rn. 11;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 10).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn. 16-18;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 15-17).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 f Rn. 12;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 11).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 -aaO S. 615 Rn. 13 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f).
Betrachtet man die Prospekte für sich allein, kann man nicht davon ausgehen, dass "Werbung" als Bestandteil des Konzeptionsvertrags auch "Anlegerwerbung" sein soll (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 -aaO S. 615 Rn. 13 f und III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f mit dem Versuch einer Abgrenzung dieser Position von der Eigenkapitalvermittlung).
Ob bereits diese und weitere Indizien, die der Senat in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 19) und 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn. 16-20) angeführt hat, die Annahme einer regelwidrigen Auffälligkeit begründen, über die die Beklagte den Kläger zu unterrichten hatte (…vgl. zu den insoweit maßgebenden Erwägungen Senatsurteil vom 8. Oktober 2009 - III ZR 207/07 - WM 2009, 2358, 2360 Rn. 17), hat das Berufungsgericht jedoch noch nicht festgestellt.
Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1132 f Rn. 25), 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 25;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 24) und 22. April 2010 (…III ZR 318/08 - WM 2010, 1017, 1021 Rn. 25) entschieden hat, musste in dem Emissionsprospekt aber auch herausgestellt werden, welche Rolle der IT GmbH bei der Verwirklichung des Vorhabens zukam.
Er war nach den Angaben im Prospekt zusammen mit K. Gesellschafter der Komplementärin mit Anteilen von mehr als 25 %; nach einer vom Kläger vorgelegten Mitteilung des Direkten Anlegerschutzes vom 28. September 2004 hielt er eine Mehrheitsbeteiligung von 60 % (vgl. auch Senatsurteile vom 12. Februar 2009 aaO).
Davon kann jedoch, wie der Senat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 im Einzelnen begründet hat (III ZR 90/08 - aaO S. 616 Rn. 21;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 20), keine Rede sein; dass die Zusatzvergütung aus einem anderen Budget entnommen worden ist, ist unstreitig.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 616 f Rn. 20, 26;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 19, 25).
In diesem Rahmen kommt dem Kläger, was das Berufungsgericht richtig gesehen hat, eine gewisse Kausalitätsvermutung zugute (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 27;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 26;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - aaO Rn. 17).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 28;… vgl. auch Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 27) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 338/08
Gesellschaftsrecht - Prospektmängel und Aufklärungspflichtverletzung
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 - II ZR 124/81 - BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8); insbesondere hat er diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.Der Senat hat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 zum Fonds II (…III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 28-30) und zum Fonds III (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 617 f Rn. 29-31) im Einzelnen näher begründet, dass es einem Anleger zuzumuten ist, das entsprechende Kapitel des Prospekts durchzusehen, und dass hinreichend deutlich dargestellt wird, dass die Kosten für die Erlösausfallversicherungen nicht von dieser Budgetposition umfasst werden.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 8-25;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - [...] und BeckRS 2009, 22376 Rn. 12 f;… vom 8. Oktober 2009 - III ZR 241/08 - [...] und BeckRS 2009, 86437 Rn. 8-10;… vom 17. Dezember 2009 - III ZR 5/08 - [...] und BeckRS 2010, 472 Rn. 7-9) und den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 ff Rn. 9-26) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 Rn. 11;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 10).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn. 16-18;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 15-17).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 f Rn. 12;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 11).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 615 Rn. 13 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f).
Betrachtet man den Prospekt für sich allein, kann man nicht davon ausgehen, dass "Werbung" als Bestandteil des Konzeptionsvertrags auch "Anlegerwerbung" sein soll (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 -aaO S. 615 Rn. 13 f und III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f mit dem Versuch einer Abgrenzung dieser Position von der Eigenkapitalvermittlung).
Ob bereits diese und weitere Indizien, die der Senat in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 19) und 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn. 16-20) angeführt hat, die Annahme einer regelwidrigen Auffälligkeit begründen, über die die Beklagte den Kläger zu unterrichten hatte (…vgl. zu den insoweit maßgebenden Erwägungen Senatsurteil vom 8. Oktober 2009 - III ZR 207/07 - WM 2009, 2358, 2360 Rn. 17), hat das Berufungsgericht jedoch noch nicht festgestellt.
Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1132 f Rn. 25), 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 -aaO S. 617 Rn. 25;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 24) und 22. April 2010 (…III ZR 318/08 - WM 2010, 1017, 1021 Rn. 25) entschieden hat, musste in dem Emissionsprospekt aber auch herausgestellt werden, welche Rolle der IT GmbH bei der Verwirklichung des Vorhabens zukam.
Er war nach den Angaben im Prospekt zusammen mit K. Gesellschafter der Komplementärin mit Anteilen von mehr als 25 %; nach einer vom Kläger vorgelegten Mitteilung des Direkten Anlegerschutzes vom 28. September 2004 hielt er eine Mehrheitsbeteiligung von 60 % (vgl. auch Senatsurteile vom 12. Februar 2009 aaO).
Davon kann jedoch, wie der Senat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 im Einzelnen begründet hat (III ZR 90/08 - aaO S. 616 Rn. 21;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 20), keine Rede sein; dass die Zusatzvergütung aus einem anderen Budget entnommen worden ist, ist unstreitig.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 616 f Rn. 20, 26;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 19, 25).
In diesem Rahmen kommt dem Kläger, was das Berufungsgericht richtig gesehen hat, eine gewisse Kausalitätsvermutung zugute (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 27;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 26;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - aaO Rn. 17).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 28;… vgl. auch Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 27) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 337/08
Schadensrecht - Steuernachteile aus zuerkanntem Schadensersatzanspruch
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 - II ZR 124/81 - BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8); insbesondere hat er diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.Der Senat hat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 zum Fonds II (…III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 28-30) und zum Fonds III (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 617 f Rn. 29-31) im Einzelnen näher begründet, dass es einem Anleger zuzumuten ist, die Erläuterungen im Abschnitt "Verträge zur Durchführung der Investition" durchzusehen, und dass hinreichend deutlich dargestellt wird, dass die Kosten für die Erlösausfallversicherungen nicht von der Budgetposition "Produktabsicherung" umfasst werden.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 8-25;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - [...] und BeckRS 2009, 22376 Rn. 12 f;… vom 8. Oktober 2009 - III ZR 241/08 - [...] und BeckRS 2009, 86437 Rn. 8-10;… vom 17. Dezember 2009 - III ZR 5/08 - [...] und BeckRS 2010, 472 Rn. 7-9) und den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 ff Rn. 9-26) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 Rn. 11;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 10).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn. 16-18;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 15-17).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 f Rn. 12;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 11).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 - aaO S. 615 Rn. 13 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f).
Betrachtet man den Prospekt für sich allein, kann man nicht davon ausgehen, dass "Werbung" als Bestandteil des Konzeptionsvertrags auch "Anlegerwerbung" sein soll (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 -aaO S. 615 Rn. 13 f und III ZR 119/08 - aaO Rn. 12 f mit dem Versuch einer Abgrenzung dieser Position von der Eigenkapitalvermittlung).
Ob bereits diese und weitere Indizien, die der Senat in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 19) und 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 615 f Rn 16-20) angeführt hat, die Annahme einer regelwidrigen Auffälligkeit begründen, über die die Beklagte den Kläger zu unterrichten hatte (…vgl. zu den insoweit maßgebenden Erwägungen Senatsurteil vom 8. Oktober 2009 - III ZR 207/07 - WM 2009, 2358, 2360 Rn. 17), hat das Berufungsgericht jedoch noch nicht festgestellt.
Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO S. 1132 f Rn. 25), 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 25;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 24) und 22. April 2010 (…III ZR 318/08 - WM 2010, 1017, 1021 Rn. 25) entschieden hat, musste in dem Emissionsprospekt daneben auch herausgestellt werden, welche Rolle der IT GmbH bei der Verwirklichung des Vorhabens zukam.
Er war nach den Angaben im Prospekt zusammen mit K. Gesellschafter der Komplementärin mit Anteilen von mehr als 25 %; nach einer vom Kläger vorgelegten Mitteilung des Direkten Anlegerschutzes vom 28. September 2004 hielt er eine Mehrheitsbeteiligung von 60 % (vgl. auch Senatsurteile vom 12. Februar 2009 aaO).
Davon kann jedoch, wie der Senat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 im Einzelnen begründet hat (III ZR 90/08 - aaO S. 616 Rn. 21;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 20), keine Rede sein; dass die Zusatzvergütung aus einem anderen Budget entnommen worden ist, ist unstreitig.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 616 f Rn. 20, 26;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 19, 25).
In diesem Rahmen kommt dem Kläger, was das Berufungsgericht richtig gesehen hat, eine gewisse Kausalitätsvermutung zugute (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 27;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 26;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - aaO Rn. 17).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 28;… vgl. auch Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - aaO Rn. 27) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 321/08
Aktienrecht - Zum Betrugsvorsatz bei unrichtigen Prospektangaben
Hier ist in Betracht zu ziehen, dass die Beklagte zu 1 als Treuhandkommanditistin die Pflicht treffen konnte, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung waren (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 - II ZR 124/81 - BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.a) Wie der Senat für den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 -aaO S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 -III ZR 231/07 -NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25) entschieden hat, war die Beklagte zu 1 nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 Rn. 11).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 -III ZR 59/07 -aaO Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 -III ZR 90/08 -aaO S. 615 f Rn. 16-18).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 -III ZR 59/07 -aaO S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 f Rn. 12).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 615 Rn. 13 f).
Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds III entschieden hat, kann im Hinblick auf die Regelungen im Investitionsplan nicht jegliche Werbetätigkeit nach der Budgetposition "Konzeption, Werbung, Prospekt, Gründung" abgerechnet werden, sondern es sind übliche Werbemaßnahmen, die der Eigenkapitalvermittlung dienen, hiervon auszunehmen (vgl. eingehend hierzu Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 614 f Rn. 11-14).
In diesem Rahmen kommt dem Kläger eine gewisse, auf die Lebenserfahrung gegründete Kausalitätsvermutung zugute (…vgl. Senatsurteile vom 6. November 2008 - III ZR 290/07 - [...] und BeckRS 2008, 23805 Rn. 19; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 27;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - [...] und BeckRS 2009, 22376 Rn. 17), die letztlich auf dem Umstand beruht, dass es aus der Sicht des Senats für den Vertrieb einer Kapitalanlage einen wesentlichen Unterschied macht, ob hierfür (nur) 12 % oder 20 % des Eigenkapitals aufgebracht werden müssen (…vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - aaO S. 1132 Rn. 22; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - aaO S. 616 f Rn. 24).
bb) Wie der Senat bereits in seinen Urteilen vom 29. Mai 2008 (…III ZR 59/07 - aaO) und 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - aaO S. 617 Rn. 25;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 24) entschieden hat, musste in dem Emissionsprospekt her-ausgestellt werden, welche Rolle der IT GmbH bei der Verwirklichung des Vorhabens zukam.
Zum einen ging es um die Person ihres Mehrheitsgesellschafters und seinerzeitigen Geschäftsführers, des Beklagten zu 2. Er war nach den Angaben im Prospekt zusammen mit K. Gesellschafter der Komplementärin mit Anteilen von mehr als 25 %; nach den Bekundungen des Zeugen K. hielt der Beklagte zu 2 eine Mehrheitsbeteiligung von 60 % (vgl. auch Senatsurteile vom 12. Februar 2009 aaO).
Davon kann jedoch, wie der Senat in seinen Urteilen vom 12. Februar 2009 im Einzelnen begründet hat (III ZR 90/08 - aaO S. 616 Rn. 21;… III ZR 119/08 - aaO Rn. 20), keine Rede sein; dass die Zusatzvergütung aus einem anderen Budget entnommen worden ist, ist unstreitig.
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 31/08
Gesellschaftsrecht - Vorvertragliche Aufklärungspflichten bez. Provisionszahlung
Zu Recht zieht das Berufungsgericht allerdings in Betracht, dass die Beklagte als Treuhandkommanditistin die Pflicht treffen konnte, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung waren (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 8-25) und den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 ff Rn. 9-26) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 11;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 10).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn. 16-18;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 15-17).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn. 12;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 11).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 Rn. 13 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 12 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Teilurteil vom 12. Februar 2009 (…III ZR 119/08 aaO. Rn. 15-19; vgl. zum Fonds III auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn. 16-20) Bezug genommen.
Der Senat hat ferner in diesen beiden Urteilen (III ZR 90/08 aaO. S. 616 Rn. 21;… III ZR 119/08 Rn. 20) unter Würdigung der Rahmenbedingungen näher erläutert, dass Provisionszahlungen von 20 % an die IT GmbH nur darstellbar waren, wenn die Komplementärin - wie es im Übrigen zwischen den Parteien unstreitig war - Mittel aus anderen Budgettöpfen zur Honorierung der IT GmbH mit heranzog.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn. 11 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 10 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
In diesem Rahmen kommt dem Kläger eine gewisse, auf die Lebenserfahrung gegründete Kausalitätsvermutung zugute (…vgl. Senatsurteile vom 6. November 2008 - III ZR 290/07 - juris und BeckRS 2008, 23805 Rn. 19; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 617 Rn. 27;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 aaO. Rn. 17), die letztlich auf dem Umstand beruht, dass es aus der Sicht des Senats für den Vertrieb einer Kapitalanlage einen wesentlichen Unterschied macht, ob hierfür (nur) 12 % oder 20 % des Eigenkapitals aufgebracht werden müssen (…vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 22; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 616 f Rn. 24).
Wie der Senat zu den Fonds II und III näher ausgeführt hat, ließ der Inhalt der Prospekte einen aufmerksamen Anleger nicht im Unklaren darüber, dass die Versicherungsprämien für die Erlösausfallversicherungen nicht Bestandteil der im Prospekt im Einzelnen beschriebenen Startkosten waren, sondern von dem Teil der Anlagegelder bestritten werden mussten, die für die Produktionskosten und den Erwerb von Filmrechten vorgesehen waren (vgl. Urteile vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 617 f Rn. 29-31;… III ZR 119/08 aaO. Rn. 28-30).
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 616 f Rn. 20, 26;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 19, 25).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 Rn. 28;… vgl. auch Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 27) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 14/08
Gesellschaftsrecht - Vorvertragliche Aufklärungspflichten bez. Provisionszahlung
Zu Recht zieht das Berufungsgericht, das dem Landgericht folgt, allerdings in Betracht, dass die Beklagte als Treuhandkommanditistin die Pflicht treffen konnte, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung waren (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25), den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds IV (…Urteil vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 - [...] und BeckRS 2009, 22376 Rn. 12 f) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20% beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5% erhalten sollte (…Urteile vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1131 Rn. 18; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 614 Rn. 11;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 10;… Urteil vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 a.a.O.).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20% geflossen seien (…Urteile vom 29. Mai 2008 a.a.O. Rn. 19; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 615 f Rn. 16-18;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 15-17).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 614 f Rn. 12;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 11).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 615 Rn. 13 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 12 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Teilurteil vom 12. Februar 2009 (…III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 15-19; vgl. zum Fonds III auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 615 f Rn. 16-20) Bezug genommen.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 614 f Rn. 11 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 10 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
War die Beklagte - wie revisionsrechtlich zu unterstellen ist - zu einer Aufklärung verpflichtet, ist zu prüfen, wie sich der Kläger verhalten hätte, wenn ihn die Beklagte darüber unterrichtet hätte, dass die IT GmbH für den Vertrieb Provisionen von 20% erhalte, während der Prospekt den Eindruck erweckt, für die Vermittlung des Eigenkapitals würden nur 12% verwendet (…vgl. Senatsurteile vom 6. November 2008 - III ZR 290/07 a.a.O. Rn. 19; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 617 Rn. 27).
Insoweit kommt dem Kläger eine gewisse, auf die Lebenserfahrung gegründete Kausalitätsvermutung zugute (…vgl. Senatsurteile vom 6. November 2008 - III ZR 290/07 a.a.O. Rn. 19; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 617 Rn. 27;… vom 23. Juli 2009 - III ZR 306/07 a.a.O. Rn. 17), die letztlich auf dem Umstand beruht, dass es aus der Sicht des Senats für den Vertrieb einer Kapitalanlage einen wesentlichen Unterschied macht, ob hierfür (nur) 12% oder 20% des Eigenkapitals aufgebracht werden müssen (…vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1132 Rn. 22; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 616 f Rn. 24).
Wie der Senat zum Fonds III näher ausgeführt hat, ließ der Inhalt des Prospekts einen aufmerksamen Anleger nicht im Unklaren darüber, dass die Versicherungsprämien für die Erlösausfallversicherungen nicht Bestandteil der im Prospekt im Einzelnen beschriebenen Startkosten waren, sondern von dem Teil der Anlagegelder bestritten werden mussten, die für die Produktionskosten und den Erwerb von Filmrechten vorgesehen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 617 f Rn. 29-31).
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20% zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 a.a.O. S. 616 f Rn. 20, 26;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 19, 25).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 a.a.O. S. 617 Rn. 28;… vgl. auch Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 a.a.O. Rn. 27) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 41/08
Gesellschaftsrecht - Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten
Im Einzelnen führt der entscheidende Senat des Berufungsgerichts für die Zurückweisung der Berufung dieselben Gründe wie in dem dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613 Rn. 4) zugrunde liegenden Urteil an.Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - juris und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 11).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn 16-18).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn 12).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 Rn 13 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn. 16-20) Bezug genommen.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn. 11 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 10 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
Insoweit nimmt der Senat zur näheren Begründung auf das denselben Fonds betreffende Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 f Rn. 29-31) Bezug.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 616 f Rn. 20, 26).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 Rn. 28) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 61/08
Gesellschaftsrecht - Prospekthaftung und Aufklärungspflichtverletzung
Im Einzelnen führt der entscheidende Senat des Berufungsgerichts für die Zurückweisung der Berufung dieselben Gründe wie in dem dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613 Rn. 4) zugrunde liegenden Urteil an.Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - juris und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisions-rechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 11).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn 16-18).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn 12).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 Rn 13 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn. 16-20) Bezug genommen.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn. 11 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 10 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
Insoweit nimmt der Senat zur näheren Begründung auf das denselben Fonds betreffende Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 f Rn. 29-31) Bezug.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 616 f Rn. 20, 26).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 Rn. 28) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 62/08
Immobilienanlagen- Kapitalanlage: Prospektwidrige Provisionszahlungen
Im Einzelnen führt der entscheidende Senat des Berufungsgerichts für die Zurückweisung der Berufung dieselben Gründe wie in dem dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613 Rn. 4) zugrunde liegenden Urteil an.Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs trifft einen Treuhandkommanditisten, der in ein Kapitalanlageprojekt der hier in Rede stehenden Art eingebunden ist, die Pflicht, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung sind (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.
a) Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - juris und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisions-rechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20 % beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5 % erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 Rn. 11).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20 % geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn 16-18).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn 12).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 615 Rn. 13 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 615 f Rn. 16-20) Bezug genommen.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 aaO. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 614 f Rn. 11 f;… Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 aaO. Rn. 10 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
Insoweit nimmt der Senat zur näheren Begründung auf das denselben Fonds betreffende Urteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 f Rn. 29-31) Bezug.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20 % zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 aaO. S. 616 f Rn. 20, 26).
Soweit dem Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 aaO. S. 617 Rn. 28) zu entnehmen sein könnte, die Beklagte müsse sich die hierfür notwendigen Informationen im Wege eines Auskunftsanspruchs von der Komplementärin oder der IT GmbH verschaffen, hält der Senat daran nicht fest.
- BGH, 08.10.2009 - III ZR 207/07
Filmfonds - Pflichtverletzung des Treuhandkommanditisten - Darlegungs- und …
Zur Darlegungs- und Beweislast für einen gegen die Treuhandkommanditistin eines Filmfonds erhobenen Vorwurf, den Anleger bei Annahme seines Vertragsangebots zum Abschluss eines Treuhandvertrags nicht über ihr bekannte regelwidrige Auffälligkeiten informiert zu haben, die sich so nicht aus der Lektüre des Emissionsprospekts erschlossen (im Anschluss an die Senatsurteile vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129 und vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613).Zu Recht zieht das Berufungsgericht allerdings für den Hauptantrag auf Rückzahlung der Einlage Ansprüche aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen in Betracht: Die Beklagte konnte nämlich als Treuhandkommanditistin die Pflicht treffen, die künftigen Treugeber über alle wesentlichen Punkte aufzuklären, die für die zu übernehmende mittelbare Beteiligung von Bedeutung waren (vgl. BGHZ 84, 141, 144 f;… Senatsurteile vom 13. Juli 2006 - III ZR 361/04 - NJW-RR 2007, 406, 407 Rn. 9;… vom 22. März 2007 - III ZR 98/06 - NJW-RR 2007, 1041, 1043 Rn. 15;… vom 29. Mai 2008 - III ZR 59/07 - NJW-RR 2008, 1129, 1130 Rn. 8; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - NJW-RR 2009, 613, 614 Rn. 8), insbesondere diese über regelwidrige Auffälligkeiten zu informieren.
Wie der Senat - nach Erlass des hier angefochtenen Urteils - für den Fonds III (…Urteile vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1131 ff Rn. 17-26;… vom 6. November 2008 - III ZR 231/07 - NJW-RR 2009, 329 ff Rn. 5-14; vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 614 ff Rn. 9-26) und den Fonds II (…Teilurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 119/08 - [...] und BeckRS 2009, 7718 Rn. 8-25) entschieden hat, war die Beklagte nach den in den damaligen Verfahren revisionsrechtlich zugrunde zu legenden Sachverhalten verpflichtet, den Anleger darüber zu informieren, dass die mit dem Vertrieb der Beteiligung befasste IT GmbH hierfür eine Provision von 20% beanspruchte und erhalten sollte.
Darüber hinaus ergebe sich aus den Verträgen zur Durchführung der Investition, dass die Komplementärin, die sich zur Vermittlung des Zeichnungskapitals verpflichtet hatte, zusätzlich das Agio von 5% erhalten sollte (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1131 Rn. 18; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 614 Rn. 11).
Demgegenüber habe der Anleger vorgetragen und in verschiedener Weise belegt, dass an die IT GmbH für die Vermittlung des Eigenkapitals 20% geflossen seien (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. Rn. 19; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 615 f Rn. 16-18).
Die Komplementärin sei an die Beachtung des Investitionsplans gebunden und nicht berechtigt gewesen, über die ihr zufließenden Mittel nach ihrem Belieben zu verfügen (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1132 Rn. 24; Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 614 f Rn. 12).
Vor diesem Hintergrund könne nicht unbeantwortet bleiben, wie die Tätigkeitsbereiche der Eigenkapitalvermittlung und der Werbung im Hinblick auf die hierfür zu beanspruchende Vergütung voneinander abzugrenzen seien (Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 615 Rn. 13 f).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit im Einzelnen auf das Senatsurteil vom 12. Februar 2009 (III ZR 90/08 a.a.O.) Bezug genommen.
Für die Auffassung des Senats (…Urteil vom 29. Mai 2008 a.a.O. S. 1132 Rn. 24; vgl. hierzu auch Urteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 614 f Rn. 11 f), die Komplementärin sei bei der Verwendung ihrer aufgrund der Leistungsverträge erworbenen Mittel an den in § 6 des Gesellschaftsvertrags enthaltenen Investitionsplan gebunden, gebe es keine rechtliche Begründung.
Weder der Gesellschaftsvertrag noch der Treuhandvertrag gaben einen Hinweis darauf, dass Provisionen in einer Größenordnung von 20% zu zahlen waren (vgl. Senatsurteil vom 12. Februar 2009 - III ZR 90/08 - a.a.O. S. 616 f Rn. 20, 26).
- BGH, 22.04.2010 - III ZR 318/08
Gesellschaftsrecht - Aufklärungspflichten der Treuhandkommanditistin
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 49/08
Aufklärungspflicht eines Treuhandkommanditisten über alle wesentlichen und …
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 54/08
Gesellschaftsrecht - Vorvertragliche Aufklärungspflichten
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 322/08
Gesellschaftsrecht - Prospektmängel und Aufklärungspflichtverletzung
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 47/08
Gesellschaftsrecht - Vorvertragliche Aufklärungspflichten
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 5/08
Gesellschaftsrecht - Prospekthaftung und Aufklärungspflichtverletzung
- BGH, 15.07.2010 - III ZR 323/08
Gesellschaftsrecht - Prospektmängel und Aufklärungspflichtverletzung
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 3/08
Umfang der Aufklärungspflichten eines in ein Kapitalanlageprojekt eingebundenen …
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 4/08
Schadensersatzanspruch wegen Verletzung einer Aufklärungspflicht eines …
- BGH, 23.07.2009 - III ZR 2/08
Haftung der Treuhandkommanditistin eines Medienfonds
- BGH, 23.07.2009 - III ZR 323/07
Haftung der Treuhandkommanditistin eines Medienfonds
- BGH, 08.10.2009 - III ZR 241/08
Verschleierung von Weichkosten in kollusiver Weise bei Zusammenwirken des …
- BGH, 08.10.2009 - III ZR 259/07
Schadensersatzpflichtigkeit nach den Grundsätzen des Verschuldens bei …
- BGH, 22.04.2010 - III ZR 324/08
Gesellschaftsrecht - Prospekthaftung und Aufklärungspflichtverletzung
- BGH, 23.07.2009 - III ZR 306/07
Immobilienanlagen
- BGH, 19.11.2009 - III ZR 109/08
Kapitalanlagemodell - Haftung des Mittelverwendungskontrolleurs
- OLG München, 17.03.2010 - 7 U 4466/09
Haftung für Kapitalanlegerverluste durch Beteiligung an einem Filmfonds: …
- BGH, 18.10.2012 - III ZR 150/11
Persönliche und gesellschaftsrechtliche Verflechtung von Treuhandgesellschafter …
- OLG Hamm, 21.12.2009 - 8 U 58/09
- BGH, 20.07.2010 - XI ZR 465/07
Gesellschaftsrecht - Nichtige Geschäftsanteilsübertragungen bei Treuhand-GbR
- BGH, 19.07.2011 - II ZR 300/08
Gesellschaftsrecht - Beschränktes Treuhandverhältnis und Außenhaftung
- OLG Frankfurt, 02.05.2012 - 23 U 39/09
Anlageberatung: Notwendige Angaben im Verkaufsprospekt eines Immobilienfonds
- OLG Hamm, 17.06.2009 - 8 U 99/08
Entfallen der Berufungsbeschwer durch Zahlungen zur Abwendung der …
- OLG Stuttgart, 06.10.2009 - 6 U 126/09
Bankenhaftung aus Kapitalanlageberatung: Fahrlässige Verletzung der Pflicht zur …
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 271/08
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- OLG Karlsruhe, 06.08.2009 - 4 U 9/08
Treuhänderische Kommanditbeteiligung: Anspruch eines Insolvenzverwalters gegen …
- OLG Frankfurt, 10.02.2010 - 23 U 42/09
Vorvertragliche Aufklärungspflichten im Rahmen der Prospekthaftung
- BGH, 23.04.2012 - II ZR 211/09
Gesellschaftrecht - Prospekthaftung der Gründungsgesellschafter
- BGH, 17.12.2009 - III ZR 319/08
Gesellschaftsrecht - Feststellung von Werbemaßnahmen
- BGH, 28.10.2010 - III ZR 255/09
Verfahrensrecht - Zurückweisung einer Revision; Verflechtung von GmbH und KG
- OLG München, 14.01.2010 - 23 U 1553/09
Haftung für Kapitalanlegerverluste durch Beteiligung an einem Filmfonds: …
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 224/08
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- OLG Frankfurt, 16.11.2011 - 23 U 103/11
Rückabwicklung einer Beteiligung an DG-Fonds Nr. 31 (Haftung des …
- OLG München, 14.01.2010 - 23 U 1568/09
Kapitalanlage durch Beteiligung an einem Filmfonds: Haftung des …
- OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 23 U 109/08
Immobilienanlagen - Prospekthaftung eines Immobilienfonds
- BGH, 24.07.2012 - II ZR 297/11
Aufrechnung des Treugeber-Gesellschafters gegen den Freistellungsanspruch des …
- BGH, 16.12.2010 - III ZR 10/10
Deliktsrecht - Anforderungen an den Vorsatz bzgl Kapitalanlagebetruges
- BGH, 28.01.2010 - III ZR 317/08
Zurückweisung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision
- BGH, 11.02.2010 - III ZR 325/08
Unterscheidung zwischen Eigenkapitalvermittlung von Gesellschaftsanteilen und …
- OLG Frankfurt, 13.05.2009 - 23 U 62/07
Prospekthaftung: Anforderungen an den Prospektinhalt bei einem "blind-pool"-Fonds
- OLG Karlsruhe, 06.08.2009 - 4 U 11/08
Inanspruchnahme der Anleger eines geschlossenen Immobilienfonds auf Rückzahlung …
- OLG Köln, 02.04.2009 - 18 U 102/08
Rückforderungen von Ausschüttungen an Mitglieder eines in der Rechtsform einer KG …
- OLG Stuttgart, 18.03.2010 - 14 U 50/09
Kapitalbeteiligung über eine Treuhandkommanditistin an einer …
- BGH, 25.03.2010 - III ZR 322/08
Nichtzulassung der Revision
- BGH, 25.03.2010 - III ZR 321/08
Zurückweisung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 216/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- OLG Köln, 30.11.2011 - 13 U 158/09
- OLG Frankfurt, 13.05.2009 - 23 U 64/07
Prospekthaftung: Anforderungen an die Darstellung der "weichen Kosten" im …
- OLG Hamm, 03.08.2009 - 8 U 237/07
Beschränkung der Vertretungsmacht eines GbR-Gesellschafters?
- LG Bonn, 14.11.2012 - 2 O 462/09
Schadenersatzforderung gegen Sal. Oppenheim abgelehnt
- OLG München, 02.02.2011 - 20 U 4382/10
Beteiligung an einem Medienfonds: Subjektive Kenntnis der Erheblichkeit eines …
- OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 23 U 61/07
Kapitalanlage: Prospektfehler bei der Beteiligung an einem Immobilienfonds
- OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 23 U 110/08
Kapitalanlage: Prospektfehler bei der Beteiligung an einem Immobilienfonds
- OLG München, 14.03.2011 - 21 U 4114/10
Kapitalanlagebetrug: Vorsatz des Anlageberaters beim Verschweigen einer …
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 217/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 215/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 100/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 218/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- BGH, 22.03.2011 - II ZR 174/09
Gesellschaftsrecht - Treuhänderin: Freistellung von Kommanditistenhaftung?
- OLG München, 11.09.2009 - 20 U 1566/09
Beteiligung an einem Medienfons: Hinweis- und Aufklärungspflicht bzw. …
- BGH, 24.11.2010 - III ZR 8/10
Rückzahlung des eingezahlten Betrags für die Beteiligung an einer Gesellschaft …
- BGH, 25.03.2010 - III ZR 301/08
Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde
- OLG München, 01.08.2012 - 20 U 3345/10
§ 241 Abs 1 BGB, § 280 Abs 1 BGB, § 311 Abs 2 BGB
- BGH, 25.03.2010 - III ZR 61/09
Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde
- BGH, 29.04.2010 - III ZR 134/09
Verfahrensrecht - Unzulässige Nichtzulassungsbeschwerde
- BGH, 25.03.2010 - III ZR 50/09
Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde
- BGH, 29.04.2010 - III ZR 127/09
Verfahrensrecht - Nichtzulassung der Revision
- BGH, 24.11.2010 - III ZR 12/10
Anforderungen an den Vorsatz bei unterlassener Aufklärung über die personelle und …
- BGH, 24.11.2010 - III ZR 260/09
Anforderungen an den Vorsatz bei unterlassener Aufklärung über die personelle und …
- BGH, 16.12.2010 - III ZR 76/10
Deliktsrecht - Anforderungen an den Vorsatz bzgl Kapitalanlagebetruges
- OLG München, 01.08.2012 - 20 U 3757/10
§ 280 Abs 1 BGB
- OLG Hamm, 24.02.2010 - 8 U 118/08
- OLG München, 29.04.2010 - 23 U 2234/07
Haftung bei Kapitalanlagen: Schadensersatzpflicht des Treuhandkommanditisten …
- OLG Brandenburg, 04.04.2012 - 5 U 52/11
Verjährung von Ansprüchen wegen Pflichtverletzungen des Anlageberaters
- OLG München, 14.01.2010 - 23 U 2706/09
Kapitalanlage durch Beteiligung an einem Filmfonds: Haftung des …
- OLG München, 11.02.2010 - 23 U 3872/09
Kapitalanlage durch Beteiligung an einem Filmfonds: Haftung des …
- OLG München, 08.04.2010 - 19 U 1565/09
Berufungsverfahren: Zurückverweisung wegen willkürlicher Verfahrenstrennung zur …
- OLG München, 18.12.2009 - 20 U 2350/08
Prospekthaftung: Informations- und Aufklärungspflichten des …
- OLG München, 18.12.2009 - 20 U 2897/08
Kapitalanlage durch Beteiligung an einem Filmfonds: Aufklärungspflichten des …
- OLG München, 07.06.2010 - 21 U 2404/09
Beteiligung an einem Filmfonds: Umfang der Informationspflicht des …
- OLG München, 18.10.2010 - 21 U 2231/10
Kapitalanlegerverlust bei Beteiligung an einer Filmfondsgesellschaft: Verjährung …
- OLG München, 15.03.2010 - 21 U 4351/09
Haftung bei Kapitalanlagen: Schadensersatzpflicht des Treuhandkommanditisten bei …
- OLG München, 15.03.2010 - 21 U 5380/09
Beteiligung an einem Filmfonds: Umfang der Aufklärungspflicht des …
- LG Nürnberg-Fürth, 25.11.2010 - 9 O 1481/10
Schadensersatzanspruch des Kapitalanlegers und Verjährungsbeginn: …
- OLG München, 06.06.2012 - 20 U 3775/10
§ 280 Abs 1 BGB
- OLG München, 18.12.2009 - 20 U 5611/07
Prospekthaftung: Informations- und Aufklärungspflichten der …
- OLG München, 18.12.2009 - 20 U 2693/08
Beteiligung an einem Medienfonds: Aufklärungspflichten des …
- OLG München, 23.03.2011 - 20 U 4090/10
Haftung bei Kapitalanlagen: Aufklärungspflicht des Treuhandkommanditisten beim …
