Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 27.04.2010 - PL 9 A 453/08 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Justiz Sachsen
SächsVerf Art 26; SächsPersVG § 68, § 29 Abs. 1 Nr. 4, § 14, § 13, § 8
- kohlhammer.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Erlöschen der Mitgliedschaft im Polizei-Hauptpersonalrat aufgrund einer sechsmonatigen Abordnung an das Staatsministerium des Innern i.R.d. Auswahlverfahrens zur Aufstiegsausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst; Vereinbarkeit einer ausnahmslos vorgesehenen Abordnung an das Staatsministerium des Innern für am Auswahlverfahren teilnehmende Mitglieder des Polizei-Hauptpersonalrats mit dem Benachteiligungsverbot
Kurzfassungen/Presse
- lto.de (Kurzinformation)
Stellung als Personalrat vernichtende Abordnung im Rahmen der Zulassung zu einer Aufstiegsausbildung ist rechtswidrig
Verfahrensgang
- VG Dresden, 01.02.2008 - PL 9 K 2561/07
- VG Dresden, 01.02.2010 - PL 9 K 2561/07
- OVG Sachsen, 27.04.2010 - PL 9 A 453/08
- BVerwG, 03.11.2011 - 6 P 14.10
Zeitschriftenfundstellen
- DÖV 2010, 943
Wird zitiert von ... (3)
- VerfGH Sachsen, 20.07.2012 - 1-IV-12 Ferner wendet er sich gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden vom 1. Februar 2008 (PL 9 K 2561/07) im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren betreffend diese Verwaltungsvorschrift sowie einen im nachfolgenden Beschwerdeverfahren ergangenen Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 27. April 2010 (PL 9 A 453/08).
Das Oberverwaltungsgericht änderte nach Zulassung der Beschwerde den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden mit Beschluss vom 27. April 2010 (PL 9 A 453/08) ab und gab dem Hilfsantrag statt.
Infolge des Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. November 2011 (6 P 14.10) kann der Verfassungsgerichtshof den Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 27. April 2010 (PL 9 A 453/08), soweit er mit der Verfassungsbeschwerde angegriffen worden ist, den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden vom 1. Februar 2008 (PL 9 K 2561/07) sowie die vom Beschwerdeführer beanstandete Bestimmung der VwV AuswahlVhPVD nicht mehr auf eine Grundrechtswidrigkeit hin überprüfen.
- VG Köln, 09.03.2011 - 33 L 193/11 Der nachträgliche Wegfall der Voraussetzungen des passiven Wahlrechts führt seinerseits gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 4 BPersVG im Falle des Ausscheidens aus der Dienststelle zur Beendigung der Mitgliedschaft im Personalrat; vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.05.2002, a.a.O.; Beschluss vom 15.07.2004 - 6 P 15/03 -, PersR 2004, 434 = IÖD 2004, 260; Sächsisches OVG, Beschluss vom 27.04.2010 - PL 9 A 453/08 - ZfPR online 2010, 9 = DÖD 2010, 306; VG Münster, a.a.O.; Schlatmann, in: Lorenzen u.a., BPersVG, Loseblattkommentar, Stand November 2010, § 29 Rdnr. 26 f.
- VG Köln, 11.03.2011 - 33 L 282/11 Der nachträgliche Wegfall der Voraussetzungen des passiven Wahlrechts führt seinerseits gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 4 BPersVG im Falle des Ausscheidens aus der Dienststelle zur Beendigung der Mitgliedschaft im Personalrat; vgl. BVerwG, Beschl. v. 15.05.2002, a.a.O.; Beschluss vom 15.07.2004 - 6 P 15/03 -, PersR 2004, 434 = IÖD 2004, 260; Sächsisches OVG, Beschluss vom 27.04.2010 - PL 9 A 453/08 - ZfPR online 2010, 9 = DÖD 2010, 306; VG Münster, a.a.O.; Schlatmann, in: Lorenzen u.a., BPersVG, Loseblattkommentar, Stand November 2010, § 29 Rdnr. 26 f.
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