Rechtsprechung
   BSG, 29.10.1991 - 13/5 RJ 36/90   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zuzahlungspflicht zu einer Sucht-Behandlung nach § 1243 Abs. 2 RVO

Kurzfassungen/Presse

  • REHADAT Informationssystem (Leitsatz/Kurzinformation)

    Zuzahlungspflicht zu stationärer Heilbehandlung - Erlaß bzw Stundung - Verfassungsmäßigkeit

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 69, 301



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BSG, 21.10.1999 - B 11/10 AL 8/98 R  

    Konkursausfallgeld-Umlage - Freiheit der wirtschaftlichen Betätigung -

    Über die Rechtsfolgen des § 76 Abs. 2 SGB IV und ihre tatbestandlichen Voraussetzungen, die mit der Feststellung einer "besonderen Härte" und der Abwägung der "versicherungsrechtlichen Interessen der Versicherten" regelmäßig die Feststellung betrieblich sensibler Daten voraussetzen, ist danach nur außerhalb der Prüfung der Rechtmäßigkeit von Beitrags- bzw Umlagebescheiden zu entscheiden (BSG SozR 3-2400 § 76 Nr. 1).
  • BSG, 12.02.2004 - B 13 RJ 28/03 R  

    Nachversicherung - Nachversicherungsbeitrag - Fälligkeit - Aufschubgründe -

    Die Frage der Stundung oder des Erlasses gemäß § 76 SGB IV stellt sich erst bei der Durchsetzung der Forderung, nicht schon bei deren Festsetzung (BSGE 69, 301 = SozR 3-2400 § 76 Nr. 1).
  • BSG, 09.02.1995 - 7 RAr 78/93  

    Besondere Härte iS. des § 59 Abs. 1 Nr. 3 BHO

    § 59 Abs. 1 Nr. 3 BHO räumt wie die vergleichbaren Vorschriften der §§ 227 AO 1977, 76 Abs. 2 Nr. 3 SGB IV - gleiches gilt für die entsprechenden Stundungsregelungen - dem Verwaltungsträger nicht nur eine verwaltungsinterne, gerichtlich nicht überprüfbare Befugnis ein, sondern begründet eine "außenrechtliche" Verpflichtung mit der Folge, daß die Entscheidung als in der Regel gestaltender Verwaltungsakt der gerichtlichen Überprüfung unterliegt (vgl. zu § 59 Abs. 1 BHO : BVerwG DVBl 1990, 1405, 1406; Heuer, aaO., Anm IV 6; Patzig, Haushaltsrecht des Bundes und der Länder, Stand 1991, C 59/9 Rz. 15; Johannes, Recht im Amt 1980, 71, 75; zu § 76 Abs. 2 SGB IV: BSG SozR 2100 § 76 Nr. 1; BSGE 65, 133, 137 f = SozR 2100 § 76 Nr. 2; BSG, Urteil vom 26. Juni 1990 - 3 RK 31/88 - BSG SozR 3-2400 § 76 Nr. 1; zu § 227 AO 1977: BFHE 165, 178, 180; Hübschmann/Hepp/Spittaler, Komm. z AO und FGO , 9. Aufl, Stand April 1990, § 227 Rz. 371; Tipke/Kruse, Komm. z AO 1977 und FGO , 15. Aufl, Stand Mai 1994, § 227 AO Rz. 69; Klein/Orlopp, Komm. z AO , 3. Aufl, § 222 Anm 12).
mehr
  • LSG Sachsen, 24.05.2012 - L 3 AS 208/11  
    Einen konkludenten Antrag hat das Bundessozialgericht zum Beispiel darin gesehen, dass im Widerspruch gegen die Zahlungsverpflichtung auf Zahlungsschwierigkeiten hingewiesen wurde (vgl. BSG, Urteil vom 29. Oktober 1991 - 13/5 RJ 36/90 - BSGE 69, 301 [302 i. V. m. 306] = SozR 3-2400 § 76 Nr. 1 S. 1 i. V. m. 6 = JURIS-Dokument Rdnr. 3 i. V. m. 21).

    Die Bestandskraft der Rückforderungsentscheidung ist für eine Erlassentscheidung nicht erforderlich (vgl. BSG, Urteil vom Urteil vom 29. Oktober 1991 - 13/5 RJ 36/90 - BSGE 69, 301 [306] = SozR 3-2400 § 76 Nr. 1 S. 6 = JURIS-Dokument Rdnr. 20).

  • LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 63/06  
    Dies setzt das Bestehen der Forderung und die Prüfung der Umstände im Einzelfall voraus (vgl. BSG 29.10.1991 - 13/5 RJ 36/90, SozR 3-2400 § 76 Nr. 1; BSG 09.02.1995 - 7 RAr 78/93, SozR 3-4427 § 5 Nr. 1).
  • LSG Bayern, 26.07.2006 - L 8 B 22/05  
    Die Beklagte war und ist aufgrund dieser Vorschrift weiterhin verpflichtet zu prüfen, ob sie ihren Anspruch gegen den Kläger stundet (vgl. dazu Urteil des BSG vom 29. Oktober 1991, Az: 13/5 RJ 36/90).
  • LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 64/06  
    Dies setzt das Bestehen der Forderung und die Prüfung der Umstände im Einzelfall voraus (vgl. BSG 29.10.1991 - 13/5 RJ 36/90, SozR 3-2400 § 76 Nr. 1; 09.02.1995 - 7 RAr 78/93, SozR 3-4427 § 5 Nr. 1).
  • LSG Hamburg, 23.07.2008 - L 6 R 65/06  
    Dies setzt das Bestehen der Forderung und die Prüfung der Umstände im Einzelfall voraus (vgl. BSG 29.10.1991 - 13/5 RJ 36/90, SozR 3-2400 § 76 Nr. 1; 09.02.1995 - 7 RAr 78/93, SozR 3-4427 § 5 Nr. 1).
  • FG Baden-Württemberg, 30.03.2011 - 4 K 1053/09  

    Praxisgebühren als außergewöhnliche Belastung abziehbar

    In Rechtsprechung und Literatur bestehe Einvernehmen, dass Gläubigerin der Praxisgebühren wie der sonstigen Zuzahlungsansprüche für Arzneimittel usw. die Krankenkasse sei, und zwar auch und gerade dann, wenn die Praxisgebühr bzw. die sonstige Zuzahlung durch den Leistungserbringer eingezogen oder einbehalten werde (BSGE 69, 301, 302 f.; 75, 167, 168; Hauck/Nofz, Gesamtkommentar zum SGB, § 43b SGB V Anm. 22) und dass die an den jeweiligen Leistungserbringer abgeführten Praxisgebühren und die sonstigen Zuzahlungen die Erfüllung des zwischen den Krankenkassen und dem Versicherten bestehenden Schuldverhältnisses bewirken würden (LSG Niedersachsen NZS 2003, 94, 95 unter Hinweis auf § 185 Abs. 1 BGB; im Rahmen des § 43b SGB V stelle die Einziehung bzw. das "Einbehalten" durch den Leistungserbringer eine Verfügung im Sinne des § 185 BGB über den Praxisgebühren- bzw. den Anspruch auf die sonstige Zuzahlung dar, die wirksam sei, weil die zur Wirksamkeit an und für sich vorauszusetzende Einwilligung der Anspruchsgläubigerin, der Krankenkasse, durch das Gesetz selbst erfolge und diese ersetze).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 24.01.2002 - L 16 KR 81/01  

    Krankenversicherung

    Zwar ist bei Verneinung des Bestands der Forderung ersterer Antrag hinfällig, es besteht aber ein Interesse des Versicherten auf Entscheidung über diesen unabhängig von der Feststellung der Rechtmäßigkeit der Beitragsforderung selbst, weil letztere sofort vollziehbar ist und § 76 Abs. 2 SGB IV auch nicht die Feststellung der Bestandskraft des Anspruchs, der dem Sozialversicherungsträger zusteht, als Tatbestandsvoraussetzung vorsieht (vgl. BSGE 69, 301).
  • SG Lübeck, 18.08.2005 - S 3 KR 1461/04  
  • LSG Hamburg, 01.08.2007 - L 1 R 217/06  
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