Rechtsprechung
   BSG, 18.03.1998 - B 6 KA 37/96 R   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • lexetius.com

    Zulassungsanspruch - Vertragsarzt - Überversorgung - Bedarfsplanung - Zulassungsbeschränkung - Berufsfreiheit - Bedarfsplanungs-Richtlinien - untergesetzliche Norm - Kindererziehung - Verfassungsmäßigkeit

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Verfassungsmäßigkeit vertragsärztlicher Bedarfsplanung in überversorgten Gebieten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit der vertragsärztlichen Bedarfsplanung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Zulassungsbeschränkung für Ärzte auf dem Prüfstand

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 82, 41
  • NJW 1999, 3435
  • MDR 1999, 104
  • NZS 1999, 98



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Wird zitiert von ... (146)  

  • BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 44/03 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigungsgrundlage für

    Eine "ununterbrochene Legitimationskette" von den Normunterworfenen hin zum Normgeber bzw den Repräsentanten im Normsetzungsgremium ist nicht erforderlich (BVerfGE aaO S 87, 91, 94; weiter gehend noch BSGE 82, 41, 46 f = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 15 f).

    Das Regelungskonzept der Rechtsetzung durch Normenverträge ist vom BSG stets gebilligt worden (vgl nur BSGE 71, 42, 48 = SozR 3-2500 § 87 Nr. 4 S 15; BSGE 81, 73, 83 f = SozR 3-2500 § 92 Nr. 7 S 59; BSGE 82, 41, 47 = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 16 f).

    Abgesehen davon, dass für die funktionale Selbstverwaltung nicht dieselben Legitimationsanforderungen wie für die unmittelbare Staatsverwaltung und die kommunale Selbstverwaltung gelten und daher Abweichungen von dem Erfordernis lückenloser personeller demokratischer Legitimation aller Entscheidungsbefugten möglich sind (BVerfGE 107, 59, 91 f), besteht bei den Ärzten eine diesem Erfordernis genügende Legitimationskette (vgl BSGE 82, 41, 46 f = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 16; BSG SozR 3-5520 § 24 Nr. 3 S 11).

  • BSG, 31.05.2006 - B 6 KA 13/05 R  

    Gemeinsamer Bundesausschuss

    Die vom Bundesausschuss/GBA auf der Rechtsgrundlage des § 92 SGB V erlassenen Richtlinien sind nach der Rechtsprechung der mit dieser Frage befassten Senate des BSG untergesetzliche Rechtsnormen (BSGE 78, 70, 75 = SozR 3-2500 § 92 Nr. 6 S 30; BSGE 82, 41, 47 f = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 17 ; BSGE 81, 73, 81 = SozR 3-2500 § 92 Nr. 7 S 56 ; BSG SozR 4-2500 § 37 Nr. 7 RdNr 20 ).

    Das LSG beruft sich in diesem Zusammenhang zu Unrecht auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats zu den Anforderungen an die gesetzliche Ermächtigung zum Erlass der Richtlinien über die vertragsärztliche Bedarfsplanung (BSGE 82, 41, 48 = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2).

    An dieser im Urteil vom 18. März 1998 (BSGE 82, 41, 48 f = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 17 f) begründeten Rechtsprechung hat der Senat im Urteil vom 23. Februar 2005 (BSGE 94, 181 = SozR 4-2500 § 103 Nr. 2, jeweils RdNr 20-24) ausdrücklich festgehalten.

  • BSG, 23.02.2005 - B 6 KA 81/03 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Wegfall der Überversorgung - teilweise Aufhebung

    Das BSG hat bereits entschieden, dass der Gesetzgeber dem Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in nicht zu beanstandender Weise die Befugnis zur Normkonkretisierung im Bereich der Bedarfsplanung durch Erlass von Richtlinien übertragen hat (BSGE 82, 41, 46 ff = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 15 ff; s auch BSG SozR 4-2500 § 101 Nr. 1 RdNr 5 ff).

    Die Vorschriften der §§ 101, 103 und 104 SGB V über die Bedarfsplanung und die Anordnung von Zulassungsbeschränkungen in überversorgten Planungsbereichen sind, wie der Senat bereits entschieden hat, ihrerseits mit dem Grundgesetz vereinbar (BSGE 82, 41 = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2; BSG SozR 4-2500 § 101 Nr. 1 RdNr 7; ebenso BVerfG , Beschluss vom 27. April 2001, MedR 2001, 639).

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 18. März 1998 (BSGE 82, 41, 42 ff = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 11 ff) jene Bestimmung ergänzend zum Beleg dafür herangezogen, dass die Zulassungsbeschränkungen den Ärzten in keinem Fachgebiet die Möglichkeit einer Zulassung völlig versperrten.

    Für die Vorschriften über die Zulassungsbeschränkungen, die als Berufsausübungsregelungen zu qualifizieren sind, denen keine einer Berufswahl nahe kommende Bedeutung zukommt (vgl BSGE 82, 41, 43 f = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 12 f), muss deshalb die Regelungstiefe im Gesetz selbst nicht besonders intensiv ausgeprägt sein.

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