Rechtsprechung
   BSG, 21.02.2002 - B 3 KR 30/01 R   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - Nichtvorliegen einer Kombinationsleistung iS des Sonderentgelts 21. 02 - Linksherzkatheteruntersuchung - Ballon-Dilatation - Auslegung von Vergütungsregelungen

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • NWB SteuerXpert START

    BPflV § 15 Abs. 1 Nr. 1, § 14 Abs. 3

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kombinationsleistungen bei der Krankenhausbehandlung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Fallpauschale und der Tod" von RiSG Dr. Mathias Ulmer, original erschienen in: SGb 2004, 215 - 218.

Verfahrensgang

  • SG Gotha, 31.08.2000 - S 20 KR 1068/99
  • LSG Thüringen, 28.02.2001 - L 6 KR 598/00
  • BSG, 21.02.2002 - B 3 KR 30/01 R



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BSG, 08.09.2009 - B 1 KR 11/09 R  

    Krankenhausträger - Geltendmachung einer weiteren Vergütung gegenüber

    Am 21.2.2002 entschied das Bundessozialgericht - BSG - (SozR 3-5565 § 15 Nr. 1) in einem andere Beteiligte betreffenden Rechtsstreit, das Sonderentgelt 21.02 sei nur anzusetzen, wenn die Herzkatheteruntersuchung und Ballon-Dilatation in einem Eingriff zusammen erbracht würden.

    Dies ergibt sich aus Wortlaut und systematischem Zusammenhang der Vergütungsregelung entsprechend der Rechtsprechung des BSG (vgl BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1).

    Dementsprechend erfolgt ihre Anwendung allgemein streng nach ihrem Wortlaut sowie den dazu vereinbarten Anwendungsregeln, ergänzend auch nach dem systematischen Zusammenhang; Bewertungen und Bewertungsrelationen bleiben dagegen außer Betracht (stRspr, vgl zB BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1 S 6 mwN; ähnlich bei der Auslegung von Abrechnungsbestimmungen im vertragsärztlichen Bereich BSG SozR 3-5533 Nr. 7103 Nr. 1 mwN).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2003 - L 2 KN 75/01  

    Krankenversicherung

    Dabei entsteht die Zahlungsverpflichtung der Krankenkasse unabhängig von einer Kostenzusage unmittelbar mit der Inanspruchnahme der Sachleistung durch den Versicherten (§ 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 SGB V iVm § 39 Abs. 1 SGB V) als Korrelat zur Behandlungspflicht zugelassener Krankenhäuser aus § 109 Abs. 4 Satz 2 SGB V (BSG ebenda; BSG 86, 166, 167f = SozR 3-2500 § 112 Nr. 1; BSGE 70, 20ff = SozR 3-2500 § 39 Nr. 1; BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1; zuletzt BSG Urteil vom 28.05.2003, Aktenzeichen (Az) B 3 KR 10/02 R; Peters/Hencke Handbuch der Krankenversicherung, SGB V, Band 2, Stand Oktober 2001, § 109 RdNr 10).

    Beide Komplexe sind der Selbstverwaltung auf Bundesebene zur eigenverantwortlichen Weiterentwicklung übertragen worden (vgl Tuschen, Krankenhaus Umschau 1997, 877, 878 sowie Tuschen/Quaas, BPflV, 5. Aufl 2001, S 337; BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1).

    Kommt es dabei zu keiner Einigung, ist zunächst die Schiedsstelle nach § 18a Abs. 6 KHG anzurufen (§§ 18 Abs. 4 KHG und 15 Abs. 4 BPflV), bevor sich die Gerichte mit Fragen der Angemessenheit von Vergütungen befassen können (BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1, S 6).

    Erst nach - erfolglosem - Durchlaufen dieser vorprozessualen Verfahren sind die Gerichte befugt, über die Angemessenheit einer Vergütung zu befinden (BSG SozR 3-5565 § 15 Nr. 1).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.12.2002 - L 2 KN 31/02  

    Sozialrecht

    Bereits durch die Inanspruchnahme der Krankenhausbehandlung als Sachleistung durch den Versicherten (§ 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 SGB V i.V.m. § 39 Abs. 1 SGB V) in dem nach § 108 Nr. 2 SGB V zugelassenen Krankenhaus (Plankrankenhaus) ist unmittelbar die Zahlungsverpflichtung der Beklagten gegenüber der Klägerin begründet worden (vgl. BSG, Urteil vom 21.02.2002, Aktenzeichen [Az] B 3 KR 30/01 R, SozR 3-5565 § 15 Nr. 1; Urteil vom 21.11.1991, Az: 3 R K 32/89, BSGE 70, S. 20ff., 22=SozR 3-2500 § 39 Nr. 1, jeweils m.w.N.).

    Zur Konkretisierung der Fallpauschalen und Sonderentgelte hat die Bundesregierung als Verordnungsgeber zum 01.01.1995 gemäß den Anlagen zu § 11 BPflV Entgeltkataloge und differenzierte Punktzahlen festgelegt, die bis zum 31.12.1997 zwingenden Rechtsnormcharakter hatten (vgl. BSG, Urteil vom 21.02.2002, aaO, m.w.N.).

    Die Regelung betrifft nur die Frage der doppelten Abrechnung des selben Sonderentgelts bei Wiederholung einer medizinischen Maßnahme sowie die Frage der Abrechnung zweier verschiedener Sonderentgelte im Falle der gleichzeitigen, also in einem Eingriff zusammengefassten Durchführung beider Maßnahmen (vgl. BSG, Urteil vom 21.02.2002, aaO; Tuschen, Krankenhausumschau 1997, S. 877ff, 879).

    Im Ergebnis ist nach alledem die Rechtslage nicht anders, als es sich am 01.01.1998 auf der Grundlage von § 14 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 BPflV darstellt (vgl. zum Letzteren BSG, Urteil vom 21.02.2002, aaO).

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