Rechtsprechung
   BSG, 24.05.2007 - B 1 KR 10/06 R   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Altersgrenze für Männer verstößt nicht gegen Verfassungsrecht

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • openjur.de

    Krankenversicherung; künstliche Befruchtung; Altersgrenze für Männer verstößt nicht gegen Verfassungsrecht

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Kurzfassungen/Presse (5)

  • meyer-koering.de (Zusammenfassung)

    Künstliche Befruchtung und Höchstaltersgrenze für Männer

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Kein Anspruch aus § 27a Abs. 3 SGB V bei über 50-jährigem Ehepartner

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Krankenversicherung: Über "50" nicht mit dem Geld der Kasse künstlich zeugen

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  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Altersgrenze für Männer bei künstlicher Befruchtung ist zulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Künstliche Befruchtung: Keine Leistungen für Männer über 50

Verfahrensgang

  • SG Osnabrück, 31.01.2006 - S 14 KR 116/05
  • BSG, 24.05.2007 - B 1 KR 10/06 R

Zeitschriftenfundstellen

  • NZS 2008, 256



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BSG, 03.03.2009 - B 1 KR 12/08 R  

    Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Leistungsausschluss bei

    Die Rechtsprechung zur Altersgrenze von 50 Jahren bei Männern (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4) sei hier nicht übertragbar.

    Ähnlich wie es der Senat bereits zur Altersgrenze des 50. Lebensjahres für Männer (Urteil vom 24.5. 2007 - B 1 KR 10/06 R, SozR 4-2500 § 27a Nr. 4) sowie zur Begrenzung des Anspruchs auf künstliche Befruchtung in der GKV auf 50 % der Behandlungskosten (Urteil vom 19.9. 2007 - B 1 KR 6/07 R, SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) entschieden hat (vgl ferner Senats-Beschluss vom 2.11.2006 - B 1 KR 111/06 B, in juris dokumentiert), verstößt die Regelung wegen des im hier betroffenen Bereich weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers nicht gegen die speziellen Gleichheitssätze des Art. 3 Abs. 2 und 3 GG (dazu 1.) sowie den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG; dazu 2.) und ist auch sonst verfassungsgemäß (dazu 3.).

    Diese gesetzliche Ausgestaltung trägt den jeweiligen biologischen Unterschieden Rechnung: dem typischerweise früheren Ende der Gebärfähigkeit von Frauen im Vergleich zur Zeugungsfähigkeit von Männern (vgl dazu allgemein BVerfGE 85, 191, 207; 92, 91, 109; 114, 357, 364; zu den Gründen der oberen Altersgrenze für Männer vgl BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 14 ff mwN).

    Der Gesetzgeber hat den Rahmen seines Einschätzungsermessens, bei dem ihm eine typisierende Betrachtung erlaubt ist (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 13), nicht überschritten.

    Das gilt auch, wenn der Gesetzgeber die Grenzen von Ansprüchen neu gestaltet (BVerfG SozR 3-2500 § 48 Nr. 7; Schlegel, VSSR 2004, 313, 315, 321 f), erst recht aber dann, wenn - wie hier - gerade kein Kernbereich der GKV-Leistungen betroffen ist (vgl insgesamt BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 13 mwN).

    Ebenso hat es das Bundessozialgericht (BSG) als sachlich gerechtfertigt angesehen, die Altersgrenze für Männer auf die Zeit vor Vollendung des 50. Lebensjahres zu begrenzen (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4).

  • BSG, 22.04.2008 - B 1 KR 10/07 R  

    Krankenversicherung - Belastungsgrenze - Arbeitslosengeld-II-Bezieher -

    Die gesetzliche Einbeziehung der Empfänger von SGB II-Leistungen in die Zuzahlungsregelungen beruht auf sachlichen Gründen, ohne dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zu widersprechen (zu dessen Anforderungen vgl allgemein BVerfGE 112, 50, 67 = SozR 4-3800 § 1 Nr. 7 RdNr 55 mwN; BVerfGE 117, 316, 325 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 31; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 9 mwN; vgl auch BSG, Urteil vom 28.2.2008 - B 1 KR 16/07 R -, zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BSG, 28.02.2008 - B 1 KR 16/07 R  

    Gemeinsamer Bundesausschuss - Anfechtungsklage gegen Erlass einer Richtlinie im

    Diese gesetzlich nur eingeschränkte Öffnung des Leistungskatalogs der GKV für Nahrungsmittel beruht auf sachgerechten Gründen, ohne dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zu widersprechen (zu den Anforderungen vgl allgemein BVerfGE 112, 50, 67 = SozR 4-3800 § 1 Nr. 7 RdNr 55 mwN; BVerfG, Urteil vom 28.2.2007 - 1 BvL 5/03 -, NJW 2007, 1343 f; BSG, SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 9 mwN).
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  • BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 3/08 R  

    Krankenversicherung - Verfassungsmäßigkeit der Praxisgebühr

    Nur dort, wo sich sachlich gerechtfertigte Unterschiede vom Gericht nicht mehr feststellen lassen, sind die Grenzen des gesetzgeberischen Ermessens überschritten (vgl BVerfGE 112, 50, 67 = SozR 4-3800 § 1 Nr. 7 RdNr 55 mwN; BVerfGE 117, 316, 325 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 31; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 9 mwN und § 31 Nr. 9).
  • BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 9/08 R  

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur

    Das haben BVerfG und BSG mehrfach entschieden (vgl BVerfGE 117, 316 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 - Beschränkung des Leistungsanspruchs auf Eheleute; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 - Altersgrenze für Männer; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 - Begrenzung der Leistungspflicht auf die Hälfte der Kosten [Verfassungsbeschwerde hiergegen nicht zur Entscheidung angenommen durch BVerfG, Kammerbeschluss vom 27.2.2009, NJW 2009, 1733]; BSG, Urteil vom 3.3.2009 - B 1 KR 12/08 R -, zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen).

    Hiervon ausgehend liegt es ebenfalls im Gestaltungsermessen des Gesetzgebers, die Grenze zu bestimmen, ab der bei erlaubter (vgl BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 13) typisierender Betrachtung von einer hinreichenden Erfolgsausicht von Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung nicht mehr ausgegangen werden kann.

    Dies gilt entsprechend, wenn der Gesetzgeber die Grenzen von Ansprüchen neu gestaltet (BVerfG SozR 3-2500 § 48 Nr. 7; vgl auch Schlegel, VSSR 2004, 313, 315, 321 f), und erst recht dann, wenn - wie hier - gerade nicht der Kernbereich des GKV-Leistungsspektrums betroffen ist (vgl BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 13 mwN).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2008 - L 5 KR 93/07  

    Krankenversicherung

    Welche Umstände die Infertilität verursachen und ob ihr insbesondere eine Krankheit im krankenversicherungsrechtlichen Sinne zugrunde liegt, ist nicht erheblich (BSG, Urteil vom 24.05.2007 - Az.: B 1 KR 10/06 R, sozialgerichtsbarkeit.de, m.w.N.).

    Das gilt auch dann, wenn er die Grenzen von Ansprüchen - wie hier durch das GMG - neu gestaltet (BSG, Urteil vom 24.05.2007, a.a.O.).

    Dieser Vorschrift lässt sich nämlich nicht die Verpflichtung des Gesetzgebers entnehmen, die Entstehung einer Familie durch Maßnahmen der künstlichen Befruchtung mit den Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung zu fördern (BSG, Urteil vom 24.05.2007, a.a.O.).

    Zwar hat das BSG bereits in dem Urteil vom 24.05.2007 - Az.:B 1 KR 10/06 R- ausgeführt, dass es nicht dem Grundgesetz widerspreche, dass Eheleute nur bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres des Mannes Anspruch auf Maßnahmen der künstlichen Befruchtung gegen ihre Krankenkasse haben.

  • BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 6/07 R  

    Krankenversicherung - Verfassungsmäßigkeit der Begrenzung des Leistungsumfangs

    Eine derartige Förderung liegt vielmehr in seinem Ermessen (BVerfG, NJW 2007, 1343, Juris RdNr 40; BSG, Urteil vom 24.5.2007 - B 1 KR 10/06 R, zur Veröffentlichung vorgesehen; aA Sodan, Künstliche Befruchtung und gesetzliche Krankenversicherung, 2006, S 66 ff).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2008 - L 5 KR 20/07  

    Krankenversicherung

    Hier hat der Gesetzgeber grundsätzlich die Freiheit, selbst die Voraussetzungen der Gewährung dieser Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung näher zu bestimmen (vgl. BVerfGE 115, 25, 45 ff.; BSG, Urteil vom 24.05.2007 - B 1 KR 10/06 R -).

    Dies gilt auch, wenn er die Grenzen von Ansprüchen neu gestaltet (BVerfG SozR 3-2500 § 48 Nr. 7), erst recht aber dann, wenn - wie hier - gerade kein Kernbereich der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung betroffen ist (vgl. BSG, Urteil vom 24.05.2007 a.a.O.).

    Eine derartige Förderung liegt vielmehr in seinem Ermessen (vgl. BVerfG NJW 2007, 1343; BSG, Urteil vom 24.05.2007 a.a.O.).

  • BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 7/08 R  

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur

    Damit wäre es nicht vereinbar, einem Ehegatten Ansprüche auf Leistungen zur künstlichen Befruchtung zu gewähren, obwohl nach der typisierenden und generalisierenden Betrachtungsweise des Gesetzgebers von einer positiven Erfolgsaussicht der durchgeführten Maßnahmen wegen des Alters seines Ehepartners gerade nicht mehr ausgegangen werden kann (ebenso BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 RdNr 10; BSG, Urteil vom 3.3.2009 - B 1 KR 12/08 R -, SozR 4-2500 § 27a Nr. 7 RdNr 13).

    Das hat der 1. Senat des BSG bereits mit Urteil vom 3.3.2009 im Einzelnen näher dargelegt (B 1 KR 12/08 R, SozR 4-2500 § 27a Nr. 7; ebenso bereits BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 - Altersgrenze für Männer).

  • BSG, 19.09.2007 - B 1 A 4/06 R  

    Krankenversicherung - Satzungsbestimmung - rechtsstaatliches Gebot der

    Er verletzt das Grundrecht nur, wenn er eine Gruppe von Normadressaten anders als eine andere behandelt, obwohl zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede von solcher Art und von solchem Gewicht bestehen, dass sie die ungleiche Behandlung rechtfertigen (BVerfGE 112, 50, 67 = SozR 4-3800 § 1 Nr. 7 RdNr 55 mwN; zuletzt BVerfG, Urteil vom 28.2.2007 - 1 BvL 5/03 - S 15, NJW 2007, 1343 f; stRspr; BSG, Urteil vom 24.5.2007 - B 1 KR 10/06 R - RdNr 9 mwN, zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BSG, 16.12.2008 - B 1 KN 3/07 KR R  

    Krankenversicherung - keine Leistungspflicht für Lorenzos Öl wegen

  • BSG, 08.09.2009 - B 1 KR 1/09 R  

    Krankenversicherung - Wahl von Kostenerstattung anstelle Sach- oder

  • BSG, 06.11.2008 - B 1 KR 35/07 R  

    Krankenversicherung - Höhe des Krankengeldes bei Künstlern und Publizisten

  • BSG, 22.04.2008 - B 1 KR 18/07 R  

    Krankenversicherung - Belastungsgrenze bei den Zuzahlungen seit 1. 1. 2004 -

  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 19/09 R  

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Verfassungsmäßigkeit des Rechnungsabschlags

  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 20/09 R  

    Verfassungsmäßigkeit des Abschlages von 0,5% des Rechnungsbetrages nach § 8

  • BSG, 29.04.2010 - B 3 KR 11/09 R  

    Zulässigkeit der Kürzung von Krankenhausvergütungen um den sog.

  • LSG Rheinland-Pfalz, 06.09.2007 - L 5 KR 240/06  

    Verfassungsmäßigkeit der unteren Altersgrenze von 25 Jahren für künstliche

  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 24/09 R  

    Verfassungsmäßigkeit des Abschlages von 0,5% des Rechnungsbetrages nach § 8

  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 25/09 R  

    Verfassungsmäßigkeit des Abschlages von 0,5% des Rechnungsbetrages nach § 8

  • BSG, 29.04.2010 - B 3 KR 10/09 R  
  • BSG, 29.04.2010 - B 3 KR 14/09 R  

    Verfassungsmäßigkeit des Krankenhaus-Sanierungsbeitrags

  • BSG, 21.06.2011 - B 1 KR 18/10 R  

    Krankenversicherung - Richtlinien über künstliche Befruchtung - ICSI - kein

  • BSG, 08.11.2011 - B 1 KR 20/10 R  

    Krankenversicherung - kein Anspruch auf krankheitsbedingt erforderliche Diät bei

  • LSG Bayern, 21.06.2007 - L 4 KR 58/06  
  • LG Dortmund, 14.01.2009 - 2 O 246/07  
  • LSG Bayern, 22.01.2009 - L 4 KR 147/07  
  • VG Wiesbaden, 18.01.2010 - 8 K 678/09  

    Altersgrenzen für Beihilfefähigkeit einer künstlichen Befruchtung

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