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   OLG Köln, 22.08.1997 - Ss 483/97 (Z) - 267 Z   

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Wird zitiert von ... (6)  

  • OLG Köln, 27.09.2004 - 8 Ss OWi 18/04  
    Soll gerügt werden, durch die Verwerfung des Einspruchs nach § 74 Abs. 2 OWiG sei rechtliches Gehör versagt worden, muss in einer den Anforderungen des § 344 Abs. 2 S. 2 StPO genügenden Form dargelegt werden, dass die Einspruchsverwerfung unzulässig war und welcher Sachvortrag infolge der Einspruchsverwerfung unberücksichtigt geblieben ist oder was der Betroffene im Falle der Anhörung geltend gemacht hätte (SenE v. 24.03.1994 - Ss 114/94 Z - = VRS 87, 207 [208]; SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z - = VRS 94, 123 [124 f.]; SenE v. 04.10.2000 - Ss 412/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z - SenE v. 16.03.2001 - Ss 77/01 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 -).

    Das ist vielmehr nur dann der Fall, wenn die Einspruchsverwerfung gerade deshalb fehlerhaft war, weil wesentliche Entschuldigungsgründe nicht gewürdigt wurden (vgl. BayObLG NZV 1992, 288 = VRS 83, 180; SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 -) oder weil infolge der Einspruchsverwerfung eine sachliche Einlassung des Betroffenen unberücksichtigt blieb (Senat NStZ 1988, 31; SenE v. 19.11.1996 - Ss 576/96 - SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 - SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z = VRS 94, 123 [125]; SenE v. 28.09.2000 - Ss 326/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z -).

    Darüber hinaus wird mitgeteilt, welcher Sachvortrag infolge der Einspruchsverwerfung unberücksichtigt geblieben ist (vgl. dazu SenE v. 24.03.1994 - Ss 114/94 Z - = VRS 87, 207 [208]; SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z - = VRS 94, 123; SenE v. 04.02.1999 - Ss 45/99 Z - = VRS 96, 451 = NZV 1999, 264; SenE v. 15.05.2001 - Ss 191/01 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 Z - SenE v. 23.10.2003 - Ss 436/03 Z - SenE v. 13.05.2004 - Ss 181/04 Z - KG VRS 104, 139 [140] = NZV 2003, 586 = NStZ-RR 2003, 89 L.).

    Darüber hinaus ist der Anspruch auf rechtliches Gehör auch dann verletzt, wenn der Entpflichtungsantrag zu Unrecht abgelehnt und das Vorbringen des Betroffenen zur Sache infolge der fehlerhaften Einspruchsverwerfung nach § 74 Abs. 2 OWiG nicht zur Kenntnis genommen, überprüft und bei der Entscheidung berücksichtigt worden ist (SenE v. 08.08.1987 - Ss 440/87 - = StV 1987, 525 = zfs 1988, 60 = NStZ 1988, 31; SenE v. 22.8.1997 - Ss 483/97 Z = VRS 93, 123; SenE v. 28.09.2000 - Ss 326/00 Z - SenE v. 08.11.2000 - Ss 458/00 Z - SenE v. 16.03.2001 - Ss 77/01 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 Z - SenE v. 01.10.2002 - Ss 420/02 Z - SenE v. 29.10.2002 - Ss 450/02 Z - SenE v. 28.10.2002 - Ss 450/02 Z - SenE v. 04.02.2003 - Ss 28/03 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z - SenE v. 05.02.2004 - Ss 456/03 Z-; SenE v. 13.05.2004 - Ss 181/04 Z - BayObLG VRS 100, 441 [442] = DAR 2001, 412 = NZV 2001, 523 = zfs 2001, 185; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; KG VRS 104, 139 [140] = NStZ-RR 2003, 89 L.).

    Die wesentlichen, der Rechtsverfolgung und Rechtsverteidigung dienenden Tatsachen müssen in den Entscheidungsgründen verarbeitet werden (BVerfG NJW 1996, 2785 [2786]; SenE 24.03.1994 - Ss 114/94 Z - = VRS 87, 207; SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z - = VRS 94, 123; SenE v. 04.02.1999 - Ss 45/99 Z - = NZV 1999, 264 = VRS 96, 451;.

  • OLG Köln, 21.03.2005 - 8 Ss OWi 74/05  
    Soll - wie im vorliegenden Fall - gerügt werden, die Verwerfung des Einspruchs nach § 74 Abs. 2 OWiG sei rechtsfehlerhaft gewesen und dadurch sei rechtliches Gehör versagt worden, muss in einer den Anforderungen des § 344 Abs. 2 S. 2 StPO genügenden Form dargelegt werden, dass die Einspruchsverwerfung unzulässig war und welcher Sachvortrag infolge der Einspruchsverwerfung unberücksichtigt geblieben ist oder was der Betroffene im Falle der Anhörung geltend gemacht hätte (SenE v. 24.03.1994 - Ss 114/94 Z - = VRS 87, 207 [208]; SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z - = VRS 94, 123 [124 f.]; SenE v. 04.10.2000 - Ss 412/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z - SenE v. 16.03.2001 - Ss 77/01 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z - SenE v. 23.10.2003 - Ss 436/03 Z - SenE v. 05.02.2004 - Ss 456/03 Z-; SenE v. 27.09.2004 - 8 Ss OWi 18/04 -).

    Das ist vielmehr nur dann der Fall, wenn die Einspruchsverwerfung gerade deshalb fehlerhaft war, weil wesentliche Entschuldigungsgründe nicht gewürdigt wurden (vgl. BayObLG NZV 1992, 288 = VRS 83, 180; SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 -) oder weil infolge der Einspruchsverwerfung eine sachliche Einlassung des Betroffenen unberücksichtigt blieb (Senat NStZ 1988, 31; SenE v. 19.11.1996 - Ss 576/96 - SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 - SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z = VRS 94, 123 [125]; SenE v. 28.09.2000 - Ss 326/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z -).

  • OLG Köln, 03.03.2005 - 8 Ss OWi 39/05  
    Soll dementsprechend gerügt werden, bei der Verwerfung des Einspruchs nach § 74 Abs. 2 OWiG sei rechtliches Gehör versagt worden und daher der Zulassungsgrund des § 80 Abs. 1 Nr. 2 OWiG gegeben, muss in einer den Anforderungen des § 344 Abs. 2 S. 2 StPO genügenden Form dargelegt werden, dass die Einspruchsverwerfung unzulässig war und welcher Vortrag bei der Entscheidung unberücksichtigt geblieben ist oder was der Betroffene im Falle der Anhörung geltend gemacht hätte (SenE v. 24.03.1994 - Ss 114/94 Z - = VRS 87, 207 [208]; SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z - = VRS 94, 123 [124 f.]; SenE v. 04.10.2000 - Ss 412/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z - SenE v. 16.03.2001 - Ss 77/01 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z -).

    Das ist vielmehr nur dann der Fall, wenn die Einspruchsverwerfung gerade deshalb fehlerhaft war, weil wesentliche Entschuldigungsgründe nicht gewürdigt wurden (vgl. BayObLG NZV 1992, 288 = VRS 83, 180; SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 -) oder weil infolge der Einspruchsverwerfung eine sachliche Einlassung des Betroffenen unberücksichtigt blieb (Senat NStZ 1988, 31; SenE v. 19.11.1996 - Ss 576/96 - SenE v. 06.05.1997 - Ss 214/97 - SenE v. 22.08.1997 - Ss 483/97 Z = VRS 94, 123 [125]; SenE v. 28.09.2000 - Ss 326/00 Z - SenE v. 14.02.2001 - Ss 523/00 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z).

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