Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 26.04.1995 - 8 S 32/95   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Keine Übertragung der zur Abschnittsbildung bei der Straßenplanung entwickelten Grundsätze auf die Bauleitplanung

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 1 Abs 6 BauGB, § 47 VwGO
    Keine Übertragung der zur Abschnittsbildung bei der Straßenplanung entwickelten Grundsätze auf die Bauleitplanung

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)

    Straßenplanung; Rechtmäßigkeit Abschnittsbildung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Keine Übertragung der zur Abschnittsbildung bei der Straßenplanung entwickelten Grundsätze auf die Bauleitplanung infolge streuktureller Unterschiede

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 1996, 191
  • VBlBW 1995, 252 (Ls.)
  • UPR 1996, 115



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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Hamm, 05.03.2010 - 11 U 115/09  

    Amtshaftung wegen unrichtiger Auskunft über die gesicherte Erschließung eines

    Gerade in dem durch die nachbarliche Schicksalsgemeinschaft geprägten Bauplanungsrecht hat die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung wiederholt Fälle des treuwidrigen Rechtsmissbrauchs festgestellt, wenn ein Eigentümer im Schutze der Legalisierungswirkung einer ihm erteilten Baugenehmigung im Nachhinein die Grundlagen dieser Genehmigung für rechtswidrig erachtet, um darauf gestützt eine Bebauung der Nachbargrundstücke gezielt zu unterbinden (BVerwG NVwZ 1992, S. 974; VGH Mannheim NVwZ-RR 1996, S. 191; OVG NRW, Urt. 7a D 76/98 v. 11.01.2001; OVG NRW NVwZ-RR 2006, S. 848).
  • VGH Baden-Württemberg, 23.02.2001 - 3 S 2574/99  

    Befangenheit eines Gemeinderates - Verlassen der Sitzung; Lärmschutzkonzept;

    Dies gilt selbst bei Anwendung der im Straßenrecht entwickelten Grundsätze zur Abschnittsbildung auf den vorliegenden Fall (ablehnend für eine abschnittsweise Friedhofsplanung durch Bebauungsplan: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 26.4.1995 - 8 S 32/95 - NVwZ-RR 1996, 191 = VGH BW-Ls 1995, Beilage 7, B5-6).

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 11.07.1995 - 3 S 1242/95   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 1 Abs 6 BauGB, § 12 BauGB, § 30 Abs 1 BauGB, § 215 Abs 1 BauGB, § 215 Abs 2 BauGB, § 4 Abs 4 GemO BW, § 47 VwGO
    Normenkontrollverfahren: Bekanntmachung eines Bebauungsplans ohne Hinweis auf Rügevoraussetzungen nach dem BauGB bzw der GemO BW; zum Abwägungsfehler im Sinne einer unzulässigen Vorwegbindung; zur gesicherten Erschließung

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst (Volltext und Leitsatz)

    Bekanntmachung; Rügevoraussetzung, unterbliebener Hinweis; Abwägungsausfall, unzulässige Vorwegbindung; gesicherte Erschließung; Treppenweg; Brandschutz; Rüge

  • rechtsportal.de

    Rechtsfolgen des unterbliebenen Hinweises auf die Rügevoraussetzungen nach Bundes- und Landesrecht; Abwägungsfehler in Form einer unzulässigen Vorwegbindung; Sicherung der Erschließung

Zeitschriftenfundstellen

  • VBlBW 1995, 355 (Ls.)
  • UPR 1996, 115



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Wird zitiert von ... (13)  

  • VGH Baden-Württemberg, 13.07.1995 - 3 S 3167/94  

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: klimatologische Auswirkungen eines

    Zwar hätte der damals unvollständige Hinweis nach § 215 Abs. 2 BauGB auf die Rügevoraussetzungen des § 215 Abs. 1 i.V.m. § 214 Abs. 1 Nr. 2 BauGB den Bebauungsplan nicht nichtig gemacht, sondern lediglich dazu geführt, daß die betreffende Rüge uneingeschränkt hätte geltend gemacht werden können (vgl. NK-Urteil des Senats vom 11.7.1995 - 3 S 1242/95 -).

    Dafür, daß sie darüber hinaus wirtschaftliche Interessen an einer bestimmten Ausgestaltung des Bebauungsplans gehabt und der Gemeinderat sich an solche Interessen gebunden gefühlt hätte (zu diesen Grundsätzen unzulässiger Vorwegbindung, vgl. NK-Urteil des Senats vom 11.7.1995 - 3 S 1242/95 -), ist nichts ersichtlich.

    Die lebhaften und kontroversen Diskussionen belegen vielmehr, daß er bis zuletzt "abwägungsbereit" war (vgl. dazu NK-Urteil des Senats vom 11.7.1995, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 15.07.2008 - 3 S 2772/06  

    Fristwahrende Geltendmachung von Mängeln bei der Aufstellung eines Bebauungsplans

    Der unterbliebene Hinweis nach § 215 Abs. 2 BauGB auf die Rügevoraussetzungen des § 215 Abs. 1 BauGB bei der Bekanntmachung eines Bebauungsplans führt nicht dessen Nichtigkeit, sondern nur dazu, dass die Rügen uneingeschränkt geltend gemacht werden können (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 11.07.1995 - 3 S 1242/95 -, BRS 57 Nr. 291).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2003 - 3 S 2827/02  

    Umweltschutz und Bauleitplanung

    Der Gemeinderat muss, positiv ausgedrückt, trotz solcher Bindungen Herr des Bebauungsplanverfahrens bleiben, die Ziele und Zwecke der Planung i.S.d. § 1 BauGB eigenständig vorgeben und auch noch im entscheidenden Moment für ein faires Abwägen \\"offen\\" sein (BVerwG, Beschluss vom 29.9.1978 - IV C 30.76 -, BVerwGE 56, 283; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 11.7.1995 - 3 S 1242/95 -, UPR 1996, 115 = BRS 57 Nr. 291; vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 6.3.2002 - 8 C 1081/97 - ).
mehr
  • VGH Baden-Württemberg, 13.02.2008 - 3 S 2282/06  

    Bebauungsplanverfahren; maßgebliche Rechtsvorschriften; Vernehmung von

    Nach der Rechtsprechung des Senats führt die Missachtung der Hinweispflicht aber nur dazu, dass die Rügen uneingeschränkt geltend gemacht werden können, hat aber keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Satzung (vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 11.07.1995 - 3 S 1242/95 -, BRS 57 Nr. 291; Ernst-Zinkahn-Bielenberg, a.a.O., § 215 Rn. 55; Battis/Kautzberger/Löhr, BauGB, 7. Aufl., § 215 Rn. 2).
  • VGH Bayern, 14.08.2008 - 1 N 06.2623  

    Normenkontrolle; Straßenbebauungsplan; Erforderlichkeit der Planung;

    Diese von der Rechtsprechung für die Fachplanung entwickelten Grundsätze gelten für eine Straßenplanung durch Bebauungsplan entsprechend (OVG BB vom 18.1.2006 - 2 A .05 - juris RdNr. 37; VGH BW vom 11.7.1995 UPR 1996, 115; vgl. auch BayVGH vom 24.5.2005 BayVBl 2007, 564).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.10.2008 - 4 K 25/06  

    Erforderlichkeit eines Erörterungstermins oder einer Ergebnismitteilung nach NatG

    Nach ihrem Sinn und Zweck kann diese Hinweispflicht wie bei ähnlichen Bestimmungen (vgl. z.B. § 215 Abs. 2 BauGB und dazu VGH Mannheim, Urt. v. 15.07.2008 - 3 S 2772/06 - juris; Urt. v. 11.07.1995 - 3 S 1242/95 -, UPR 1996, 115 - zitiert nach juris; vgl. auch § 5 Abs. 5 Satz 1 KV M-V) nur dahin verstanden werden, dass die Präklusionsfrist des § 31 Abs. 2 LNatG M-V nicht in Lauf gesetzt wird, wenn der erforderliche Hinweis unterbleibt.
  • VGH Bayern, 21.07.2009 - 1 B 06.517  

    Verpflichtungsklage; Fortsetzungsfeststellungsklage; Sachbescheidungsinteresse

    Diese von der Rechtsprechung für die Fachplanung entwickelten Grundsätze gelten für eine Straßenplanung durch Bebauungsplan entsprechend (OVG BB vom 18.1.2006 - 2 A 7.05 - juris RdNr. 37; VGH BW vom 11.7.1995 UPR 1996, 115; vgl. auch BayVGH vom 24.5.2005 BayVBl 2007, 564).
  • VGH Baden-Württemberg, 16.04.1999 - 8 S 5/99  

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Mängel im Normsetzungsverfahren vor

    Das gilt selbst dann, wenn etwa Bauträger eigene Planentwürfe ausarbeiten und zur Verfügung stellen (VGH Bad.-Württ., Normenkontrollurteil v. 11.7.1995 - 3 S 1242/95 -, UPR 1996, 115).
  • OVG Hamburg, 10.05.2005 - 2 E 9/99  

    Bauleitplanung für Hafen

    Sie ist weder Bestandteil des Bebauungsplans noch Bestandteil seiner Bekanntmachung mit der Folge, dass Verstöße gegen die Informationspflicht auch nicht zur Rechtsunwirksamkeit des Bebauungsplans führen (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 11.7.1995, UPR 1996, 115; Stock in Ernst/Zinkahn/Bielen-berg/Krautzberger, BauGB, Bd. IV, 75. Lfg. Stand September 2004, § 215 Rdnr. 55; Lemmel in Berliner Kommentar zum BauGB, Bd. II, 3. Aufl. 2002, 4. Lfg. Stand Januar 2005, § 215 Rdnr. 6; Battis in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 9. Aufl. 2005, § 215 Rdnr. 2).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 11.12.2008 - 3 L 83/05  

    Erfolglose Aktivierung eines Rücknahmegrundes bei Ermessensausfall unter

    Er hat sich jeweils an die Grundentscheidungen der zuständigen Behörde zu halten und sich -auch mit etwaigen "Absprachen" - stets deren Willen unterzuordnen (vgl. VGH Mannheim, U. v. 11.07.1995 - 3 S 1242/95 - UPR 1996, 115 = BRS 57 Nr. 291).
  • VGH Baden-Württemberg, 10.07.2008 - 3 S 2772/06  

    Bekanntmachungshinweis; Rügepflicht; Mängel in der Abwägung; Mängel im

  • VGH Baden-Württemberg, 26.10.2011 - 5 S 920/10  

    Wirksamkeitsvoraussetzungen des vorhabenbezogenen Bebauungsplans

  • VGH Baden-Württemberg, 06.02.1997 - 8 S 29/97  

    Beantragung der Abänderung eines verwaltungsgerichtlichen Aussetzungsbeschlusses

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 15.05.1995 - 8 S 810/95   

Volltextveröffentlichungen (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ-RR 1996, 191
  • VBlBW 1995, 433
  • UPR 1996, 115
  • ZfBR 1996, 177



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Wird zitiert von ... (3)  

  • VGH Baden-Württemberg, 10.11.2010 - 5 S 955/09  

    Normenkontrollverfahren gegen Bebauungsplan - zum Inhalt des Beschlusses des

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 09.02.1989 - 4 NB 1.89 -, NVwZ 1989, 653; Beschl. v. 14.11.2000 - 4 BN 54.00 -, BRS 63 Nr. 50 (2000), juris Rdnr. 4) und des erkennenden Gerichtshofs (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 15.05.1995 - 8 S 810/95 -, VBlBW 1995, 433) ist zwar geklärt, dass auch die Ausübung prozessualer Rechte den Geboten von Treu und Glauben unterliegt; auch besteht die schrankensetzende Funktion der Grundsätze von Treu und Glauben unabhängig davon, ob der Vorwurf der Treuwidrigkeit an ein Verhalten des Antragstellers vor oder nach der Einleitung eines Normenkontrollverfahrens anknüpft (BVerwG, Beschl. v. 14.11.2000, a.a.O.).
  • VGH Baden-Württemberg, 27.11.1998 - 8 S 1030/98  

    Normenkontrolle eines Bebauungsplans - Verwirkung der Antragsbefugnis; Auslegung

    In der Rechtsprechung ist geklärt, daß die Befugnis natürlicher und juristischer Personen, ein Normenkontrollverfahren gemäß § 47 Abs. 2 VwGO einzuleiten, unter bestimmten Voraussetzungen verwirkt werden kann, nämlich wenn sich der Antragsteller durch die Anrufung des Gerichts mit seinem eigenen früheren Verhalten in einen mit Treu und Glauben unvereinbaren Widerspruch setzt (BVerwG, Beschl. v. 18.12.1989 - 4 NB 14.89 -, NVwZ 1990, 554; Beschl. v. 23.1.1992 - 4 NB 2.90 -, NVwZ 1992, 974 = PBauE § 1 Abs. 6 BauGB Nr. 16; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 15.5.1995 - 8 S 810/95 -, VBlBW 1995, 433; Eyermann/Jörg Schmidt, VwGO 10. Aufl., § 47 Rn. 75).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.12.2005 - 10 D 110/03  

    Verwaltungsprozessrecht: Verwirkung der Antragsbefugnis im

    15. Mai 1995 - 8 S 810/95 -, BRS 57 Nr. 239 für den letztgenannten Fall.
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