Rechtsprechung
   BFH, 10.04.2008 - VI R 66/05   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    EStG a. F. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4; EStG § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 2

  • Betriebs-Berater

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

  • openjur.de

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

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  • Bundesfinanzhof

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

  • Simons & Moll-Simons
  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Ermittlung der Fahrtkosten bei einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Fahrtkosten für Fortbildungsmaßnahme als Werbungskosten absetzbar

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

Kurzfassungen/Presse (19)

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch vorübergehenden beruflichen Bildungsmaßnahme

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch befristeten Fortbildungsmaßnahme

  • IWW (Pressemitteilung)

    Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch befristeten Fortbildungsmaßnahme

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  • IWW (Kurzinformation)

    Fortbildungskosten - Fahrtkosten bei Fortbildungsmaßnahmen

  • IWW (Kurzinformation)

    Keine regelmäßige Arbeitsstätte - Fahrtkosten eines Arbeitnehmers für Fortbildung an einem auswärtigen Ort

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fahrtkosten bei einer längerfristigen Fortbildungsmaßnahme

  • 123recht.net (Pressemeldung, 11.6.2008)

    Finanzamt muss Fahrtkosten bei Fortbildungen voll anerkennen // Arbeitnehmer bekommen nicht nur die Entfernungspauschale

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch befristeten Fortbildungsmaßnahme

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Auch bei 4 Jahren Fortbildung Aufwand statt Entfernungspauschale

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Fahrtkosten zu einer Bildungseinrichtung als Werbungskosten

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Werbungskostenabzug bei längerer Fortbildungsmaßnahme

  • steuerberaten.de (Kurzinformation)

    Dienstreise und Fahrtkosten

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Fahrtkosten: Fahrten zur Fortbildungsstätte sind mit tatsächlichen Kosten zu berücksichtigen

  • deubner-steuern.de (Pressemitteilung)

    Ermittlung der Fahrtkosten im Rahmen einer längerfristigen, jedoch befristeten Fortbildungsmaßnahme

  • deubner-steuern.de (Kurzinformation)

    Fahrtkosten im Rahmen einer längeren, aber befristeten Fortbildungsmaßnahme

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Fahrtkosten im Zusammenhang mit einer längerfristigen Fortbildung

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Fahrtkosten zu Bildungseinrichtung auch nach drei Monaten voll abzugsfähig

  • steuertipps.de (Kurzinformation)

    Längere, aber befristete Fortbildung: Fahrtkosten sind Werbungskosten

  • steuertipps.de (Kurzinformation)

    Voller Fahrtkostenabzug jetzt auch für längere Dienstreisen bis 2007

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Keine regelmäßige Arbeitsstätte - Fahrtkosten eines Arbeitnehmers für Fortbildung an einem auswärtigen Ort

  • konz-steuertipps.de (Kurzanmerkung)

    Reisekosten ab 2008

  • steuer-schutzbrief.de (Entscheidungsbesprechung)

    Volle Fahrtkosten auch bei langfristiger Fortbildung

Sonstiges (3)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 9 Abs 1 S 1, EStG § 9 Abs 1 S 3 Nr 4
    Auswärtstätigkeit; Entfernungspauschale; Fahrtkosten; Fortbildung

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BFH v. 10.04.2008, Az.: VI R 66/05 (Fahrtkosten bei längerfristiger Fortbildung)" von VRiFG Ulrich Krömker, original erschienen in: EStB 2008, 238 - 239.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Keine regelmäßige Arbeitsstätte bei längerfristigen Fortbildungsmaßnahmen" von StB Hans-Peter Schneider und StB/Dipl.-Kfm. Peter Hoffmann, original erschienen in: Stbg 2008, 300.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 220, 35
  • BFHE 221, 35
  • NJW 2008, 2800 (Ls.)
  • DB 2008, 1467
  • BStBl II 2008, 825
  • NZA-RR 2008, 485



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Wird zitiert von ... (28)  

  • FG Köln, 28.04.2010 - 7 K 2486/09  

    Anwendung der Pendlerpauschale auf Fahrtkosten eines Hochschulstudiums

    Da im Übrigen sowohl die Rechtsprechung (Hinweis auf BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825) als auch die Finanzverwaltung (Hinweis auf Verfügung der OFD Rheinland vom 13.10.2008, Kurzinformation Einkommensteuer 48/2008, DStR 2008, 2218) eine vier Jahre dauernde Fortbildung noch als vorübergehende Bildungsmaßnahme ansähen, habe auch das Studium der Klägerin im Streitfall auch nur vorübergehenden Charakter gehabt.

    Hierzu gehören auch Fahrt- bzw. Mobilitätskosten (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825 und BFH-Beschluss vom 10.01.2008 VI R 17/07, BStBl II 2008, 234).

    Diese Begrenzung ist nach ständiger Rechtsprechung des BFH, der sich der erkennende Senat anschließt, sachlich gerechtfertigt (vgl. u.a. BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825; BFH-Urteil vom 11.05.2005 VI R 7/02, BStBl II 2005, 782).

    Für diesen Grundfall erweist sich die Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip (vgl. BFH-Urteile in BStBl II 2008, 825 u. in BStBl II 2005, 782).

    Ein solcher Arbeitnehmer hat typischerweise nicht die vorbezeichneten Möglichkeiten, seine Wegekosten gering zu halten (vgl. BFH-Urteil in BStBl II 2008, 825; BFH-Urteil vom 22.10.2009 III R 101/07, BFH/NV 2010, 200).

    Der Arbeitnehmer, der in Vollbeschäftigung regelmäßig seine Arbeitsstätte bei seinem Arbeitnehmer aufzusuchen hat, kann sich nämlich nicht im Sinne der Typisierung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG in Bezug auf seine Fortbildungsstätte einrichten und die Wegekosten gering halten (vgl. BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825).

    Die Situation der Klägerin entspricht damit dem "Grundfall", bei dem sich die Abzugsbeschränkung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip darstellt (vgl. BFH-Urteil in BStBl II 2008, 825; BFH-Urteil vom 22.10.2009 III R 101/07, BFH/NV 2010, 200).

    Eine andere Beurteilung ergibt sich in diesem Zusammenhang nicht daraus, dass der BFH und ihm folgend die Finanzverwaltung (BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825; und Verfügung der OFD Rheinland vom 13.10.2008, DStR 2008, 2218) eine vierjährige Bildungsmaßnahme eines vollbeschäftigten Arbeitnehmers noch als vorübergehend bewerten.

    Dass auch der BFH in seiner neueren Rechtsprechung davon ausgeht, dass zeitlich absehbare Engagements nicht generell die Anwendbarkeit der Pendlerpauschale ausschließen, ergibt sich aus seinem ausdrücklichen Hinweis darauf, dass bei Bildungsmaßnahmen im Rahmen eines Vollzeitunterrichts weiterhin regelmäßige Arbeitsstätten gegeben sein können (vgl. BFH-Urteil vom 10.04.2008 VI R 66/05, BStBl II 2008, 825).

  • BFH, 17.06.2010 - VI R 20/09  

    Auswärtstätigkeit bei Beschäftigung in weiträumigem Waldgebiet - Dauerhafte

    Arbeitsstätte in diesem Sinne ist jede ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, der der Arbeitnehmer zugeordnet ist und die er nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, das heißt fortdauernd und immer wieder aufsucht; dies ist regelmäßig der Betrieb des Arbeitgebers oder ein Zweigbetrieb (Änderung der Rechtsprechung insbesondere mit Senatsurteilen vom 11. Mai 2005 VI R 15/04, BFHE 209, 515, BStBl II 2005, 788; VI R 16/04, BFHE 209, 518, BStBl II 2005, 789; VI R 25/04, BFHE 209, 523, BStBl II 2005, 791; VI R 70/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; VI R 7/02, BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; seitdem ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Urteile vom 9. Juli 2009 VI R 21/08, BFHE 225, 449, BStBl II 2009, 822; vom 18. Juni 2009 VI R 61/06, BFHE 226, 59, BStBl II 2010, 564; vom 18. Dezember 2008 VI R 39/07, BFHE 224, 111, BStBl II 2009, 475; vom 10. Juli 2008 VI R 21/07, BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818; vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; vom 14. September 2005 VI R 93/04, BFH/ NV 2006, 53).

    Dies kann etwa durch Bildung von Fahrgemeinschaften und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ggf. durch eine entsprechende Wohnsitznahme geschehen (z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - in BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; in BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818).

    Für diesen Grundfall erweist sich die Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip (z. B. BFH-Urteile in BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; in BFHE 224, 111, BStBl II 2009, 475).

    Dies ist insbesondere bei Auswärtstätigkeiten der Fall (BFH-Urteile in BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825), weil ein auswärts tätiger Arbeitnehmer typischerweise nicht die vorgenannten Möglichkeiten hat, seine Wegekosten gering zu halten.

  • BFH, 09.07.2009 - VI R 21/08  

    Tätigkeitsstätte beim Kunden des Arbeitgebers keine regelmäßige Arbeitsstätte

    Dies kann etwa durch Bildung von Fahrgemeinschaften und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ggf. durch eine entsprechende Wohnsitznahme geschehen (z.B. BFH-Urteile vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; in BFHE 222, 391, BFH/NV 2008, 1923).

    Dies ist insbesondere bei Auswärtstätigkeiten der Fall (Senatsurteile vom 11. Mai 2005 VI R 7/02, BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; VI R 70/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; in BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825).

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  • BFH, 10.07.2008 - VI R 21/07  

    Betriebliche Einrichtung eines Kunden des Arbeitgebers keine regelmäßige

    Dies ist insbesondere bei Auswärtstätigkeiten der Fall (BFH-Urteile in BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; vom 11. Mai 2005 VI R 70/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; vgl. auch Senatsentscheidung vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFH/NV 2008, 1243, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt).
  • FG Köln, 14.07.2011 - 10 K 1009/10  

    Schädliche Kindeseinkünfte - Berücksichtigung von Fahrtkosten zur Erreichung

    Dies kann etwa durch Bildung von Fahrgemeinschaften und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ggf. durch eine entsprechende Wohnsitznahme geschehen (z.B. BFH vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; vom 10. Juli 2008 VI R 21/07, BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818).

    Für diesen Grundfall erweist sich die Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG als sachgerechte und folgerichtige Ausnahme vom objektiven Nettoprinzip (z.B. BFH-Urteile vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; vom 18. Dezember 2008 VI R 39/07, BFHE 224, 111, BStBl II 2009, 475; vom 17.06.2010 VI R 20/09, BFHE 230, 533).

    Mit Urteil vom 10.04.2008 (VI R 66/05, BFHE 221, 35 BStBl II 2008, 825) hat der VI. Senat des BFH entscheiden, dass in dem Fall, in dem ein vollbeschäftigter Arbeitnehmer parallel eine vierjährige und damit vorübergehende berufliche Bildungsmaßnahme durchführt, der Veranstaltungsort der Bildungsmaßnahme im Allgemeinen nicht zu einer weiteren regelmäßigen Arbeitsstätte i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG führt.

    Der Senat hat intensiv erwogen, ob vor dem Hintergrund des Urteils des VI. Senats vom 10.04.2008 (VI R 66/05, BFHE 221, 35 BStBl II 2008, 825), hinsichtlich der angefallenen Fahrtkosten eine Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten vorzunehmen ist.

    Soweit aus der Entscheidung des VI. Senats des BFH vom 10.04.2008 (VI R 66/05, BFHE 221, 35 BStBl II 2008, 825) folgt, dass derjenige, der neben seiner beruflichen Tätigkeit einer Ausbildung nachgeht, anders zu behandeln ist, auch wenn er die Ausbildungsstätte regelmäßig und nicht nur vorübergehend aufsucht, begründet dies eine Ungleichbehandlung, für die der Senat keine Rechtfertigung erkennen kann (ebenfalls zu dieser Problematik: Bergkemper in jurisPR-SteuerR 28/2008 Anm. 1).

  • BFH, 02.09.2008 - VIII R 2/07  

    Kein Abzug von Nachzahlungszinsen als Werbungskosten - § 12 Nr. 3 EStG ist

    Dementsprechend hat der BFH die Steuerpflicht nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG für Zinsen angenommen, die nach § 44 Abs. 1 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch (SGB I) für die verzögerte Auszahlung --nicht steuerbarer-- sozialversicherungsrechtlicher Ansprüche für das unberechtigte Vorenthalten der Rentenbezüge und zum Ausgleich der mit der verspäteten Zahlung verbundenen Nachteile geleistet werden und deshalb wirtschaftlich als Entgelt für die Vorenthaltung von Kapital gewährt werden (vgl. BFH-Urteil vom 13. November 2007 VIII R 36/05, BFHE 220, 35, BStBl II 2008, 292).
  • BFH, 09.02.2012 - VI R 44/10  

    Fahrtkosten im Rahmen eines Vollzeitstudiums

    Eine Hochschule (Universität) ist nicht als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen, auch wenn diese häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zum Zwecke eines Vollzeitstudiums aufgesucht wird (Änderung der Rechtsprechung in BFH-Urteilen vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825, und vom 22. Juli 2003 VI R 190/97, BFHE 203, 111, BStBl II 2004, 886).

    Denn danach ist eine Bildungseinrichtung regelmäßige Arbeitsstätte i. S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, wenn diese häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts aufgesucht wird (BFH-Urteile vom 29. April 2003 VI R 86/99, BFHE 202, 299, BStBl II 2003, 749; vom 22. Juli 2003 VI R 190/97, BFHE 203, 111, BStBl II 2004, 886, und vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; vgl. auch FG Münster, Urteil vom 27. August 2002 1 K 5930/01 E, EFG 2002, 1588, m. w. N.).

  • FG Münster, 28.02.2012 - 6 K 644/11  

    Finanz- und Abgaberecht

    Dem folge die Rechtsprechung auch in der Beurteilung von Beschäftigungsverhältnissen, in denen Fahrtkosten aufgrund vorübergehender beruflicher Bildungsmaßnahmen anfielen, die nicht nur mit der Entfernungspauschale sondern mit ihren tatsächlichen Kosten als Wk berücksichtigt würden (BFH-Urteile vom 10.04.2008, IV R 66/05, BStBl II 2008, 825 und vom 22.10.2009, III R 101/07, BFH/NV 2010, 200).

    Gleiches gelte für befristete Abordnungen an eine andere betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers (BFH-Urteil vom 10.04.2008, XI R 66/05, BStBl II 2008, 825).

    Anhaltspunkt dafür ist, ob neben einem ortgebundenen Mittelpunkt, der regelmäßigen Arbeitsstätte, noch ein weiterer Ort besteht, an dem der Arbeitnehmer seine berufliche Tätigkeit für den Arbeitgeber ausübt (vgl. i. d. S. BFH-Urteile vom 09.06.2011, VI R 55/10, BStBl II 2012, 38, vom 22.10.2009, III R 101/07, BFH/NV 2010, 200 und vom 10.04.2008, VI R 66/05, BStBl II 2008, 825 sowie BFH-Beschluss vom 02.03.2011, III B 106/10, BFH/NV 2011, 793).

    Aus diesem Grunde kann sich der Kl. zur Stützung seiner Auffassung auch nicht auf das von ihm genannte BFH-Urteil vom 10.04.2008 (XI R 66/05, BStBl II 2008, 825) berufen, denn im dortigen Fall hatte der BFH über den Fall einer befristeten Abordnung und nicht, wie im Streitfall über eine Versetzung zu entscheiden.

  • BFH, 09.07.2009 - VI R 42/08  

    Tätigkeitsstätte beim Kunden des Arbeitgebers keine regelmäßige Arbeitsstätte

    Dies kann etwa durch Bildung von Fahrgemeinschaften und Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ggf. durch eine entsprechende Wohnsitznahme geschehen (z.B. BFH-Urteile vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; in BFHE 222, 391, BFH/NV 2008, 1923).

    Dies ist insbesondere bei Auswärtstätigkeiten der Fall (Senatsurteile vom 11. Mai 2005 VI R 7/02, BFHE 209, 502, BStBl II 2005, 782; VI R 70/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785; in BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825).

  • BFH, 09.02.2012 - VI R 42/11  

    Fahrtkosten im Rahmen einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme

    Eine Bildungseinrichtung ist nicht als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen, auch wenn diese häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts aufgesucht wird (Änderung der Rechtsprechung in BFH-Urteilen vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825, und vom 22. Juli 2003 VI R 190/97, BFHE 203, 111, BStBl II 2004, 886).

    Denn danach ist eine Bildungseinrichtung regelmäßige Arbeitsstätte i. S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, wenn diese häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zum Zwecke eines Vollzeitunterrichts aufgesucht wird (BFH-Urteile vom 29. April 2003 VI R 86/99, BFHE 202, 299, BStBl II 2003, 749; vom 22. Juli 2003 VI R 190/97, BFHE 203, 111, BStBl II 2004, 886, und vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825; vgl. auch FG Münster, Urteil vom 27. August 2002 1 K 5930/01 E, EFG 2002, 1588, m. w. N.).

  • FG Niedersachsen, 04.01.2012 - 4 K 211/11  

    Fort- und Weiterbildung: Fahrten zur Hochschule sind keine Betriebsausgaben

  • FG Nürnberg, 11.11.2010 - 7 K 1081/09  

    Ausbildungsbetrieb eines Studenten als regelmäßige Tätigkeitsstätte i.S. des §

  • BFH, 09.02.2012 - VI R 22/10  

    Regelmäßige Arbeitsstätte bei Outsourcing; Sonderfall bei

  • BFH, 22.10.2009 - III R 101/07  

    Regelmäßige Arbeitsstätte eines Rechtspflegeranwärters

  • BFH, 24.05.2011 - VIII R 3/09  

    Fehlende Einkünfteerzielungsabsicht bei Verzugszinsen

  • BVerwG, 09.02.2012 - 5 C 10.11  

    Ausgleichsfunktion; Bewilligung; Einkommen; Einkommensfreistellung;

  • FG Köln, 28.08.2008 - 10 K 279/06  

    Abänderung eines Einkommensteuerbescheids hinsichtlich der Berechnung von

  • FG Thüringen, 22.03.2011 - 4 K 820/10  

    Außerbetriebliches Berufsfortbildungswerk als (weitere) regelmäßige

  • FG Rheinland-Pfalz, 29.03.2012 - 5 K 2160/11  

    Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte eines Berufssoldaten

  • FG Niedersachsen, 03.08.2011 - 4 K 40/11  

    Ausbildungsstätte als regelmäßige Arbeitsstätte

  • FG Sachsen-Anhalt, 26.01.2010 - 4 K 354/08  

    Unechte doppelte Haushaltsführung bei Arbeitnehmern in einem

  • FG Niedersachsen, 22.08.2012 - 3 K 293/11  

    Regelmäßige Arbeitsstätte i.S.d. § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG

  • FG Niedersachsen, 13.04.2011 - 2 K 278/09  

    Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte bei mehreren Tätigkeitsorten

  • FG Niedersachsen, 15.04.2011 - 3 K 169/10  

    Regelmäßige Arbeitsstätte eines als Personalreserve beschäftigten

  • FG Münster, 09.07.2010 - 4 K 4784/06  

    Grenzbetrag eigener Einkünfte des Kindes

  • FG Münster, 11.03.2011 - 14 K 4171/09  
  • FG Baden-Württemberg, 18.07.2011 - 10 K 1105/11  

    Zur Frage der regelmäßigen Arbeitsstätte von Auszubildenden bei dualen

  • FG Baden-Württemberg, 24.05.2012 - 3 K 1226/11  

    Keine regelmäßige Arbeitsstätte eines Leiharbeitnehmers beim Kunden des

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