Weitere Entscheidung unten: BGH, 17.11.2009

Rechtsprechung
   BGH, 17.11.2009 - VI ZB 58/08   

Volltextveröffentlichungen (8)

mehr
  • verkehrslexikon.de

    Zur Begründung einer Verfahrensaussetzung im Zivilprozess bis zum Abschluss des Strafverfahrens

  • NWB SteuerXpert START

    ZPO § 149

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aussetzung eines Zivilrechtsstreits bis zur Erledigung eines Strafverfahrens i.R.e. Abwägung zwischen der gründlichen Klärung im Strafprozess und der Verzögerung einer Entscheidung im Zivilprozess

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Aussetzung eines Zivilrechtsstreits wegen Strafverfahren

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Aussetzung des Zivilprozesses - oder: Das Warten auf den Strafrichter

  • wirtschaftsstrafrecht.de , S. 2 (Kurzinformation)

    Aussetzung des Zivilverfahrens gem. § 149 ZPO

  • lto.de (Kurzinformation)

    Werden zivilrechtlich streitige Punkte zum Gegenstand des Strafverfahrens, kann das Zivilverfahren ausgesetzt werden

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.11.2009, Az.: VI ZB 58/08 (Aussetzung eines Zivilrechtsstreites bis zur Erledigung des Strafverfahrens)" von RiOLG a.D. Heinz Diehl, original erschienen in: ZfS 2010, 207.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2010, 423
  • MDR 2010, 280
  • VersR 2010, 687



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 12.04.2011 - VI ZB 31/10  

    Verfahrensrecht - Zeugenaussagen aus Strafverfahren im Zivilprozess

    a) Beschlüsse, die der Rechtsbeschwerde unterliegen, müssen den maßgeblichen Sachverhalt, über den entschieden wird, wiedergeben und den Streitgegenstand und die Anträge in beiden Instanzen erkennen lassen; andernfalls sind sie nicht mit den nach dem Gesetz (§ 576 Abs. 3, § 547 Nr. 6 ZPO) erforderlichen Gründen versehen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 20. Juni 2006 - VI ZB 75/05, VersR 2006, 1423 Rn. 14; vom 17. November 2009 - VI ZB 58/08, VersR 2010, 687 Rn. 4; BGH, Beschlüsse vom 28. April 2008 - II ZB 27/07, WM 2009, 329 Rn. 4; vom 26. Januar 2009 - II ZB 6/08, NJW 2009, 1083 Rn. 10; vom 14. Juni 2010 - II ZB 20/09, NJW-RR 2010, 1582 Rn. 5).
  • LAG Köln, 30.08.2012 - 12 Ta 197/12  

    Aussetzung

    Die Begründung des Aussetzungsbeschlusses muss ausreichende Erwägungen zur Ermessensausübung erkennen lassen (BGH, Beschluss vom 17.11.2009, VI ZB 58/08, NJW-RR 2010, 423 m.w.N.).

    Vielmehr muss begründet werden, inwieweit die Erkenntnisse im Ermittlungsverfahren für die konkret geltend gemachten Ansprüche von Bedeutung sein können (vgl. BGH, Beschluss vom 17.11.2009, VI ZB 58/08, NJW-RR 2010, 423 m.w.N.).

  • OLG Hamm, 02.01.2012 - 6 W 74/11  

    Voraussetzungen der Aussetzung des Verfahrens

    Die Begründung des Aussetzungsbeschlusses muss ausreichende Erwägungen zur Ermessensausübung erkennen lassen (BGH Beschl. v. 17.11.2009 - VI ZB 58/08 m.w.N.; OLG Düsseldorf NJW-RR 1998, 1531; OLG Bremen Beschl. v. 16.12.2010 -2 W 114/10).

    Es fehlt aber an einer Abwägung der Tatsachen, die eine Aussicht auf bessere Erkenntnis im Strafverfahren eröffnen, mit den achtenswerten Interessen der Klägerin an einer alsbaldigen Entscheidung über sein Begehren, also ihrem Interesse an der Beachtung des Beschleunigungsgebots (vgl. BGH Beschl. v. 17.11.2009 - VI ZB 58/08; OLG Düsseldorf NJW 1980, 2534; OLG Frankfurt VersR 2002, 635).

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  • OLG Celle, 10.03.2010 - 14 U 128/09  

    Architekten und Ingenieure - Rückforderung von Abschlagszahlungen: Beweislast?

    Nach der Rechtsprechung des BGH (Beschluss vom 17. November 2009 VI ZB 58/08, NJW-Spezial 2010, 75, juris) hat der Senat den Vorteil einer gründlicheren Klärung im Strafprozess aufgrund der konkreten Umstände des Falls gegen den Nachteil der Verzögerung einer Entscheidung im Zivilprozess abzuwägen.
  • LAG Berlin-Brandenburg, 26.04.2010 - 10 Ta 399/10  

    Aussetzung; Strafverfahren

    Anders etwa als bei einer Aussetzung des Verfahrens nach § 148 ZPO im Hinblick auf die zivilrechtlichen Streitigkeiten der Parteien vor dem Landgericht Berlin müssen im Falle einer Aussetzung des Verfahrens nach § 149 ZPO die streitigen Umstände, auf die es im Zivilverfahren ankommt und die im Strafverfahren leichter oder einfacher geklärt werden können, konkret festgestellt werden (vgl. BGH, Beschluss vom 17. November 2009 - VI ZB 58/08).
  • OLG Frankfurt, 06.06.2012 - 19 W 26/12  

    Prüfung der Aussetzungsentscheidung in der Rechtsmittelinstanz

    6 Für das Beschwerdegericht muss aufgrund der Begründung des Aussetzungsbeschlusses nachprüfbar sein, dass das erstinstanzliche Gericht den Vorteil einer gründlicheren Klärung im Hinblick auf den Untersuchungsgrundsatz im Strafprozess aufgrund der konkreten Umstände des Falles gegen den Nachteil der Verzögerung einer Entscheidung im Zivilprozess abgewogen hat (BGH, MDR 2010, 280, 281 m.w.N.).
  • OLG Bremen, 16.12.2010 - 2 W 114/10  

    Anforderungen an die Begründung der Aussetzung des Zivilverfahrens

    Richtig ist allerdings, dass Beschlüsse, die einer Rechtsbeschwerde unterliegen, den maßgeblichen Sachverhalt wiedergeben und den Streitgegenstand und die Anträge der Parteien in beiden Instanzen erkennen lassen müssen; andernfalls sind sie nicht mit den gesetzmäßigen Gründen versehen und schon deshalb aufzuheben (std. Rechtsprechung des BGH, zuletzt Besch. v. 17.11.2009 - VI ZB 58/08 -).

Rechtsprechung
   BGH, 17.11.2009 - VI ZR 58/08   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • verkehrslexikon.de

    Anrechnung einer Verletzung der Schadensminderungspflicht durch den Zessionar bei gesetzlichem Forderungsübergang

  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 254 Ba, § 254 Bb; StVG § 7; BeamtVG § 35; RhPfLBG § 98

  • rechtsportal.de

    Voraussetzungen einer Zurechnung der Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs gegenüber dessen Fahrer; Voraussetzungen der Obliegenheit eines Zessionars zur Schadensminderung analog § 254 Abs. 2 BGB im Fall eines gesetzlichen Forderungsübergangs; Sinn und Zweck eines Unfallausgleichs nach § 35 Beamtenversorgnungsgesetz ( BeamtVG )

  • Judicialis

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensminderungspflicht des Abtretungsempfängers

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)
  • lto.de (Kurzinformation)

    Zurechnung der einfachen Betriebsgefahr eines Fahrers kommt nur bei dessen Haftung für Verschulden oder vermutetes Verschulden in Betracht

Verfahrensgang

  • LG Koblenz, 16.01.2006 - 5 O 245/02
  • OLG Koblenz, 25.02.2008 - 12 U 169/06
  • BGH, 17.11.2009 - VI ZR 58/08

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 927
  • MDR 2010, 207
  • NZV 2010, 189
  • VersR 2010, 270



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 07.02.2012 - VI ZR 133/11  

    Erstattung von SV-Kosten bei quotenmäßiger Haftung?

    Die Entscheidung über eine Haftungsverteilung im Rahmen des § 254 BGB oder des § 17 StVG ist zwar grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob der Tatrichter alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Erwägungen zugrunde gelegt hat (vgl. Senatsurteile vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04, VersR 2006, 369 Rn. 16; vom 16. Oktober 2007 - VI ZR 173/06, VersR 2008, 126 Rn. 16; vom 17. November 2009 - VI ZR 58/08, VersR 2010, 270 Rn. 11 und vom 1. Dezember 2009 - VI ZR 221/08, aaO Rn. 13, jeweils mwN; BGH, Urteile vom 20. Juli 1999 - X ZR 139/96, NJW 2000, 217, 219 und vom 14. September 1999 - X ZR 89/97, NJW 2000, 280, 281 f.).
  • BGH, 01.12.2009 - VI ZR 221/08  

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Motorradfahrers mit einem auf dem linken

    Die Entscheidung über die Haftungsverteilung ist zwar grundsätzlich Sache des Tatrichters und im Revisionsverfahren nur darauf zu überprüfen, ob alle in Betracht kommenden Umstände vollständig und richtig berücksichtigt und der Abwägung rechtlich zulässige Kriterien zu Grunde gelegt worden sind, insbesondere nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstoßen wurde (vgl. Senatsurteile vom 13. Dezember 2005 - VI ZR 68/04 - VersR 2006, 369; vom 16. Oktober 2007 - VI ZR 173/06 - VersR 2008, 126 und vom 17. November 2009 - VI ZR 58/08 - z.V.b., jeweils m.w.N.).
  • BGH, 21.12.2010 - VI ZR 312/09  

    Schadensrecht - Entlastungsmöglichkeit nach § 833 Satz 2 BGB für

    Aus den Entscheidungsgründen lässt sich eine Beschränkung der Revision nicht mit der gebotenen Eindeutigkeit entnehmen (vgl. Senatsurteil vom 17. November 2009 - VI ZR 58/08, VersR 2010, 270 Rn. 7 mwN).
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