Rechtsprechung
   BGH, 20.01.1981 - VI ZR 163/79   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Veröffentlichung eines Buches - Eingriff in das Recht an einem Gewerbebetrieb - Eingriff in das Persönlichkeitsrecht - Verstoß gegen den vereinbarten Geheimhaltungswillen

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Der Aufmacher II

    Art. 5 Abs. 1 GG

  • Juristenzeitung (jstor.org)(kostenpflichtig)

    Zu den Grenzen öffentlicher Kritik an der Arbeit eines Redaktionsleiters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823 Abs. 1
    Schutz des Redaktionsleiters einer Zeitung vor Offenbarung innerbetrieblicher Verhältnisse; Schutz des Persönlichkeitsrechts

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1981, 1366
  • MDR 1981, 485
  • GRUR 1981, 441
  • VersR 1981, 384



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BGH, 23.06.2009 - VI ZR 196/08  

    Lehrerbewertungen im Internet

    Die Bewertungen betreffen die berufliche Tätigkeit der Klägerin, also einen Bereich, in dem sich die persönliche Entfaltung von vornherein im Kontakt mit der Umwelt vollzieht (vgl. Senat, BGHZ 36, 77, 80 und 161, 266, 268; Urteile vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - VersR 1981, 384, 385 und vom 21. November 2006 - VI ZR 259/05 - VersR 2007, 511, 512; BVerfG, NJW 2003, 1109, 1111 ; Zimmermanns, ZfL 2003, 79, 80 f.).
  • BGH, 21.06.2005 - VI ZR 122/04  

    Verbot des Biller-Romans "Esra" bestätigt // Persönlichkeitsrechte früherer

    Es kann die Wiedergabe von Teilinformationen genügen, aus denen sich die Identität für die sachlich interessierte Leserschaft ohne weiteres ergibt oder mühelos ermitteln läßt (Senatsurteile vom 9. April 1963 - VI ZR 54/62 - NJW 1963, 1155; vom 21. Juni 1966 - VI ZR 266/64 - NJW 1966, 2010, 2011; vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - VersR 1981, 384, 385 und vom 10. Dezember 1991 - VI ZR 53/91 - VersR 1992, 363, 364; vgl. auch BVerfG, NJW 2004, 3619, 3620; für die Aufgabe des Begriffs im Zusammenhang mit künstlerischen Figurationen v. Becker, KUR 2003, 81, 87 f.).
  • BGH, 17.11.2009 - VI ZR 226/08  

    Verbreiterhaftung bei Interviews

    Sie betrifft die berufliche Tätigkeit, also einen Bereich, in dem sich die persönliche Entfaltung von vornherein im Kontakt mit der Umwelt vollzieht (vgl. Senat, BGHZ 36, 77, 80 und 161, 266, 268 f.; Urteile vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - VersR 1981, 384, 385 und vom 21. November 2006 - VI ZR 259/05 - VersR 2007, 511, 512; BVerfG, NJW 2003, 1109, 1110; Zimmermanns, ZfL 2003, 79, 80 f.).
  • BGH, 21.11.2006 - VI ZR 259/05  

    Klinik-Geschäftsführer

    b) Der erkennende Senat hat für eine Berichterstattung über die berufliche Sphäre des Betroffenen klargestellt, dass der Einzelne sich in diesem Bereich von vornherein auf die Beobachtung seines Verhaltens durch eine breitere Öffentlichkeit wegen der Wirkungen, die seine Tätigkeit hier für andere hat, einstellen muss (vgl. Senatsurteil vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - VersR 1981, 384, 385).

    Denn dieser darf nicht dazu führen, Bereiche des Gemeinschaftslebens von öffentlicher Kritik und Kommunikation allein deshalb auszusperren, weil damit beteiligte Personen gegen ihren Willen ins Licht der Öffentlichkeit geraten (vgl. Senatsurteil vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - aaO).

  • OLG Köln, 03.07.2008 - 15 U 43/08  

    Lehrerbewertung im Internet - Spickmich.de II

    Im Rahmen einer Berichterstattung über die berufliche Sphäre ist anerkannt, dass der Einzelne sich in diesem Bereich auf die Beobachtung seines Verhaltens durch eine breite Öffentlichkeit wegen der Wirkungen, die seine Tätigkeit für andere hat, einstellen muss (BGH, VersR 1981, 384, 385; 2007, 511, 512).
  • BGH, 20.12.2011 - VI ZR 261/10  

    Persönlichkeitsrechtsverletzende Berichterstattung im Internet: Einordnung der

    Demgegenüber umfasst die Privatsphäre sowohl in räumlicher als auch in thematischer Hinsicht den Bereich, zu dem andere grundsätzlich nur Zugang haben, soweit er ihnen gestattet wird; dies betrifft in thematischer Hinsicht Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als "privat" eingestuft werden, etwa weil ihre öffentliche Erörterung als unschicklich gilt, das Bekanntwerden als peinlich empfunden wird oder nachteilige Reaktionen in der Umwelt auslöst (vgl. BVerfGE 101, 361, 382 - Caroline von Monaco II; BVerfG, NJW 2000, 2193; NJW 2000, 2194, 2195; Senatsurteile vom 26. Januar 1965 - VI ZR 204/63, JZ 1965, 411, 413 - Gretna Green; vom 19. Dezember 1978 - VI ZR 137/77, BGHZ 73, 120, 122 - Telefongespräch; vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79, VersR 1981, 384, 385 - Der Aufmacher II; vom 10. März 1987 - VI ZR 244/85, aaO - BND-Interna; vom 9. Dezember 2003 - VI ZR 373/02, aaO, 523 f.; Wanckel in Götting/Schertz/Seitz, Handbuch des Persönlichkeitsrechts, 2008, § 19 Rn. 5 ff.; Wenzel/Burkhardt, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 5 Rn. 54 ff.).
  • BGH, 10.12.1991 - VI ZR 53/91  

    Beeinträchtigung durch Fernsehberichterstattung

    aa) Auch jemand, dessen Name in einer Berichterstattung nicht genannt wird, kann von ihr betroffen sein, wenn er durch andere Umstände von einem Teil des Adressatenkreises identifiziert werden kann (vgl. dazu allgemein Senatsurteile vom 21. Juni 1966 - VI ZR 266/64 - NJW 1966, 2010, 2011 und vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79 - NJW 1981, 1366, 1367 = VersR 1981, 384, 385).
  • OLG Hamm, 21.07.2004 - 3 U 77/04  

    Zur Verbreitung illegal gefertigten Bildmaterials eines Journalisten als Eingriff

    Denn zu den persönlichkeitsrechtlichen Grundlagen jeder unternehmerischen Betätigung gehört ein Mindestmaß an Vertrauensschutz (BGHZ 80, 25, 32; BGH, NJW 1981, 1366, 1368).
  • BGH, 20.12.2011 - VI ZR 262/10  

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht: Berichterstattung über die nichtöffentliche

    Demgegenüber umfasst die Privatsphäre sowohl in räumlicher als auch in thematischer Hinsicht den Bereich, zu dem andere grundsätzlich nur Zugang haben, soweit er ihnen gestattet wird; dies betrifft in thematischer Hinsicht Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als "privat" eingestuft werden, etwa weil ihre öffentliche Erörterung als unschicklich gilt, das Bekanntwerden als peinlich empfunden wird oder nachteilige Reaktionen in der Umwelt auslöst (vgl. BVerfGE 101, 361, 382 - Caroline von Monaco II; BVerfG, NJW 2000, 2193; NJW 2000, 2194, 2195; Senatsurteile vom 26. Januar 1965 - VI ZR 204/63, JZ 1965, 411, 413 - Gretna Green; vom 19. Dezember 1978 - VI ZR 137/77, BGHZ 73, 120, 122 - Telefongespräch; vom 20. Januar 1981 - VI ZR 163/79, VersR 1981, 384, 385 - Der Aufmacher II; vom 10. März 1987 - VI ZR 244/85, aaO - BND-Interna; vom 9. Dezember 2003 - VI ZR 373/02, aaO, 523 f.; Wanckel in Götting/Schertz/Seitz, Handbuch des Persönlichkeitsrechts, 2008, § 19 Rn. 5 ff.; Wenzel/Burkhardt, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 5. Aufl., Kap. 5 Rn. 54 ff.).
  • LG Berlin, 28.01.1999 - 27 O 605/98  

    Geldentschädigung zum Ausgleich für erlittene Persönlichkeitsrechtsverletzungen;

    Soweit sie miteinander in Konflikt geraten, muß aufgrund einer Güter- und Interessenabwägung an den konkret betroffenen personalen Belangen und den schutzwürdigen Interessen an freier Kritik im Einzelfall bestimmt werden, inwieweit der Betroffene Einschränkungen des Persönlichkeitsrechtes hinnehmen muß (BGH NJW 1981, 1366 ).

    Grundsätzlich muß auch für diese Lebensbereiche ihm die Bestimmung darüber vorbehalten bleiben, welcherÖffentlichkeit er sich in seiner Persönlichkeit darstellt (BVerfGE 35, 202, 220; BGH NJW 1981, 1366 ).

    Vor allem Bedürfnisse der Allgemeinheit, dieses Wirkungsfeld als solches zur öffentlichen Erörterung und Kritik zu stellen, können es rechtfertigen, mit ihm auch die in ihm tätigen Personen in die Öffentlichkeit zu rücken (BGH NJW 1981, 1366 ).

  • BGH, 24.11.1987 - VI ZR 42/87  

    Zurückweisung durch das Berufungsgericht bei Entscheidung über Zahlungs- und

  • BGH, 05.05.1986 - III ZR 233/84  

    Psychiatrische Untersuchung eines Schiedsrichters

  • OLG Hamm, 21.07.2004 - 3 U 116/04  

    Verbreitung illegal beschafften Filmmaterials über ein Forschungsinstut, das

  • LG Berlin, 31.03.2009 - 27 O 300/09  
  • OLG Hamburg, 09.02.2010 - 7 U 73/09  

    NADA-Code - Veröffentlichung von Verstößen gegen Anti-Doping-Regelwerk

  • OLG Düsseldorf, 06.10.2010 - 15 U 80/08  

    Veröffentlichung von Daten eines Realschullehrers im Zusammenhang mit der

  • OLG Celle, 17.07.1996 - 13 U 34/96  

    Schmerzensgeldanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • LG Münster, 03.11.2004 - 12 O 85/04  

    Genehmigung zu pharmakologischen und toxikologischen Versuchen an

  • KG, 19.05.2008 - 10 U 35/08  
  • KG, 19.06.2008 - 10 U 8/08  
  • LG Berlin, 20.10.2009 - 27 O 705/09  

    Schweinchen-Karikatur

  • LG Berlin, 21.01.2010 - 27 O 938/09  

    In einem Prozessbericht darf der Name der klagenden Anwaltskanzlei genannt werden

  • KG, 18.03.2010 - 10 U 139/09  

    Namentliche Berichterstattung über Rechtsanwalt

  • LG Berlin, 08.09.2009 - 27 O 433/09  

    Wenn der Rechtsanwalt im Blog namentlich benannt wird

  • KG, 12.11.2007 - 10 U 15/07  

    §§ 823 Abs. 1, 823 Abs. 2, 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB; Artt.

  • AG Berlin-Charlottenburg, 01.07.2010 - 239 C 281/09  

    Zur Zulässigkeit der identifizierenden Berichterstattung über das

  • KG, 17.05.2010 - 10 U 8/10  
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