Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.07.2014

Rechtsprechung
   BGH, 29.04.2014 - VI ZR 246/12   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 1 BGB
    Persönlichkeitsrechtsverletzende Presseberichterstattung: Vererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs

  • ra-skwar.de

    Persönlichkeitsrecht, Verletzung - Entschädigung - Vererblichkeit

  • Jurion

    Vererblichkeit eines Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • kanzlei.biz

    Keine Vererblichkeit der Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 823, 1922
    Entschädigungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung grundsätzlich unvererblich

  • debier datenbank

    § 823 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823
    Vererblichkeit eines Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (31)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts grundsätzlich nicht vererblich

  • internet-law.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Der Anspruch auf Geldentschädigung wegen einer Persönlichlichkeitsrechtsverletzung ist nicht vererblich

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Peter Alexanders Erben gehen hinsichtlich Persönlichkeitsverletzung des Entertainers leer aus

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    BGH entscheidet über Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Anspruch aus einer Verletzung des Persönlichkeitsrechtes nicht vererblich

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Keine Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich

  • ra-plutte.de (Kurzinformation)

    Vererblichkeit von Geldentschädigung bei Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Keine Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Entschädigungsanspruch wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung nicht vererblich

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verletzungen des Persönlichkeitsrechts - das Schmerzensgeld und die Erben

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Persönlichkeitsrechtsverletzung - und die Vererblichkeit des Schmerzensgeldanspruchs

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Unvererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Unvererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsverletzung

  • raschlegal.de (Kurzinformation)

    Entschädigungsanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechtes nicht vererblich

  • raschlegal.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Entschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung nicht vererblich

  • lto.de (Kurzinformation)

    Entschädigung für Persönlichkeitsverletzung - Anspruch wird nicht vererbt

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Anspruch auf Geldentschädigung wg. ehrverletzender Presse-Berichterstattung nicht vererblich

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Geldentschädigungs-Anspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts nicht vererblich

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Grundsätzlich keine Vererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist jedenfalls dann nicht vererblich wenn der Verletzte noch vor Zustellung der Klage verstorben ist

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Entschädigungsanspruch bei Persönlichkeitsverletzung: vererblich?

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung (vor Rechtshängigkeit) nicht vererbbar

  • wvr-law.de (Kurzinformation)

    Geldentschädigungsanspruch nicht vererbbar

  • beck.de (Kurzinformation)

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

Besprechungen u.ä. (3)

  • examensrelevant.de (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

  • wkdis.de (Entscheidungsbesprechung)

    Grundsätzlich keine Vererblichkeit des Geldentschädigungsanspruchs wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung

  • etl-rechtsanwaelte.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Keine Vererblichkeit des Anspruchs auf Geldentschädigung wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.04.2014, Az.: VI ZR 246/12 (Keine Vererblichkeit eines Geldentschädigungsanspruchs aufgrund angeblicher Persönlichkeitsrechtsverletzung)" von Priv.-Doz. Dr. Hannes Ludyga, original erschienen in: ZUM 2014, 703 - 707.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 29.04.2014, Az.: VI ZR 246/12" von Prof. Dr. Wolfgang Reimann, original erschienen in: FamRZ 2014, 1192 - 1196.

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 21.06.2011 - 27 O 145/11
  • LG Berlin, 26.07.2011 - 27 O 145/11
  • KG, 03.05.2012 - 10 U 99/11
  • BGH, 29.04.2014 - VI ZR 246/12
  • BGH, 14.07.2014 - VI ZR 246/12

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2014, 2871
  • MDR 2014, 715
  • GRUR 2014, 702
  • NJ 2014, 433
  • VersR 2014, 847
  • WM 2014, 1394
  • ZUM 2014, 703
  • afp 2014, 328



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Düsseldorf, 21.08.2015 - 16 U 152/14  

    Voraussetzungen einer Entschädigung in Geld wegen unzulässiger oder unrichtiger

    Ein entsprechender Schmerzensgeldanspruch ist auch vererblich (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 21; Spindler, BeckOK, BGB, Stand: 01.11.2013, § 253 Rn. 63), und zwar unabhängig davon, ob der Anspruch zu Lebzeiten des Erblassers vertraglich anerkannt oder rechtshängig geworden ist oder der Erblasser den Willen bekundet hat, Schmerzensgeld fordern zu wollen (BGH, Urt. v. 06.12.1994 - VI ZR 80/94, Juris, Rn. 7 ff.; MüKo/Leipold, BGB, 6. Aufl., § 1922 Rn. 35).

    Bei schwerwiegenden Verletzungen/Beeinträchtigungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtsrechts besteht nach ständiger, mittlerweile gewohnheitsrechtlich anerkannter höchstrichterlicher Rechtsprechung - unabhängig von den (einschränkenden) Voraussetzungen des § 253 BGB - ein Anspruch auf Ausgleich der dadurch verursachten immateriellen Schäden, der unmittelbar aus dem Schutzauftrag der Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG abgeleitet wird (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 9, 11, 14; BGH, Urt. v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, Juris, Rn. 40; BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Juris, Rn. 37; BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; ferner BT-Drucks. 14/7752, S. 25; Erman/Ebert, a.a.O., § 253 Rn. 15; Erman/Klass, a.a.O., Anh. § 12 Rn. 313; Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 253 Rn. 10).

    Außerdem soll sie der Prävention dienen (vgl. BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 40; BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 18 - jeweils m.w.N.).

    Mit Blick auf die überwiegende Genugtuungsfunktion des Geldentschädigungsanspruchs wegen Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ist dieser nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der auch der Senat folgt, wegen seines hinsichtlich seiner ideellen Bestandteile an die Person des Berechtigten bzw. Verletzten gebundenen, höchstpersönlichen Charakters grundsätzlich nicht vererblich (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 8 ff., 22).

    Ein darauf gestützter Anspruch auf Geldentschädigung ist von der Erblasserin auch nicht etwa noch zu ihren Lebzeiten rechtshängig gemacht worden, was gegebenenfalls Anlass geben könnte, eine Vererblichkeit zu erwägen (vgl. BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 24 ff., dort offengelassen), sondern die Klage ist erst 1 ½ Jahre nach dem Tod der Erblasserin von ihrer Tochter eingereicht worden.

    Vor diesem Hintergrund begegnet es keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, wenn - im Wege richterlicher Rechtsfortbildung - Ansprüche auf Geldentschädigung, die aus der Verletzung der allein oder primär dem Schutz der ideellen Interessen des Persönlichkeitsrechts dienenden Aspekte wegen ihrer untrennbaren Verknüpfung mit der von dem Eingriff bzw. der Verletzung betroffenen Person nicht als vererblich eingestuft werden (vgl. auch BGH, Urt. v. 01.12.1999 - I ZR 49/97, Juris, Rn. 53), zumal auch der Gesetzgeber in § 847 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. (gültig bis 30.06.1990) ursprünglich einmal Ansprüchen wegen Nichtvermögensschäden, die auf Verletzung des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit beruhten, die Übertragbarkeit und Vererbbarkeit grundsätzlich abgesprochen hatte (vgl. hierzu auch BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 10 ff.).

  • LG Düsseldorf, 15.04.2015 - 12 O 341/11  

    Entschädigungsanspruch in Geld wegen ehrverletzender Äußerungen und Abbildungen

    Vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 29.04.2014 (VI ZR 246/12) hält die Kammer an ihrer Rechtsauffassung aus dem Beschluss vom 02.04.2014 nicht mehr fest.

    Eine solche kann dem Verstorbenen nicht mehr zu Teil werden (vgl. BGH, GRUR 2014, 702 Rz. 18).

    Dies würde zu einer Veränderung des Anspruchsinhalts führen, der maßgeblich eine Genugtuungsfunktion erfüllen soll (BGH, GRUR 2014, 702 - Rz. 18).

  • OLG Düsseldorf, 13.08.2015 - 16 U 121/14  

    Verletzung des Persönlichkeitsrechts einer Fernsehmoderatorin durch einen

    Bei schwerwiegenden Verletzungen/Beeinträchtigungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtsrechts besteht daher nach ständiger, mittlerweile gewohnheitsrechtlich anerkannter höchstrichterlicher Rechtsprechung ein Anspruch auf Ausgleich der dadurch verursachten immateriellen Schäden, der unmittelbar aus dem Schutzauftrag der Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG abgeleitet wird (BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris, Rn. 9, 11, 14; BGH, Urt. v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, Juris, Rn. 40; BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 37; BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; ferner BT-Drucks. 14/7752, S. 25; Erman/Ebert, a.a.O., § 253 Rn. 15; Erman/Klass, a.a.O., Anh. § 12 Rn. 313; Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 253 Rn. 10).

    Außerdem soll sie der Prävention dienen (vgl. BGH, Urt. v. 05.10.2004 - VI ZR 255/03, Juris, Rn. 13; BGH, Urt. v. 24.03.2011 - IX ZR 180/11, Rn. 40; BGH, Urt. v. 29.04.2014 - VI ZR 246/12, Juris. Rn. 18 - jeweils m.w.N.).

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Rechtsprechung
   BGH, 14.07.2014 - VI ZR 246/12   

Volltextveröffentlichungen (7)

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 21.06.2011 - 27 O 145/11
  • LG Berlin, 26.07.2011 - 27 O 145/11
  • KG, 03.05.2012 - 10 U 99/11
  • BGH, 29.04.2014 - VI ZR 246/12
  • BGH, 14.07.2014 - VI ZR 246/12
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