Rechtsprechung
   BFH, 07.11.1989 - VII R 115/87   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 159, 238
  • BB 1990, 200
  • BB 1990, 411
  • BStBl II 1990, 251



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 08.04.2008 - VIII R 73/05  

    Umqualifizierung der Einkünfte einer freiberuflichen Personengesellschaft infolge

    Ist ein Rechtsgeschäft unwirksam, so ist dies für die Besteuerung unerheblich, soweit und solange die Beteiligten das wirtschaftliche Ergebnis dieses Rechtsgeschäftes gleichwohl eintreten und bestehen lassen (§ 41 Abs. 1 AO; vgl. BFH-Urteile vom 28. Februar 2002 V R 19/01, BFHE 198, 220, BStBl II 2003, 950; in BFHE 197, 442, BStBl II 2002, 202; vom 7. November 1989 VII R 115/87, BFHE 159, 238, BStBl II 1990, 251; Beschluss des Großen Senats des BFH vom 28. November 1977 GrS 2-3/77, BFHE 124, 43, BStBl II 1978, 105; Beschluss des BVerfG vom 12. April 1996 2 BvL 18/93, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 1996, 2086, wonach § 40 AO als Klarstellung einer sich aus dem Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit ergebende Rechtsfolge verfassungsmäßig ist).
  • BFH, 31.05.1995 - X R 245/93  

    Keine Steuervergünstigungen für nichtgenehmigte Wohnbauten!

    Dies gilt angesichts der weiten Fassung des § 40 AO 1977 und der mit der Vorschrift verfolgten wertungsindifferenten Besteuerung (Beschluß des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 28. November 1977 GrS 2-3/77, BFHE 124, 43, 50, BStBl II 1978, 105) grundsätzlich auch zugunsten des Steuerpflichtigen (ausführlich BFH-Urteil vom 7. November 1989 VII R 115/87, BFHE 159, 238, BStBl II 1990, 251 m.w.N. --zur Kraftfahrzeugsteuerbefreiung--).

    Der Senat kann offenlassen, ob er sich der Auffassung des VII. Senats (in BFHE 159, 238, BStBl II 1990, 251) anschließen könnte, eine steuerbegünstigende Norm sei --ohne Rücksicht auf außersteuerrechtliche Wertungen-- nur "aus sich selbst auszulegen" und § 40 AO 1977 gebiete, die Wirkung steuerbegünstigender Normen ohne Rücksicht auf die Verbotswidrigkeit tatbestandsmäßigen Verhaltens eintreten zu lassen (a.A. z.B. Tipke/Lang, Steuerrecht, 14. Aufl., S. 144; ausführlich Fischer in Hübschmann/Hepp/Spitaler, aaO., § 40 Rdnr.17 ff., m.w.N.).

  • OLG Saarbrücken, 31.10.2007 - 5 U 510/06  
    Ist ein Rechtsgeschäft unwirksam, so ist dies für die Besteuerung uner- heblich, soweit und solange die Beteiligten das wirtschaftliche Ergebnis dieses Rechtsgeschäftes gleichwohl eintreten und bestehen lassen (§ 41 Abs. 1 AO; vgl. BFH-Urt. v. 28.2.2002 ­ V R 19/01, BFHE 198, 220, BStBl. II 2003, 950; in BFHE 197, 442, BStBl. II 2002, 202; v. 7.11.1989 ­ VII R 115/87, BFHE 159, 238, BStBl. II 1990, 251; Beschl. des Großen Senats des BFH v. 28.11.1977 ­ GrS 2-3/77, BFHE 124, 43, BStBl. II 1978, 105; Beschl. des BVerfG v. 12.4.1996 ­ 2 BvL 18/93, NJW 1996, 2086, wonach § 40 AO als Klarstellung einer sich aus dem Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit erge- benden Rechtsfolge verfassungsmäßig ist).
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