Rechtsprechung
| BFH, 13.03.1997 - VII R 39/96 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Simons & Moll-Simons
AO 1977 § 37 Abs. 2, § 46 Abs. 2 und 3, § 282 Abs. 3; ZPO § 804 Abs. 3; BGB § 814
- Alpmann Schmidt
AO (1977) § 37 Abs. 2, § 46 Abs. 2, 3, § 282 Abs. 3; BGB § 814; ZPO § 804 Abs. 3
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Fehlende Unterschrift eines Ehegatten auf der Abtretungsanzeige
- Betriebs-Berater
Fehlende Unterschrift eines Ehegatten auf der Abtretungsanzeige
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Nürnberg, 14.02.1996 - V 240/95
- BFH, 13.03.1997 - VII R 39/96
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 182, 489
- NJW 1997, 2840 (Ls.)
- BB 1997, 1574
- BB 1997, 2257
- BStBl II 1997, 522
Wird zitiert von ... (14)
- BFH, 30.08.2005 - VII R 64/04
Bestimmung des Leistungsempfängers eines Rückforderungsanspruchs in einem …
Denn der BFH hat in Fällen, in denen das FA aufgrund eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses als Drittschuldner an den Pfändungsgläubiger gezahlt hat, entschieden, dass dieser als Empfänger der Leistung bei rechtsgrundloser Erstattung in Anspruch genommen werden kann, weil er den Erstattungsbetrag aus eigenem Recht (dem Einziehungsrecht gemäß § 835 Abs. 1, § 836 Abs. 1 ZPO) durch eine willentliche Leistung des FA erhalten hat (Senatsurteile in BFHE 180, 1, BStBl II 1996, 436, und vom 13. März 1997 VII R 39/96, BFHE 182, 489, BStBl II 1997, 522;… Senatsbeschluss vom 28. September 1999 VII B 35/99, BFH/NV 2000, 305). - BSG, 24.07.2001 - B 4 RA 102/00 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - zu Unrecht erbrachte Sozialleistung - …
Leistung in Kenntnis der Nichtschuld bedeutet jedoch positive Kenntnis, wofür nach den Feststellungen des LSG keine Anhaltspunkte vorliegen, ein - bloßes - Kennen-müssen genügt nicht (vgl hierzu BFHE 182, 489, 498 f). - FG Niedersachsen, 06.10.2009 - 12 K 113/09
Rückforderung von Kindergeld wegen Doppelzahlung - Voraussetzungen einer …
Nach der Rechtsprechung des BFH stellen auch Leistungen in der irrtümlichen Annahme, dass der zugrunde liegende Steuerbescheid wirksam ist (…BFH-Beschluss vom 29. Juli 1998 II R 64/95, BFH/NV 1998, 1455) oder Leistungen in Unkenntnis von Pfändungs- und Einziehungsverfügungen (BFH-Urteil vom 6. Februar 1990 VII R 97/88, BStBl II 1990, 671; BFH-Urteil vom 1. März 1990 VII R 103/88, BStBl II 1990, 520) oder in Unkenntnis von Abtretungen (BFH-Urteil vom 13. März 1997 VII R 39/96, BStBl II 1997, 522) jeweils Leistungen ohne Rechtsgrund dar.Da sich die Beklagte in einem Irrtum über das Vorhandensein eines Rechtsgrunds befand, braucht nicht geprüft zu werden, ob eine Rückforderung nach § 814 BGB analog ausgeschlossen ist (vgl. BFH-Urteil vom 13. März 1997 VII R 39/96, BStBl II 1997, 522).
- BFH, 04.02.2000 - VII B 173/99
Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Zahlungsanweisung an die Finanzbehörde
Die weitere von der Klägerin herausgestellte Rechtsfrage, ob eine Zahlungsanweisung rechtswirksam nur in der Form des § 46 Abs. 3 AO 1977 erklärt werden kann, ist vom Senat dahin beantwortet worden, dass die Zahlungsanweisung nicht den in § 46 Abs. 3 AO 1977 genannten Formerfordernissen unterliegt (vgl. Senatsurteil vom 13. März 1997 VII R 39/96, BFHE 182, 489, BStBl II 1997, 522, 525). - VGH Baden-Württemberg, 11.11.2004 - 2 S 2220/03
Benutzbarkeit der Erschließungsanlage
Ungeachtet ihrer zivilrechtlichen Wirksamkeit ist dieser Vereinbarung indes ein den Anforderungen des § 46 Abs. 1 und 2 AO entsprechender Anzeigewille nicht zu entnehmen (zu diesem zwingenden Erfordernis vgl. BFH, Urteile vom 13.10.1987 - VII R 166/84 - und Urteil vom 13.3.1997 - VII R 39/96 -, Juris Rechtsprechung). - OLG Schleswig, 18.05.2001 - 14 U 153/00
Schadensrecht - ersatzfähiger Schaden - zeitweiliger Entzug von …
Zwar liegt ein Kondiktionsausschluss nach § 814 BGB nicht vor, da jeder Rechtsirrtum oder Tatsachenirrtum seine Anwendung ausschließt (BFHE 182, 489). - FG Berlin-Brandenburg, 01.07.2009 - 14 K 2532/04
Abtretung eines Investitionszulagenanspruchs: Zugangsfähigkeit einer …
Allerdings kann sich der Zedent zur Übermittlung der Anzeige eines Vertreters oder Boten bedienen, er kann sie daher auch dem Zessionar überlassen, damit dieser sie dem Finanzamt übermittelt (BFH, Urteil vom 13. März 1997 VII R 39/96, BStBl II 1997, 522). - FG Köln, 25.09.2003 - 15 K 4262/02
Erstattungsanspruch bei zusammenveranlagten Ehegatten
Auch bei zusammenveranlagten Ehegatten steht daher nach st. Rspr. des BFH (Urteile des BFH vom 1. März 1990 VII R 103/88, BFHE 160, 128, BStBl II 1990, 590; vom 13. Februar 1996 VII R 89/95, BStBl II 1996, 436; vom 13. März 1997 VII R 39/96, BFHE 182, 489, BStBl II 1997, 522) der Erstattungsanspruch, der sich nach der Steuerfestsetzung und Abrechnung mit den Vorauszahlungen und/oder Lohnsteuerabzugsbeträgen ergibt, demjenigen Ehegatten zu, der die zu erstattende Steuer an das FA gezahlt hat bzw. auf dessen Rechnung die Zahlung bewirkt worden ist. - VG Köln, 17.12.2002 - 14 K 4326/01 BFH, Urteile vom 07.10.1970 - I R 145/68 -, NJW 1971, 1287; vom 03.06.1976 - III R 40/75 -, NJW 1976, 2040; vom 04.04.1995 - VII R 82/94 -, BFHE 177, 224 und vom 13.03.1997 - VII R 39/96 -, BFHE 182, 489; Finanzgericht (FG) Münster, Urteil vom 10.05.1977 - VII 3397/76 E - FG Bremen, Urteil vom 19.09.1995 - 2 93 276 K 2 -, EFG 1996, 42; FG München, Urteil vom 21.07.1998 - 13 K 3907/93 -, EFG 1999, 198; FG Berlin, Urteil vom 11.04.1980 - II 31/79 -.
- FG Nürnberg, 28.10.2011 - 7 K 408/10
Rückforderung einer doppelten Kindergeldzahlung nach § 37 Abs. 2 AO - …
Die Norm ist Ausdruck eines allgemein herrschenden Prinzips, dass derjenige, der vom Staat auf Kosten der Allgemeinheit unberechtigt etwas erhalten hat, grundsätzlich verpflichtet ist, das Erhaltene zurückzuzahlen (vgl. BFH-Urteil vom 06.02.1990 VII R 97/88, BStBl II 1990, 671).Nach der Rechtsprechung des BFH stellen auch Leistungen in der irrtümlichen Annahme, dass der zugrunde liegende Steuerbescheid wirksam ist (…BFH-Beschluss vom 29.07.1998 II R 64/95, BFH/NV 1998, 1455) oder Leistungen in Unkenntnis von Pfändungs- und Einziehungsverfügungen (BFH-Urteil vom 06.02.1990 VII R 97/88, BStBl II 1990, 671; BFH-Urteil vom 01.03.1990 VII R 103/88, BStBl II 1990, 520) oder in Unkenntnis von Abtretungen (BFH-Urteil vom 13.03.1997 VII R 39/96, BStBl II 1997, 522) jeweils Leistungen ohne Rechtsgrund dar. - FG München, 24.10.2001 - 1 K 4423/99
Aufteilung des Einkommensteuererstattungsanspruchs bei Ehegatten; …
- FG Rheinland-Pfalz, 03.05.2004 - 5 K 2521/02
- FG Hessen, 16.06.2011 - 11 K 758/09
Auslegung einer Abtretungsanzeige von Ehegatten als auf einen Ehegatten …
- VerfGH Sachsen, 11.07.2002 - 73-IV-01
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