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   BGH, 25.09.1975 - VII ZR 243/74   

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Zeitschriftenfundstellen

  • WM 1975, 1181



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 19.12.1991 - IX ZR 96/91  

    Prozeßhindernis der Rechtskraft bei vorausgegangener Zug-um-Zug-Verurteilung

    Hat er es im Vorprozeß unterlassen, Tatsachen vorzutragen, die bei natürlicher Anschauung zu dem angesprochenen Lebenssachverhalt gehörten, wirkt die materielle Rechtskraft auch gegenüber einer neuen Klage, die auf die nunmehr vorgetragenen Tatsachen gestützt wird (BGH, Urt. v. 25. September 1975 - VII ZR 243/74, WM 1975, 1181 = MDR 1976, 136 = Betrieb 1976, 288 = ZZP 1976, 330 = LM § 322 ZPO Nr. 78; Stein/Jonas/Leipold, § 322 ZPO Rdnr. 239 f; Zöller/Vollkommer, vor § 322 ZPO Rdn. 57; Flieger, MDR 1978, 534).
  • BGH, 15.10.1986 - IVb ZR 78/85  

    Berücksichtigung von vor Schluß der mündlichen Verhandlung eingetretenen

    Früher schon vorhandene, im Vorprozeß aber nicht vorgetragene Tatsachen, die mit dem Prozeßstoff des Vorprozesses in Zusammenhang stehen und den dortigen Tatsachenfeststellungen widersprechen, können grundsätzlich nicht mit dem Ziel vorgetragen werden, daß das kontradiktorische Gegenteil der früher festgestellten Rechtsfolge ausgesprochen wird (Thomas/Putzo, aaO. § 322 Anm. 7 c; ferner Rosenberg/Schwab, ZPR 13. Aufl. § 156 II 1 = S. 942 f.; zur Frage der Anknüpfung der Ausschlußwirkung an die subjektive Voraussetzung, daß die Partei die Tatsache im Vorprozeß hätte vorbringen können, vgl. BGH Urteil vom 25. September 1975 - VII ZR 243/74 - LM ZPO Nr. 78 zu § 322 ZPO sowie Stein/Jonas/Schumann/Leipold aaO. § 322 Anm. X 2).
  • BGH, 26.10.1990 - V ZR 105/89  

    Klage gegen Wohnungseigentümer auf Übernahme einer Baulast

    Von hier nicht einschlägigen Ausnahmefällen (vgl. BGH, Urt. v. 10. Januar 1978, VI ZR 113/75, WM 1978, 470, 472 - Feststellungsinteresse) abgesehen, darf in eine Sachprüfung erst eingetreten werden, wenn feststeht, daß die Klage prozessual zulässig ist (BGH, Urt. v. 27. November 1957, IV ZR 121/57, LM ZPO § 256 Nr. 46; v. 25. September 1975, VII ZR 243/74, LM ZPO § 322 Nr. 78 = ZZP 89, 330; v. 10. November 198O, II ZR 51/8O, Betrieb 1981, 368; BAG NJW 1967, 648).
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  • BGH, 19.09.1985 - VII ZR 15/85  

    Rechtskraft: Abtretung von Gewährleistungsansprüchen

    Stellt der Kläger dagegen im neuen Prozeß denselben prozessualen Anspruch zur Entscheidung, handelt es sich also um den Streitgegenstand des Vorprozesses, ist das Gericht durch die Rechtskraft des früheren Urteils an einer Sachentscheidung gehindert (Senatsurteil vom 25. September 1975 - VII ZR 243/74 = WM 1975, 1181 = LM ZPO § 322 Nr. 78).
  • BGH, 12.01.2006 - IX ZR 161/02  
    Das Berufungsgericht hat die von der Nichtzulassungsbeschwerde aufgeworfene Frage nach dem Umfang der Rechtskraft in den sogenannten Abtretungsfällen auf der Grundlage der hierzu ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urt. v. 25. September 1975 - VII ZR 243/74, WM 1975, 1181 f; v. 19. September 1985 - VII ZR 15/85, WM 1985, 1513 f; siehe ferner Stein/Jonas/Leipold, ZPO 21. Aufl. § 322 Rn. 231, 240; MünchKomm-ZPO/Gottwald, 2. Aufl. § 322 Rn. 143; Zöller/Vollkommer, ZPO 25. Aufl. vor § 322 Rn. 57) beantwortet.
  • OLG Stuttgart, 08.12.2004 - 4 U 56/04  

    Architekten & Ingenieure - Auszahlungsvoraussetzungen bei Hinterlegung

    Die Rechtskraft ist vorrangig zu überprüfen (vgl. BGH WM 1975, 1181).
  • OLG Bremen, 07.02.2001 - 1 U 34/00  

    Umfang der Rechtskraft

    Für eine Sachentscheidung über die im vorliegenden Rechtsstreit vom Kläger weiterverfolgten Ansprüche ist deshalb kein Raum (s. z. B. BGH WM 75, 1181 f.).
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