Rechtsprechung
| BGH, 21.01.1999 - VII ZR 398/97 |
53 statt 65 qm Wohnfläche
§ 633 Abs. 1 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 633 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), hier: Bejahung eines Fehlers
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
BGB § 633 Abs. 1
- Alpmann Schmidt
BGB § 633 Abs. 1
- Deutsches Notarinstitut (Volltext, Word-/PDF-format)
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Abweichung der tatsächlichen von der vereinbarten Wohnfläche als Fehler i. S. des § 633 Abs. 1 BGB
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 633 Abs. 1
Abweichung von der vereinbarten Wohnfläche als Mangel - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zu geringe Wohnfläche
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)
BGB § 633
Fehler bei Wohnflächenabweichung - inselbilder.de
, S. 1117 (Leitsatz)
Wohnfläche - Fehler - Eigentumswohnung
(Hinweis: Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format, 6 MB) - aerzteblatt.de (Pressemeldung)
Bodenfläche zu Wohnfläche
- finanztip.de (Kurzinformation)
Wohnflächenabweichung
- finanztip.de (Kurzinformation)
Zu kleine Wohnfläche als Fehler
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Wohnfläche oder Bodenfläche? (IBR 1999, 255)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1999, 1859
- ZIP 1999, 489
- MDR 1999, 735 (Ls.)
- NZM 1999, 509
- WM 1999, 1178
- DB 1999, 1213
- BauR 1999, 516 (Ls.)
- BauR 1999, 648
- IBR 1999, 255
- ZfBR 1999, 194
Wird zitiert von ... (41)
- BGH, 22.12.2000 - VII ZR 310/99
Bauträgervertrag und Abschlagszahlungen?
Die Größenangabe stellt eine Beschaffenheitsbezeichnung dar, die wegen ihrer Bedeutung für den Verkehrswert einen "Fehler" im gewährleistungsrechtlichen Sinne begründet, wenn sie zuungunsten des Erwerbers falsch ist (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Juli 1997, aaO; Urteil vom 14. Mai 1998 - III ZR 229/97, NJW-RR 1998, 1169 f; Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, BauR 1999, 648 f = ZfBR 1999, 194). - BGH, 04.07.2000 - VI ZR 236/99
Substantiierung des klagebegründenden Parteivorbringens
Die Angabe näherer Einzelheiten ist grundsätzlich nur dann erforderlich, wenn diese für die Rechtsfolgen von Bedeutung sind; dabei hängt es vom Einzelfall ab, in welchem Maße die Partei ihr Vorbringen durch die Darlegung konkreter Einzeltatsachen noch weiter substantiieren muß (vgl. zu den Substantiierungsanforderungen z.B. BGH, Urteile vom 13. August 1997 - VIII ZR 246/96 - NJW-RR 1998, 712, 713; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 - NJW 1999, 1859, 1860 und vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 123/98 - ZIP 1999, 1307, 1309 f., jeweils m.w.N.).Dabei muß, wenn das Zustandekommen bestimmter Abreden behauptet wird, nicht unbedingt zu Einzelheiten der Umstände dieser Abreden vorgetragen werden (vgl. BGH, Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 - aaO).
Auf dieser Grundlage hätte das Berufungsgericht den angetretenen Beweis erheben müssen; in einem solchen Fall bleibt es dem Tatrichter unbenommen, bei der Beweisaufnahme die Zeugen nach allen Einzelheiten zu fragen, die ihm für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundung erforderlich erscheinen, insbesondere auch nach Ort, Zeit und Umständen der behaupteten Abreden (vgl. BGH, Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 - aaO).
- BGH, 08.01.2004 - VII ZR 181/02
Bauträger - Folgen des Fehlens der Wohnflächenangaben im Erwerbervertrag
Vereinbarte Wohnflächen sind Beschaffenheitsmerkmale einer aufgrund des Erwerbervertrages vom Bauträger geschuldeten Wohnung (BGH, Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, ZfBR 1999, 194 = BauR 1999, 648; Urteil vom 7. September 2000 - VII ZR 443/99, BGHZ 145, 121, 129; Urteil vom 22. Dezember 2000 - VII ZR 310/99, BGHZ 146, 250, 256 m.w.N.).Weicht die tatsächlich ausgeführte Fläche zu Ungunsten des Erwerbers von der vereinbarten Fläche ab, ist die Wohnung mangelhaft (Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, ZfBR 1999, 194 = BauR 1999, 648; Urteil vom 22. Dezember 2000 - VII ZR 310/99, BGHZ 146, 250, 256 m.w.N.).
- BGH, 23.06.2006 - V ZR 147/05
Immobilien - Subjektiver Wuchertatbestand bei Kauf einer Bauruine
Ihr Fehlen berechtigt den Tatrichter deshalb nicht, von einer Beweiserhebung abzusehen; sofern ihm die Einzelheiten für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundung erforderlich erscheinen, kann er die Zeugen bei der Beweisaufnahme hiernach fragen (…vgl. BGH, Urt. v. 12. Juli 1984, VII ZR 123/83, NJW 1984, 2888, 2889;… Urt. v. 29. September 1992, X ZR 84/90, NJW-RR 1993, 189, 190; Urt. v. 21. Januar 1999, VII ZR 398/97, NJW 1999, 1859, 1860;… Urt. v. 4. Juli 2000, VI ZR 236/99, NJW 2000, 3286, 3287). - BGH, 24.02.2005 - VII ZR 141/03
Bauvertrag - Vertragsannahme unter der Voraussetzung einer neuen Bauzeit
Die Angabe näherer Einzelheiten ist grundsätzlich nur dann erforderlich, wenn diese für die Rechtsfolgen von Bedeutung sind (BGH, Urteil vom 20. September 2002 - V ZR 170/01, NJW-RR 2003, 69; Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, BauR 1999, 648, 649 = ZfBR 1999, 194 m.w.N.). - BGH, 29.02.2012 - VIII ZR 155/11
Mietrecht - Mietminderung wegen Lärms: Kein Protokoll erforderlich!
Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, soweit diese für die Rechtsfolgen nicht von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, NJW 1984, 2888 unter II 1 a; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, NJW 1999, 1859 unter II 2 a mwN; Beschlüsse vom 1. Juni 2005 - XII ZR 275/02, NJW 2005, 2710 unter II 2 a;… vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, NJW-RR 2007, 1409 Rn. 8;… Senatsbeschluss vom 25. Oktober 2011 - VIII ZR 125/11, aaO Rn. 14).Sind diese Anforderungen erfüllt, ist es Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei gegebenenfalls die benannten Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach weiteren Einzelheiten zu befragen oder einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (…vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, aaO unter II 1 b; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, aaO unter II 2 b;… Beschlüsse vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, aaO;… vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, aaO Rn. 7).
- BGH, 01.06.2005 - XII ZR 275/02
Entscheidung des Revisionsgerichts bei Begründetheit einer Gehörsrüge
Denn der Umfang der jeweils erforderlichen Substantiierung des Sachvortrags bestimmt sich aus dem Wechselspiel von Vortrag und Gegenvortrag, wobei die Ergänzung und Aufgliederung des Sachvortrags bei hinreichendem Gegenvortrag immer zunächst Sache der darlegungs- und beweispflichtigen Partei ist (BGH Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 - NJW 1999, 1859). - BGH, 19.05.2011 - VII ZR 24/08
Bauvertrag - Schadensersatzpflicht des AN bei Verletzung der Aufklärungspflicht
a) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt eine Partei ihrer Darlegungslast, wenn sie Tatsachen vorträgt, die in Verbindung mit einem Rechtssatz geeignet sind, das geltend gemachte Recht als in ihrer Person entstanden erscheinen zu lassen (BGH, Urteil vom 4. Juli 2000 - VI ZR 236/99, NJW 2000, 3286, 3287; Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, BauR 1999, 648 = ZfBR 1999, 194; Urteil vom 29. September 1992 - X ZR 84/90, NJW-RR 1993, 189; Urteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, BauR 1984, 667 = ZfBR 1984, 289).Die Angabe von Einzelheiten zu dem Ablauf bestimmter Ereignisse ist grundsätzlich nicht erforderlich, wenn diese für die Rechtsfolgen ohne Bedeutung sind (BGH, Urteile vom 4. Juli 2000 - VI ZR 236/99; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97 …und vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, jeweils aaO).
Diese Umstände sind Gegenstand der Beweisaufnahme; diese kann nicht davon abhängig gemacht werden, dass sie von der beweispflichtigen Partei im Einzelnen vorgetragen werden (BGH, Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, BauR 1999, 648 = ZfBR 1999, 194).
- BGH, 12.01.2000 - VIII ZR 19/99
Höhe des Ausgleichsanspruchs eines Vertragshändlers
In welchem Maße sie ihr Vorbringen durch die Darlegung konkreter Einzeltatsachen substantiieren muß, hängt vom Einzelfall ab (st. Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 29. September 1999 - VIII ZR 232/98 unter II 3 a, noch nicht veröffentlicht; Urteil vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, WM 1999, 1178 unter II 2 a m.w.Nachw.). - BGH, 25.10.2011 - VIII ZR 125/11
Mietrecht - Substantiierungsanforderungen bei der Geltendmachung von Mängeln
Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, soweit diese für die Rechtsfolgen nicht von Bedeutung sind (vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, NJW 1984, 2888 unter II 1 a; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, NJW 1999, 1859 unter II 2 a mwN;… Beschlüsse vom 1. Juni 2005 - XII ZR 275/02, aaO unter II 2 a;… vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, NJW-RR 2007, 1409 Rn. 8;… vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, juris Rn. 6 f.).Sind diese Anforderungen erfüllt, ist es Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei gegebenenfalls die benannten Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach weiteren Einzelheiten zu befragen oder einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (…vgl. BGH, Urteile vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83, aaO unter II 1 b; vom 21. Januar 1999 - VII ZR 398/97, aaO unter II 2 b;… Beschlüsse vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, aaO;… vom 12. Juni 2008 - V ZR 223/07, aaO Rn. 7).
- BGH, 30.09.2003 - XI ZR 232/02
Scheckrecht - fahrlässiger Hereinnahme abhanden gekommener Schecks
- BGH, 23.05.2007 - IV ZR 19/06
Erbengemeinschaft - Ausschluss des Stimmrechts eines Miterben
- BGH, 12.06.2008 - V ZR 223/07
Verfahrensrecht - Anforderungen an Sachverhalts-Wiedergabe
- BGH, 12.06.2008 - V ZR 221/07
Anforderungen an die Substantiierung des Vorbringens
- BGH, 13.01.2005 - VII ZR 28/04
Bauvertrag - Keine Sicherheit nach § 648a BGB: Leistungsverweigerungsrecht?
- OLG Köln, 16.09.2008 - 24 U 167/07
Bauvertrag - Nachweis der geleisteten Stunden durch Stundenzettel
- BGH, 06.07.2005 - XII ZR 145/03
Darlegungs- und Beweislast des unterhaltspflichtigen Ehegatten
- BGH, 12.06.2008 - V ZR 222/07
Anforderungen an die Substantiierung des Vorbringens
- BGH, 03.11.1999 - I ZR 55/97
Werbefotos; Schutz von Lichtbildwerken und Lichtbildern
- BGH, 22.12.2000 - VII ZR 311/99
Nichtigkeit einer Abschlagszahlungsvereinbarung im Bauträgervertrag bei einem …
- BGH, 28.10.2004 - III ZB 32/04
Anforderungen an die Begründung der Berufung gegen ein zweites Versäumnisurteil
- BGH, 28.02.2012 - VIII ZR 124/11
Verfahrensrecht - Wie substantiiert muss vorgetragen werden?
- OLG Nürnberg, 27.07.2000 - 13 U 1118/00
Haftung des Herstellers einer Eigentumswohnung zur Schaffung einer Wohnfläche; …
- BGH, 21.07.2011 - IV ZR 216/09
Versicherungsrecht - Unfallversicherung: HWS-Schleudertrauma
- OLG Celle, 09.08.2007 - 13 U 48/07
Architekten & Ingenieure - Schadensersatz wg. nicht genehmigungsfähiger Planung
- BGH, 15.02.2007 - III ZR 156/06
Anforderungen an die Substantiierung des Vortrags im Zivilverfahren
- BAG, 19.11.2002 - 3 AZR 406/01
Ausfüllung einer Blankettzusage - gerichtliche Überprüfung
- OLG Hamm, 11.05.2005 - 8 U 156/04
Neuer Sachvortrag in der Berufungsbegründung infolge fehlender Substantiierung in …
- OLG Brandenburg, 28.11.2006 - 3 U 89/06
Pachtrecht - Voraussetzungen einer arglistigen Täuschung
- BGH, 12.07.2012 - III ZR 104/11
Mitteilungspflichten der Behörden nach § 31 Abs. 2 VermG
- OLG Düsseldorf, 14.11.2006 - 24 U 266/03
Darlegungs- und Beweislast des Rechtsanwalts hinsichtlich seines Auftraggebers
- OLG Düsseldorf, 20.02.2006 - 24 U 3/05
Anwaltsregress wegen verlorener Lohnansprüche bei streitiger Arbeitsfähigkeit …
- OLG Schleswig, 20.01.2000 - 7 U 6/99
Schadensersatz wegen Unterschreitung der vereinbarten Wohnfläche)
- OLG Düsseldorf, 20.12.2005 - 23 U 29/05
Zur Erheblichkeit eines Sachvortrages
- OLG Hamm, 29.06.2000 - 28 W 33/00
Verletzung rechtlichen Gehörs im Beschwerdeverfahren; Glaubhaftmachung von …
- OLG Hamm, 26.07.2001 - 21 U 160/00
- OLG Hamm, 20.09.2001 - 5 U 225/99
- OLG Frankfurt, 30.06.2010 - 19 U 230/09
Zurückweisung nach § 522 Abs. 2 ZPO
- OLG Brandenburg, 15.01.2007 - 3 U 89/06
Pachtrecht - Voraussetzungen einer arglistigen Täuschung
- OLG Brandenburg, 04.06.2007 - 3 U 29/07
Verwaltervertrag: Schadensersatz wegen unbefugter Zutrittsgewährung in im …
- OLG Köln, 24.01.2001 - 13 U 89/00
