Rechtsprechung
   BGH, 11.11.1993 - VII ZR 47/93   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Öffentliche Ausschreibung: Voraussetzungen des Anspruchs auf Schadensersatz wegen unvollständiger Leistungsbeschreibung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatzanspruch wegen unvollständiger Leistungsbeschreibung eines öffentlichen Auftraggebers; Auslegung der Leistungsbeschreibung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bauvergabe nach VOB/A: Verschulden bei Vertragsschluß

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Schadensersatz wegen unklarer Leistungsbeschreibung? (IBR 1994, 224)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Unklare Leistungsbeschreibung: BGH ändert seine Rechtsprechung (IBR 1994, 223)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 124, 64
  • NJW 1994, 850
  • MDR 1994, 378
  • WM 1994, 952
  • DB 1994, 777
  • BauR 1994, 236
  • BauR 1994, 237
  • IBR 1994, 223
  • IBR 1994, 224
  • ZfBR 1994, 115



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Wird zitiert von ... (79)  

  • BGH, 11.05.2009 - VII ZR 11/08  

    Bauvertrag - Mehrvergütungsanspruch bei verspätetem Zuschlag!

    Bei der Auslegung von Erklärungen im formalisierten Vergabeverfahren ist zu berücksichtigen, dass diese regelmäßig so zu verstehen sind, dass sie im Einklang mit den vergaberechtlichen Bestimmungen stehen (BGH, Urteil vom 11. November 1993 - VII ZR 47/93, BGHZ 124, 64).

    Auch bei der Auslegung solcher Erklärungen zur Bindefristverlängerung ist zu berücksichtigen, dass diese regelmäßig so zu verstehen sind, dass sie im Einklang mit den vergaberechtlichen Bestimmungen stehen (vgl. BGH, Urteil vom 11. November 1993 - VII ZR 47/93, BGHZ 124, 64).

  • BGH, 10.06.2008 - X ZR 78/07  

    Nachunternehmererklärung

    aa) Welcher Erklärungswert Angebotsunterlagen zukommt, ist anhand der für die Auslegung von Willenserklärungen geltenden Grundsätze (§§ 133 und 157 BGB) zu ermitteln (vgl. BGHZ 124, 64; BGH, Urt. v. 18.4.2002 - VII ZR 38/01, NZBau 2002, 500).

    Bedürfen die Vergabeunterlagen der Auslegung, ist dafür der objektive Empfängerhorizont der potenziellen Bieter, also eines abstrakt bestimmten Adressatenkreises, maßgeblich (BGH, Urt. v. 22.4.1993 - VII ZR 118/92, BauR 1993, 595; BGHZ 124, 64).

    Das gilt umso mehr, als der für die Auslegung in erster Linie bedeutsame Wortlaut (vgl. BGHZ 124, 64) der Bewerbungsbedingung Nr. 6, aus der allein ein solches Verlangen hergeleitet werden kann, das Verständnis nahelegt, der Auftraggeber wolle sich vorbehalten, die ausführenden Nachunternehmer zu gegebener Zeit nach Angebotseröffnung gegebenenfalls benannt zu bekommen.

  • BGH, 01.08.2006 - X ZR 115/04  

    Vergabe - Unzumutbare Vorgabe nicht erfüllt: Kein Ausschluss!

    Mangels schutzwürdigen Vertrauens käme dann ein Schadensersatzanspruch der Klägerin nicht in Betracht (Sen. in st. Rspr., vgl. etwa BGHZ 124, 64, 70; Urt. v. 12.06.2001 - X ZR 150/99, NJW 2001, 3698).
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