Rechtsprechung
   BFH, 06.03.1990 - VIII R 28/84   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 162, § 174 Abs. 1

  • Alpmann Schmidt

    AO (1977) § 162, 174 Abs. 1

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Mehrfachberücksichtigung eines bestimmten Sachverhalts zuungunsten des Steuerpflichtigen - "Berücksichtigung" bei Schätzungen

mehr

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 160, 140
  • BB 1990, 1126
  • BB 1990, 1759
  • DB 1990, 1647
  • BStBl II 1990, 558



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (18)  

  • BFH, 02.08.1994 - VIII R 65/93  

    Darlehen zwischen nahen Angehörigen: Änderung des Steuerbescheides des

    Denn nach Abs. 1 Satz 1 der Vorschrift bedarf es der Berücksichtigung eines bestimmten Sachverhalts in mehreren Steuerbescheiden zuungunsten eines oder mehrerer Steuerpflichtiger, obwohl er nur einmal hätte berücksichtigt werden dürfen (Senatsurteil vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558).
  • BFH, 26.02.2002 - X R 59/98  

    Widerstreitende Steuerfestsetzung bei Schätzungen

    Auch wenn man mit der BFH-Rechtsprechung und der herrschenden Meinung hierunter nicht eine einzelne Tatsache versteht, sondern einen einheitlichen Lebensvorgang, an den das Gesetz bestimmte steuerrechtliche Folgen knüpft (s. u.a. BFH-Urteile vom 24. November 1987 IX R 158/83, BFHE 152, 203, BStBl II 1988, 404; vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558, unter 3. a; vom 22. August 1990 I R 42/88, BFHE 162, 470, BStBl II 1991, 387, unter II. 2.; in BFHE 183, 6, BStBl II 1997, 647, unter B. 1. b; Tipke/Kruse, a.a.O., § 174 AO 1977 Rz. 6 und Rz. 39; von Wedelstädt in Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 174 AO 1977 Rz. 15 f. sowie Rz. 94), und unabhängig davon, inwieweit man (vollständige) Identität der beiden in Frage stehenden Sachverhalte (des bisher geregelten und des infolge der Korrektur neu zu regelnden) für erforderlich hält (verneinend: die BFH-Entscheidungen vom 6. Dezember 1979 IV B 56/79, BFHE 130, 1, BStBl II 1980, 314, unter 2.; in BFHE 152, 203, BStBl II 1988, 404; vom 17. Oktober 1990 I R 9/89, BFH/NV 1991, 354), muss doch in jedem Fall der Gegenstand der irrigen Beurteilung in § 174 Abs. 4 Satz 1 AO 1977, anders als diese selbst, ausschließlich der Seinswelt angehören, d.h. es muss sich um einen Zustand, einen Vorgang, eine Beziehung, bzw. eine Eigenschaft materieller oder immaterieller Art handeln, die ihrerseits Merkmal oder Teilstück eines gesetzlichen Tatbestandes sind (näher dazu: Hübschmann/Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, § 173 AO 1977 Rz. 66 f., m.w.N.).
  • BFH, 16.01.1996 - VIII B 128/95  

    Klagebefugnis und Beteiligtenfähigkeit nach Vollbeendigung einer KG

    Der BFH hat in vergleichbaren Fällen auch eine notwendige Beiladung der persönlich haftenden Gesellschafterin verneint (BFH-Urteile vom 17. Januar 1989 VIII R 370/83, BFHE 156, 103, BStBl II 1989, 563; vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558).
mehr
  • BFH, 08.09.1999 - X B 36/99  

    Divergenz und Verfahrensmangel

    Dem vom Kläger zitierten BFH-Urteil vom 6. März 1990 VIII R 28/84 (BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558) liegt --allerdings für den Anwendungsbereich des § 174 Abs. 1 AO 1977-- dasselbe Verständnis des Begriffes "Sachverhalt" zu Grunde wie dem angefochtenen Urteil für die Auslegung des § 174 Abs. 4 AO 1977 (zur Notwendigkeit, dieses Tatbestandsmerkmal in allen Absätzen des § 174 AO 1977 prinzipiell in gleicher Weise zu definieren: Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 174 AO 1977 Rz. 6; von Wedelstädt in Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 174 AO 1977, Rz. 14).

    Was der Kläger als Abweichung angreift, die Notwendigkeit des Bekanntseins des (bestimmten) "Sachverhalts" in § 174 Abs. 1 AO 1977, beruht nicht auf der Auslegung dieses Tatbestandsmerkmals, wird vielmehr vom BFH in BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558, unter 3. b aus der für die Anwendung dieser Korrekturvorschrift (nicht aber im Rahmen des § 174 Abs. 4 AO 1977) erforderlichen weiteren Voraussetzung hergeleitet, daß der in Frage stehende Sachverhalt in mehreren Steuerbescheiden "berücksichtigt" worden sein muß.

  • BFH, 26.01.1994 - X R 57/89  

    Keine zwingende Korrespondenz der Besteuerung des Leistungsverpflichteten und des

    a) Zwar deckt sich der Sachverhalt, der im angefochtenen Bescheid (beim Kläger als Leistungsempfänger) geregelt wurde (Veräußerung eines Gewerbebetriebs gegen Versorgungsleistungen u. a.), in der erforderlichen Weise (dazu Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 24. November 1987 IX R 158/83, BFHE 152, 203, BStBl II 1988, 404, und vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558, sowie Tipke/Kruse, Kommentar zur AO u. a., 14. Aufl., § 174 Tz. 2 - jew. m. w. N.) mit demjenigen, der in einem anderen Bescheid (bei der Leistungsverpflichteten) berücksichtigt wurde.
  • BFH, 09.05.2012 - I R 73/10  

    Änderung widerstreitender Steuerfestsetzungen: Berücksichtigung ausländischer

    Legt das FA der Veranlagung oder der Gewinnfeststellung einen vom Steuerpflichtigen erklärten Gewinn zugrunde, so sind damit alle Geschäftsvorfälle berücksichtigt, die der Steuerpflichtige bei seiner Gewinnermittlung erfasst hat (BFH-Urteil vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558; von Wedelstädt in Beermann/Gosch, a. a. O., § 174 AO Rz 27; Loose in Tipke/Kruse, a. a. O., § 174 AO Rz 10).
  • BFH, 14.06.1994 - VIII R 20/93  
    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • BFH, 03.07.2000 - VIII R 68/95  
    Der BFH hat in vergleichbaren Fällen auch eine notwendige Beiladung der persönlich haftenden Gesellschafterin verneint (BFH-Urteile vom 17. Januar 1989 VIII R 370/83, BFHE 156, 103, BStBl II 1989, 563; vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558).
  • BFH, 22.08.1990 - I R 42/88  

    "Bestimmter Sachverhalt" im Sinne des § 174 Abs. 4 AO

    Unter einem bestimmten Sachverhalt i.S. des § 174 Abs. 4 Satz 1 AO 1977 ist der einzelne Lebensvorgang zu verstehen, an den das Gesetz steuerliche Folgen knüpft (vgl. Beschluß des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 6. Dezember 1979 IV B 56/79, BFHE 130, 1, BStBl II 1980, 314; BFH-Urteile vom 9. Mai 1984 II R 108/83, BFHE 141, 118, BStBl II 1984, 593; vom 13. Dezember 1984 V R 47/80, BFHE 143, 9, BStBl II 1985, 282; vom 24. November 1987 IX R 158/83 BFHE 152, 203, BStBl II 1988, 404; vom 6. März 1990 VIII R 28/84, BFHE 160, 140, BStBl II 1990, 558; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 174 AO 1977 Rdnr. 2; Förster in Koch, Abgabenordnung, 3. Aufl., § 174 Anm. 3/1; Woerner/Grube, Die Aufhebung und Änderung von Steuerverwaltungsakten, 8. Aufl., S. 109; Klein/Orlopp, Abgabenordnung, 4. Aufl., § 174 Rdnr. 3).
  • BFH, 19.04.1994 - VIII R 48/93  

    Gewinnfeststellung bei Ausscheiden eines Gesellschafters

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • FG Köln, 19.09.2002 - 10 K 6755/00  

    Zeitliche Voraussetzungen an das Vorliegen einer ständigen Einrichtung

  • BFH, 23.02.2000 - VIII R 66/98  

    Klagebefugnis; Ausgleich von Gesellschaftsverlusten mit Sonderbetriebsgewinnen

  • BFH, 26.10.1994 - II R 84/91  
  • BFH, 17.10.1990 - I R 9/89  
  • FG Baden-Württemberg, 22.02.2005 - 1 K 396/02  

    Auslegung eines Vorläufigkeitsvermerks

  • FG Baden-Württemberg, 21.02.2006 - 1 K 212/02  

    Offenbare Unrichtigkeit nach § 129 AO bei fehlender AfA

  • BFH, 02.03.1993 - IV B 166/91  
  • FG Hessen, 13.09.2006 - 3 K 1790/02  

    Widerstreitende Steuerfestsetzung bei der Einkommensteuer einerseits und der

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht