Rechtsprechung
   BGH, 23.02.2005 - VIII ZR 129/04   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • lexetius.com

    BGB § 138 Abs. 1, § 817 Satz 2; StVO § 23 Abs. 1 b

  • IWW
  • openjur.de

    §§ 817 Satz 2, 138 Abs. 1 BGB; § 23 Abs. 1b StVO
    Zur Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrages; Kauf eines Radarwarngerätes

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Sittenwidrigkeit des Kaufvertrages über ein Radarwarngerät

  • Jurion
  • potsdam-rechtsanwälte.de

    Erwerb eines Radarwarngerätes für den Straßenverkehr

  • Prof. Dr. Lorenz

    Sittenwidrigkeit (§ 138 I BGB) eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät, Kondiktionsausschluß nach § 817 S. 2 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Radarwarngerät

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB § 138 Abs. 1, § 817 Satz 2
    Sittenwidrigkeit des Kaufvertrages über den Erwerb eines Radarwarngeräts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Erwerb eines Radarwarngeräts

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (15)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Radarwarngeräts

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Ein Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist sittenwidrig

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Kaufverträge über Radarwarngeräte in der Regel sittenwidrig

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Vertrag über den Kauf des Radarwarngeräts verstößt gegen die guten Sitten und ist somit nichtig

  • nomos.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Sittenwidriger Kaufvertrag über Erwerb eines Radarwarngeräts

  • Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)

    Kaufvertrag über Radarwarngerät ist sittenwidrig

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Radarwarngerät funktioniert nicht Keine Rückzahlung des Kaufpreises bei sittenwidrigem Kaufvertrag

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Radarwarngeräts

  • aerztezeitung.de (Pressebericht)

    Verbraucher bei Telefon- und Internetgeschäften gestärkt

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Darf man ein Radarwarngerät im Auto haben?

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Keine Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Keine Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Kein Geld zurück für defektes Radarwarngerät

  • 123recht.net (Pressemeldung, 23.2.2005)

    Kein Geld zurück für defektes Radarwarngerät

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 138, 812, 817 Satz 2; StVG § 6; StVO §§ 23, 49
    Sittenwidrigkeit des Kaufs eines Radarwarngeräts

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Widerrufsrecht des Verbrauchers im Fernabsatz besteht auch bei sittenwidrigem Vertrag über ein Radarwarngerät

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2005, 1490
  • MDR 2005, 1046
  • NZV 2005, 363
  • WM 2005, 1384
  • DB 2005, 1680



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 25.11.2009 - VIII ZR 318/08  

    Widerrufsrecht bei nichtigen und sittenwidrigen Fernabsatzverträgen

    b) Das Widerrufsrecht besteht auch bei einem wegen beiderseitiger Sittenwidrigkeit nichtigen Fernabsatzvertrag, der den Kauf eines Radarwarngeräts zum Gegenstand hat (Fortführung des Senatsurteils vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490).

    a) Der Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist, wie das Berufungsgericht nicht verkannt hat, nach der Rechtsprechung des Senats sittenwidrig und damit nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn der Kauf nach dem für beide Seiten erkennbaren Vertragszweck auf eine Verwendung des Radarwarngeräts im Geltungsbereich der deutschen Straßenverkehrsordnung gerichtet ist (Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, unter II 1 b; zustimmend Emmerich, JuS 2005, 746 f.; Möller, EWiR 2005, 529; Singer, LMK 2005, II, 80 f.; Hardung, SVR 2005, 339 f.; Diehl, ZfS 2005, 442; Albrecht, DAR 2006, 481, 485; Hufnagel, NJW 2008, 621, 624; Palandt/Ellenberger, BGB, 68. Aufl., § 138 Rdnr. 42; Staudinger/S. Lorenz, BGB (2007), § 817 Rdnr. 21; Martinek in: jurisPK-BGB, 4. Aufl., § 817 Rdnr. 28).

    Vielmehr fällt bei dem nichtigen Kaufvertrag über das Radarwarngerät, wie unter 3 a ausgeführt, beiden Parteien - auch der Beklagten - ein Verstoß gegen die guten Sitten zur Last (vgl. Senatsurteil vom 23. Februar 2005, aaO, unter II 2).

  • BGH, 26.01.2006 - IX ZR 225/04  

    Befugnis zur Steuerberatung - Berufsausübung im Rahmen einer Sozietät

    Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
  • BGH, 25.01.2006 - VIII ZR 398/03  

    Sittenwidrigkeit eines von einer kommunalen Gebietskörperschaft abgeschlossenen

    Sittenwidrig können nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch Geschäfte sein, durch die Dritte gefährdet oder geschädigt werden oder die im Falle einer Beteiligung der öffentlichen Hand in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen (Senatsurteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, unter II 1 a; Senatsurteil vom 6. Dezember 1989 - VIII ZR 310/88, NJW 1990, 567, 568, unter B I 1 a bb, insoweit in BGHZ 109, 314 nicht abgedruckt), sofern alle an dem Geschäft Beteiligten sittenwidrig handeln, das heißt die Tatsachen, die die Sittenwidrigkeit begründen, kennen oder sich zumindest ihrer Kenntnis grob fahrlässig verschließen (Senatsurteile vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, unter I 1 a, und vom 23. Februar 2005 aaO; BGH, Urteil vom 15. März 1990 - III ZR 248/88, NJW-RR 1990, 750, unter 2, jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 21.10.2010 - IX ZR 48/10  

    Anwaltliches Berufsrecht: Nichtigkeit des Anwaltsvertrages bei Vertretung eines

    Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491; v. 26. Januar 2006 - IX ZR 225/04, WM 2006, 830 Rn. 28).
  • BGH, 10.10.2012 - 2 StR 591/11  

    Untreue (Teilnichtigkeit; Vermögensbetreuungspflicht; Pflichtverletzung:

    Die Fa. N., vertreten durch ihren Geschäftsführer K., als Leistende war sich auch - wie dem Gesamtzusammenhang der Urteilsgründe zu entnehmen ist - der Verbotswidrigkeit entweder bewusst (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1968 - VII ZR 9/66, BGHZ 50, 90, 92) oder hat sich der Rechtswidrigkeit ihres Handelns zumindest leichtfertig verschlossen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; BGH, Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
  • BGH, 26.01.2006 - IX ZR 229/04  

    Erbringung von Hilfeleistungen in Steuersachen durch im Inland nicht berechtigte

    Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
  • BGH, 26.01.2006 - IX ZR 106/05  

    Befugnis einer internationalen Sozietät zur Hilfeleistung in Steuersachen

    Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
  • OLG Karlsruhe, 03.05.2005 - 12 U 373/04  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückforderung der für eine nichtexistierende

    Darüber hinaus wäre bei der gegebenen objektiven Sachlage ohnehin davon auszugehen, dass andere Ansichten bei den für die Schuldnerin Handelnden nur als ein leichtfertiges Verschließen gegenüber der Einsicht in die fehlende Verpflichtung gewertet werden könnten, was im Rahmen des Bereicherungsausgleichs vorsätzlichem Handeln gleich kommt (BGH VIII ZR 129/04; Urteil vom 23.02.2005).
  • OLG Frankfurt, 23.04.2013 - 11 U 48/10  

    Rückabwicklung des Beitritts einer mittelbaren Konzerntochter eines

    Danach fordert der Ausschluss der Leistungskondiktion objektiv einen Gesetzesverstoß durch den Leistenden und subjektiv, dass dieser vorsätzlich dem Verbotsgesetz zuwider gehandelt oder sich der Einsicht in den Gesetzesverstoß leichtfertig verschlossen hat [BGH NJW 2005, 1490 - Rn. 14].
  • LG Aurich, 21.11.2008 - 1 S 140/08  

    Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrages: Rückabwicklung eines Kaufvertrages über

    Verträge über den Kauf von Radarwarngeräten sind stets als sittenwidrig zu beurteilen, wenn - wie vorliegend - der Vertragszweck erkennbar auf eine Verwendung des Radarwarngerätes im Geltungsbereich der deutschen Straßenverkehrsordnung gerichtet ist (vgl. BGH-Urteil vom 23.02.2005 - NJW 2005, 1490).

    Die Revision war zuzulassen, da die Kammer in dem vorliegenden Fall des Erwerbs eines Radarwarngerätes abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (vgl. BGH NJW 2005, 1490), in welcher die Regelungen zum Fernabsatzvertrag keine Rolle spielten, das Rückabwicklungsbegehren des Käufers für begründet erachtet.

  • OLG München, 16.02.2006 - 29 U 4412/05  

    Rückabwicklung eines wegen unlauteren Wettbewerbs nichtigen Product

  • OLG Frankfurt, 19.03.2010 - 10 U 163/09  

    Zum Vergütungsanspruch des Betreibers einer Internetplattform, auf der Heil- und

  • OLG Köln, 01.08.2013 - 18 U 29/13  
  • OLG München, 20.09.2005 - 28 U 2660/05  

    Grundstückskauf: Unzulässige Koppelung "Planung gegen Grundstück"

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