Rechtsprechung
   BGH, 01.03.2000 - VIII ZR 177/99   

Volltextveröffentlichungen (14)

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  • Alpmann Schmidt

    BGB § 535, 558, 196 Abs. 1 Nr. 6

  • IWW
  • rws-verlag.de

    Zweijährige Verjährung für Minderwertausgleich eines Leasingfahrzeugs in nicht vertragsgerechtem Zustand

  • NWB SteuerXpert START
  • verkehrsrechtsforum.de
  • RA Kotz

    Verjährung des Minderwertausgleichs bei Leasing

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährung von Ansprüchen des Leasinggebers nach planmäßigem Vertragsablauf

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Leasing

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Minderwertausgleich eines Kfz-Leasingvertrags mit km-Abrechnung verjährt in zwei Jahren

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zweijährige Verjährung für Minderwertausgleich wegen Rückgabe eines Leasingfahrzeugs in nicht vertragsgerechtem Zustand bei Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung

Kurzfassungen/Presse (3)

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Umsatzsteuer: Ausgleichszahlung für geleaste Gegenstände nach Auffassung der Finanzverwaltung umsatzsteuerpflichtig

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Verjährungsfrist bei Kfz-Leasingverträgen

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Verjährungsfrist bei Kfz-Leasingverträgen

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Leasing-Rückläufer - So rechnen Sie den Minderwertausgleich und Mehr- oder Minderkilometer richtig ab

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zweijährige Verjährung für Minderwertausgleich wegen Rückgabe eines Leasingfahrzeugs in nicht vertragsgerechtem Zustand bei Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2000, 1303
  • ZIP 2000, 797
  • MDR 2000, 637
  • ZMR 2000, 443
  • WM 2000, 1009
  • BB 2000, 899
  • DB 2000, 1068



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 14.11.2012 - VIII ZR 22/12  

    Verjährung des Minderwertausgleichs beim Kraftfahrzeug-Leasingvertrag mit

    Die in einem Kraftfahrzeug-Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung enthaltene Formularklausel, wonach der Leasingnehmer "zum Ersatz des entsprechenden Schadens" verpflichtet ist, wenn das Fahrzeug bei Vertragsende nicht "in einem dem Alter und der vertragsgemäßen Fahrleistung entsprechenden Erhaltungszustand, frei von Schäden sowie verkehrs- und betriebssicher" zurückgegeben wird, ist als Regelung über einen - der regelmäßigen Verjährung unterliegenden - leasingtypischen Minderwertausgleich mit Amortisationsfunktion und nicht über einen - der kurzen Verjährung unterworfenen - Schadensersatzanspruch aufzufassen (im Anschluss an BGH, Urteile vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, NJW-RR 2000, 1303 unter [II] 2 c; vom 18. Mai 2011 - VIII ZR 260/10, NJW-RR 2011, 1625 Rn. 15).

    Auch wenn der Leasingnehmer bei Rückgabe des Fahrzeugs nach Vertragsablauf nicht zum Restwertausgleich verpflichtet ist, zielt der Kraftfahrzeug-Leasingvertrag mit Kilometerabrechnung gleichwohl insgesamt darauf ab, dass der Leasinggeber bei planmäßigem Vertragsablauf die volle Amortisation des zum Erwerb des Fahrzeugs eingesetzten Kapitals einschließlich des kalkulierten Gewinns erlangt (vgl. Senatsurteile vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, NJW-RR 2000, 1303 unter [II] 2 b; vom 24. April 1996 - VIII ZR 150/95, NJW 1996, 2033 unter II 1 b bb und vom 11. März 1998 - VIII ZR 205/97, NJW 1998, 1637 unter II 2 a).

    Der Anspruch des Leasinggebers auf Amortisation seines Anschaffungs- und Finanzierungsaufwands (vgl. Senatsurteil vom 22. Januar 1986 - VIII ZR 318/84, BGHZ 97, 65, 72) wird im Wege der "Mischkalkulation" durch die vom Leasingnehmer geschuldeten Zahlungen und durch Verwertung des Leasingfahrzeugs nach Vertragsablauf erreicht, für dessen ordnungsgemäßen Zustand der Leasingnehmer einzustehen hat (Senatsurteile vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO; vom 24. April 1996 - VIII ZR 150/95, aaO; vom 11. März 1998 - VIII ZR 205/97, aaO).

    Bei diesem Geschäftsmodell schuldet der Leasingnehmer dem Leasinggeber daher als Gegenleistung für die Gebrauchsüberlassung nicht nur die vereinbarten Leasingraten nebst einer etwaigen bei Vertragsbeginn zu entrichtenden Sonderzahlung, sondern auch einen Ausgleich in Geld für gefahrene Mehrkilometer und - zur Kompensation eventueller Schäden oder Mängel am Fahrzeug - Ersatz des Minderwerts des Leasingfahrzeugs bei Rückgabe in nicht vertragsgemäßem Zustand (vgl. Senatsurteile vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO; vom 14. Juli 2004 - VIII ZR 367/03, NJW 2004, 2823 unter II 2 a bb).

    Für den Leasinggeber ist es insoweit unerheblich, ob er das Fahrzeug in einem vertragsgerechten oder in einem schlechteren Zustand zurückerhält, weil der hierdurch verursachte Minderwert durch eine Zahlung des Leasingnehmers in entsprechender Höhe ausgeglichen wird (Senatsurteil vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO unter II 2 c).

    Damit kommt in diesem Zusammenhang nicht nur dem Zeitwert des zurückgegebenen Leasingfahrzeugs, sondern auch dem vom Leasingnehmer geschuldeten Minderwertausgleich die leasingtypische Amortisationsfunktion zu (Senatsurteil vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO).

    Aus diesem Grund handelt es sich nicht um einen Ersatzanspruch im Sinne des § 548 BGB, sondern um einen von dieser Vorschrift nicht erfassten vertraglichen Erfüllungsanspruch (Senatsurteil vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO [zu § 558 BGB aF]; vgl. auch Senatsurteil vom 18. Mai 2011 - VIII ZR 260/10, NJW-RR 2011, 1625 Rn. 15 ff.).

    Dem steht, anders als das Berufungsgericht meint, auch nicht der Umstand entgegen, dass der genannte Anspruch nicht in Abschnitt IV. Nr. 1 AGB- LV genannt ist, in dem ausgeführt wird, dass "die Leasing-Raten, eine vereinbarte Sonderzahlung und eine Mehrkilometerbelastung (...) Gegenleistung für die Gebrauchsüberlassung des Fahrzeugs" sind, sondern Gegenstand einer gesonderten Regelung (hier Abschnitt XVI. Nr. 3 i. V. m. Abschnitt IV. Nr. 6 AGB- LV) ist (vgl. auch Senatsurteile vom 14. Juli 2004 - VIII ZR 367/03, aaO; vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO unter II 2 a).

    Er unterliegt somit nicht der kurzen Verjährung gemäß § 548 Abs. 1 BGB, sondern der regelmäßigen Verjährung nach §§ 195, 199 BGB (vgl. Senatsurteil vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, aaO unter II 2 c).

  • BGH, 09.05.2001 - VIII ZR 208/00  

    Leasing - Unklarheiten bei Restwert und Gesamtfahrleistung

    Das ist namentlich beim Kraftfahrzeug-Leasingvertrag mit Kilometerbegrenzung oder -abrechnung der Fall (vgl. Senatsurteile vom 11. März 1998 - VIII ZR 205/97, WM 1998, 928 unter II 1 a, und vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, WM 2000, 1009 unter II 2 a und b, m.w.Nachw.).
  • BGH, 14.03.2007 - VIII ZR 68/06  

    Leasingrecht - Schadensersatzleistung mit Umsatzsteuer zu berechnen

    Zwar handelt es sich dabei nach der Senatsrechtsprechung um einen vertraglichen Erfüllungsanspruch (BGHZ 97, 65, 72, 78; Urteil vom 10. Juli 1996 - VIII ZR 282/95, WM 1996, 1690 = NJW 1996, 2860, unter III 2; Urteil vom 1. März 2000 - VIII ZR 177/99, WM 2000, 1009 = NJW-RR 2000, 1303, unter II 2 d).
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