Weitere Entscheidungen unten: BGH, 15.04.1998 | BGH, 15.04.1988

Rechtsprechung
   BGH, 03.06.1998 - VIII ZR 317/97   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Formularmäßige Schönheitsreparaturlast bei Mietende - Grundeigentümerverband Hessen

  • Jurion

    Zulässigkeit der formularmäßigen Überwälzung von Schönheitsreparaturen auf den Mieter - Beendigung des Mietverhältnisses

  • Deutsches Notarinstitut

    Formularmäßige Überwälzung von Schönheitsreparaturen auf Mieter

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Formularmäßige Überwälzung von Schönheitsreparaturen bei Mietende

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Überwälzung von Schönheitsreparaturen auf den Mieter

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 535, 536; AGBG § 9
    Anforderungen an die formularmäßige Abwälzung von Schönheitsreparaturen auf Mieter bei Beendigung des Mietverhältnisses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof zur Zulässigkeit der Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter in einem formularmäßigen Wohnraummietvertrag

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 535, 536; AGBG §§ 9, 13
    Wirksamkeit einer Abgeltungsklausel für anteilige Renovierungskosten nicht fristgemäß durchgeführter Schönheitsreparaturen

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 3114
  • MDR 1998, 1155
  • NZM 1998, 710
  • ZMR 1998, 752
  • WM 1998, 2145
  • DB 1998, 2060



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (50)  

  • BGH, 27.05.2009 - VIII ZR 302/07  

    Kostenerstattungsanspruch des Mieters bei unwirksamer Endrenovierungsklausel

    Gegen diese Beurteilung, die die Revision hinnimmt, bestehen schon deshalb keine Bedenken, weil der Senat kurz zuvor eine identische Klausel als wirksam behandelt hatte (Senatsurteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, WuM 1998, 592, unter III 2 und 3).

    Denn mit der Vornahme von Schönheitsreparaturen will der Mieter eine Leistung erbringen, die rechtlich und wirtschaftlich als Teil des von ihm für die Gebrauchsüberlassung an der Wohnung geschuldeten Entgelts anzusehen ist (Senat, BGHZ 92, 363, 370 f. ; 101, 253, 262 ; 105, 71, 79 ff. ; Senatsurteile vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, WM 1998, 2145, III 2 c; vom 28. April 2004 - VIII ZR 230/03, NJW 2004, 2087, unter III a; Urteil vom 20. Oktober 2004 - VIII ZR 378/03, WuM 2005, 50, unter II 2 b; BGH, Urteil vom 5. Juni 2002 - XII ZR 220/99, WuM 2002, 484, unter II b).

  • BAG, 12.01.2005 - 5 AZR 364/04  

    Änderungsvorbehalt in einem Formulararbeitsvertrag

    Es muss sich aus der Regelung selbst ergeben, dass der Widerruf nicht ohne Grund erfolgen darf (BGH 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW 1998, 3114, zu III 3 der Gründe; 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03 - BGHZ 158, 149, zu II 2 b bb der Gründe).
  • BGH, 12.09.2007 - VIII ZR 316/06  

    Neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Vornahme von Schönheitsreparaturen:

    a) Wie der Senat bereits wiederholt entschieden hat (Urteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, NJW 1998, 3114 = WM 1998, 2145 = NZM 1998, 710, unter III 2 a; Urteil vom 14. Mai 2003, aaO; Urteil vom 25. Juni 2003, aaO; Urteil vom 28. April 2004 - VIII ZR 230/03, NZM 2004, 497 = NJW 2004, 2087, unter III b; Urteile vom 5. April 2006 - VIII ZR 109/05, WuM 2006, 310, unter II 1 a, und VIII ZR 152/05, NJW 2006, 2115, unter II 1 a; ebenso schon OLG Hamm NJW 1981, 1049, und OLG Frankfurt WuM 1981, 272), benachteiligt eine Regelung in einem vom Vermieter verwandten Formularmietvertrag über Wohnraum, nach welcher der Mieter verpflichtet ist, die Mieträume bei Beendigung des Mietverhältnisses unabhängig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Schönheitsreparaturen renoviert zu übergeben, diesen unangemessen und ist gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam.
  • BGH, 23.06.2004 - VIII ZR 361/03  

    Unwirksamkeit von Abgeltungsklauseln mit "starren" Fristen

    In dem vom Berufungsgericht erwähnten Urteil vom 3. Juni 1998 (VIII ZR 317/97, NJW 1998, 3114 = WM 1998, 2145; Vorinstanz OLG Frankfurt am Main, NJW-RR 1998, 368, dort mit ausführlicher Wiedergabe des Verfahrensgangs) hat der Senat in einem Verfahren nach §§ 13 ff. AGBG zwei Formularklauseln als wirksam angesehen, die jeweils Rechtsfolgen an den Ablauf von Renovierungsfristen knüpften und zu diesem Zweck auf eine mit der vorliegenden Bestimmung vergleichbare Schönheitsreparaturklausel Bezug nahmen.
  • BGH, 05.03.2008 - VIII ZR 95/07  

    Urteil des Bundesgerichtshofs zur Unwirksamkeit einer für den Mieter nicht

    c) Entgegen der Auffassung der Revision ist die Abgeltungsklausel auch nicht deswegen unter dem Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes für das vorliegende Vertragsverhältnis als wirksam zu behandeln, weil der Senat in früheren Entscheidungen vergleichbare Abgeltungsklauseln als zulässig angesehen hat (BGHZ 105, 71, 76 ff.; Urteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, NJW 1998, 3114, unter III 3; Urteil vom 6. Oktober 2004 - VIII ZR 215/03, NZM 2004, 903, unter II 1; zur Frage des Vertrauensschutzes vgl. Sternel, NZM 2007, 545, 546 f.; Artz, NZM 2007, 265, 268; Beyer, GE 2007, 122, 130; Bub/von der Osten, NZM 2007, 76, 79; Horst, NZM 2007, 185, 191 f.).
  • BGH, 11.10.2007 - III ZR 63/07  

    Nachträgliche Anpassung von AGB bei Access-Providern

    Eine Beschränkung der Anpassungsbefugnis auf die Fälle, in denen sich die Marktverhältnisse erheblich ändern, würde an die Formulierung der Klausel auch keine nicht zu bewältigenden Anforderungen stellen, zumal an die Konkretisierung der einzelnen Tatbestände kein allzu strenger Maßstab anzulegen wäre, wenn die Komplexität und die Dynamik des betroffenen Marktes einer näheren Eingrenzung entgegenstünden (vgl. BGH, Urteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW 1998, 3114, 3116).
  • BGH, 14.01.2014 - XI ZR 355/12  

    Zur Wirksamkeit einer klauselmäßigen Behaltensvereinbarung für

    Allerdings lässt sich dies, anders als die Revisionserwiderung meint (ebenso Mülbert, WM 2009, 481, 491; J. Koch, ZBB 2013, 217, 226), nicht allein damit begründen, dass nähere Angaben in einer Rahmenvereinbarung der Natur der Sache nach nicht gegeben werden könnten, die Regelung eines Herausgabeverzichts in einer Rahmenvereinbarung einer wirtschaftlichen Zwangsläufigkeit entspreche und eine Verpflichtung zur klaren und verständlichen Formulierung nach dem Transparenzgebot nur im Rahmen des Möglichen bestehe (vgl. dazu BGH, Urteile vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, WM 1998, 2145, 2147 und vom 9. Juni 2011 - III ZR 157/10, WM 2011, 1678 Rn. 27 mwN).
  • BGH, 26.05.2004 - VIII ZR 77/03  

    Formularmäßige Vereinbarung einer zeitanteiligen Kostenbeteiligung für

    Der Wirksamkeit der Klausel steht auch nicht entgegen, daß die Kläger nach den Feststellungen des Berufungsgerichts eine unrenovierte Wohnung übernommen haben, da nach der Klausel die maßgeblichen Fristen jedenfalls nicht vor dem Anfang des Mietverhältnisses zu laufen beginnen (vgl. Senat, aaO, S. 84 ff.; Senat, Urteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, NJW 1998, 3114 = WM 1998, 2145 unter III 2 b).

    Im Unterschied zu einer Regelung, die den Mieter verpflichtet, die Wohnung bei Beendigung des Mietverhältnisses unabhängig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Schönheitsreparaturen renoviert zu übergeben, und die nicht wirksam in einem vom Vermieter verwendeten Formularmietvertrag vereinbart werden kann (Senatsurteile vom 3. Juni 1998, aaO unter III 2 a, vom 14. Mai 2003 - VIII ZR 308/02, NJW 2003, 2234 unter II 1, sowie vom 25. Juni 2003 - VIII ZR 335/02, NJW 2003, 3192 unter III 2), verpflichtet die hier zu beurteilende Abgeltungsklausel, wie ausgeführt, den Mieter gerade nicht zu einer Renovierung von Räumen, für die die Fristen zur Ausführung der Schönheitsreparaturen noch nicht abgelaufen sind.

    Das Berufungsgericht hat, von seinem Standpunkt aus folgerichtig, bisher keine Feststellungen dazu getroffen, ob die Kläger vor ihrem Auszug fachgerechte Renovierungsarbeiten durchgeführt haben; falls dies durch eine Beweisaufnahme geklärt werden muß, trifft die Beweislast für die ordnungsgemäße Erfüllung den Mieter (Senat, Urteil vom 3. Juni 1998, aaO unter III 2 c; OLG Celle, WuM 2001, 393).

  • BAG, 11.10.2006 - 5 AZR 721/05  

    Widerruf übertariflicher Leistungen - AGB-Kontrolle

    Es muss sich aus der Regelung selbst ergeben, dass der Widerruf nicht ohne Grund erfolgen darf (Senat 12. Januar 2005 - 5 AZR 364/04 - BAGE 113, 140, 146, zu B I 5 a der Gründe; BGH 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW 1998, 3114, zu III 3 der Gründe; 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03 - BGHZ 158, 149, zu II 2 b bb der Gründe).
  • BGH, 14.05.2003 - VIII ZR 308/02  

    Schönheitsreparaturen und Endrenovierung sind nicht zumutbar // Übermäßige

    Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 3. Juni 1998 - VIII ZR 317/97, NJW 1998, 3114 = WM 1998, 2145 unter III 2 a m.w.Nachw.; vgl. auch BGHZ 101, 253, 268 f.) ist eine Regelung in einem vom Vermieter verwendeten Formularmietvertrag, die den Mieter verpflichtet, die Mieträume bei Beendigung des Mietverhältnisses unabhängig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Schönheitsreparaturen renoviert zu übergeben, wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters nach § 9 AGBG (jetzt: § 307 BGB) unwirksam.

    Zwar weist die Revision zutreffend darauf hin, daß nach der Senatsentscheidung vom 3. Juni 1998 (aaO, unter III 2 b) eine solche Klausel, die bei isolierter Betrachtungsweise den Mieter unangemessen benachteilige und deshalb unwirksam sei, sich bei einer Gesamtbetrachtung der Vereinbarung über die Renovierungspflichten gleichwohl als wirksam erweisen könne.

  • BGH, 09.06.2011 - III ZR 157/10  

    Mobilfunkvertrag: Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen für

  • BGH, 25.06.2003 - VIII ZR 335/02  

    Schutz der Mieter vor Renovierungsansprüchen gestärkt // Übermaß an Pflichten

  • BGH, 24.10.2002 - I ZR 3/00  

    CPU-Klausel

  • LAG Hamm, 11.05.2004 - 19 Sa 2132/03  

    Arbeitsrecht - Unzulässiger Widerruf übertariflicher Leistungen?

  • BGH, 06.04.2005 - XII ZR 308/02  

    Formularmäßige Vereinbarung von Schönheitsreparaturen und Endrenovierung in einem

  • OLG München, 26.06.2008 - 29 U 2250/08  

    Internet-Handel: Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen im

  • BGH, 12.03.2014 - XII ZR 108/13  

    Formularmäßiger Gewerberaummietvertrag: Inhaltskontrolle für eine

  • BGH, 06.10.2004 - VIII ZR 215/03  

    Unwirksamkeit von Abgeltungsklauseln mit "starren" Fristen

  • BGH, 28.04.2004 - VIII ZR 230/03  

    Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter

  • OLG Celle, 07.05.2003 - 2 U 200/02  

    Gewerberaummiete: Wirksamkeit einer Schlussrenovierungsklausel bei gewerblicher

  • BGH, 09.12.2014 - X ZR 147/13  

    Zur Höhe von Anzahlungen auf den Reisepreis und zur Bemessung von

  • OLG Dresden, 11.12.2006 - U 1426/06  

    Wirksamkeit einer Preisanpassungsklausel unter Berücksichtigung einer

  • OLG Köln, 11.04.2003 - 6 U 206/02  
  • OLG Frankfurt, 13.12.2007 - 1 U 41/07  

    Energielieferungsvertrag: Inhaltskontrolle für eine Preisanpassungsklausel

  • LG Kiel, 27.04.2006 - 1 S 263/05  

    Wohnraummiete: Wirksamkeit einer Kostenquotenklausel für die Verpflichtung des

  • OLG Koblenz, 11.03.1999 - 5 U 930/98  

    Fälligkeit der Schönheitsreparaturen bei Massagepraxis - Festlegung von festen

  • OLG Stuttgart, 13.01.2005 - 2 U 134/04  

    Verstoß gegen das Transparenzgebot: Preisanpassungsklausel für die Belieferung

  • ArbG Paderborn, 25.02.2011 - 3 Ca 1633/10  

    Wirksamkeit von Freistellungsregelungen im Profifußball; Wirksamkeit einer

  • OLG Düsseldorf, 23.10.2001 - 20 U 19/01  

    Eingriffe in das Vervielfältigungsrecht durch Videomitschnitte und in das

  • OLG Hamburg, 19.09.2003 - 4 U 134/03  
  • VerfGH Berlin, 31.10.2003 - VerfGH 40/02  

    Art 10 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 5 Verf BE, § 326 Abs

  • OLG Stuttgart, 21.01.2000 - 2 U 97/99  

    Anforderungen an die Form einer Nutzungsbeschränkung für aus Anlaß einer

  • LG München II, 21.09.2010 - 12 S 561/10  

    Wohnraummiete: Verjährung von Ersatzansprüchen wegen nicht geschuldeter

  • LG Dresden, 11.05.2006 - 6 O 3611/05  
  • LG Frankfurt/Main, 07.11.2003 - 17 S 38/03  

    Schönheitsreparaturen: Alle zwei Jahre muss nicht renoviert werden

  • KG, 06.08.2012 - 23 U 47/12  

    Änderungsvorbehalt: Umfassende Leistungsänderung in AGB unzulässig!

  • LG Freiburg, 07.07.2005 - 3 S 12/05  

    Formularmäßiger Wohnraummietvertrag: Unwirksamkeit einer

  • KG, 13.10.2006 - 3 U 3/06  

    Hausverwaltervertrag: Verwendung von Mietvertragsformularen mit unwirksamen

  • LG Düsseldorf, 27.07.2011 - 12 O 360/10  

    Verbraucherschutzverein hat gegen eine Rechtschutzversicherung einen Anspruch auf

  • LG Düsseldorf, 10.08.2011 - 12 O 302/10  

    Anspruch eines Verbrauchervereins auf Unterlassung der Verwendung einer

  • LG München I, 23.12.2010 - 12 O 14109/10  
  • LG Hamburg, 23.05.2000 - 316 S 235/99  

    Befristetes Wohnraummietverhältnis mit Verlängerungsklausel (Mehrfachverlängerung

  • OLG Köln, 07.03.2006 - 22 U 184/05  

    Durchsetzung einer Erstattung von geltend gemachten Renovierungskosten im Falle

  • ArbG München, 14.05.2009 - 22 Ca 9065/08  

    Widerrufsvorbehalt

  • ArbG München, 14.05.2009 - 22 Ca 9064/08  

    Widerrufsvorbehalt

  • AG Köln, 20.02.2007 - 210 C 468/06  

    Anspruch auf Kautionsrückzahlung eines Mieters bei Aufrechnung sowohl mit

  • AG Köln, 20.02.2007 - 201 C 468/06  
  • AG Berlin-Spandau, 26.10.2007 - 3b C 715/06  

    Wohnraummiete: Schadenersatzanspruch gegen den Mieter wegen des Anbohrens von

  • ArbG München, 14.05.2009 - 22 Ca 9063/08  

    Widerrufsvorbehalt

  • LG Kassel, 20.08.2015 - 11 O 4173/15  

    Geschäftsflächen in Fachmarktzentren: Betriebspflichtklausel ist üblich!

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Rechtsprechung
   BGH, 15.04.1998 - VIII ZR 317/97   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Anspruch gegen einen Mieterschutzverein auf Unterlassung der Verwendung und Empfehlung von Klauseln in einem Mietvertragsformular, sowie auf Widerruf einer Empfehlung - Bemessung des Interesses der Prozeßparteien im Verbandsprozeß ausschließlich nach dem Interesse der Allgemeinheit an der Beseitigung der gesetzeswidrigen AGB (Gesetz über Allgemeine Geschäftsbedingungen)-Bestimmung - Abweisung eines Antrags auf Höhersetzung einer Beschwer

  • rechtsportal.de

    Anspruch gegen einen Mieterschutzverein auf Unterlassung der Verwendung und Empfehlung von Klauseln in einem Mietvertragsformular, sowie auf Widerruf einer Empfehlung; Bemessung des Interesses der Prozeßparteien im Verbandsprozeß ausschließlich nach dem Interesse der Allgemeinheit an der Beseitigung der gesetzeswidrigen AGB (Gesetz über Allgemeine Geschäftsbedingungen)-Bestimmung; Abweisung eines Antrags auf Höhersetzung einer Beschwer

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1998, 1465
  • NZM 1998, 402



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 28.09.2006 - III ZR 33/06  

    Klage eines Verbraucherschutzverbandes auf Unterlassung der Verwendung einzelner

    Der Wert der Beschwer eines Verbraucherschutzverbandes, der mit einer Klage auf Unterlassung der Verwendung einzelner Allgemeiner Geschäftsbedingungen unterlegen ist, orientiert sich an dem Interesse der Allgemeinheit am Unterbleiben des Gebrauchs der strittigen Klauseln (z.B. Senatsbeschluss vom 26. März 1997 - III ZR 296/96 - NJW-RR 1997, 884; BGH, Beschlüsse 15. April 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW-RR 1998, 1465 und vom 18. Juli 2000 - VIII ZR 12/00 - NJW-RR 2001, 352 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 17.09.2003 - IV ZR 83/03  

    Wert des Beschwerdegegenstands einer Verbandsklage

    Rechtsprechung und Literatur haben auf dieser Grundlage Regelstreitwerte von 3.000 DM, 5.000 DM und 10.000 DM je Klausel gebilligt, wobei der Zugang zum Revisionsgericht keine Bedeutung für die Wertfestsetzung hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. April 1998 - VIII ZR 317/97 - NJW-RR 1998, 1465 und vom 26. März 1997 - III ZR 296/96 - BGHR ZPO § 3 Unterlassungsklage 3; MünchKomm/Micklitz, BGB 4. Aufl. § 15 AGB Rdn. 49, 50; Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG 9. Aufl. § 15 Rdn. 33; Wolf/Horn/Lindacher, AGBG 4. Aufl. § 15 Rdn. 31; Palandt/Heinrichs, BGB 61. Aufl. § 15 AGBG Rdn. 9).
  • BGH, 09.12.2014 - VIII ZR 160/14  

    Verpflichtung eines Stromversorgers zur Einbeziehung bestimmter AGB auf

    Das gilt in gleicher Weise für die nach § 3 ZPO zu schätzende Beschwer der in der Vorinstanz unterlegenen Partei, und zwar nicht nur für die Beschwer eines Verbraucherschutzverbandes, sondern auch für die Bemessung der Beschwer des im Unterlassungsprozess unterlegenen Verwenders (BGH, Beschlüsse vom 10. Dezember 2013 - XI ZR 405/12, NZM 2014, 255 Rn. 5; vom 6. März 2013 - IV ZR 211/11, juris Rn. 3 f.; vom 26. September 2012 - IV ZR 203/11, juris Rn. 20 f., sowie IV ZR 208/11, NJW 2013, 875 Rn. 20 f.; vom 8. September 2011 - III ZR 229/10, juris Rn. 1 f.; vom 15. April 1998 - VIII ZR 317/97, NJW-RR 1998, 1465; jeweils mwN).
  • BGH, 18.07.2000 - VIII ZR 12/00  

    Rechtsmittelbeschwer bei Verbandsklage gegen AGB-Klauseln

    Im Verbandsprozeß (§ 13 ff AGBG) bemißt sich das Interesse der Prozeßpartei ausschließlich nach dem Interesse der Allgemeinheit an der Beseitigung der gesetzwidrigen AGB-Bestimmung (Senat, Beschluß vom 30. Mai 1990 - VIII ZR 208/89, WM 1990, 1477 unter II; Beschluß vom 15. April 1998 - VIII ZR 317/97, NJW-RR 1998, 1465; BGH, Beschluß vom 26. März 1997 - III ZR 296/96, BGHR ZPO § 3 Unterlassungsklage 3); um die Verbraucherschutzverbände bei der Wahrnehmung der ihnen im Interesse der Allgemeinheit eingeräumten Befugnis, den Rechtsverkehr von unwirksamen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu befreien, vor Kostenrisiken möglichst zu schützen, wird der wirtschaftlichen Bedeutung der Verbote, bestimmte Klauseln zu verwenden, bei der Bemessung der Beschwer hingegen keine ausschlaggebende Bedeutung eingeräumt (vgl. Hensen in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Gesetz, 8. Aufl., § 15 Rdn. 31).
  • BGH, 08.09.2011 - III ZR 229/10  

    Wertfestsetzung einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter

    Dies gilt entgegen der Ansicht der Beklagten nicht nur für die Beschwer eines Verbraucherschutzverbandes, sondern, wie sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ergibt, auch für die Bemessung der Beschwer des im Unterlassungsprozess unterliegenden Verwenders (vgl. BGH, Beschlüsse vom 15. April 1998 - VIII ZR 317/97, NJW-RR 1998, 1465 und vom 18. Juli 2000 - VIII ZR 12/00, NJW 2001, 352).
  • BGH, 06.03.2013 - IV ZR 211/11  

    Streitwert in Verfahren nach dem Unterlassungsklagengesetz ( UKlaG ) im

    Dies gilt ebenso für die nach § 3 ZPO zu schätzende Beschwer der in der Vorinstanz unterlegenen Partei, und zwar nicht nur für die Beschwer eines Verbraucherschutzverbandes, sondern, wie sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ergibt, auch für die Bemessung der Beschwer des im Unterlassungsprozess unterliegenden Verwenders (BGH, Urteil vom 13. November 2012 - XI ZR 500/11, WM 2012, 2381 Rn. 59; Beschlüsse vom 8. September 2011 - III ZR 229/10, juris Rn 1, 2; vom 18. Juli 2000 - VIII ZR 12/00, NJW-RR 2001, 352 und vom 15. April 1998 - VIII ZR 317/97, NJW-RR 1998, 1465).
  • BGH, 12.12.2000 - XI ZR 180/00  

    Festsetzung der Beschwer bei Klauselverbot aufgrund Verbandsklage

    Dieser Betrag ist zwar nicht unmittelbar Maßstab für die begehrte Festsetzung, weil der Wert der Beschwer durch das Interesse der Allgemeinheit an der Beseitigung der streitigen Klausel bestimmt wird (Senat, Beschluß vom 30. April 1991 - XI ZR 298/90, NJW-RR 1991, 1074; BGH, Beschlüsse vom 30. Mai 1990 - VIII ZR 208/89, NJW-RR 1991, 179 und 15. April 1998 - VIII ZR 317/97, WuM 1998, 342).
  • OLG Celle, 17.01.2006 - 3 W 3/06  

    AGB-Kontrolle: Maßgebliches Kriterium für die Bemessung des Streitwertes bei

    Mit zutreffenden Erwägungen ist das Landgericht im Ausgangspunkt vom maßgeblichen Interesse des Antragstellers, also dem Interesse der Allgemeinheit an der Beseitigung der gesetzwidrigen AGB-Bestimmung, ausgegangen, da der wirtschaftlichen Bedeutung des Verbots, bestimmte Klauseln zu verwenden, also das Interesse der Bank, bei der Bemessung der Beschwer in der Regel keine ausschlaggebende Bedeutung eingeräumt wird (vgl. BGH NJW-RR 1998, 1465; 2001, 352).
  • OLG Brandenburg, 01.12.1999 - 3 U 251/98  

    Brandenburgisches Oberlandesgericht

    Für eine weitergehende Erhöhung des Streitwertes und des Wertes des Beschwer für die Beklagten, besteht auch mit Rücksicht auf die Verwendungshäufigkeit des von der Beklagten herausgegebenen Prospekts kein Anlaß, da die beanstandete Klausel nur eine zeitliche Modifikation der Hauptleistungspflicht betrifft und nach der Änderung der allgemeinen Vertragsbestimmung durch die Beklagte,nicht mehr zur Anwendung kommt (vgl. BGH NJW-RR 1998, 1465).
  • LG Düsseldorf, 03.04.2002 - 12 O 317/01  
    Der Streitwert wird auf 7.700,-- EUR festgesetzt, wobei auf jede Klausel 2.566,66 EUR entfallen (§§ 25 Abs. 2 Satz 1 GKG, 3 ZPO; BGH NJW-RR 1991, 179; NJW-RR 1998, 1465; OLG Frankfurt/Main NJW-RR 1994, 60).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Rechtsprechung
   BGH, 15.04.1988 - VIII ZR 317/97   

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de

    Bemessung des Streitwerts für eine Verbandsklage nach AGBG

Verfahrensgang

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:





 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht