Rechtsprechung
   BGH, 16.07.2008 - VIII ZR 348/06   

Volltextveröffentlichungen (25)

  • lexetius.com

    BGB § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 Bm, Cl; BDSG §§ 4 Abs. 1, 4a Abs. 1, 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Payback - Zur (Un-) Wirksamkeit verschiedener Klauseln betreffend der Einwilligung in Werbung und der Datennutzung sowie -weitergabe in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kundenbindungs- und Rabattsystems.

  • Betriebs-Berater

    Zur Wirksamkeit einer Einwilligungsklausel in AGB des Kundenbindungs- und Rabattsystems "Payback"

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  • openjur.de
  • Telemedicus

    Zur datenschutzrechtliche Einwilligung - Payback

  • Anwaltskanzlei von Olnhausen

    Einwilligung zur Werbung und Marktforschung

  • Betriebs-Berater

    Zur Wirksamkeit einer Einwilligungsklausel in AGB des Kundenbindungs- und Rabattsystems "Payback"

  • bundesgerichtshof.de
  • damm-legal.de

    § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 BGB; §§ 4 Abs. 1, 4a Abs. 1, 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BDSG; § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG
    Vorformulierte Einwilligung in E-Mail-Werbung ist unzulässig

  • IWW
  • JurPC

    BGB § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 1 Bm, Cl; BDSG §§ 4 Abs. 1, 4a Abs. 1, 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
    Formularmäßige Einwilligung in Werbung per SMS oder E-Mail

  • aufrecht.de

    PAYBACK AGB teilweise unzulässig

  • rws-verlag.de

    Unwirksamkeit formularmäßiger Opt-out-Erklärungen von Verbrauchern bezüglich Zusendung von Werbe-Mails

  • stroemer.de

    Payback

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Allgemeine Geschäftsbedingungen des Betreibers eines Kundenbindungs- und Rabattsystems - Anforderungen an vorformulierte Einwilligung in die Speicherung und Nutzung von personenbezogener Daten für die Zusendung von Werbung per Post, SMS oder E-Mail-Newsletter

  • Institut für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht

    Einwilligung zur Datennutzung in AGB

  • it-recht-kanzlei
  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    AGB - Marktforschungszustimmung

  • kanzlei.biz

    Ankreuzen - Einwilligung unwirksam

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Einwilligung in die Nutzung von Daten für die Zusendung von Werbung per SMS oder E-Mail in einem Kundenbindungs- und Rabattsystem

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verbraucherrecht - AGB in Kundenbindungs- und Rabattsystemen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Zur Wirksamkeit einer Einwilligungsklausel in AGB des Kundenbindungs- und Rabattsystems "Payback"

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit formularmäßiger Opt-out-Erklärungen von Verbrauchern bezüglich Zusendung von Werbe-Mails

Kurzfassungen/Presse (30)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS (Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen "Opt-out"-Erklärung)

  • MIR - Medien Internet und Recht (Pressemitteilung)

    Payback - Keine Werbung durch E-Mail und SMS gegenüber Verbraucher ohne "aktive" Einwilligung - Zur Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen "Opt-out"-Erklärung im Rahmen eines Bonusprogramms

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Opt-Out-Erklärungen sind mit der EU-Datenschutz-Richtlinie nicht vereinbar

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  • IWW (Pressemitteilung)

    Payback: Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • wb-law.de (Kurzinformation)

    NDR deckt neuen Datenskandal auf - neues Gesetz soll Datenschutz verbessern [Datenschutz]

  • wb-law.de (Kurzinformation)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS [E-Mail-Werbung, UWG]

  • internetrecht-infos.de (Pressemitteilung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Werbe-eMails und Opt-Out-Klauseln

  • mitfugundrecht.de (Pressemitteilung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS beim Rabattsystem "Payback"

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • kanzlei.biz (Pressemitteilung/Kurzinformation)

    Payback - Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen "Opt-out"-Erklärung

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Payback-AGB auf dem Prüfstand

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    Unwirksamkeit datenschutzrechtlicher Einwilligungserklärung ("Paypack")

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation und Pressemitteilung)

    Opt-Out-Regelung für Zusendung von Werbemails und SMS unwirksam - Payback

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS (Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen "Opt-out"-Erklärung)

  • mikap.de , S. 5 (Kurzinformation)

    Unerlaubte E-Mail- und SMS-Werbung an Verbraucher - "Opt-out"-Erklärung teilunwirksam

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Rabattkarten: Kunde muss Werbung per SMS und E-Mail ausdrücklich zustimmen

  • antiquariatsrecht.de (Kurzinformation)

    Opt-Out Lösung bei E-Mail Werbung ist unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Werbung durch E-Mail und SMS: "Opt-out"-Erklärung unzulässig

  • anwaltzentrale.de (Kurzinformation)

    Neues Urteil des Bundesgerichtshofs zum Schutz vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • anwaltzentrale.de (Kurzinformation)

    Unverlangte Werbung per E-Mail und SMS: Opt-In oder Opt-Out?

  • cbh.de (Pressemitteilung)

    Teilerfolg der Verbraucherzentrale im Rechtsstreit gegen Payback

  • datenschutz-praxis.de (Kurzinformation)

    Endlich Klarheit zu Payback und Opt-out-Einwilligungen

  • ferner-alsdorf.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)

    Datenschutz: Mutmaßliche Einwilligungsklausel unwirksam

  • it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)

    E-Mail-Marketing: BGH beanstandet Einwilligung von Payback

  • nennen.de (Kurzinformation)

    Mail- und SMS-Werbung - mit Einwilligung per Kreuz im Kästchen?

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Schutz des Verbrauchers vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • absatzwirtschaft.de (Pressebericht)

    Schutz des Kunden vor Werbung durch E-Mail und SMS

  • shopbetreiber-blog.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Urteile für Shop-Betreiber 2008

Besprechungen u.ä. (8)

  • hk2.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Kombinierte "Opt-out"-Einwilligung (nur) für Erhalt von Werbung per E-Mail und SMS unwirksam

  • dr-bahr.com (Kurzanmerkung)

    Grundlagen-Entscheidung zu Opt-Out-Regelungen ("Papyback")

  • juconomy-lawyer.com , S. 1 (Kurzanmerkung)

    Opt-Out-Werbe-Einwilligungsklauseln in AGB

mehr
  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    E-Mail und SMS Werbung

  • luther-lawfirm.com , S. 5 (Entscheidungsbesprechung)

    E-Mail-Marketing - Unwirksamkeit von Opt-Out-Klauseln

  • compliancemagazin.de (Kurzanmerkung)

    E-Mail-Marketing und Opt-Out-Klausel

  • zjs-online.com (Entscheidungsbesprechung)

    § 307 Abs. 1, Abs. 2, Abs. 3 BGB
    "Opt-out"-Erklärung in "Payback-Karten-Rabattvertrag" (PD Dr. Markus Artz, Trier/Heidelberg/Bielefeld; ZJS 2008, 539)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Unwirksamkeit formularmäßiger Opt-out-Erklärungen von Verbrauchern zur Zusendung von Werbe-Mails

Sonstiges (5)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.07.2008, Az.: VIII ZR 348/06 (Zur Wirksamkeit einer Einwilligungsklausel in AGB des Kundenbindungs- und Rabattsystems "Payback")" von RA Dr. Martin Schirmbacher, original erschienen in: BB 2008, 2430.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.7.2008, Az.: VIII ZR 348/08 (Inhaltskontrolle von AGB des Betriebes eines Kundenbindungs- und Rabattsystems)" von Ri Dr. Sebastian Köhler, LL.M., original erschienen in: JR 2009, 200 - 205.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum urteil des BGH vom 16.7.2008, Az.: VIII ZR 348/06 (Teilunwirksamkeit einer formularmäßigen Opt-out-Erklärung)" von RA Klaus M. Brisch, LL.M. und RA Philip Laue, LL.M., original erschienen in: CR 2008, 724 - 726.

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  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern nach dem Payback-Urteil" von RAin Caroline von Nussbaum, Lic. en droit und RA Konstantin Krienke, LL.M. (NYU), original erschienen in: MMR 2009, 372 - 377.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16.07.2008, Az.: VIII ZR 348/06 (Schutz vor Werbung durch E-Mail und SMS-Payback)" von RAin Dr. Sabine Grapentin, LL.M., original erschienen in: MMR 2008, 731 - 737.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 177, 253
  • NJW 2008, 3055
  • ZIP 2008, 1826
  • MDR 2008, 1264
  • MDR 2010, 257
  • GRUR 2008, 1010
  • NJ 2009, 40
  • WM 2008, 1941
  • MMR 2008, 731
  • MIR 2008, Dok. 278
  • BB 2008, 2426
  • DB 2008, 2188
  • K&R 2008, 678
  • JR 2009, 200



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Wird zitiert von ... (48)  

  • BGH, 11.11.2009 - VIII ZR 12/08  

    Happy Digits - Zur datenschutzrechtlichen Einwilligung in AGBs

    nicht der Inhaltskontrolle, weil sie nicht von den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes abweicht (§ 307 Abs. 3 Satz 1 BGB; im Anschluss an BGHZ 177, 253).

    Das Berufungsgericht geht zwar zutreffend davon aus, dass die Klausel 1 eine von der Beklagten verwendete Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne von § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB darstellt (vgl. BGHZ 177, 253, Tz. 18 m.w.N.).

    Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, bilden die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) den alleinigen Prüfungsmaßstab für die Frage, ob durch eine solche Einwilligung Regelungen vereinbart worden sind, die im Sinne von § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB von Rechtsvorschriften abweichen oder diese ergänzen (BGHZ 177, 253, Tz. 15, 19).

    Dass die Klausel 1 auch am Maßstab von § 7 UWG zu überprüfen sein könnte, weil sie eine Einwilligung des Verbrauchers in die Nutzung einer etwaig bekannt gewordenen Rufnummer zu dem Zweck umfasst, Kunden für Marktforschungszwecke telefonisch zu befragen (vgl. Hoeren, EWiR 2009, 45, 46; ders., LMK 2008, 267772, unter 3, zu der der Entscheidung des Senats in BGHZ 177, 253 zu Grunde liegenden Klausel), erscheint angesichts der in der Klausel 1 vorgenommenen Beschränkung der persönlichen Daten auf Name, Anschrift und Geburtsdatum unter Aussparung der Telefonnummer auch bei kundenfeindlichster Auslegung fern liegend; es wird ferner weder von der Beklagten für sich in Anspruch genommen, noch vom Kläger geltend gemacht.

    An der Möglichkeit zu einer freien Entscheidung kann es etwa fehlen, wenn die Einwilligung in einer Situation wirtschaftlicher oder sozialer Schwäche oder Unterordnung erteilt wird oder wenn der Betroffene durch übermäßige Anreize finanzieller oder sonstiger Natur zur Preisgabe seiner Daten verleitet wird (BGHZ 177, 253, Tz. 21 m.w.N.).

    Zwar stellt die Notwendigkeit, zur Versagung der Einwilligung die vorformulierte Einwilligungserklärung zu streichen, entgegen der Meinung der Revision eine so genannte "Optout"-Erklärung dar, weil sie erfordert, dass der Verbraucher die bereits vorformulierte Einwilligung wieder streicht (vgl. BGHZ 177, 253, Tz. 22; Grapentin, MMR 2008, 735 f.).

    (2) Auch die Tatsache, dass die Klausel 1 - im Gegensatz zu der Klausel, die Gegenstand der Senatsentscheidung vom 16. Juli 2008 war (BGHZ 177, 253, Tz. 5) - nicht die Möglichkeit vorsieht, zu ihrer Abwahl ein zusätzliches Kästchen anzukreuzen, sondern - fettgedruckt - auf die Möglichkeit zur Streichung der Klausel hinweist, beeinträchtigt entgegen der Auffassung des Klägers die freie Entscheidung des Verbrauchers nicht.

    (1) Der Senat hat bereits entschieden, dass die "aktive" Erklärung der Einwilligung in der Weise, dass der Verbraucher eine gesonderte Einwilligungserklärung unterzeichnen oder ein für die Erteilung der Einwilligung vorzusehen des Kästchen ankreuzen muss, nicht erforderlich ist (BGHZ 177, 253, Tz. 23; zustimmend Haertlein/Thümmler, WuB IV F. § 4 BDSG 1.09, unter 6 b; Hanloser, CR 2008, 713, 715; Klinger, jurisPR-ITR 22/2008 Anm. 2, unter C).

    Zwar sieht die Klausel 1 - im Gegensatz zu der Klausel, die Gegenstand der Senatsentscheidung vom 16. Juli 2008 war (BGHZ 177, 253, Tz. 5) - nicht die Möglichkeit vor, zu ihrer Abwahl ein zusätzliches Kästchen anzukreuzen, sondern weist - fettgedruckt - auf die Möglichkeit zur Streichung der Klausel hin.

    Es ist aber nicht auf einen oberflächlichen, sondern auf einen durchschnittlich informierten und verständigen Verbraucher abzustellen, der einer vorformulierten Einwilligungserklärung die der Situation angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt (BGHZ 177, 253, Tz. 24 m.w.N.).

    Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts kann der Anspruchsberechtigte die Kostenpauschale auch dann in voller Höhe verlangen, wenn die Abmahnung nur zum Teil berechtigt war (BGHZ 177, 253, Tz. 50 m.w.N.; BGH, Urteil vom 11. März 2009 - I ZR 194/06, WRP 2009, 1229, unter II 5).

  • BGH, 09.12.2009 - VIII ZR 219/08  

    Kaufrecht - Rückgabebelehrung bei ebay-Kauf

    Der Anspruchsberechtigte kann die Kostenpauschale auch dann in voller Höhe verlangen, wenn die Abmahnung nur zum Teil berechtigt war (BGHZ 177, 253, Tz. 50 m.w.N.).
  • BGH, 10.12.2009 - I ZR 149/07  

    Sondernewsletter

    Dem steht nicht entgegen, dass die Abmahnkostenpauschale, die ein nach § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG klagebefugter Verband beanspruchen kann, auch dann in voller Höhe geschuldet ist, wenn die Abmahnung nur teilweise berechtigt war (vgl. BGH, Urt. v. 8.10.1998 - I ZR 94/97, WRP 1999, 509, 512; BGHZ 177, 253 - Tz. 50; BGH, Urt. v. 4.12.2008 - I ZR 100/06, GRUR 2009, 413 Tz. 31 = WRP 2009, 300 - Erfokol-Kapseln).
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  • BGH, 11.03.2009 - I ZR 194/06  

    Geld-zurück-Garantie II

    Die von einem Wettbewerbsverband geltend gemachte Kostenpauschale ist auch dann in voller Höhe zu zahlen, wenn die Abmahnung nur teilweise berechtigt ist (BGHZ 177, 253 Tz. 50; Bornkamm in Hefermehl/Köhler/Bornkamm a.a.O. § 12 Rdn. 1.99).
  • BGH, 18.07.2012 - VIII ZR 337/11  

    AGB - Klauselkontrolle der AGB eines Energieversorgungsunternehmens

    Mit Rücksicht auf ihren Schutzzweck sind die §§ 305 ff. BGB auch auf eine vom Verwender vorformulierte einseitige Erklärung des anderen Teils anzuwenden, die im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis steht (Senatsurteil vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 348/06, BGHZ 177, 253 Rn. 18 mwN).

    Die Einwilligung in eine Werbung mit einem Telefonanruf im Sinne von § 7 Abs. 2 Nr. 2 Fall 1 UWG setzt eine gesonderte - nur auf die Einwilligung in die Werbung mit einem Telefonanruf bezogene - Zustimmungserklärung des Betroffenen voraus (BGH, Beschluss vom 14. April 2011 - I ZR 38/10, K&R 2011, 400 Rn. 9; vgl. auch Senatsurteil vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 348/06, aaO Rn. 27 - 30).

  • LG Berlin, 18.11.2009 - 4 O 90/09  

    Untergeschobene Zustimmung zur Zusendung von Werbung in Teilnahmeerklärung für

    Dass die Anforderungen des § 4a BDSG auch nach Auffassung des VIII. Zivilsenates des Bundesgerichtshofes bei der Inhaltskontrolle nach § 307 BGB zu berücksichtigen sind, folgt aus dem Umstand, dass dieser in einem Verfahren nach dem Unterlassungsklagegesetz ebenso verfahren ist (vgl. BGH vom 16.07.2008 - VIII ZR 348/06 - BGHZ 177, 253 ff zu den Rdnrn. 15 ff - Payback).

    Hinzu tritt erschwerend, dass es der Bundesgerichtshof "nicht zuletzt" zugunsten der Annahme einer besonderen Hervorhebung in Rechnung stellt, wenn eine denkbar einfache und deutlich gestaltete Abwahlmöglichkeit eingeräumt wird (vgl. BGH vom 16.07.2008 a. a. O.).

    Einwilligungsklauseln, die so gestaltet sind, dass der Kunde tätig werden und ein Kästchen ankreuzen muss, wenn er seine Einwilligung in die Zusendung von Werbung unter Verwendung von elektronischer Post nicht erteilen will ("Opt-out"-Erklärung), sind indes von dieser Vorschrift nicht gedeckt; erforderlich ist vielmehr, dass die Einwilligung mittels einer gesonderten Erklärung erteilt wird ("Opt-in"-Erklärung; vgl. BGH vom 16.07.2008 a. a. O. Rz. 27).

    Hatte der Bundesgerichtshof Erwägungen über den Bedeutungsgehalt dieses Umstandes in Richtung eines konkludenten Einverständnisses noch am 08.06.1989 (-I ZR 178/87- NJW 1989, 2820 - Telefonwerbung II) selbst angestellt, geht er nunmehr davon aus, dass derartigen Angaben kein Einverständnis zur Zusendung von Werbung zu entnehmen ist (BGH vom 16.07.2008 a. a. O. Rz. 31).

  • OLG München, 21.07.2011 - 6 U 4039/10  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Kontrollfähigkeit des Hinweises auf eine

    Soweit die Entscheidung des Bundesgerichtshofs in der Sache, ... (GRUR 2008, 1010) dahingehend zu verstehen sei, dass die Anforderungen an eine Einwilligung im Wettbewerbsrecht strenger seien als im Datenschutzrecht, sei das mit höherrangigem Europarecht nicht vereinbar.

    In seinem Urteil vom 16.07.2008 ... (GRUR 2008, 1010) hat der Bundesgerichtshof auszugsweise ausgeführt (BGH aaO., Tz. 27 ff):.

    Die in Bezug auf Klausel 1 maßgeblichen Rechtsfragen hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 16.07.2008 - Payback (GRUR 2008, 1010), wie den Ausführungen zu Ziffer II. dieses Senatsurteils zu entnehmen ist, entschieden.

  • OLG Köln, 29.04.2009 - 6 U 218/08  

    Unwirksamkeit einer vorformulierten Klausel im Rahmen eines Internet-Gewinnspiels

    a) §§ 305 ff. BGB sind ihrem Schutzzweck entsprechend auch auf vom Verwender vorformulierte einseitige Erklärungen des anderen Teils anzuwenden, die im Zusammenhang mit einem Vertragsverhältnis stehen (BGH GRUR 2008, 1010, 1011 - Payback; BGH GRUR 2000, 818, 819 - "Telefonwerbung VI").

    Etwas anderes ergibt sich nicht aus der "Payback"-Entscheidung (BGH GRUR 2008, 1010 ff.).

  • OLG Hamburg, 04.03.2009 - 5 U 260/08  

    Wenn der Telefonwerber dreimal anruft Beim Preisausschreiben mitgemacht?

    Der für das Wettbewerbsrecht zuständige 1.Zivilsenat des BGH ging jedenfalls zur Rechtslage nach altem UWG von der Möglichkeit einer vorformulierten Einwilligung aus, unterzog diese aber der AGB-Kontrolle nach § 9 AGBG ( jetzt § 307 BGB ), da der Verwender für die Einverständniserklärung wie bei vorformulierten Vertragsbedingungen einseitig seine rechtsgeschäftliche Gestaltungsfreiheit für sich in Anspruch nehme und der Kunde nur darauf, ob er die Erklärung abgeben will, nicht aber auf ihren Inhalt Einfluss habe ( BGH GRUR 2000, 818, 819 - Telefonwerbung VI ; s. auch 8.Senat des BGH in GRUR 2008, 1010 - Payback , Rz. 27 ff für vorformulierte Einwilligungen in unverlangt versandte e-mails und SMS gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ; Hinweisbeschluss des 3.Zivilsenats des HansOLG zum Aktz. 3 U 240/07 gemäß Anlage B5 S.3; OLG Köln GRUR-RR 08, 316, 317; Hefermehl/Köhler/Bornkamm a.a.O.).

    Ebenfalls kann dahinstehen, ob die Verwendung der vorformulierten Einwilligungsklausel durch die Beklagte in entsprechender Anwendung der vom 8.Zivilsenat des BGH in der Entscheidung "Payback" für unverlangte Werbung gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG aufgestellten Grundsätze wettbewerbswidrig ist ( GRUR 2008, 1010 - Payback ).

  • BGH, 04.12.2008 - I ZR 100/06  

    Erfokol-Kapseln

    Die Kostenpauschale ist auch dann in voller Höhe geschuldet, wenn die Abmahnung nur teilweise berechtigt war (vgl. BGH, Urt. v. 8.10.1998 - I ZR 94/97, WRP 1999, 509, 512; Urt. v. 16.7.2008 - VIII ZR 348/06, GRUR 2008, 1010 Tz. 50 m.w.N.).
  • BGH, 17.08.2011 - I ZR 134/10  

    Auftragsbestätigung

  • OLG Köln, 14.12.2007 - 6 U 121/07  

    "HappyDigits" - AGB-Kontrolle eines Rabattsystems u.a. Opt-Out-Regelung

  • BGH, 09.07.2009 - I ZR 193/06  

    CE-Kennzeichnung

  • BGH, 14.10.2009 - VIII ZR 96/07  

    Unwirksame Klauseln in AGB eines Tankstellenverwaltervertrags

  • OLG Köln, 28.01.2011 - 6 U 41/10  

    Festsetzung einer Vertragsstrafe aus einer strafbewehrten Unterlassungserklärung;

  • LG Hamburg, 21.01.2010 - 315 O 289/09  
  • BGH, 14.04.2011 - I ZR 38/10  

    Wettbewerbsrecht - Unzulässigkeit von Telefonwerbung

  • OLG Frankfurt, 17.10.2011 - 1 U 33/11  

    Unwirksame Klauseln in Stromlieferungsverträgen

  • OLG Jena, 21.04.2010 - 2 U 88/10  

    "Voreingestellte" Einwilligung in Newsletterempfang

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2008 - 13 B 1331/08  

    Adresshandel/Datenhandel - Telefonwerbung - Werbung

  • OLG Hamburg, 04.03.2009 - 5 U 62/08  

    Telefonwerbung: Wirksamkeit einer vorformulierten Einwilligungserklärung

  • OLG Stuttgart, 10.12.2009 - 2 U 51/09  

    Wettbewerbsverstoß: Anforderungen an die Widerrufsbelehrung; Rücksendekosten;

  • LG Berlin, 06.03.2012 - 16 O 551/10  

    Facebook Freundefinder unzulässig

  • OLG Frankfurt, 13.07.2010 - 19 W 33/10  

    Zulässigkeit der Speicherung von Schufa-Daten

  • LG Magdeburg, 18.08.2010 - 7 O 456/10  

    Zu unzulässigen AGB-Klauseln in Stromversorgungsverträgen; Unwirksamkeit einer

  • OLG Hamburg, 17.12.2009 - 3 U 55/09  

    Wettbewerbsverstoß: Werbung für ein Zeitschriften-Abonnement in einem Printmedium

  • LG Bonn, 10.01.2012 - 11 O 49/11  

    Streitgegenstand, Unterlassungsklage / Einwilligung zur telefonischen Werbung

  • OLG Koblenz, 27.05.2010 - 2 U 1331/09  

    Online-Widerrufsbelehrung

  • OLG Hamm, 17.02.2011 - 4 U 174/10  

    Begriff der besonderen Hervorhebung der Einwilligung in die Erhebung,

  • LG Köln, 22.10.2008 - 26 O 5/08  
  • OLG Koblenz, 27.02.2010 - 2 U 1331/08  

    Formularmäßige Vereinbarung der vorübergehenden Inanspruchnahme eines anderen

  • LG Hamburg, 07.08.2009 - 324 O 650/08  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Überprüfung von Servicebedingungen und der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2008 - 13 B 1329/08  
  • OLG Stuttgart, 11.12.2008 - 2 U 57/08  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2008 - 13 B 1330/08  

    Abschaltung von Servicenummern bei unerbetenen Anrufen durch Ordnungsverfügung

  • LG Hamburg, 23.04.2009 - 315 O 358/08  

    Wettbewerbsverstoß einer Bank: Unzumutbare Belästigung von

  • KG, 26.03.2010 - 5 U 66/09  

    AGB-Kontrolle zu Honorarregelungen für Journalisten

  • OLG Köln, 17.06.2011 - 6 U 8/11  

    Formularmäßige Vereinbarung der Einwilligung eines Kunden zur Übermittlung von

  • KG, 06.08.2012 - 23 U 47/12  

    AGB - Änderungsvorbehalt: Umfassende Leistungsänderung in AGB unzulässig!

  • OLG Frankfurt, 17.02.2012 - 7 U 102/11  

    Zur Unzulässigkeit einer Klausel in Rechtsschutzversicherungsverträgen, nach der

  • KG, 26.03.2010 - 4 U 66/09  
  • LG Dortmund, 30.09.2009 - 2 O 93/09  

    Schufa, Interessenabwägung

  • LG Karlsruhe, 06.11.2009 - 14 O 44/09  

    Anrufe für Lotto und Internetgewinnspiele sind wettbewerbswidrig

  • LG Hamburg, 10.08.2010 - 312 O 25/10  

    Unwirksame Einwilligung in SMS-Werbung

  • LG Köln, 15.12.2010 - 26 O 119/10  
  • LG Bonn, 10.01.2012 - 11 O 40/11  

    Bestimmtheit Klageantrag; Einwilligung in die Nutzung von Daten; Beweislast

  • LG Hamburg, 07.08.2009 - 324 O 850/08  

    Unzulässigkeit alter Klauseln in den AGB von Google

  • LG Itzehoe, 31.03.2009 - 5 O 130/08  

    Warensendung trotz Widerruf ist unzumutbare Belästigung

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