Rechtsprechung
   OLG Hamm, 29.01.1998 - 2 Ss OWi 1527/97   

Volltextveröffentlichungen

  • Burhoff online

    Absehen vom Fahrverbot, Entscheidungsgrundlage, erforderliche Feststellungen

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 1998, 593
  • VRS 95, 138



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Wird zitiert von ... (30)  

  • OLG Hamm, 03.11.1998 - 2 Ss OWi 1181/98  

    Fahrverbot bei § 24 a StVG, Betroffener als freier Mitarbeiter tätig,

    Die Entscheidung, ob trotz Vorliegens eines Regelfalls der konkrete Sachverhalt Ausnahmecharakter hat und deshalb die Verhängung eines Fahrverbots nicht erfordert, unterliegt in erster Linie der Würdigung des Tatrichters und ist vom Rechtsbeschwerdegericht im Zweifel "bis zur Grenzen des Vertretbaren" hinzunehmen (Senatsbeschluss vom 29.01.1998 - 2 Ss OWi 1527/97 -).

    Zwar hat der Senat das in der Vergangenheit teilweise gefordert (vgl. u.a. die Beschlüsse des Senats vom 20. November 1997 - 2 Ss OWi 1294/97 - in zfs 1998, 75, und vom 29. Januar 1998 - 2 Ss OWi 1527/98 - in ZAP EN-Nr. 200/98 = MDR 1998, 593 = VRS 95, 138).

  • OLG Hamm, 03.03.2005 - 2 Ss OWi 817/04  

    Absehen vom Fahrverbot

    Der Tatrichter muss jedoch - nach ebenfalls übereinstimmender Rechtsprechung der Obergerichte und, wie auch der Senat bereits wiederholt entschieden hat (vgl. u.a. Senat in VRS 95, 138), - für seine Entscheidung eine eingehende, auf Tatsachen gestützte Begründung geben.
  • OLG Hamm, 20.05.2005 - 2 Ss OWi 108/05  

    Absehen vom Fahrverbot - Entlastende Umstände rechtzeitig vortragen

    Im Übrigen hat der Amtsrichter die Angaben des Betroffenen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen und darzulegen, aus welchen Gründen er diese für glaubhaft erachtet (vgl. OLG Hamm, VRS 95, 138).
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