Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 19.06.2002 - VII-Verg 28/02 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Vergabe - Aufschiebende Wirkung der sofortigen Beschwerde verlängert
Verfahrensgang
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-9/02
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 7-10/02
- OLG Düsseldorf, 19.06.2002 - VII-Verg 28/02
- OLG Düsseldorf, 26.07.2002 - Verg 28/02
Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 26.07.2002 - Verg 28/02 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- oeffentliche-auftraege.de
Vergabefremdes Kriterium: ausschließliche Berücksichtigung örtlicher Unternehmen ist nicht zulässig
- ibr-online
Vergabe - Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung
Verfahrensgang
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-9/02
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 7-10/02
- OLG Düsseldorf, 19.06.2002 - Verg 28/02
- OLG Düsseldorf, 26.07.2002 - Verg 28/02
Zeitschriftenfundstellen
- BauR 2003, 437 (Ls.)
- VergabeR 2003, 87
Wird zitiert von ... (36)
- VK Sachsen, 25.01.2008 - 1/SVK/088-07
Vergabe - Rahmenvereinbarungen in VOF-Verfahren zulässig?
Nach einer Auffassung war die grundsätzliche Zulässigkeit von Rahmenvereinbarungen im Vergaberecht - auch über den § 5b VOL/A und § 5b VOB/A hinaus (vgl. insoweit OLG Düsseldorf, B. v. 26.7.2002 - Az.: Verg 28/02, 2. VK Bund, B. v. 31.5.2002 - Az.: VK 2-20/02) - in der Rechtsprechung anerkannt.Die Dokumentation dient dem Ziel, die Entscheidungen der Vergabestelle transparent und sowohl für die Überprüfungsinstanzen (Vergabekammer und Vergabesenat) als auch für die Bieter überprüfbar zu machen (OLG Frankfurt, B. v. 16.08.2006 - Az.: 11 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, B. v. 14.8.2003 - Az.: Verg 46/03, B. v. 26.7.2002 - Az.: Verg 28/02).
Besteht ein Dokumentationsmangel und wirkt sich dieser gerade auch auf die Rechtsstellung eines Bieters im Vergabeverfahren aus, ist dieser in seinem subjektiven Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen (§ 97 Abs. 7 GWB) verletzt und kann erfolgreich das Vergabenachprüfungsverfahren betreiben (vgl. bspw. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.07.2002 - Verg 28/02).
- VK Bund, 28.09.2004 - VK 3-107/04 Anderenfalls sind die Entscheidungen der Vergabestelle nicht transparent (§ 97 Abs. 1 GWB) und somit weder für die Nachprüfungsinstanzen noch für die Bieter überprüfbar (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 26. Juli 2002, Verg 28/02, und vom 17. März 2004, VII-Verg 1/04 jeweils m.w.N.).
Eine solche vergaberechtlich gebotene und zulässige Kontrolle ist der Vergabekammer jedoch verwehrt, wenn sie anhand der Vergabeakten mangels hinreichender Dokumentation nicht nachvollziehen kann, ob die Vergabestelle den beurteilungsrelevanten Sachverhalt richtig ermittelt oder von sachfremden Erwägungen ausgegangen ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26. Juli 2002, aaO.).
Bei Dokumentationspflichten kann sich ein Antragsteller nur dann erfolgreich auf die Verletzung der entsprechenden Vorschriften berufen, wenn sich die entsprechenden Mängel gerade auch auf seine Rechtsstellung im Vergabeverfahren nachteilig ausgewirkt haben können (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 26. Juli 2002, Verg 28/02 und vom 17. März 2004, VII-Verg 1/04 jeweils m.w.N.).
- VK Hamburg, 30.07.2007 - VgK FB 6/07 Die Dokumentation dient dem Ziel, die Entscheidung der Vergabestelle transparent und sowohl für die Bieter als auch für die Überprüfungsinstanzen (Vergabekammer und Vergabesenat) nachprüfbar zu machen (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 14.08.2003 VII Verg 46/03; Beschl. v. 26.07.2002 Verg 28/02).
Die hier festzustellenden Mängel der Dokumentation beeinträchtigen daher die subjektiven Rechte der Antragstellerin (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 26.07.2002 Verg 28/02), weil auch für sie eine nachträgliche Überprüfung der Gesprächsinhalte anlässlich der Aufklärungsverhandlungen kaum möglich sein dürfte.
Die Bieter haben ein subjektives Recht auf eine ausreichende Dokumentation und Begründung der einzelnen Verfahrensschritte (OLG Düsseldorf, Beschl. v. 26.07.2002 Verg 28/02).
- OLG Naumburg, 13.10.2008 - 1 Verg 10/08
Vergabe - § 25 Nr. 1 Abs. 1 VOL/A im Verhandlungsverfahren anwendbar?
Nur für den Fall, dass die Antragsgegnerin nichtgewerblich im Öffentlichen Personennahverkehr tätig wäre und mithin sowohl öffentliche Auftraggeberin nach § 98 Nr. 2 GWB als auch nach § 98 Nr. 4 Alt. 2 GWB, käme es auf die in der vergaberechtlichen Literatur und in der Spruchpraxis der Vergabekammer divergierend beantwortete Rechtsfrage an, ob nach deutschem Recht die Vorschrift des § 7 Abs. 1 VgV Vorrang vor der Vorschrift des § 7 Abs. 2 VgV entfaltete (…vgl. nur jeweils für den Vorrang des § 7 Abs. 1 VgV: Dreher in: Dreher/ Stockmann, Kartellvergaberecht, 2008, § 98 Rn. 224; Günther ZfBR 2008, 454 speziell für Personenverkehrsgesellschaften der DB AG; 2. VK Bund…, Beschluss vom 21. Januar 2004, VK 2-126/03 - VergabeR 2004, 365: a.A.: Eschenbruch in: Kulartz/ Kus/ Portz, Komm. z. GWB-Vergaberecht, 2006, § 98 Rn. 30 ff. m.w.N.; Hertwig NZBau 2005, 545 speziell für kommunale Verkehrsunternehmen; 1. VK Bund, Beschluss vom 11. März 2004, VK 1-151/03 - IBR 2004, 528; letzterer Ansicht wohl auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26. Juli 2002, Verg 28/02 - VergabeR 2003, 87). - VK Sachsen, 02.12.2005 - 1/SVK/138-05
Vergabe
Das Transparenzgebot aber erfordert, wie eingangs erwähnt, eine Dokumentation der wesentlichen Entscheidungen und entscheidenden (Zwischen-)Schritte des Vergabeverfahrens durch den öffentlichen Auftraggeber (vgl. OLG Düsseldorf, B. v. 26. Juli 2002, Verg 28/02; OLG Celle, B. v. 8. April 2004, 13 Verg 6/04).Der Verstoß gegen die Dokumentationspflicht verletzt aber die Antragstellerin in ihren Rechten, da sich die entsprechenden Mängel gerade auch auf ihre Rechtsstellung im Vergabeverfahren nachteilig ausgewirkt haben (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.03.2004, Verg 1/04, OLG Düsseldorf, B. v. 26.07.2002 - Verg 28/02, BayObLG, B. v. 12.09.2000 - Verg 4/00).
- VK Sachsen, 14.04.2008 - 1/SVK/013-08
Vergabe - Bindung an Wertungsmatrix
Die Dokumentation dient dem Ziel, die Entscheidungen der Vergabestelle transparent und sowohl für die Überprüfungsinstanzen (Vergabekammer und Vergabesenat) als auch für die Bieter überprüfbar zu machen (OLG Frankfurt, B. v. 16.08.2006 - Az.: 11 Verg 3/06; OLG Düsseldorf, B. v. 14.8.2003 - Az.: Verg 46/03, B. v. 26.7.2002 - Az.: Verg 28/02; OLG München, B. v. 19.12.2007 - Az.: Verg 12/07; B. v. 28.04.2006 - Az.: Verg 6/06). - OLG Düsseldorf, 10.08.2011 - Verg 36/11
Vergabe - Wann kann (muss) die Leistung nicht eindeutig beschrieben werden?
Indes kann der Antragsteller einen Nachprüfungsantrag auf eine fehlerhafte oder unzureichende Dokumentation mit Erfolg nur stützen, wenn sich diesbezügliche Mängel auf seine Rechtsstellung und die Auftragschancen im Vergabeverfahren nachteilig ausgewirkt haben (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.3.2004 - Verg 1/04; Beschl. v. 26.7.2002 - Verg 28/02; BayObLG VergabeR 2002, 63, 69). - OLG Jena, 21.11.2002 - 6 Verg 7/02
Vergabe - Ausschlussfrist zur Angebotsergänzung
Diese Dokumentationspflicht dient der Transparenz des Vergabeverfahrens (§ 97 Abs. 1 GWB), hat für die Überprüfung durch die Vergabekammern und -senate eine wichtige Beweisfunktion und entfaltet bieterschützende Wirkung (vgl. zuletzt OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27.07.2002, Verg 28/02 Umdruck S. 11 ff. m.w.N.). - BayObLG, 24.09.2002 - Verg 16/02
Vergabe - Auswahlkriterien bei Vergabe von Architektenleistungen
Zweck des Vergabevermerks ist es, einen Beweis für den ordnungsgemäßen und rechtmäßigen Ablauf des Vergabeverfahrens zu erbringen (vgl. hierzu OLG Düsseldorf vom 26.7.2002 - Verg 28/02 - Umdruck S.11/13) und damit eine Wiederholung des Verfahrens zu vermeiden. - VK Schleswig-Holstein, 09.07.2010 - VK-SH 11/10
Vergabe - Rüge für Vergaberechtsverstöße bis zum Ablauf der Angebotsfrist
Dazu gehört insbesondere auch die Angebotswertung (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.07.2002 - Verg 28/02). - VK Mecklenburg-Vorpommern, 11.01.2007 - 2 VK 11/06
- VK Sachsen, 10.06.2008 - 1/SVK/026-08
Vergabe - Fehlende Dokumentation im VOF-Verfahren
- OLG Düsseldorf, 03.06.2009 - Verg 7/09
Antragsgegner im Vergabenachprüfungsverfahren
- BayObLG, 01.07.2003 - Verg 3/03
Vergabe - Zuschlagsverbot nur bei wirksamer Zustellung
- VK Sachsen, 12.03.2003 - 1/SVK/010-03
Vergabe - Ausschluss wegen unzureichender technischer Leistung
- VK Bund, 16.12.2004 - VK 3-212/04
- VK Sachsen, 24.09.2009 - 1/SVK/040-09
Vergabe von Projektsteuerungsleistungen - Auslegung unklarer Bekanntmachung
- VK Bund, 14.10.2003 - VK 1-95/03
- VK Bund, 10.12.2003 - VK 2-116/03
Vergabe - Wertung der Eignung grundsätzlich justiziabel
- VK Bund, 26.10.2004 - VK 1-177/04
Vergabe - Vergabeverfahren: fortlaufende zeitnahe Dokumentation unerlässlich
- VK Bund, 19.07.2005 - VK 3-58/05
- OLG Jena, 14.11.2002 - 6 Verg 7/02
- VK Bund, 28.04.2003 - VK 1-19/03
Vergabe - Aufhebung eines Verhandlungsverfahrens
- VK Düsseldorf, 30.10.2006 - VK-44/06
- VK Arnsberg, 29.11.2002 - VK 1-25/02
Vergabe - Vergabe ohne Vergabevermerk ist rechtswidrig!
- VK Bund, 26.09.2003 - VK 2-66/03
- VK Bund, 10.12.2003 - VK 1-116/03
- VK Brandenburg, 01.02.2006 - 1 VK 81/05
- VK Düsseldorf, 13.03.2006 - VK-08/06
Vergabe - Anforderungen an die Eignungsbewertung als Ermessensentscheidung
- VK Bund, 08.08.2006 - VK 1-67/06
- VK Düsseldorf, 13.03.2006 - VK-8/06
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-8/02
Vergabe - Wann sind Rahmenvereinbarungen nach § 5b VOB/A öffentliche …
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-10/02
Vergabe - Wann sind Rahmenvereinbarungen nach § 5b VOB/A öffentliche …
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-9/02
Vergabe - Wann sind Rahmenvereinbarungen nach § 5b VOB/A öffentliche …
- VK Rheinland-Pfalz, 09.07.2004 - VK 7/04
Vergabe - Anforderungen an Eignungsnachweise
- VK Arnsberg, 21.05.2002 - VK 1-7/02
Vergabe - Wann sind Rahmenvereinbarungen nach § 5b VOB/A öffentliche …
Rechtsprechung
| BayObLG, 20.01.2003 - Verg 28/02 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- oeffentliche-auftraege.de
Kosten des Verfahrens vor der Vergabekammer: Erstattung der Reisekosten von auswärtigen Anwälten
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Reisemehrkosten des auswärtigen Anwalts im Vergabeverfahren
- ibr-online
Vergabe - Reisemehrkosten des auswärtigen Anwalts
Wird zitiert von ... (9)
- BayObLG, 16.02.2005 - Verg 28/04
Vergabe - Höhe der Rechtsanwaltsgebühr
Anderes gilt nur dann, wenn ein Rechtsanwalt mit Spezialkenntnissen erforderlich ist und ein vergleichbarer ortsansässiger Rechtsanwalt nicht beauftragt werden kann (BGH NJW 2003, 901; siehe auch schon BayObLG Beschluss vom 20.1.2003 Verg 28/02 = OLG-Report 2003, 266 - Leitsatz - ). - OLG München, 23.01.2006 - Verg 22/05
Vergabe - Erstattung von Verdienstausfall und Fahrtkosten einer Partei
Maßgeblich ist dabei die Sichtweise einer verständigen Partei, die bemüht ist, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten (sog. Verbilligungsgrundsatz, vgl. BayObLG vom 20.1.2003 - Verg 28/02 m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 03.02.2006 - Verg 19/05
Zur Kostenfestsetzung nach einem Verfahren vor der Vergabekammer - Reisekosten …
Um diesen Maßstäben zu genügen, beauftragt ein kostenbewusster Beteiligter eines Vergabenachprüfungsverfahrens in der Regel einen im Bezirk der angerufenen Nachprüfungsinstanz oder einen an seinem Wohn- bzw. Geschäftsitz ansässigen Verfahrensbevollmächtigten, um unnötige Reisekosten zu sparen (vgl. Senat, Beschl. v. 15.12.2005, Verg 74/05, Umdruck S. 3; BayObLG, Beschluss vom 20.1.2003, Verg 28/02; vom 16.2.2005, VergabeR 2005, 406, 407/408; aus der zivilrechtlichen Rechtsprechung: BGH, Beschl. vom 12.2.2002, NJW 2003, 901, 902/903; vom 18.2.2004, NJW-RR 2004; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 8.9.2005, I-10 W 64/05).
- OLG Düsseldorf, 15.12.2005 - Verg 74/05
Vergabe - Erstattung von Reisekosten eines auswärtigen Anwalts
Um diesen Maßstäben zu genügen, beauftragt ein kostenbewusster Beteiligter eines Vergabenachprüfungsverfahrens in der Regel einen im Bezirk der angerufenen Nachprüfungsinstanz oder einen an seinem Wohn- bzw. Geschäftsitz ansässigen Verfahrensbevollmächtigten, um unnötige Reisekosten zu sparen (vgl. BayObLG, Beschluss vom 20.1.2003, Verg 28/02; vom 16.2.2005, VergabeR 2005, 406, 407/408; aus der zivilrechtlichen Rechtsprechung: BGH, Beschl. vom 12.2.2002, NJW 2003, 901, 902/903; vom 18.2.2004, NJW-RR 2004; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 8.9.2005, I-10 W 64/05). - VK Sachsen, 21.07.2005 - 1/SVK/076-05
Vergabe - Bietereignung nur als Prognoseentscheidung beurteilungsfähig
Insoweit ist die Antragstellerin nicht in ihrem subjektiven Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen (§ 97 Abs. 7 GWB) verletzt und kann alleine aus diesem Grunde das hier zu entscheidende Vergabenachprüfungsverfahren nicht erfolgreich betreiben (vgl. BayObLG, B.v. 20.1.03, Verg 28/02; OLG Düsseldorf, B. v. 26.7.02, Verg 28/02). - VK Sachsen, 17.01.2006 - 1/SVK/151-05
Vergabe - VOF-Verfahren: Aufhebung überprüfbar?
Da sich aber im übrigen aus der Akte die wesentlichen Verfahrensschritte und Entscheidungen mitsamt ihrer Begründungen ableiten lassen, ist insoweit die Antragstellerin nicht in ihrem subjektiven Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen verletzt und könnte alleine aus diesem Grunde das hier zu entscheidende Vergabenachprüfungsverfahren nicht erfolgreich betreiben (vgl. BayObLG, B.v. 20.1.03, Verg 28/02; OLG Düsseldorf, B. v. 26.7.02, Verg 28/02). - VK Sachsen-Anhalt, 18.10.2006 - 1 VK LVwA 1/06
Vergabe - Vergütung des Anwalts
Doch muss sie in diesem Fall bereit sein, diese Zusatzkosten auch dann selbst zu tragen (VG Dessau, 1 A 2100/03 DE vom 21.06.2005; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Verg 28/02 vom 20.01.2003, Vergabekammer Südbayern, 12-04/02 vom 25.10.2002). - AG Bamberg, 05.05.2011 - 101 C 1074/10
Vergabe - Erstattungsfähigkeit von Reisekosten eines auswärtigen Rechtsanwalts?
Wie in der Rechtsprechung allgemein anerkannt ist (BayObLG Vergabesenat, 20.01.2003, Verg 28/02), beurteilt sich die Notwendigkeit einer Aufwendung aus der Sicht einer verständigen Partei, die bemüht ist, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. - VK Saarland, 27.01.2009 - 2 VK 01/08 Dem Antrag konnte bezüglich der diesen Teilbetrag übersteigenden Reisekosten nicht entsprochen werden (vgl. BayObLG, B. v. 20.01.2003 - Verg 28/02).
