Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 15.12.2004 - VII-Verg 48/04   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Keine Antragsbefugnis, wenn sich Erfolglosigkeit im Nachprüfungsverfahren ergibt

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BauR 2005, 912 (Ls.)
  • VergabeR 2005, 207
  • VergabeR 2005, 208



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Wird zitiert von ... (29)  

  • OLG Düsseldorf, 13.06.2007 - Verg 2/07  

    Vergabe - Vergabe von Erschließungsverträgen

    Ein Bieterwechsel nach Ablauf der Angebotsfrist ist unzulässig (vgl. Senatsbeschlüsse vom 15.12.2004 - VII-Verg 48/04 - VergabeR 2005, 207, vom 26.01.2005 - VII-Verg 45/04, VergabeR 2005, 374, vom 16.11.2005 - VII-Verg 56/05, VergabeR 2006, 411; Kratzenberg, in Ingenstau/Korbion, a.a.O., vor § 21 Rdnr. 4).
  • VK Bund, 29.07.2005 - VK 3-76/05  

    Vergabe - Zwingender Ausschluss bei fehlenden Referenzen

    Ist jedoch das Angebot eines Antragstellers auszuschließen, kann der weitere Fortgang des Vergabeverfahrens seine Interessen nicht berühren (BGH, Beschluss vom 18. Februar 2003, Az.: X ZB 43/02; OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 19. November 2003, Verg 22/03 m.z.N.; und vom 15. Dezember 2004, VII - Verg 48/04 m.w.N.).

    Weil ein solcher Antragsteller mit einem zu Recht ausgeschlossenen Angebot den Zuschlag nicht erlangen und folglich auch keinen Schaden erleiden kann, ist sein Nachprüfungsantrag unzulässig, jedenfalls aber unbegründet (vgl. Beschluss des OLG Düsseldorf vom 15. Dezember 2004, aaO.; Beschluss der 1. Vergabekammer des Bundes vom 11. Oktober 2004, VK 1- 174/04).

    Konsequenterweise muss dies auch dann gelten, wenn sich erst im Nachprüfungsverfahren herausstellt, dass das Angebot von der Wertung auszuschließen ist (vgl. OLG Düsseldorf; Beschluss vom 15. Dezember 2004, aaO.).

    Weist ein Bieter, wie hier die ASt, seine Eignung nicht nach, darf sein Angebot gemäß § 25 Nr. 2 Abs. 1 VOL/A nicht in der Wertung berücksichtigt werden und muss zwingend von der Wertung ausgeschlossen werden (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 25. November 2002, Az.: Verg 56/02; vom 5. Mai 2004, Verg 10/04; und vom 15. Dezember 2004 aaO.).

  • VK Bund, 21.07.2005 - VK 2-60/05  
    Die dagegen gerichteten Nachprüfungsanträge hatten vor der Kammer und vor dem OLG Düsseldorf bezüglich der angeordneten Aufhebung der Aufhebung Erfolg (Beschluss vom 26. Januar 2005 - VII Verg 45/04 und Beschluss vom 15. Dezember 2004 - VII Verg 48/04).

    Das OLG Düsseldorf hatte in dem die Antragstellerin (ASt) betreffenden Beschluss vom 15. Dezember 2004 - VII Verg 48/04 ausgeführt, dass ,,sie nicht (mehr) die erforderliche Leistungsfähigkeit zur Ausführung der streitgegenständlichen Kanalbauarbeiten besitze.

    Das OLG Düsseldorf hat in seinem Beschluss vom 15. Dezember 2004 ­ VII Verg 48/04 rechtskräftig festgestellt, dass die ASt mangels technischer Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit keine Chance auf Erteilung des Zuschlags hat.

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