Rechtsprechung
   OLG Hamm, 12.02.2008 - 4 U 190/07   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vergabe von öffentlichen Aufträgen: Primärrechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vergabe - Primärrechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Architektenwettbewerb: Keine Bindung an Gewinnerentwurf bei Bürgerprotesten! (IBR 2008, 656)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Primärrechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte (IBR 2008, 671)

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des OLG Hamm v. 12.02.2008, Az.: 4 U 190/07 (Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte; einstweilige Verfügung; Auslobungsverfahren; Preisgericht; Bürgerentscheid)" von RAe Böck, Opller und Hering, original erschienen in: VergabeR 2008, 685 - 686.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NZBau 2009, 344 (Ls.)
  • BauR 2008, 1503
  • IBR 2008, 656
  • IBR 2008, 671
  • VergabeR 2008, 682
  • ZfBR 2008, 816



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Wird zitiert von ... (6)  

  • OLG Hamm, 26.09.2012 - 12 U 142/12  

    Vergabe - Rechtsschutz gegen Konzessionsvergabe für Trinkwassernetz?

    Vor diesem Hintergrund wird ein Unterlassungsanspruch, gestützt auf § 3 UWG oder auf die §§ 823 Abs. 2, 1004 BGB analog, nur bei vorsätzlich rechtswidrigem oder willkürlichem Handeln oder sonst unredlicher Absicht zuerkannt (OLG Hamm VergabeR 2008, 682, Tz. 24; LG Düsseldorf NZBau 2009, 142, Tz. 31, m.w.N.; LG Arnsberg NZBau 2008, 206, Tz. 55; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471, Tz. 14).
  • OLG Stuttgart, 19.05.2011 - 2 U 36/11  

    Vergabe - Vergabestelle bestimmt, was sie möchte!

    OLG Düsseldorf NZBau 2010, 531 [juris Tz. 32 f] - dort gemäß §§ 241 Abs. 2, 311 Abs. 2 BGB; ferner Senat VergabeR 2011, 236 [juris Tz. 40 f]; vormals Senat NZBau 2002, 395; Thüringer OLG VergabeR 2009, 524 [juris Tz. 30 und 34] - auch aus §§ 311 Abs. 2, 241, 280 BGB; Schleswig-Holsteinisches OLG U. v. 09.04.2010 - 1 U 27/10 [juris Tz. 47], dort wohl gemäß § 241 Abs. 1, § 280 Abs. 1 BGB; letztlich offen gelassen; OLG Hamm VergabeR 2008, 682 [juris Tz. 22 und 24]; Brandenburgisches OLG VergabeR 2008, 294 [juris Tz. 7]; ferner Wagner in Langen/Bunte, Kommentar zum deutschen und europäischen KartellR, GWB, 11. Aufl. [2011], § 100, 2 f; Otting in Bechtold, GWB, 6. Aufl. [2010], § 100, 7 f; Dreher in Immenga/Mestmäcker, GWB, 4. Aufl. [2007], Vor §§ 97 f, 50 f; Bungenberg in Loewenheim/Meessen/Riesenkampff, KartellR, Bd. 2, GWB [2006], vor §§ 97 f, 30 f; Itzel MDR 2011, 517, 519; Braun NZBau 2008, 160).

    Unterschiedlich wird auch gesehen, welcher Prüfungsmaßstab bei unterschwelliger Vergabe für die gerichtliche Kontrollmöglichkeit angelegt wird (vorsätzlich rechtsbrechend, in unredlicher Absicht oder willkürlich geschehen: Senat NZBau 2002, 395; vgl. aber Senat VergabeR 2011, 236 [1 B 2 a und b) bb)]; vorsätzlich rechtswidrig, in unredlicher Absicht oder offenkundig ohne sachlichen Grund: OLG Hamm VergabeR 2008, 682 [juris Tz. 24 und 25]; ebenso Thüringer OLG VergabeR 2009, 524 [juris Tz. 31 und 32]; objektiver Vergabeverstoß: OLG Düsseldorf NZBau 2010, 328 [juris Tz. 34]; Brandenburgisches OLG VergabeR 2008, 294 [juris Tz. 7 und 13]; im Ansatz wohl ebenso: Schleswig-Holsteinisches OLG a.a.O.).

  • OLG Brandenburg, 02.10.2008 - 12 U 91/08  

    Vergabe - Unterhalb der Schwellenwerte: Einstw. Verfügung gg. Neuausschreibung?

    Angesichts des vom Gesetzgeber gewollten Ausschlusses des Primärrechtsschutzes nach dem GWB kommt auch eine analoge Anwendung dieser Vorschriften nicht in Betracht, fehlt es doch ersichtlich an einer planwidrigen Regelungslücke, die im Wege der Analogie geschlossen werden könnte (vgl. OLG Hamm, Urteil v. 12.02.2008 - 4 U 190/07).
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  • LG Düsseldorf, 29.10.2008 - 14c O 264/08  

    Vergabe - Unterlassungsanspruch bei Unterschwellenvergabe?

    Denn es bildet sich in der Rechtsprechung die Auffassung heraus, der sich die erkennende Kammer anschließt, dass Primärrechtsschutz nur dann in Betracht kommt, wenn der öffentliche Auftraggeber vorsätzlich rechtswidrig, sonst in unredlicher Absicht oder willkürlich, das heisst ohne sachlich rechtfertigenden Grund, Vergabevorschriften verletzt (so OLG Hamm, Urteil v. 12.02.2008, 4 U 190/07; LG Frankfurt/Oder, NZBau 2008, 208; OLG Stuttgart NZBau 2002, 395; LG Konstanz, Urteil vom 18.09.2003, 4 O 266/03; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471).
  • LG Duisburg, 12.08.2011 - 10 O 285/11  

    Vergabe - Doch kein Primärrechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte?

    Ein Primärrechtsschutz im Falle einer Vergabe unterhalb des Schwellenwertes des § 100 Abs. 1 GWB kommt lediglich dann in Betracht, wenn eine staatliche Vergabestelle die beteiligten Bieter willkürlich ungleich behandelt (OLG Hamm, Urteil vom 12.02.2008 - I-4 U 190/07; LG Düsseldorf, Urteil vom 29.10.2008 - 14c O 264/08; LG Bad Kreuznach, Beschluss vom 06.06.2007 - 2 O 201/07).
  • LG Bonn, 10.08.2010 - 1 O 5/10  
    Entsprechend wurde die Rechtslage auch in der von der Antragsgegnerin angeführten Rechtssache des OLG Hamm (Urteil v. 12.2.2008, Az. 4 U 190/07) beurteilt.
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