Rechtsprechung
   BGH, 05.10.1993 - VI ZR 237/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Verletzung der Berichtspflicht, Ophtalmologie

Kurzfassungen/Presse (2)

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
  • ciper.de (Leitsatz)

    Berichtspflicht des Arztes

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1994, 797
  • NJW-RR 1994, 607 (Ls.)
  • MDR 1994, 993
  • VersR 1994, 102



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Wird zitiert von ... (22)  

  • BGH, 29.06.1999 - VI ZR 24/98  

    Haftung des behandelnden Arztes für Pflichtverletzungen eines Laborarztes

    b) Mit der Inanspruchnahme des Arztes, an den der Patient überwiesen worden ist (Überweisungsempfänger), kommt nach allgemeiner Meinung vielmehr ein neuer Behandlungsvertrag zwischen diesem und dem Patienten zustande (BGHZ 100, 363, 367; Senatsurteil vom 20. Juni 1989 - VI ZR 320/88 - VersR 1989, 1051, 1052; vom 5. Oktober 1993 - VI ZR 237/92 - VersR 1994, 102, 103; BGH, Urteil vom 12. März 1987 - III ZR 31/86 - VersR 1987, 1191, 1192; Laufs/Uhlenbruck aaO § 98 Rdn. 15).

    Dies gilt nicht nur im Falle der vollständigen Übernahme der Behandlung des Patienten durch den zugezogenen Arzt, sondern auch dann, wenn dieser lediglich "Zwischenleistungen" erbringt und der Patient im übrigen in der Behandlung des überweisenden Arztes (Vertragsarzt) verbleibt, wie dies etwa beim Röntgenarzt der Fall ist (Senatsurteil vom 5. Oktober 1993 aaO).

  • BGH, 26.01.1999 - VI ZR 376/97  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Koordination

    cc) Der erkennende Senat hat bereits im Urteil vom 5. Oktober 1993 - VI ZR 237/92 - VersR 1994, 102 in Zusammenhang mit der Verpflichtung des hinzugezogenen Arztes, dem behandelnden Arzt über das Ergebnis des Überweisungsauftrags zu berichten, unter Hinweis auf das ärztliche Berufsrecht (§§ 3 Abs. 3 und 16 Abs. 5 Musterberufsordnung, § 19 Abs. 2 Bundesmantelvertrag/Ärzte) ausgeführt, daß bei Beteiligung mehrerer Ärzte eine gegenseitige Informationspflicht zu den Schutzpflichten gegenüber dem Patienten gehöre.
  • BGH, 14.01.2010 - III ZR 188/09  

    Anspruch eines vom behandelnden Arzt beauftragten Laborarztes auf Vergütung einer

    Eine gegenseitige Überwachungspflicht besteht insoweit nicht (vgl. nur BGH, Urteile vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89 - NJW 1991, 1539; 5. Oktober 1993 - VI ZR 237/92 - NJW 1994, 797, 798, und 26. Januar 1999 - VI ZR 376/97 - NJW 1999, 1779, 1780; siehe auch OLG Düsseldorf, VersR 1984, 643, 644 f; OLG Oldenburg, VersR 1999, 452, 453; OLG Jena, OLGR 2004, 140; Quaas/Zuck, Medizinrecht, 2. Aufl., § 13, Rn. 126).
mehr
  • OLG Jena, 15.08.2007 - 4 U 437/05  

    Grober Behandlungsfehler durch unterlassene histologische Abklärung eines

    Keinesfalls darf ein Arzt, der an der Richtigkeit einer ihm übermittelten Diagnose oder Indikationsstellung Zweifel hat oder haben muss, diese auf sich beruhen lassen (BGH NJW 1994, 797-799; OLG Celle NJW-RR 2002, 314 -315; OLG Köln NJW-RR 2003, 1031-1032).

    Denn die ärztlichen Pflichten hängen nicht von den jeweiligen Gebührenregelungen ab, sondern ergeben sich aus dem ärztlichen Selbstverständnis und den Schutzinteressen des Patienten (vgl. BGH NJW 1994, 797-799).

  • BGH, 19.11.1997 - 3 StR 271/97  

    Zur strafrechtlichen Haftung eines Strahlentherapeuten

    Dieser ist zwar in der Rechtsprechung auch für den Fall der Zusammenarbeit von Ärzten der gleichen Fachrichtung bei sogenannter horizontaler Arbeitsteilung (also nicht in einem Über- und Unterordnungsverhältnis) grundsätzlich anerkannt (vgl. BGHR StGB § 15 Fahrlässigkeit 1; BGH - VI. Zivilsenat - NJW 1989, 1536, 1538; 1994, 797, 798).
  • OLG Jena, 15.01.2004 - 4 U 836/03  

    horizontale Arbeitsteilung

    Vielmehr kann er sich im Regelfall darauf verlassen, dass dies in der gebotenen Form bereits durch den erstbehandelnden Arzt geschehen ist (horizontale Arbeitsteilung; st. Rechtsprechung des BGH, vgl. z.B. in NJW 1994, 797 f.).

    Denn er war als Arzt, an den der Kläger zur Durchführung eines konkret bestimmten Eingriffs überwiesen worden war ("horizontale Arbeitsteilung"), nicht zur umfassenden Beratung und Behandlung des Klägers verpflichtet; er war nicht einmal berechtigt, über den ihm konkret erteilten Auftrag hinauszugehen (ständige Rechtsprechung: BGH, NJW 1994, 797, 798; OLG Oldenburg, VersR 1999, 452, 453; OLG Celle, VersR 1990, 1012, 1013; OLG Düsseldorf, VersR 1984, 643, 645).

  • OLG Jena, 23.05.2007 - 437/05  
    Keinesfalls darf ein Arzt, der an der Richtigkeit einer ihm übermittelten Diagnose oder Indikationsstellung Zweifel hat oder haben muss, diese auf sich beruhen lassen (BGH NJW 1994, 797-799; OLG Celle NJW-RR 2002, 314 -315; OLG Köln NJW-RR 2003, 1031-1032).

    Denn die ärztlichen Pflichten hängen nicht von den jeweiligen Gebührenregelungen ab, sondern ergeben sich aus dem ärztlichen Selbstverständnis und den Schutzinteressen des Patienten (vgl. BGH NJW 1994, 797-799).

  • OLG Saarbrücken, 30.06.2004 - 1 U 386/02  

    Arzthaftung: Unterlassene Rücklaufkontrolle eines zytogenetischen

    Zu den Pflichten eines hinzugezogenen Arztes gehört es dabei, den behandelnden und überweisenden Arzt in einem Arztbrief über das Ergebnis des Überweisungsauftrages zu unterrichten (BGH VersR 1994, 102, 104; Steffen/Treffler, Arzthaftungsrecht S. 91).
  • BGH, 30.11.2004 - VI ZR 209/04  

    Umfang der Aufklärungspflicht vor einem ärztlichen Heileingriff

    Die Frage, wann ein spezifisches Risiko anzunehmen ist, ist eine Frage des Einzelfalles (vgl. zum Grundsatz Senatsurteile vom 2. November 1993 - VI ZR 245/92 - VersR 1994, 102 f.; vom 22. April 1980 - VI ZR 37/79 - VersR 1981, 457 ff.) und erfordert keine Zulassung der Revision.
  • OLG Naumburg, 18.01.2008 - 1 U 77/07  

    Arzthaftung - Der Überweisungsauftrag: Wie strikt muss sich der ermächtigte

    Er darf ohne Einwilligung des überweisenden Arztes eigenmächtig gar keine weitergehenden Untersuchungen durchführen, weil er damit in die Behandlung des vom Patienten gewählten Arztes eingreifen würde (vgl. BGH, Urteil v. 5. Oktober 1993, VI ZR 237/92 - NJW 1994, 797, 798; OLG Karlsruhe, Urteil v. 13. Juni 2001, 7 U 123/97 - VersR 2002, 717; OLG Stuttgart, Urteil v. 20. Juni 2000, 14 U 73/98 - VersR 2002, 98, 99 f. bzw. Thüringer OLG, Beschluss v. 15. Januar 2004, 4 U 836/03 - OLGR 2004, 140 m.w.N.).
  • OLG Celle, 26.03.2001 - 1 U 63/99  

    Arzthaftung: Pflicht zum Hinweis auf fehlende Verläßlichkeit einer

  • OLG Jena, 18.05.2005 - 4 U 641/04  

    zur Aufklärung bei arbeitsteiliger Hinzuziehung von Physiotherapeuten

  • OLG Naumburg, 29.04.2008 - 1 U 19/07  

    Prüfungspflichten des hinzugezogenen Arztes bzgl. der erbetenen ärztlichen

  • OLG Karlsruhe, 13.06.2001 - 7 U 123/97  

    Arzthaftung - Aufklärungspflicht - unbekannte Beeinträchtigungen - Befunderhebung

  • OLG Stuttgart, 20.06.2000 - 14 U 73/98  

    Untersuchungspflicht des Facharztes - Überweisung durch Hausarzt ohne

  • OLG Jena, 15.10.2008 - 4 U 990/06  

    Fehlbefundung einer Mammographie im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung und ihre

  • OLG Stuttgart, 04.04.2000 - 14 U 31/99  

    Abklärung eines Thromboseverdachts durch Duplexsonographie - Untersuchungspflicht

  • OLG Oldenburg, 23.12.1997 - 5 U 75/97  

    Behandlungsfehler, Arbeitsteilung, horizontale, Überweisung, Voruntersuchung,

  • LG Göttingen, 28.11.1996 - 2 O 63/96  

    BGB § 847

  • OLG Düsseldorf, 17.11.2011 - 8 U 1/08  
  • OLG Düsseldorf, 29.12.2011 - 8 U 24/11  

    Rechtsfolgen unterbliebener Risikoaufklärung bei einem ärztlichen Heileingriff

  • LG Köln, 22.10.2008 - 20 O 186/08  
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