Rechtsprechung
   BGH, 05.11.2002 - VI ZR 399/01   

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • NWB SteuerXpert START

    ZPO § 212 a.F., § 233 Fb, § 233 Fd

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO §§ 212 (a.F.) 233
    Anforderungen an die Organisation eines Rechtsanwaltsbüros im Hinblick auf die Notierung von Rechtsmittelfristen; Rückgabe des Empfangsbekenntnisses ohne Notierung des Zustellungsdatums

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Anwaltliche Fristenkontrolle

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • brak-mitteilungen.de , S. 19 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Empfangsbekenntnis und Eingangsstempel

  • nomos.de , S. 44 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 212 aF, 233 ZPO
    Rechtsanwalt/Wiedereinsetzung in den vorigen Stand/Fristversäumung bei Revisionseinlegung/Sorgfaltspflichten

Besprechungen u.ä. (2)

  • brak-mitteilungen.de , S. 19 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Empfangsbekenntnis und Eingangsstempel

  • nomos.de , S. 44 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 212 aF, 233 ZPO
    Rechtsanwalt/Wiedereinsetzung in den vorigen Stand/Fristversäumung bei Revisionseinlegung/Sorgfaltspflichten

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2003, 435
  • MDR 2003, 238
  • NJ 2003, 259 (Ls.)
  • FamRZ 2003, 439
  • VersR 2003, 1459
  • DVBl 2003, 415 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (43)  

  • BGH, 04.11.2003 - VI ZB 50/03  

    Anwaltsrecht - Sicherstellung der Fristeintragung

    In der Anwaltskanzlei müssen jedoch ausreichende organisatorische Vorkehrungen dagegen getroffen sein, daß die mündliche Einzelanweisung über die Eintragung einer an eine Fachangestellte nur mündlich mitgeteilten Berufungsfrist in Vergessenheit gerät und die Fristeintragung unterbleibt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 17. September 2002 - VI ZR 419/01 - NJW 2002, 3782, 3783 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435, 436).
  • BGH, 12.01.2010 - VI ZB 64/09  

    Rechtsanwälte - Wann darf RA Empfangsbekenntnis zurückgeben?

    aa) Zur Bestimmung des Beginns einer Rechtsmittelfrist ist es erforderlich, das dafür maßgebliche Datum der Urteilszustellung in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise zu ermitteln und festzuhalten (vgl. Senat, Beschluss vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - VersR 2003, 1459, 1460 m.w.N.).

    Um zu gewährleisten, dass ein solcher Vermerk angefertigt wird und das maßgebende Datum zutreffend wiedergibt, darf der Rechtsanwalt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs das Empfangsbekenntnis über eine Urteilszustellung nur unterzeichnen und zurückgeben, wenn sichergestellt ist, dass in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (Senat, Beschlüsse vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - aaO und vom 26. März 1996 - VI ZB 1/96 und VI ZR 2/96 - NJW 1996, 1900, 1901; BGH, Beschluss vom 30. November 1994 - XII ZB 197/94 - BGHR ZPO § 233 - Empfangsbekenntnis 1 m.w.N.).

    Dieses Fehlen jeder Sicherung bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (vgl. Senat, Beschluss vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - aaO; BGH, Beschluss vom 10. Oktober 1991 - VII ZB 4/91 - NJW 1992, 574).

  • BGH, 11.02.2003 - VI ZB 38/02  

    Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Bei dieser Sachlage ist nicht ersichtlich, daß sich Mängel bei der allgemeinen Organisation des Anwaltsbüros in einer die Wiedereinsetzung ausschließenden Weise ausgewirkt haben könnten (vgl. hierzu Senatsbeschluß vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 f. und BGH, Beschluß vom 9. Januar 2001 - VIII ZB 26/00 - NJW-RR 2001, 782 f.).
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