Rechtsprechung
| BGH, 10.02.2004 - VI ZR 94/03 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
ZPO (2002) § 540
- bundesgerichtshof.de
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO (2002) § 540
Anforderungen an den Tatbestand des Berufungsurteils bei Verkündung im Termin zur mündlichen Verhandlung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Verfahrensrecht - Inhalt des Berufungsurteils bei sog. "Stuhlurteil"
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Inhalt des Berufungsurteils bei Verkündung im Anschluss an die mündliche Verhandlung
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
ZPO (2002) § 540
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 158, 60
- NJW 2004, 1389
- MDR 2004, 826
- FamRZ 2004, 869
- FamRZ 2004, 869(Ls.)\f0
- VersR 2004, 881
- WM 2004, 1941
- BB 2004, 687
Wird zitiert von ... (26)
- BGH, 23.11.2004 - VI ZR 357/03
Schadensrecht - Bemessung des merkantilen Minderwertes
Es genügt, daß aus dem Zusammenhang der Ausführungen des Berufungsgerichts sinngemäß deutlich wird, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel erstrebt hat (vgl. BGHZ 154, 99, 100 f.; 156, 97, 99; Senatsurteile vom 30. September 2003 - VI ZR 438/02 - VersR 2004, 259, 260; und vom 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03 - VersR 2004, 881, 882 m.w.N.; BGH, Urteil vom 13. Januar 2004 - XI ZR 5/03 - NJW-RR 2004, 573, 574 m.w.N.). - BGH, 24.06.2008 - VI ZR 234/07
Schadensrecht - Schätzung eines Aufschlags zum Normaltarif bei Unfallersatztarif
Der Antrag des Berufungsklägers muss aber nicht unbedingt wörtlich wiedergegeben werden; es reicht aus, wenn aus dem Zusammenhang sinngemäß deutlich wird, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel erstrebt hat, und der Umfang des in die Berufung gelangten Streitgegenstandes erkennbar ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 156, 216, 218; 158, 60, 62 f. sowie BGH, BGHZ 154, 99, 100 f.). - BGH, 08.06.2004 - VI ZR 230/03
Neues Berufungsrecht - Pflichten des Berufungsgerichts bei fehlerhafter …
In diesen Fällen ist das Berufungsurteil grundsätzlich von Amts wegen aufzuheben (vgl. Senatsurteil vom 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03 - NJW 2004, 1389, 1390 m.w.N., zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt; BGH…, Urteil vom 22. Dezember 2003 - VIII ZR 122/03 - BGHReport 2004, 474, 475; vgl. zum früheren Recht Senatsurteil BGHZ 73, 248).
- BGH, 15.02.2005 - VI ZR 74/04
Schadensrecht - Kostenerstattung bei Anmietung von Ersatzfahrzeug nach Unfall
Es genügt, daß aus dem Zusammenhang der Ausführungen des Berufungsgerichts sinngemäß deutlich wird, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel erstrebt hat (vgl. BGHZ 154, 99, 100 f.; 156, 97, 99; Senatsurteile vom 30. September 2003 - VI ZR 438/02 - VersR 2004, 259, 260; vom 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03 - VersR 2004, 881, 882 m.w.N. und vom 23. November 2004 - VI ZR 357/03 - NJW 2005, 277; BGH, Urteil vom 13. Januar 2004 - XI ZR 5/03 - NJW-RR 2004, 573 m.w.N.). - BGH, 11.01.2005 - X ZR 118/03
Entschädigungsanspruch des Reisenden gegen den Reiseveranstalter bei Vereitelung …
Sie brauchen allerdings nicht wörtlich wiedergegeben zu werden, sondern es kann genügen, daß aus den Ausführungen des Berufungsgerichts deutlich wird, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel und was der Berufungsbeklagte im Berufungsverfahren erstrebt hat (BGH, Urt. v. 10.02.2004 - VI ZR 94/03, NJW 2004, 1389 unter II 2). - BGH, 14.11.2005 - II ZR 178/03
Insolvenzrecht - Insolvenzverwaltung: Durchgriffshaftung u. Vermögensvermischung
Auch die tatsächlichen Grundlagen der angefochtenen Entscheidung, die gemäß § 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO auf die erstinstanzlichen Feststellungen Bezug nimmt, lassen sich aus ihr und dem in Bezug genommenen Parteivortrag noch soweit entnehmen, dass eine revisionsrechtliche Nachprüfung möglich ist (vgl. zu diesem Erfordernis BGHZ 158, 60, 62). - BGH, 13.02.2006 - II ZR 392/03
Gesellschaftsrecht - "Null-Ausgleichs" für außenstehende Aktionäre
Die Art der Abfassung des vorliegenden "Protokollurteils" genügt unter den vorliegenden Umständen ausnahmsweise noch den Anforderungen des § 540 Abs. 1 Satz 2 ZPO und nötigt daher nicht zur Aufhebung des Urteils von Amts wegen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03, NJW 2004, 1389 f. zu II 3 m.w.Nachw.). - BGH, 30.11.2004 - X ZR 133/03
AGB - Kundenbenachteiligung durch AGB unwirksam
Sie brauchen allerdings nicht wörtlich wiedergegeben zu werden, sondern es kann genügen, daß aus den Ausführungen des Berufungsgerichts sinngemäß deutlich wird, was der Berufungskläger mit seinem Rechtsmittel und was der Berufungsbeklagte im Berufungsverfahren erstrebt hat (BGH, Urt. v. 10.02.2004 - VI ZR 94/03, NJW 2004, 1389 unter II 2;… Urt. v. 03.03.2004 - VIII ZR 153/03, NZM 2004, 379). - BGH, 25.01.2006 - IV ZR 207/04
Versicherungsrecht - Kostenbefreiungsanspruch gegenüber Rechtsschutzversicher
Der Verweis auf die rechtlichen Ausführungen des Landgerichts, denen das Berufungsgericht an einigen Stellen beigetreten ist, vermag die unerlässliche tatbestandliche Darstellung oder eine Bezugnahme auf die durch das erstinstanzliche Gericht getroffenen Feststellungen nicht zu ersetzen und die Voraussetzungen des § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO nicht zu erfüllen (vgl. BGHZ 158, 60, 61 f. zu § 540 Abs. 1 Satz 2 ZPO). - BGH, 28.09.2004 - VI ZR 362/03
Verfahrensrecht - Mindestanforderungen an den Inhalt eines Berufungsurteils
Auch wenn das neue Recht die Berufungsgerichte bei der Urteilsabfassung entlasten will, sind diese Mindestvoraussetzungen für den Inhalt eines Urteils nicht entbehrlich (vgl. Senatsurteile, BGHZ 156, 216 und vom 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03 - VersR 2004, 881 f. vorges.c) Da bereits deswegen das Berufungsurteil aufzuheben ist, kommt es nicht mehr darauf an, ob es bei einem Protokollurteil - wie im vorliegenden Fall - ausreicht, daß sich die Berufungsanträge aus dem übrigen Inhalt des Protokolls ergeben (vgl. BGH…, Urteil vom 6. Februar 2004 - V ZR 249/03 - aaO, 1667; vgl. auch Senatsurteil vom 10. Februar 2004 - VI ZR 94/03 - aaO; BGH, BGHZ 154, 99, 100 f.; Urteil vom 13. Januar 2004 - XI ZR 5/03 - BGH-Report 2004, 548).
- BGH, 08.02.2006 - XII ZR 57/03
Verfahrensrecht - Anforderungen an tatsächliche Feststellungen in Entscheidungen
- BGH, 01.02.2005 - VI ZR 174/03
Anforderungen an die Darlegung eines Entscheidungskonflikts im …
- BGH, 17.02.2005 - IX ZR 159/03
Anforderungen an die Begründung der Revision
- BGH, 26.05.2004 - VIII ZR 314/03
Anforderungen an den Tatbestand eines Berufungsurteils
- BGH, 09.03.2006 - IX ZB 17/05
Versagung der Restschuldbefreiung vor Abhaltung des Schlusstermins
- BGH, 28.04.2004 - VIII ZR 179/03
Anforderungen an die Darstellung des Tatbestandes im Berufungsurteil
- BGH, 03.05.2007 - IX ZR 189/02
Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren
- BAG, 20.08.2009 - 2 AZR 165/08
Außerordentliche Kündigung
- BGH, 04.05.2011 - XII ZR 142/08
Verfahrensrecht - Mangel tatsächlicher Feststellungen im Berufungsurteil
- BAG, 19.06.2007 - 2 AZR 599/06
Urteil mit mangelhaftem Tatbestand
- BGH, 23.02.2005 - IV ZR 271/03
Ansprüche des früheren Eigentümers gegen den Ersteher eines Grundstücks nach …
- BGH, 28.06.2006 - XII ZR 82/04
Anforderungen an den Tatbestand des Berufungsurteils
- BGH, 10.01.2007 - XII ZR 235/04
Aufhebung eines Berufungsurteils mangels tatsächlicher Feststellungen
- BGH, 01.07.2005 - V ZR 277/04
- BGH, 05.04.2005 - VIII ZR 390/03
Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung
- BGH, 16.03.2004 - VI ZR 249/03
Anforderungen an den Inhalt des Berufungsurteils; Zulassung der Revision wegen …
Rechtsprechung
| OLG Koblenz, 10.07.2003 - 14 W 446/03 |
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de (Leitsatz)
BRAGO § 31 Abs. 1; VV-RVG Vorbemerkung 3 Abs. 3 (redaktionell eingefügt aufgrund KostRMoG 2004)
Rechtsanwaltsvergütung: Anfall der Erörterungsgebühr
Sonstiges
Zeitschriftenfundstellen
- NJW-RR 2004, 66
- FamRZ 2004, 1740 (Ls.)
- VersR 2004, 881
- Rpfleger 2003, 690
Wird zitiert von ... (3)
- BGH, 30.03.2004 - VI ZB 81/03
Rechtsanwälte - Honorar für Verhandlungen außerhalb eines gerichtlichen Termins
Der Senat teilt die Auffassung des Beschwerdegerichts (vgl. auch OLG Koblenz, JurBüro 2003, 533), daß die außerhalb eines gerichtlichen Termins geführte Auseinandersetzung und Verhandlung der Parteien und ihrer Vertreter bereits durch die Prozeßgebühr des § 31 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO abgegolten werden. - OLG Zweibrücken, 30.07.2004 - 4 W 91/04
Rechtsanwälte - Gebühr bei Vergleich im schriftlichen Verfahren?
Durch ihn wurde keine abschließende oder vorbereitende Entscheidung getroffen, sondern nur protokolliert, dass die Parteien sich endgültig geeinigt haben (vgl. zu alledem OLG München NJW-RR 2003, 788; OLG Koblenz OLGR 2003, 412; OLG Schleswig OLGR 2003, 219; OLG Stuttgart OLGR 2003, 502; OLG Celle OLGR 2004, 257; OLG Hamburg MDR 2004, 598, jeweils mit weiteren Hinweisen). - OLG Bamberg, 01.09.2003 - 2 WF 133/03
Verhandlungsgebühr bei Vergleich gemäß § 278 Abs. 6 ZPO ?
Der Beschluss des Gerichts, mit dem das Zustandekommen und der Inhalt des im schriftlichen Verfahren geschlossenen, Vergleichs festgestellt wird (§ 278 Abs. 6 S. 2 ZPO) ersetzt lediglich die Protokollierung in der mündlichen Verhandlung, stellt aber keine Endentscheidung dar (OLG München, JurBüro 2003, 248 f. m.w.N.; Schleswig-Holsteinisches OLG JurBüro 2003, 301; OLG Koblenz Beschluss vom 10.7.2003 Az. 14 W 446/03 und vom 20.6.2003 Az. 14 W 411/03. Eine analoge Anwendung des § 35 BRAGO für einen Vergleich gemäß § 278 Abs. 6 ZPO, wie dies in der Literatur vorgeschlagen wird (Endres JurBüro 2003, 1 ff.) kommt wegen des klaren Wortlauts und auch deswegen nicht in Betracht, weil die Neuregelung des § 278 Abs. 6 ZPO den Abschluss eines Vergleichs insbesondere für vom Prozessgericht räumlich weit entfernt lebende Parteien und Rechtsanwälte erleichtern sollte.
