Rechtsprechung
   BGH, 08.07.2008 - VI ZR 259/06   

Volltextveröffentlichungen (9)

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Besprechungen u.ä.

  • dentalundmedizinrecht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Behandlungs- oder Aufklärungsfehler - Wo ist der Unterschied? (RA Dr. Susanna Zentai; PN Recht 01/2010, 16)

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 08.07.2008, Az.: VI ZR 259/06 (Beweis des Behandlungsfehlers; deutliche Aufklärung)" von Prof. Dr. Dr. Erwin Deutsch, original erschienen in: MedR 2009, 46.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2008, 2846
  • MDR 2008, 1155
  • FamRZ 2008, 1923
  • VersR 2008, 1265



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 09.06.2009 - VI ZR 261/08  

    Anforderungen an die Beweiswürdigung im Arzthaftungsprozess; Begriff des groben

    Der erkennende Senat hat jedoch wiederholt ausgesprochen, dass der Tatrichter allen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen von Amts wegen nachzugehen hat; insbesondere hat er Einwendungen einer Partei gegen das Gutachten eines gerichtlichen Sachverständigen zu berücksichtigen und die Pflicht, sich mit von der Partei vorgelegten Privatgutachten auseinander zu setzen und auf die weitere Aufklärung des Sachverhalts hinzuwirken, wenn sich ein Widerspruch zum Gerichtsgutachten ergibt (vgl. Senat , Urteile vom 14. Dezember 1993 - VI ZR 67/93 - VersR 1994, 480, 482 ; vom 9. Januar 1996 - VI ZR 70/95 - VersR 1996, 647, 648 ; vom 10. Oktober 2000 - VI ZR 10/00 - VersR 2001, 525, 526 ; vom 13. Februar 2001 - VI ZR 272/99 -VersR 2001, 722, 723 ; vom 23. März 2004 - VI ZR 428/02 - VersR 2004, 790, 791 und vom 8. Juli 2008 - VI ZR 259/06 - VersR 2008, 1265, 1266).

    Das gilt sowohl für Widersprüche zwischen einzelnen Erklärungen desselben Sachverständigen (vgl. Senatsurteile BGHZ 161, 255, 264 ; vom 17. September 1985 - VI ZR 12/84 - VersR 1985, 1187, 1188; vom 7. April 1992 - VI ZR 216/91 - VersR 1992, 747, 748 sowie vom 14. Dezember 1993 - VI ZR 67/93 - VersR 1994, 480, 482) als auch für Widersprüche zwischen Äußerungen mehrerer Sachverständiger, selbst wenn es dabei um Privatgutachten geht (vgl. hierzu Senatsurteile vom 14. Dezember 1993 - VI ZR 67/93 - VersR 1994, 480, 482 ; vom 27. September 1994 - VI ZR 284/93 - VersR 1995, 195, 196 ; vom 9. Januar 1996 - VI ZR 70/95 - VersR 1996, 647; vom 16. Januar 2001 - VI ZR 408/99 - VersR 2001, 783; vom 8. Juli 2008 - VI ZR 259/06 - aaO und Beschluss vom 21. Januar 2009 - VI ZR 170/08 - VersR 2009, 499).

  • BGH, 30.11.2010 - VI ZR 25/09  

    Sachverständige - Neue Beurteilungen eines med. Sachverständigen im Termin

    Das Berufungsgericht hat sowohl den allgemeinen Grundsatz übersehen, dass sich eine Partei die bei einer Beweisaufnahme zutage tretenden, ihr günstigen Umstände regelmäßig zumindest hilfsweise zu Eigen macht (vgl. Senatsurteile vom 8. Januar 1991 - VI ZR 102/90, VersR 1991, 467, 468 und vom 3. April 2001 - VI ZR 203/00, VersR 2001, 1174; Senatsbeschluss vom 10. November 2009 - VI ZR 325/08, VersR 2010, 497), als auch gegen seine Verpflichtung verstoßen, den ihm zur Entscheidung unterbreiteten Sachverhalt auszuschöpfen und sämtlichen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen von Amts wegen nachzugehen (vgl. Senatsurteile vom 23. März 2004 - VI ZR 428/02, VersR 2004, 790; vom 8. Juli 2008 - VI ZR 259/06, VersR 2008, 1265, jeweils m.w.N.).
  • OLG München, 29.04.2011 - 10 U 4208/10  

    Schadenersatzklage nach Verkehrsunfall: Anspruch des Geschädigten auf

    Damit hat das Erstgericht gegen seine grundlegende Verpflichtung verstoßen, den ihm zur Entscheidung unterbreiteten Sachverhalt auszuschöpfen und sämtlichen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen von Amts wegen nachzugehen (vgl. BGH, NJW-RR 2011, 428; BGH, VersR 2008, 1265; BGH, VersR 2004, 790, jeweils m.w.N.).

    Auch hier ist das Landgericht seiner Pflicht zur umfassenden Aufklärung der Streitsache nicht nachgekommen (vgl. BGH, NJW-RR 2011, 428; BGH, VersR 2008, 1265; BGH, VersR 2004, 790, jeweils m.w.N.).

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  • LG Heidelberg, 01.08.2012 - 4 O 79/07  
    So verlangt die Sicherungsaufklärung beispielsweise nach einer Sterilisation den Hinweis, dass das Risiko einer möglicherweise fortbestehenden Empfängnis- oder Zeugungsfähigkeit besteht (BGH NJW 2008, 2846).

    a) Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung kann bereits die Herbeiführung einer ungewollten Schwangerschaft einen Schmerzensgeldanspruch auslösen (BGH VersR 1980, 558; NJW 2008, 2846).

  • OLG Nürnberg, 12.12.2008 - 5 U 953/04  

    Arzthaftung: Schadensersatzanspruch bei Änderung des Studienfachs wegen der

    Für diese ist selbst im Bereich des § 286 ZPO ein Grad von Gewissheit ausreichend, der Zweifeln eines besonnenen, gewissenhaften und lebenserfahrenen Beurteilers Schweigen gebietet; Zweifel, die sich auf lediglich theoretische Möglichkeiten gründen, für die tatsächliche Anhaltspunkte nicht bestehen, sind hierbei nicht von Bedeutung (BGH NJW 2008, 2846}.
  • OLG München, 27.01.2012 - 10 U 3065/11  

    Mangelhafte Beweiserhebung in einer Verkehrsunfallsache: Pflicht des Gerichts zur

    Das Erstgericht hat gegen seine Verpflichtung verstoßen, den ihm zur Entscheidung unterbreiteten Sachverhalt auszuschöpfen und sämtlichen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen von Amts wegen nachzugehen (vgl. BGH VersR 2004, 790; 2008, 1265; NJW-RR 2011, 428 jeweils m. w. N.).
  • OLG München, 10.02.2012 - 10 U 4147/11  

    Beweiserhebung im Verkehrsunfallprozess: Nichteinholung eines

    Das Erstgericht hat gegen seine Verpflichtung verstoßen, den ihm zur Entscheidung unterbreiteten Sachverhalt auszuschöpfen und sämtlichen Unklarheiten, Zweifeln oder Widersprüchen von Amts wegen nachzugehen (vgl. BGH VersR 2004, 790; 2008, 1265; NJW-RR 2011, 428 jeweils m. w. N.).
  • LG Heidelberg, 09.06.2010 - 4 O 77/07  

    Schadensersatz wegen fehlender Beratung bzgl. pränataler Diagnosemöglichkeiten,

    Aufgrund des zwischen der Klägerin und der Beklagten geschlossenen Vertrages über die Schwangerschaftsbetreuung, in dessen Schutzbereich auch der Ehemann der Klägerin und Vater des Kindes, der Kläger Ziffer 2, einbezogen gewesen ist (BGH NJW 2008, 2846), war die Beklagte zur Beratung der Kindeseltern über erkennbare Gefahren einer Schädigung der Leibesfrucht verpflichtet.
  • LG Weiden/Oberpfalz, 19.09.2008 - 22 S 55/08  

    Verkehrsunfall mit Personenschaden: Anforderungen an den Nachweis einer

    Neben dem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem Auftreten der Beschwerden darf auch der Umstand entscheidend gewürdigt werden, dass der oder die Verletzte bis zum Unfall beschwerdefrei gewesen ist (vgl. BGH, NJW 2008, 2846).
  • OLG Koblenz, 24.03.2011 - 5 U 1381/10  

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich unzureichender Sicherungsaufklärung des

    Der Bundesgerichtshof ordnet eine unzureichende Sicherungsaufklärung deshalb auch als Behandlungsfehler ein, der vom Patienten zu beweisen ist (BGH NJW 2008, 2846 ; BGH v. 25.01.2000, VI ZR 68/99).
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