Rechtsprechung
   BGH, 23.01.1974 - VIII ZR 219/72   

Volltextveröffentlichungen (2)

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    Fälligkeit der vom Mieter nach Mietende zu zahlenden Nutzungsentschädigung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1974, 556
  • WM 1974, 260



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BGH, 01.03.2007 - IX ZR 81/05  

    Mietrecht - Herausgabe der Mietsache nach Insolvenz

    Ein Anspruch aus § 546a BGB wird entsprechend den Bestimmungen des vorangegangenen Vertrages fällig (BGH, Urt. v. 23. Januar 1974 - VIII ZR 219/92, NJW 1974, 556; Soergel/Heintzmann, BGB 12. Aufl. § 557 Rn. 16; Staudinger/Rolfs, BGB [Bearb. 2003] § 546a Rn. 39; MünchKomm-BGB/Schilling, 4. Aufl. § 546a Rn. 7).
  • BGH, 21.12.1988 - VIII ZR 277/87  

    Zulässigkeit einer von allen Miterben erhobenen Feststellungsklage

    Das hat der Senat sowohl für die übereinstimmende Rechtslage bei Mietverträgen (Urteil vom 10. November 1965 - VIII ZR 12/64 = BGHZ 44, 241; Urteil vom 23. Januar 1974 - VIII ZR 219/72 = WM 1974, 260 unter I 2) als auch für § 597 BGB a.F. entschieden (Urteil vom 28. Juni 1967 - VIII ZR 59/65 = LM BGB § 597 a.F. Nr. 2 unter 3).

    b) Die nach Bereicherungsgrundsätzen geschuldete Nutzungsentschädigung ist anhand des objektiven Miet- oder Pachtwertes zu ermitteln (Senatsurteile vom 19. Januar 1966 - VIII ZR 1/64 = WM 1966, 479 unter III 2 a; vom 23. Januar 1974 aaO unter I 2).

    Die Fälligkeit eines auf die §§ 812 ff BGB gestützten Anspruchs auf Nutzungsentschädigung richtet sich nach den Vereinbarungen zur Fälligkeit des Miet- oder Pachtzinses (Senatsurteil vom 23. Januar 1974 aaO unter III 3), der hier aufgrund von § 2 des Pachtvertrages monatlich zu zahlen war und damit für den streitigen Zeitraum jedenfalls am 3. März 1986 fällig gewesen wäre (§§ 581 Abs. 2, 551 BGB).

  • BGH, 11.05.1988 - VIII ZR 96/87  

    Vorenthaltung des Mietobjekts durch Zurücklassung zu beseitigender Einrichtungen;

    Deshalb kann allein darin, daß der Mieter dem Vermieter die Räume in verwahrlostem Zustand oder mit von ihm zu beseitigenden Einrichtungen versehen überläßt, an sich keine Vorenthaltung gesehen werden (BGH aaO und WM 1974, 260 zu II 3).
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