Rechtsprechung
   BGH, 17.01.1979 - VIII ZR 262/77   

Volltextveröffentlichungen

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1979, 865
  • WM 1979, 493



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 27.02.1985 - VIII ZR 85/84  

    Auslegung eines Bierlieferungsvertrages im Hinblick auf ein mit einem Dritten

    Nach der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 17. Januar 1979 - VIII ZR 262/77 = WM 1979, 493, 494 f. und vom 23. November 1983 - VIII ZR 333/82 = WM 1984, 88, 90 f.) errechnet sich der Schadensersatz jedenfalls dann, wenn eine jährliche Mindestabnahme nicht vorgesehen war, allerdings auch nicht nach der Gesamtabnahmemenge von - hier - 5.000 hl, sondern nach derjenigen Biermenge, die der Beklagte bei reibungsloser Vertragsdurchführung zur Deckung seines Bedarfs abgenommen hätte; sie ist in der Regel auf der Grundlage der bisherigen tatsächlichen durchschnittlichen Jahresabnahme für die noch offene Dauer des Vertrages (dazu unten III 4) vom Tatrichter zu schätzen.

    Neben dem Umfang der Bezugsbindung (hier: sämtliche Biersorten und alkoholfreien Getränke, nicht aber andere alkoholische Getränke) wird es das Gewicht der Gegenleistungen der Klägerin berücksichtigen müssen (Senatsurteile vom 17. Oktober 1973 - VIII ZR 91/72 = WM 1973, 1360 und vom 23. November 1983 aaO., m.Nachw.), die hier - abgesehen von der auch der Klägerin zugute kommenden Außenreklame (dazu Senatsurteil vom 22. Januar 1975 - VIII ZR 243/73 = WM 1975, 307, 309) - allein in der leihweisen Inventargestellung im Wert von 55, 000 DM ohne Verpflichtung zur Instandhaltung oder Erneuerung bestanden (vgl. Senatsurteil vom 17. Januar 1979 - VIII ZR 262/77 = WM 1979, 493, 494).

  • BGH, 22.02.1989 - VIII ZR 45/88  

    Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Nichterfüllung einer

    Mit fruchtlosem Ablauf der mit ihrem Schreiben vom 31. Dezember 1984 wirksam gesetzten Nachfrist konnte die Klägerin wegen Nichterfüllung des gesamten Bierlieferungsvertrages den ihr entgangenen Gewinn als Schadensersatz gemäß § 326 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 252 Satz 1 BGB verlangen (vgl. auch Senatsurteil vom 17. Januar 1979 VIII ZR 262/77 = WM 1979, 493 unter III).
  • BGH, 18.05.1979 - V ZR 70/78  

    Dienstbarkeit zur Absicherung einer Bierbezugsverpflichtung

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  • BGH, 31.03.1982 - I ZR 56/80  

    Dauer der Bindung an Tankstellenvertrag

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  • OLG Dresden, 19.01.2001 - 8 U 1341/00  

    Bürgschaft und sonstige Sicherheiten

    Dies gilt auch, soweit im Vertragstext auf die "Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedinungen" sowie die von der Klägerin "für die betreffende Kundengruppe jeweils zuletzt herausgegebene Preisliste (...) oder bei Belieferung durch einen Dritten (...) die mit diesem schriftlich zu vereinbarenden Preise und Konditionen" verwiesen wird (vgl. BGH, WM 1978, 216; BGH, WM 1979, 493; BGHZ 119, 283 [288 ff]).
  • BGH, 06.07.1984 - V ZR 62/83  

    BGB § 138

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  • BGH, 13.07.1979 - V ZR 122/77  
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  • BGH, 31.03.1982 - IVa ZR 298/80  

    Verjährung von Vergütungsersatzansprüchen des Handelsvertreters

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  • OLG Köln, 21.10.1996 - 12 U 59/96  

    Wirksamkeit eines Getränkelieferungsvertrags

    Diese Auffassung ist in der Folgezeit wiederholt bestätigt worden, so daß eine gefestigte Rspr. zu dieser Frage vorliegt (vgl. BGH NJW 1979, 865 = WM 1979, 493 u. NJW 1979, 2247 = WM 1979, 675 = GRUR 1979, 488 = WuW/E BGH 1592).
  • LG Darmstadt, 23.08.2011 - 13 O 404/10  

    Durchsetzbarkeit einer Dienstbarkeit zur Erzwingung einer

    Bierlieferungsverträge - gleiches gilt auch für Getränkebezugsverpflichtungen - sind nach den in ständiger Rechtsprechung für die Bezugsbindung aufgestellten Grundsätzen im Normalfall der Ausschließlichkeitsbindung maximal 15 Jahre zu billigen, in Sonderfällen kann eine Bindungsfrist von höchstens 20 Jahren gerade noch hingenommen werden (BGH, Urteil vom 17. Januar 1979, Az.: VIII ZR 262/77; BGH, Urteil vom 13.07.1979, Az.: V ZR 122/77; Armbrüster in Münchener Kommentar, 5. Aufl., § 138 Rn. 75).
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