Rechtsprechung
   BGH, 09.07.1982 - V ZR 142/81   

Volltextveröffentlichungen

Zeitschriftenfundstellen

  • DNotZ 1983, 103 (Ls.)
  • FamRZ 1982, 1066
  • WM 1982, 1057



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 24.03.1983 - IX ZR 62/82  

    Widerruf einer Schenkung unter Ehegatten

    Die Oberlandesgerichte Düsseldorf (FamRZ 1980, 446) und Köln (FamRZ 1981, 779) wie auch, allerdings ohne Begründung, MünchKomm/Kollhosser § 530 Rz. 9 mit Fußn. 33; Staudinger/Reuss, BGB 12. Aufl. § 530 Rz. 3,4,6,14 und der Bundesgerichtshof im Urteil WM 1982, 1057 = FamRZ 1982, 1066 folgen Bosch nicht.

    Eine schwere Verfehlung setzt objektiv ein bestimmtes Maß von Schwere und subjektiv einen erkennbaren Mangel an Dankbarkeit voraus (BGH LM BGB § 530 Nr. 7 m. w. Nachw. = NJW 1978, 213,214; WM 1982, 1057 = FamRZ 1982, 1066).

  • BGH, 27.09.1991 - V ZR 55/90  

    Feststellung schwerer Verfehlung des Beschenkten durch Revisionsgericht

    Eine schwere Verfehlung im Sinne des § 530 Abs. 1 BGB setzt objektiv ein gewisses Maß an Schwere und subjektiv eine tadelnswerte Gesinnung, die einen Mangel an Dankbarkeit erkennen läßt, voraus (st. Rspr., z.b. Senatsurt. v. 25. März 1977, V ZR 48/75, NJW 1978, 213, 214 und v. 9. Juli 1982, V ZR 142/81, WM 1982, 1057; BGHZ 87, 145, 149).

    Ob eine Verfehlung in diesem Sinne schwer ist, beurteilt sich zwar nach tatrichterlichem Ermessen; das Revisionsgericht kann aber überprüfen, ob dem angegriffenen Urteil ein Irrtum über den Rechtsbegriff zu entnehmen ist und ob das Berufungsgericht Prozeßstoff übergangen hat (BGHZ 87, 145, 149; Senatsurt. v. 9. Juli 1982, V ZR 142/81, WM 1982, 1057).

  • BGH, 08.11.1984 - IX ZR 108/83  
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