Rechtsprechung
   BGH, 06.05.1985 - II ZR 132/84   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Belassung eines Gesellschafterdarlehens in der Krise

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    »Stehengelassenes« kapitalersetzendes Darlehen des GmbH-Gesellschafters

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kapitalersatzcharakter von in der Krise stehengelassenen Gesellschafterdarlehen auch ohne entsprechende rechtsgeschäftliche Bindung des Darlehensgebers

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1985, 2719
  • ZIP 1985, 1075
  • MDR 1986, 28
  • WM 1985, 1028
  • BB 1985, 1813
  • DB 1985, 2036



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 16.10.1989 - II ZR 307/88  

    Gebrauchsüberlassung als Eigenkapitalersatz

    Der Senat hat es für die Umqualifizierung einer bis dahin neutralen Leistung in haftendes Kapital ausreichen lassen, daß der Gesellschafter hätte erkennen müssen, daß die Leistung inzwischen als Kapitalgrundlage für die Gesellschaft unentbehrlich war (vgl. BGHZ 75, 334, 339; 81, 252, 257; Sen.Urt. v. 19. November 1984 - II ZR 84/84, WM 1985, 115 ; v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029; v. 19. November 1988 - II ZR 255/87, WM 1988, 1525, 1531; v. 14. November 1988 - II ZR 115/88, WM 1989, 60, 61).
  • BGH, 27.11.2000 - II ZR 179/99  

    Eigenkapitalersetzende Wirkung bei Verbundenheit eines Gesellschafters mit dem

    Soweit sich der Kläger hinsichtlich des seit 1987 gewährten Darlehens auf eine spätestens im Jahre 1995 bestehende Kreditunwürdigkeit der Gemeinschuldnerin beruft, könnte dem möglicherweise entgegenstehen, daß die Gemeinschuldnerin noch in der Lage gewesen wäre, mit den der Beklagten zur Verfügung gestellten Grundschulden auch Dritten Kreditsicherheiten zu stellen (vgl. Sen.Urt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 123/84, ZIP 1985, 1075, 1077; v. 28. September 1987 - II ZR 28/87, ZIP 1987, 1541, 1542).
  • BGH, 07.11.1994 - II ZR 270/93  

    Umqualifizierung einer Kredithilfe in Eigenkapitalersatz

    Die weitergehende Frage, ob die Umqualifizierung überhaupt von subjektiven Merkmalen in der Person des Gesellschafters abhängen kann, ist dagegen von dem Senat bisher stets offengelassen worden (vgl. BGHZ 75, 334, 338 f.; 105, 168, 186; 109, 55, 60; Urt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029 li.
mehr
  • BGH, 09.03.1992 - II ZR 168/91  

    Eigenkapitalersetzender Charakter eines selbständigen Schuldversprechens bei GmbH

    Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts hat es der Senat bisher immer offengelassen, ob und inwieweit eine Kenntnismöglichkeit des Gesellschafters von der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft unabdingbare Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Eigenkapitalersatzregeln ist, und sich darauf beschränkt auszusprechen, es genüge jedenfalls, daß der Gesellschafter den Eintritt der tatsächlichen Voraussetzungen für die Umqualifizierung seiner Leistung in Eigenkapitalersatz erkennen könne und müsse (vgl. BGHZ 75, 334, 339 u. 105, 168, 186; Sen.Urt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029; v. 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, WM 1991, 454, 457).

    Damit handelt es sich vorliegend nach der eigenen Sachdarstellung der Beklagten um einen der Fälle, in denen die der Gesellschaft von ihren Gesellschaftern gewährte Finanzierungshilfe im Augenblick des Eintritts der Krise ohne weiteres eigenkapitalersetzend wirkt, weil sie nach ihrer Zweckbestimmung schon von vornherein (auch) als Krisenfinanzierung angelegt war (vgl. Sen.Urt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84 aaO.; v. 9. Oktober 1986 - II ZR 58/86, WM 1986, 1554 ).

  • BGH, 24.02.1994 - VII ZR 34/93  

    Zulässigkeit einer gewillkürten Prozeßstandschaft in Fällen mit Auslandsberührung

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das erforderliche eigene schutzwürdige Interesse zur gerichtlichen Geltendmachung einer fremden Forderung gegeben, wenn ein von einem Konkursverwalter zur Prozeßführung ermächtigter Konkursgläubiger sich wegen einer ihm zustehenden Konkursforderung aus dem Erlös der als Prozeßstandschafter eingeklagten Forderung vorzugsweise befriedigen darf (vgl. BGH, Urteil vom 6. Mai 1985 - II ZR 132/84 = NJW 1985, 2719 ).
  • BGH, 18.11.1991 - II ZR 258/90  

    Gesellschafterbürgschaft als Eigenkapitalersatz bei Eintritt der

    Es kann mithin auch im vorliegenden Fall offenbleiben, ob und inwieweit eine solche Kenntnismöglichkeit überhaupt als Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Eigenkapitalersatzregeln zu fordern ist (vgl. dazu statt aller SenUrt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029; BGHZ 105, 168, 186).

    Es reicht vielmehr aus, daß der Gesellschafter in dieser Situation nicht von einer ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeit Gebrauch macht, seine Hilfe zurückzuziehen oder unmittelbar die Liquidation der Gesellschaft einzuleiten (vgl. SenUrt. v. 12. Januar 1987 - II ZR 63/86, WM 1987, 284 sowie v. 6. Mai 1985 aaO.).

  • BGH, 19.02.1990 - II ZR 268/88  

    Kapitalerhaltungspflicht des Kommanditisten einer GmbH & Co KG

    Unerheblich ist, ob H. A. noch Gesellschafter der GmbH war, als er am 17. Mai 1979 von seiner Bürgschaftsverpflichtung frei wurde; entscheidend ist allein, daß die Bürgschaft kapitalersetzend war, bevor er als Gesellschafter ausschied (vgl. BGHZ 81, 252, 258; Sen.Urt. v.6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029).
  • BGH, 09.10.1986 - II ZR 58/86  

    Erstreckung des Rückzahlungsverbots auf in der Absicht der Krisenfinanzierung

    b) Anknüpfend an das Senatsurteil vom 6. Mai 1985 (II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029) hat das Berufungsgericht ferner zutreffend ausgeführt, daß eine Finanzierungsleistung, die ein ehemaliger Gesellschafter in einer finanziellen Krise der Gesellschaft nach seinem Ausscheiden erbringt, nur dann als Kapitalersatz behandelt werden kann, wenn die rechtliche Grundlage für die Leistung bereits geschaffen worden war, als der Finanzierungsgeber noch Gesellschafter war.

    Für diesen Fall einer späteren Krise hat der Senat in seinem Urteil vom 6. Mai 1985 (aaO.) ausgeführt, daß durch sie das Rückzahlungsverbot des § 30 GmbHG jedenfalls dann nicht ausgelöst wird, wenn das Darlehen nicht von vornherein (auch) als Krisenfinanzierung angelegt war.

  • BGH, 15.02.1996 - IX ZR 245/94  

    Sicherungszweck der Bürgschaft für ein Gesellschafterdarlehen

    Eine Finanzierungsleistung, die ein ehemaliger Gesellschafter in einer finanziellen Krise der Gesellschaft nach seinem Ausscheiden erbringt, kann als Kapitalersatz behandelt werden, wenn die rechtliche Grundlage für die Leistung bereits geschaffen wurde, als der Finanzierungsgeber noch Gesellschafter war (vgl. BGHZ 81, 252, 258; BGH, Urt. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028, 1029; auch BGH, Urt. v. 9. Oktober 1986 - II ZR 58/86, WM 1986, 1554, 1555; Hachenburg/Ulmer aaO. § 32 a, b Rdn. 39; Scholz/Karsten Schmidt aaO. §§ 32 a, 32 b Rdn. 31, 32).
  • BGH, 21.03.1988 - II ZR 238/87  

    Anspruch des Kommanditisten einer GmbH & Co. KG auf Rückgewähr eines Darlehens

    Entsprechendes gilt auch für das Belassen nach Eintritt der Krise, weil es nur dann die Auszahlungssperre des § 30 GmbHG auslöst, wenn der Gesellschafter in der Lage gewesen wäre, das Darlehen - ggf. nach Kündigung - zurückzufordern (vgl. Sen.Entsch. v. 6. Mai 1985 - II ZR 132/84, WM 1985, 1028 auch zu § 32 a GmbHG ).
  • BGH, 19.09.1988 - II ZR 255/87  

    Verpflichtung des Gesellschafters zur Finanzierung der GmbH; Kreditwürdigkeit

  • BGH, 17.02.1992 - II ZR 154/91  

    Erkennbarkeit der Krise

  • BGH, 28.11.1994 - II ZR 77/93  

    Eigenkapitalersatz durch Stehenlassen von Forderungen

  • OLG Koblenz, 18.01.2006 - 1 U 1082/04  

    Insolvenzanfechtung: Zeitspanne für die Umqualifizierung eines einer GmbH vor

  • BGH, 04.12.1995 - II ZR 281/94  

    Zulässigkeit verdeckter Koppelungsangebote

  • BGH, 28.09.1987 - II ZR 28/87  

    Beurteilung einer Bürgschaft als kapitalersetzende Leistung

  • BGH, 14.11.1988 - II ZR 115/88  

    Kapitalersetzende Leistungen eines treuhänderischen Gesellschafters

  • OLG Köln, 04.02.1994 - 19 U 68/93  

    Eigenkapitalersetzende Leistung durch Hingabe einer Sicherungsgrundschuld

  • OLG München, 20.08.1990 - 17 U 2798/88  

    GmbHG §§ 30, 32a

  • BGH, 12.01.1987 - II ZR 63/86  

    Nichtgeltendmachen eines Anspruchs (z.B. Stehenlassen eines Darlehens) als

  • OLG Düsseldorf, 15.09.1995 - 12 U 98/93  
  • OLG Naumburg, 19.05.1998 - 11 U 2058/97  
  • OLG Karlsruhe, 16.12.1988 - 14 U 26/86  
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