Rechtsprechung
   BGH, 21.05.1987 - VII ZR 210/86   

Volltextveröffentlichungen (2)

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    Zulässigkeit von Rechtsbehelfen gegen einen von vornherein unwirksamen Titel

  • Jurion(kostenlose Anmeldung erforderlich)

    Möglichkeit des Wehrens eines Vollstreckungsschuldners gegen die Vollstreckung aus einem von vornherin unwirksamen Titel - Bestehen eines vollstreckbaren Anspruchs als Voraussetzung der Vollstreckungsgegenklage - Ziel der Vollstreckungsgegenklage - Verhältnis der Vollstreckungserinnerung zur Vollstreckungsgegenklage

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1987, 1149
  • MDR 1988, 136
  • WM 1987, 1232
  • AnwBl 1987, 552
  • ZfBR 1992, 219



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 14.05.1992 - VII ZR 204/90  

    Notariell beurkundete Unterwerfungserklärung, Zulässigkeit der

    Ist eine gemäß § 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO notariell beurkundete Unterwerfungserklärung nach Form und Inhalt zur Zwangsvollstreckung geeignet und mit der Vollstreckungsklausel versehen, ist eine Vollstreckungsgegenklage nach § 767 BGB unabhängig davon zulässig ob die Unterwerfungserklärung aus materiell-rechtlichen Gründen unwirksam ist (abweichend vom Senatsurteil vom 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86 = NJW-RR 1987, 1149 = WM 1987, 1232). .

    Der Senat hat im Anschluß an diese Rechtsprechung die Prüfung auf die Frage ausgedehnt, ob eine Unterwerfungserklärung wegen fehlerhafter Beurkundung des notariellen Vertrages unwirksam ist (Urteil vom 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86 - NJW-RR 1987, 1149 = WM 1987, 1232).

  • BGH, 18.11.1993 - IX ZR 244/92  

    Zulässigkeit einer Vollstreckungsgegenklage wegen mangelnder Bestimmtheit eines

    Angriffe gegen die Wirksamkeit des Vollstreckungstitels sind zur Begründung der Klage aus § 767 ZPO nach ganz herrschender Meinung nicht geeignet (vgl. BGH, Urt. v. 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86, WM 1987, 1232, 1233; v. 3. Dezember 1987 - III ZR 261/86, WM 1988, 109; Beschl. v. 6. Oktober 1988 - III ZR 4/87, BGHR ZPO § 732 Abs. 1 "Vollstreckungsabwehrklage 1"; v. 23. November 1989 - III ZR 40/89, WM 1990, 304; Urt. v. 14. Mai 1992 - VII ZR 204/90, NJW 1992, 2160, 2162; zustimmend: Rosenberg/Gaul/Schilken, Zwangsvollstreckungsrecht 10. Aufl. § 40 IV 2; Stein/Jonas/Münzberg, ZPO 20. Aufl. § 767 Rdnr. 24; Zöller/Herget, ZPO 18. Aufl. § 767 Rdnr. 13).
  • BGH, 16.07.2004 - IXa ZB 326/03  

    Zwangsvollstreckung - Klauselerinnerung und Vollstreckungsgegenklage: Wahlrecht

    Nach der früheren Rechtsprechung stand dem Schuldner in diesen Fällen sogar ausschließlich die Klauselerinnerung zur Verfügung; das Vorliegen eines wirksamen Titels wiederum war prozessuale Voraussetzung für die Erhebung einer Vollstreckungsgegenklage (BGHZ 15, 190, 191; 22, 54, 65; BGH, Urteil vom 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86 - WM 1987, 1232 unter 2 und 3; Nichtannahmebeschlüsse vom 17. September 1987 - III ZR 261/86 - BGH Dat Zivil; vom 6. Oktober 1988 - III ZR 4/88 - BGH Dat Zivil unter 1). .
  • BGH, 15.12.2003 - II ZR 358/01  

    Gesellschaftsrecht - Gesellschaftsfortsetzung nach Auflösung gem. § 726 BGB

    Allerdings ist nach der älteren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Vollstreckungsabwehrklage unzulässig, wenn kein wirksamer Vollstreckungstitel vorliegt (BGHZ 15, 190, 191; 22, 54, 64 f.; 55, 255, 256; Urt. v. 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86, WM 1987, 1232, 1233).
  • BGH, 03.12.1987 - III ZR 261/86  

    Auslegung einer vollstreckbaren Urkunde

    Auch der VII. Zivilsenat hat in seinem Urteil vom 21. Mai 1987 (VII ZR 210/86 = WM 1987, 1232 ) bestätigt, daß für förmliche Einwendungen nur der Rechtsbehelf des § 732 ZPO gegeben ist.
  • BGH, 06.10.1988 - III ZR 4/88  
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  • BGH, 21.04.1999 - VIII ZR 110/98  
    Der Bundesgerichtshof hat eine Vollstreckungsgegenklage unabhängig davon als zulässig angesehen, ob die Unterwerfungserklärung unwirksam ist, allerdings für den Fall, daß die Unterwerfungserklärung aus materiell-rechtlichen Gründen unwirksam und daß die Urkunde bereits mit einer Vollstreckungsklausel versehen war (BGHZ 118, 229; insoweit abweichend vom Urteil vom 21. Mai 1987 - VII ZR 210/86 - WM 1987, 1232).
  • OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 197/00  

    Generalunternehmervertrag und Vollstreckungsunterwerfungsklausel in AGB

    Für solche Einwendungen ist eine prozessuale Gestaltungsklage analog § 767 ZPO statthaft (BGH a.a.O., Aufgabe von BGH NJW-RR 1987, 1149; BGH NJW 1994, 460; OLG Köln Deutsche Notarzeitung 1999, 132; Zöller-Herget, ZPO, 22. Aufl. 2001, § 767, Rdnr. 2 - Stichwort: Klauselerinnerung sowie Rdnr. 7 m. w. N.).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 22.06.2006 - 11 Ta 66/06  

    Einstellung der Zwangsvollstreckung

    Ob auch eine solche Einwendung Gegenstand einer Vollstreckungsgegenklage sein kann oder § 732 ZPO bzw. §§ 750, 766, 732 Abs. 2 ZPO einschlägig sind, ist umstritten (vgl. zum Streitstand: LG Bonn Urt. vom 29.04.2004 - 6 S 268/03 - BGH Urt. vom 21.05.1987 - VII ZR 210/86 - OLG Düsseldorf Urt. vom 22.06.1983 - 9 U 15/083 - jeweils mit w.N.; Zöller/Stöber, ZPO 25. Aufl., § 750 Rn. 24). .
  • OLG Bamberg, 20.12.2002 - 6 U 42/02  
    In der Sache handelt es sich, soweit die Kläger die Unwirksamkeit des Titels geltend machen, um eine prozessuale Gestaltungsklage analog § 767 Abs. 1 ZPO ( BGHZ 124, 164; BGHZ 118, 229; BGH WM 1987, 1232 [BGH 21.05.1987 - VII ZR 210/86]).
  • LG Bonn, 29.04.2004 - 6 S 268/03  

    Titelschuldner

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