Rechtsprechung
   BGH, 09.11.1989 - IX ZR 261/88   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Zurückstellung der Grundbuch- oder Handelsregisteranmeldung auf Anweisung der Beteiligten: Haftung des Notars wegen unterbliebener Belehrung?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vereinbarung der verzögerten Einreichung beurkundeter Willenserklärungen bei Gericht

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1990, 1242
  • NJW-RR 1990, 632 (Ls.)
  • MDR 1990, 240
  • DNotZ 1990, 441
  • WM 1990, 115
  • DB 1990, 110
  • AnwBl 1990, 271



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 320/04  

    Banken müssen die Erfüllung ihrer Beratungs- und Aufklärungspflichten gegenüber

    Dem Anspruchsteller obliegt dann der Nachweis, dass diese Gegendarstellung nicht zutrifft (BGHZ 126, 217, 225; BGH, Urteile vom 16. September 1981 - IVa ZR 85/80, WM 1982, 13, 16, vom 5. Februar 1987 - IX ZR 65/86, WM 1987, 590, 591, vom 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115 f., vom 3. Dezember 1992 - IX ZR 61/92, WM 1993, 510, 512 und vom 10. Dezember 1998 - IX ZR 358/97, WM 1999, 645, 646).

    Sie hat deshalb die Tatsachen darzulegen und zu beweisen, aus denen sie einen bestimmten Umfang der Beratungs- oder Aufklärungspflicht herleiten will (vgl. BGH, Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115, 116).

  • BGH, 11.10.2007 - IX ZR 105/06  

    Rechtsanwälte - Beweislast bei Mandanten für Nichterfüllung der Hinweispflicht

    Dem Anspruchsteller obliegt dann der Nachweis, dass diese Darstellung nicht zutrifft (BGHZ 126, 217, 225; 166, 56, 60; BGH, Urt. v. 16. September 1981 - IVa ZR 85/80, WM 1982, 13, 16; v. 5. Februar 1987 - IX ZR 65/86, WM 1987, 590, 591; v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115 f; v. 3. Dezember 1992 - IX ZR 61/92, WM 1993, 510, 512; v. 10. Dezember 1998 - IX ZR 358/97, WM 1999, 645, 646).
  • BGH, 17.01.2002 - IX ZR 434/00  

    Notare - Nachbesserungsrecht des Notars bei Mängeln in Urkunde

    Darunter fallen selbst Erinnerungen und mündliche Vorhaltungen (BGH, Urt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115; v. 13. Mai 1997 - IX ZR 123/96, WM 1997, 1398, 1400), sofern sie zum Ziele haben, das amtspflichtwidrige Verhalten zu ändern und dadurch einen Schaden abzuwenden.

    Der Nichtgebrauch eines Rechtsmittels ist dann fahrlässig, wenn der Verletzte die nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt nicht beachtet (BGH, Urt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, aaO; v. 13. Mai 1997 - IX ZR 123/96, aaO).

mehr
  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 123/96  

    Schadensersatzanspruch des in Aussicht genommenen Testamentserben gegen den Notar

    Dazu gehören außer der förmlichen Beschwerde (§ 15 Abs. 1 Satz 2 BNotO ) auch Gegenvorstellungen und Erinnerungen (BGH, Urt. v. 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72, NJW 1974, 639, 640; v. 23. Februar 1978 - III ZR 97/76, NJW 1978, 1522, 1523; v. 22. Juni 1982 - VI ZR 268/80. DNotZ 1983, 129, 131; v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, NJW 1990, 1242, 1243) sowie mündliche Vorhaltungen (Haug, Die Amtshaftung des Notars Rdnr. 220; ders., in: Seybold/Schippel, § 19 BNotO Rdnr. 99; Sandkühler, in: Arndt/Sandkühler/Lerch, § 19 BNotO Rdnr. 198).

    Für die Fahrlässigkeit im Sinne von § 19 Abs. 1 Satz 3 BNotO i.V.m. § 839 Abs. 3 ZPO gilt nach der Rechtsprechung des Senats ein subjektiver Maßstab: Es ist zu prüfen, ob der Betroffene die nach den gegebenen Umständen sowie nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt beachtet hat (Senatsurt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, NJW 1990, 1242, 1243 m. Anm. Heckschen WuB VIII C. § 53 BeurkG 1.90 u. Heinemann DNotZ 1990, 443; ebenso bereits Urt. v. 5. Februar 1974 - VI ZR 71/72, NJW 1974, 639, 640; v. 22. Juni 1982 VI ZR 268/80, DNotZ 1983, 129, 131; zustimmend Haug, in: Seybold/Schippel, § 19 BNotO Rdnr. 10l; Sandkühler, in: Arndt/Sandkühler/Lerch, § 19 BNotO Rdnr. 20l; vgl. aber auch BGHZ 113, 17, 25; BGH, Urt. v. 7. November 1996 - III ZR 283/95, WM 1997, 177 ).

  • BGH, 22.06.2006 - III ZR 259/05  

    Notarrecht - "Doppelte" Belehrung hinsichtlich ungesicherter Vorleistungen

    Ihm wird der Beweis der Behauptung, der Notar habe nicht belehrt, lediglich dadurch erleichtert, dass der Notar diese Behauptung substantiiert bestreiten muss und hieran nicht geringe Anforderungen zu stellen sind (vgl. Ganter aaO Rn. 1534; BGH, Urteile vom 9. November 1989 - IX ZR 261/88 - WM 1990, 115 f; 2. November 1995 - IX ZR 15/95 - NJW 1996, 522, 523; s. auch Urteil vom 13. November 1973 - VI ZR 145/71 - DNotZ 1974, 296, 301 m. Anm. Haug S. 302).
  • OLG Düsseldorf, 16.10.2003 - 10 U 46/03  

    Der praktische Fall - Die uneingeschränkte Berufung richtet sich im Zweifel gegen

    Eine Vertragsklausel, die hiervon abweichend das Abschleifen und Versiegeln des Parketts dem Wohnraummieter auferlegt, ist wegen unangemessener Benachteiligung und unabhängig von der vereinbarten Ausführungsfrist gemäß § 9 AGBG (jetzt § 307 BGB) unwirksam (LG Berlin, GE 1996, 925; LG Hamburg, WM 1990, 115; AG Münster, WM 2002, 451; Langenberg, a.a.O.).
  • BGH, 07.11.1996 - III ZR 283/95  

    Verschulden bei Nichtgebrauch eines Rechtsmittels

    Ergänzend führt der IX. Zivilsenat aus, die Frage, ob der Geschädigte fahrlässig den Gebrauch eines Rechtsmittels unterlassen habe, hänge davon ab, ob er die nach den gegebenen Umständen sowie die nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt nicht beachtet habe (BGH, Urteil vom 9. November 1989 - IX ZR 261/88 = BGHR BGB § 839 Abs. 3 Verschulden 2).
  • BGH, 25.04.1996 - IX ZR 237/95  

    Belehrung über das Genehmigungserfordernis bei Beurkundung eines

    Grundsätzlich hat allerdings der Geschädigte darzulegen und zu beweisen, daß der Notar eine erforderliche Belehrung unterlassen hat (BGH, Urt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115 f mit Anmerkung Heckschen WuB VIII C. § 53 BeurkG 1.90; v. 2. November 1995 - IX ZR 15/95, WM 1996, 84, 86).
  • OLG Naumburg, 24.03.2003 - 1 U 79/02  

    Notarrecht - Amtspflichtverletzung eines Notars

    Dazu gehören nicht nur Gegenvorstellungen, Erinnerungen, Beschwerden und Dienstaufsichtsbeschwerden, sondern auch eine Erinnerung des Notars an die Erledigung eines Eintragungsantrages (vgl. BGH, NJW 1997, 219, 220; NJW 1990, 1242, 1243; NJW 1974, 639, 640).

    Es ist zu prüfen, ob der Betroffene die nach den gegebenen Umständen sowie nach seinem Bildungsstand und seiner Geschäftsgewandtheit gebotene Sorgfalt beachtet hat (vgl. BGH, NJW 1990, 1242, 1243; NJW 1974, 639, 640; DNotZ 1983, 129, 131).

  • BGH, 12.12.2002 - IX ZR 474/00  

    Notarrecht - Notarhaftung

    Als Rechtsmittel gelten auch Erinnerungen sowie mündliche Vorhaltungen (BGH, Urt. v. 9. November 1989 - IX ZR 261/88, WM 1990, 115; v. 13. Mai 1997 - IX ZR 123/96, WM 1997, 1398, 1400; v. 17. Januar 2002 - IX ZR 434/00, WM 2002, 1068, 1070).
  • StGH Niedersachsen, 11.11.1998 - StGH 1/98  

    Nichteinbringung des Haushaltsentwurfs 1999 noch nicht verfassungswidrig

  • StGH Niedersachsen, 11.06.2007 - StGH 1/05  

    Regelungen des Niedersächsischen Spielbankengesetzes sind verfassungsgemäß

  • OLG Frankfurt, 12.05.2010 - 4 U 219/09  

    Notarrecht - Notarielle Amtspflichten bei Vertrag über ausländische Immobilie

  • OLG Düsseldorf, 22.07.2011 - 17 U 117/10  

    Aufklärungspflichten der anlageberatenden Bank beim Verkauf von

  • OLG Hamm, 24.09.2010 - 11 U 231/09  

    Aufklärungspflichten eines Notars bei Beurkundung der Annahme eines notariellen

  • OLG Hamm, 06.09.2002 - 11 U 39/01  
  • LG Dresden, 30.06.2005 - 13 S 74/05  
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