Rechtsprechung
   BGH, 16.04.1991 - XI ZR 68/90   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bereicherungseinrede einer Bank gegenüber einer Kontogutschrift

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ungerechtfertigte Bereicherung der Erben des späteren Gemeinschuldners durch nachträgliche Gutschrift des Verkaufserlöses eines Betriebsgrundstücks auf das Konto der Erbengemeinschaft wegen deren Haftung für Betriebsschulden gegenüber der Bank

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1991, 2140
  • ZIP 1991, 859
  • MDR 1991, 751
  • WM 1991, 1152



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BAG, 15.03.2005 - 9 AZR 502/03  

    Schuldversprechen - Inhaltskontrolle

    Ein selbständiges Schuldversprechen oder -anerkenntnis kann nach der gesetzlichen Regelung über die ungerechtfertigte Bereicherung einredeweise zurückgefordert werden, wenn die zugrunde liegende Forderung in Wirklichkeit nicht besteht (§ 812, § 821 BGB; BGH 30. November 1998 - II ZR 238/97 - NJW-RR 1999, 573; 16. April 1991 - XI ZR 68/90 - NJW 1991, 2140 sowie 31. März 1982 - I ZR 69/80 - WM 1982, 671).

    In ihrem Klageabweisungsantrag liegt deshalb konkludent die Einrede, die dem Schuldversprechen zugrundeliegende Forderung bestehe nicht (vgl. BGH 16. April 1991 - XI ZR 68/90 - NJW 1991, 2140).

  • BGH, 05.10.2005 - VIII ZR 382/04  

    Verbraucherrecht - Internet-Versender: Angabe der Versandkosten als Link

    Demgegenüber ist die Gutschrift ein abstraktes Schuldversprechen, das lediglich eine (neue) Forderung des Berechtigten gegen den Verpflichteten begründet (BGH, Urteil vom 16. April 1991 - XI ZR 68/90, NJW 1991, 2140 unter II 1 zur Gutschriftsanzeige einer Bank).
  • BGH, 29.06.2005 - VIII ZR 299/04  

    Gewinnzusagen - Aufrechnungsmöglichkeit bei Bestellungen

    Der allgemeine Arglisteinwand des § 242 BGB wird durch die Bereicherungseinrede des § 821 BGB, die von dem Berechtigten geltend gemacht werden muß (BGH, Urteil vom 16. April 1991 - XI ZR 68/90, WM 1991, 1152 = NJW 1991, 2140, unter II 3 a; Urteil vom 30. November 1998 - II ZR 238/97, NJW-RR 1999, 573, unter III), nicht ausgeschlossen (Palandt/Sprau, BGB, 64. Aufl., § 821 Rdnr. 2 a. E.).

    Ein solches Anerkenntnis ist grundsätzlich kondizierbar, wenn die gesicherte Forderung, wie hier, nicht oder nicht mehr besteht (BGH, Urteil vom 16. April 1991, aaO, unter II 3 b; Urteil vom 30. November 1998, aaO; Urteil vom 18. Mai 2000 - IX ZR 43/99, NJW 2000, 2501 = WM 2000, 1806, unter I 1).

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