Rechtsprechung
   BGH, 17.03.1994 - IX ZR 102/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Formularmäßige Erstreckung der Bürgschaft auf alle Forderungen aus bankmäßiger Geschäftsverbindung als überraschende Klausel

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Erstreckung einer Bürgschaft auf alle Forderungen aus bankmäßiger Geschäftsverbindung

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Überraschende Klausel in AGB-Banken bei konkreter Begrenzung einer Bürgschaft durch den Bürgen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit der formularmäßigen Erstreckung einer Bürgschaft auf die gesamte Geschäftsverbindung bei vorheriger Erklärung des Bürgen nur für einen bestimmten Kredit

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1994, 1656
  • ZIP 1994, 697
  • MDR 1994, 769
  • WM 1994, 784
  • BB 1994, 892
  • DB 1994, 1413



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 195/05  

    Bankrecht - Verstoß gegen Bankgeheimnis bei Abtretung von Darlehensforderungen?

    Der Sachvortrag des Beklagten zu 3), dem insoweit die Beweislast obliegt (vgl. BGH, Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784, 786), ist hierdurch aber nicht widersprüchlich oder unsubstantiiert.

    Denn eine Vereinbarung, die die Haftung des Bürgen im Vergleich zu dem beschränkt, was sich aus der Urkunde in Verbindung mit den gesetzlichen Vorschriften ergibt, wird formlos gültig (BGH, Urteile vom 15. Juni 1988 - VIII ZR 316/87, WM 1988, 1122, 1123, und vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784, 785).

  • BGH, 18.05.1995 - IX ZR 108/94  

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgenhaftung über das verbürgte Kreditlimit hinaus

    Die Erwartungen des Vertragspartners werden dabei von allgemeinen und von individuellen Begleitumständen des Vertragsschlusses bestimmt (BGHZ 102, 152, 158 f;109, 197, 201;126, 174, 176; BGH, Urt. v. 21. November 1991 - IX ZR 60/91, WM 1992, 135, 137; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784, 785).

    Das galt insbesondere für Kontokorrentkreditbürgschaften (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 156 f; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, WM 1986, 95, 96 f; v. 4. Juni 1987 - IX ZR 31/86, WM 1987, 924, 925; v. 22. September 1987 - IX ZR 220/86, WM 1987, 1430, 1431; v. 16. Januar 1992 - IX ZR 113/91, WM 1992, 391, 392; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784).

  • BGH, 25.10.2012 - IX ZR 207/11  

    Rechtsanwälte - Prozess wegen Anwaltsfehler verloren: Trotzdem keine Haftung?

    Die Subsumtion des vorgetragenen Sachverhalts unter die in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestände ist vielmehr Sache des Gerichts (BGH, Urteil vom 20. März 1997 - IX ZR 71/96, BGHZ 135, 140, 149; vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93, NJW 1994, 1656, 1657 aE; vom 21. Juni 1999 - II ZR 47/98, NJW 1999, 2817 f).
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  • BGH, 21.06.2001 - IX ZR 69/00  

    Haftungsausschluß in der formularmäßigen Verlängerung einer Bürgschaft

    Der für die Anwendung des § 3 AGBG vorausgesetzte Überrumpelungseffekt kann sich auch daraus ergeben, daß der Vertragspartner nach den individuellen Begleitumständen des Vertragsschlusses vernünftigerweise nicht mit einer solchen Klausel rechnen mußte (BGHZ 102, 152, 159; 109, 197, 201; 130, 150, 154; BGH, Urt. v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, NJW 1994, 1656, 1657).

    Das kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die Klausel wesentlich von dem abweicht, was der Vertragspartner des Verwenders als seine Vorstellungen und Absichten bei den Verhandlungen zum Ausdruck gebracht hat, ohne daß ihm darin widersprochen wurde (BGH, Urt. v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, aaO).

    Dagegen entfällt bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen, mit denen der Gegner des Verwenders wegen der dem Vertragsschluß vorausgegangenen konkreten Umstände nicht rechnen muß, die überraschende Wirkung grundsätzlich nur dann, wenn der Gegner einen individuellen Hinweis erhält; gegenüber dem Normaldruck stärkere Drucktypen sind allein nicht geeignet, ihn hinreichend über die von dem Verwender angestrebte Änderung ins Bild zu setzen (BGHZ 99, 203, 206; 131, 55, 59; vgl. ferner BGH, Urt. v. 24. September 1980 - VIII ZR 273/79, NJW 1981, 117, 118; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, NJW 1994, 1656, 1657; ebenso Lindacher, aaO § 3 AGBG Rn. 41).

  • BGH, 18.01.1996 - IX ZR 69/95  

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgschaft auf alle bestehenden und künftigen

    Nach Zurückverweisung der Sache aufgrund des Senatsurteils vom 17. März 1994 (IX ZR 102/93 - ZIP 1994, 697) hat das Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil erneut in Höhe von 192.100, 56 DM zuzüglich Zinsen bestätigt.
  • BGH, 01.06.1994 - XI ZR 133/93  

    Formularmäßige Erweiterung einer Bürgschaftserklärung auf alle bestehenden und

    Die Erwartungen des Vertragspartners werden dabei von allgemeinen und von individuellen Begleitumständen des Vertragsschlusses bestimmt (BGHZ 102, 152, 158 f.;109, 197, 201; BGH, Urteil vom 21. November 1991 - IX ZR 60/91, WM 1992, 135, 137; BGH, Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784, 785).

    c) An einer Übertragung der Grundsätze zum überraschenden Charakter formularmäßig weiter Zweckerklärungen bei Sicherungsgrundschulden auf vorformulierte Bürgschaftserklärungen, die aus Anlaß eines Tilgungsdarlehens abgegeben werden, ist der Senat durch die Entscheidungen des IX. Zivilsenats vom 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83 (WM 1985, 155 ff.), vom 7. November 1985 - IX ZR 40/85 (WM 1986, 95 ff.), vom 16. Januar 1992 - IX ZR 113/91 (WM 1992, 391 ff.) und vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93 (WM 1994, 784 ff.) nicht gehindert.

    Der IX. Zivilsenat hat darin die Ansicht vertreten, die Erstreckung einer Bürgschaft in einer vorformulierten Erklärung, die ein Bürge aus Anlaß eines betragsmäßig limitierten Kontokorrentkredits unterzeichne, auf alle bestehenden und künftigen Ansprüche einer Bank gegen den Hauptschuldner aus der - bankmäßigen Geschäftsverbindung ohne betragsmäßige Beschränkung sei grundsätzlich nicht überraschend im Sinne des § 3 AGBG (zu einem Ausnahmefall s. das Urteil vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784, 785 f.).

  • BGH, 21.06.1999 - II ZR 47/98  

    Anforderungen an Gesellschafterbeschluß zur Geltendmachung von Ersatzansprüchen

    Da nämlich die Revision die Aufhebung des angefochtenen Urteils insgesamt begehrt und ihre Rüge zum Fehlen eines Gesellschafterbeschlusses als materieller Klagvoraussetzung den geltend gemachten Anspruch insgesamt erfaßt, ist dessen revisionsrechtliche Nachprüfung ohne Bindung an die erhobenen Sachrügen uneingeschränkt eröffnet (vgl. § 559 Abs. 2 Satz 1 ZPO; Musielak/Ball, ZPO § 553 Rdn. 12; Rosenberg/Schwab/Gottwald, Zivilprozeßrecht 15. Aufl. S. 870; zu § 519 ZPO vgl. Sen.Urt. v. 8. April 1991 - II ZR 35/90, NJW-RR 1991, 1186 f. zu 1.; BGH, Urt. v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, NJW 1994, 1656 f. zu III 2.).
  • BGH, 30.03.1995 - IX ZR 98/94  

    Auslegung einer Bürgschaftserklärung; Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft für

    Der Bundesgerichtshof hat es bislang als hinreichend betrachtet, wenn die Bürgschaft für alle Ansprüche des Gläubigers gegen den Hauptschuldner aus einer - bankmäßigen Geschäftsverbindung ohne betragsmäßige Begrenzung durch Allgemeine Geschäftsbedingungen übernommen wurde (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 156; v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, ZIP 1986, 85, 86; v. 17. März 1994 - IX ZR 102/93, WM 1994, 784 ; v. 17. März 1994 - IX ZR 174/93, WM 1994, 1064, 1068).
  • VerfGH Berlin, 17.12.1997 - VerfGH 112/96  
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  • BGH, 03.04.2008 - III ZR 78/07  

    Immobilien - Rückenteignungsentschädigung nach dem Landbeschaffungsgesetz

    Dennoch erfasst der Angriff gegen die Hauptforderung dem Grunde nach auch die Zinsforderung, denn diese könnte ohne die Hauptforderung keinen Bestand haben (vgl. BGH Urteile vom 17. März 1994 - IX ZR 102/93 - NJW 1994, 1656; vom 18. März 1992 - IV ZR 101/91 - NJW 1992, 1898f).
  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 168/93  

    Einbeziehung von in einem vorformulierten Bürgschaftsvertrag enthaltenen AGB;

  • BGH, 29.03.1995 - XII ZR 117/94  

    Auseinandersetzung von Ehegatten hinsichtlich des Eigentums an einem Eigenheim

  • BGH, 15.06.2000 - I ZR 231/97  

    Schiedsstellenanrufung; Umfang der Berufungsbegründung

  • BGH, 04.11.1996 - II ZR 48/95  

    Ersatzpflicht des oHG-Gesellschafters bei Überschreiten der

  • BGH, 09.11.2000 - IX ZR 310/99  

    Hinweis auf Belastungen eines verkauften Grundstücks durch den Notar

  • OLG Düsseldorf, 03.05.2002 - 23 U 152/01  

    Steuerberaterhonorar und Steuerberaterhaftung- Pauschalvereinbarung -

  • OLG Koblenz, 11.07.1996 - 5 U 1485/95  

    Auslegung einer Bürgschaftsurkunde

  • OLG Dresden, 11.11.1998 - 8 U 3066/97  

    Bestmögliche Verwertung des Leasingguts und Einräumung eines

  • OLG Karlsruhe, 09.06.2000 - 9 W 34/00  

    Bauvertrag - Ist die Verwendung einer Verschnittmengenklausel in AGB zulässig?

  • OLG Saarbrücken, 24.11.2005 - 8 U 80/05  

    Entstehung des allgemeinen Pfandrechts aufgrund AGB-Sparkassen durch Übergabe

  • OLG Köln, 14.03.1997 - 3 U 80/96  

    Verstoß weitgefaßter Zweckerklärungen gegen AGB-Gesetz; Bürgschaft, Bank,

  • OLG Rostock, 16.12.2004 - 1 U 28/04  

    Patronatserklärung zwischen Vater und Sohn

  • LG Duisburg, 16.07.1996 - 23 S 173/96  

    BGB § 549a, § 556 Abs. 3, § 556a, § 564b

  • OLG Hamburg, 12.02.2009 - 6 U 60/08  

    Handelsvertreterausgleichsanspruch eines Tankstellenbetreibers: Schätzung des

  • OLG Hamm, 26.01.2011 - 11 U 122/10  

    Ansprüche eines Gefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung

  • BGH, 11.03.1999 - IX ZR 320/97  

    Widerruf einer Bürgschaft für Geschäftskredite

  • VGH Baden-Württemberg, 16.05.2000 - 9 S 2537/99  

    Bestehensregelung im zweiten juristischen Staatsexamen - Blockversagen

  • OLG Saarbrücken, 13.12.2000 - 5 U 624/00  

    Ex-tunc-Nichtigkeit einer begründeten Täuschungsanfechtung vollzogener

  • KG, 04.08.2008 - 8 U 49/08  

    Mietrecht - Voraussetzungen für die Annahme eines Scheingeschäfts

  • OLG Hamm, 10.12.2010 - 11 U 125/10  

    Ansprüche eines Gefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung

  • OLG Hamm, 10.12.2010 - 11 U 48/09  

    Ansprüche eines Gefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung

  • OLG Hamm, 26.01.2011 - 11 U 181/09  

    Ansprüche eines Gefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung

  • OLG Brandenburg, 09.11.2011 - 4 U 16/11  

    Bestimmung des Verkehrswerts eines Grundstücks

  • BGH, 27.01.2000 - I ZR 231/97  
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