Rechtsprechung
   BGH, 02.07.1998 - IX ZR 255/97   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgschaft auf alle bestehenden und künftigen Verbindlichkeiten des Hauptschuldners: Unwirksamkeit auch bei maschinenschriftlicher Einsetzung des Wortes "Geschäftskredite" in einen für die Bezeichnung der Hauptforderung vorgesehenen Freiraum

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgschaft auf alle bestehenden und künftigen Verbindlichkeiten des Hauptschuldners; Umfang der Haftung des Höchstbetragsbürgen

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  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Formularmäßige Ausdehnung der Bürgenhaftung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Ausdehnung der Bürgenhaftung auf nachträgliche Forderungserweiterung trotz Einhaltung des Höchstbetrages

Kurzfassungen/Presse (2)

  • meilaw.de (Kurzinformation)

    Umfang einer Bürgschaft für Geschäftskredit

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Umfang einer Bürgschaft für Geschäftskredit

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 2815
  • ZIP 1998, 1349
  • MDR 1998, 1087
  • WM 1998, 1675
  • BB 1998, 1655
  • DB 1998, 1859
  • DB 1998, 1959
  • ZfBR 1999, 13



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 28.10.1999 - IX ZR 364/97  

    Unwirksamkeit einer formularmäßigen Klausel, durch die die Haftung des Bürgen

    a) Das Berufungsgericht ist zu Recht ausgegangen von der Rechtsprechung des Senats, eine formularmäßige Zweckerklärung, die die Bürgenhaftung - auch aus einer Höchstbetragsbürgschaft - über die Verbindlichkeit des Hauptschuldners, die objektiver Anlaß der Verbürgung war, hinaus ausdehnt, verstoße in der Regel gegen die gesetzliche Leitentscheidung des § 767 Abs. 1 Satz 3 BGB und sei deswegen nach § 9 AGBG unwirksam (u.a. BGHZ 130, 19, 31 ff; 132, 6, 9; BGH, Urt. v. 13. Juni 1996 - IX ZR 229/95, WM 1996, 1391, 1392; v. 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675).

    Der Gläubiger hat mit Rücksicht auf § 767 Abs. 1 Satz 1 BGB darzulegen und zu beweisen, daß die Bürgschaft sich gerade auf die geltend gemachte Hauptschuld erstreckt (BGH, Urt. v. 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675, 1676 m.w.N.).

  • BGH, 16.12.1999 - IX ZR 36/98  

    Umfang einer Blankobürgschaft

    Das hat die Klägerin zu beweisen (vgl. BGH, Urt. v. 18. Mai 1995 - IX ZR 129/94, NJW 1995, 2161, 2162; v. 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675, 1676).

    Im vorliegenden Falle entfällt eine unangemessene Benachteiligung schon deswegen, weil der Beklagte aufgrund seiner Verhandlungen mit der Klägerin Art und Umfang der von ihm verbürgten künftigen Kredite kannte (vgl. BGH, Urt. v. 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675).

  • BGH, 28.06.2000 - VIII ZR 240/99  

    Widerrufsrecht beim Finanzierungsleasingvertrag; Wirksamkeit einer Kündigung

    Da dies nicht geschehen ist, muß den Parteien nunmehr durch Aufhebung des Berufungsurteils und Zurückverweisung der Sache an die Vorinstanz Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden (BGH, Urteil vom 2. Juli 1998 - IX ZR 255/97, WM 1998, 1675 unter III).
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