Rechtsprechung
   BGH, 17.10.2006 - XI ZR 205/05   

Volltextveröffentlichungen (12)

mehr
  • rws-verlag.de

    Pflicht der finanzierenden Bank zur Aufklärung über eine erkannte arglistige Täuschung des Verkäufers/Vermittlers über wesentliche Eigenschaften der Kaufsache

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 311 Abs. 2 Nr. 1

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Aufklärungspflicht der Bank über sittenwidrige Kaufpreisvereinbarung

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank über die Sittenwidrigkeit des finanzierten Geschäfts und vorsätzliche Täuschungen des Vertragspartners des finanzierten Geschäfts ("Schrottimmobilien"); Haftung aus culpa in contrahendo; Voraussetzungen der Verwirkung von Schadensersatzansprüchen und verbraucherschützenden Widerrufsrechten

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beratungspflichten der Bank bei Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zum Zwecke der Steuerersparnis

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Immobilienanlagen - Aufklärungspflichten der Bank bei Immobilienkauf

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht der finanzierenden Bank zur Aufklärung über eine erkannte arglistige Täuschung des Verkäufers/Vermittlers über wesentliche Eigenschaften der Kaufsache

Kurzfassungen/Presse (10)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Belehrungspflichten der finanzierenden Bank

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB §§ 311 Abs. 2 Nr. 1, 123, 138 Abs. 1, 358 Abs. 3
    Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank über eine von ihr erkannte arglistige Täuschung durch den Verkäufer

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Bank muss kreditsuchenden Kunden auf arglistige Täuschung hinweisen

mehr
  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Banken müssen ihre Kunden auf erkannte Sittenwidrigkeit eines steuersparenden Erwerbermodells aufmerksam machen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 311 Abs. 2 Nr. 1
    Pflicht der finanzierenden Bank zur Aufklärung über eine erkannte arglistige Täuschung des Verkäufers/Vermittlers über wesentliche Eigenschaften der Kaufsache

  • kanzlei-klumpe.de , S. 4 (Kurzinformation)

    Hinweispflicht der Bank bei erkannter arglistiger Täuschung durch Wohnungsverkäufer

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Kreditgebende Bank muss auf arglistige Täuschung des Immobilienverkäufers hinweisen

  • anwaltskanzlei-menzel.de (Kurzinformation)

    Bank muss Kunden auf erkannte Sittenwidrigkeit eines Erwerbermodells aufmerksam machen

  • bank-kritik.de (Kurzinformation)

    Schrottimmobilien: Bank muss vor Kaufrisiken warnen

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Bankrecht - Bankenhaftung - Hinweispflicht bei Immobilienfinanzierung

Besprechungen u.ä. (5)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Aufklärungspflichten - Bank hat weitgehende Aufklärungspflichten

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Eigene Aufklärungspflicht der Bank (IMR 2007, 64)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Aufklärungspflichten der finanzierenden Bank über die Sittenwidrigkeit des finanzierten Geschäfts und vorsätzliche Täuschungen des Vertragspartners des finanzierten Geschäfts ("Schrottimmobilien"); Haftung aus culpa in contrahendo; Voraussetzungen der Verwirkung von Schadensersatzansprüchen und verbraucherschützenden Widerrufsrechten

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  • rotter-rechtsanwälte.de (Entscheidungsbesprechung)

    Die Aufklärungs- und Warnpflichten der Banken bei Schrottimmobilien nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH (RA János C. Morlin; Ag 2007, S. 32)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Pflicht der finanzierenden Bank zur Aufklärung über eine erkannte arglistige Täuschung des Verkäufers/Vermittlers über wesentliche Eigenschaften der Kaufsache

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Bank hat weitgehende Aufklärungspflichten" von der Redaktion von Prozessrecht aktiv, original erschienen in: PA 2007, 29 - 31.

Verfahrensgang

  • LG Aachen, 12.01.2005 - 4 O 234/01
  • OLG Köln, 29.06.2005 - 13 U 26/05
  • BGH, 17.10.2006 - XI ZR 205/05

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2007, 257
  • ZIP 2007, 18
  • MDR 2007, 347
  • NZM 2007, 100
  • VersR 2007, 246
  • WM 2007, 114
  • BauR 2007, 444 (Ls.)
  • IMR 2007, 64
  • ZfBR 2007, 248



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Wird zitiert von ... (73)  

  • BGH, 20.03.2007 - XI ZR 414/04  

    Immobilienanlagen - Aufklärungspflichten über Risiken eines Mietpools?

    bb) Nach dieser Rechtsprechung (Urteile vom 16. Mai 2006 - XI ZR 6/04, WM 2006, 1194, 1200 f. Tz. 50 ff., für BGHZ 168, 1 ff. vorgesehen, vom 19. September 2006 - XI ZR 204/04, WM 2006, 2343, 2345 Tz. 23, für BGHZ vorgesehen, vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115 Tz. 17 f., vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, ZIP 2007, 414, 418 Tz. 29 und vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 401/03, Umdruck S. 12) können sich die Anleger in Fällen institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgewährenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.
  • BGH, 29.06.2010 - XI ZR 104/08  

    Bankrecht - Bauherrenmodell: Bank muss Kunden auf arglistige Täuschung hinweisen

    a) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, Tz. 51 ff.; 169, 109, Tz. 23; Senatsurteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, Tz. 17, vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, WM 2007, 440, Tz. 29 und vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, Tz. 53) können sich die Anleger in Fällen institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgewährenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.

    Ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es nämlich auch, dass eine finanzierende Bank den Kreditnehmer über eine von ihr erkannte arglistige Täuschung gemäß § 123 BGB ungefragt aufzuklären hat (vgl. BGHZ 168, 1, Tz. 51 ff.; BGH, Urteile vom 1. Juli 1989 - III ZR 277/87, WM 1989, 1368, 1370, vom 11. Februar 1999 - IX ZR 352/97, WM 1999, 678, 679 und vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, Tz. 16).

    Nach dieser Rechtsprechung liegt ein aufklärungspflichtiger Wissensvorsprung der Finanzierungsbank im oben genannten Sinn auch dann vor, wenn die Bank positive Kenntnis davon hat, dass der Kreditnehmer von seinem Geschäftspartner oder durch den Fondsprospekt über das finanzierte Geschäft arglistig getäuscht wurde (siehe etwa Urteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, Tz. 16, vom 10. Juli 2007 - XI ZR 243/05, WM 2007, 1831, Tz. 14 f., vom 24. März 2009 - XI ZR 456/07, WM 2009, 1028, Tz. 35 und vom 10. November 2009 - XI ZR 252/08, WM 2009, 2366, Tz. 35, jeweils m.w.N.).

  • BGH, 03.06.2008 - XI ZR 319/06  

    Immobilienanlagen - Aufklärungsverschulen: Verjährung d. Schadensersatzanspruchs

    aa) Nach dieser Rechtsprechung (BGHZ 168, 1, 22 ff., Tz. 50 ff.; 169, 109, 115, Tz. 23; Senatsurteile vom 17. Oktober 2006 - XI ZR 205/05, WM 2007, 114, 115, Tz. 17 f., vom 5. Dezember 2006 - XI ZR 341/05, ZIP 2007, 414, 418, Tz. 29 und vom 20. März 2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, 882, Tz. 53) können sich die Anleger in Fällen institutionalisierten Zusammenwirkens der kreditgewährenden Bank mit dem Verkäufer oder Vertreiber des finanzierten Objekts unter erleichterten Voraussetzungen mit Erfolg auf einen die Aufklärungspflicht auslösenden konkreten Wissensvorsprung der finanzierenden Bank im Zusammenhang mit einer arglistigen Täuschung des Anlegers durch unrichtige Angaben der Vermittler, Verkäufer oder Fondsinitiatoren bzw. des Fondsprospekts über das Anlageobjekt berufen.
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