Weitere Entscheidung unten: OLG Koblenz, 28.04.2008

Rechtsprechung
   BGH, 03.06.2008 - XI ZR 239/07   

Volltextveröffentlichungen (14)

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  • bundesgerichtshof.de
  • IWW
  • rws-verlag.de

    Kein Anerkenntnis einer Darlehensschuld durch Ablösung

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 781

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Darlehensablösung und Anerkenntnis der Darlehensschuld

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Anforderungen an ein kausales (deklaratorisches) Schuldanerkenntnis: Kein kausales Schuldanerkenntnis durch bloße Ablösung eines Darlehens

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 781
    Ablösung eines Darlehens als kausales Anerkenntnis der Darlehensschuld

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bankrecht - Ablösung von Darlehen als Anerkenntnis der Darlehensschuld?

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Anerkenntnis einer Darlehensschuld durch Ablösung

Kurzfassungen/Presse (7)

mehr
  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 781
    Bloße Ablösung des Darlehens grundsätzlich kein kausales Anerkenntnis der Darlehensschuld

  • heuking.de , S. 14 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Anerkenntnis der Darlehensschuld bei Ablösungszahlung

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Bankrecht - Schuldanerkenntnis - Ablösung Darlehen

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Wer eine Rechnung bezahlt, erkennt die Forderung an?

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Kurzanmerkung)

    Beweisrecht - Ablösung der Darlehensschuld als Anerkenntnis?

  • heuking.de , S. 14 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Anerkenntnis der Darlehensschuld bei Ablösungszahlung

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Anforderungen an ein kausales (deklaratorisches) Schuldanerkenntnis: Kein kausales Schuldanerkenntnis durch bloße Ablösung eines Darlehens

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Anerkenntnis einer Darlehensschuld durch Ablösung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2008, 3425
  • ZIP 2008, 1373
  • MDR 2008, 985
  • VersR 2009, 831
  • WM 2008, 1301



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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 21.10.2008 - XI ZR 256/07  

    Anforderungen an die Eingehung eines Schuldanerkenntnisses

    Dies setzt voraus, dass die Beteiligten einen nachvollziehbaren Anlass für ein Schuldanerkenntnis haben, insbesondere Streit oder zumindest Ungewissheit über das Bestehen der Schuld oder über einzelne Einwendungen herrscht (vgl. BGH, Urteile vom 27. Januar 1988 - IVb ZR 82/86, WM 1988, 794, 795 f. und vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, WM 2007, 796 Tz. 8; Senat, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, WM 2008, 1301) und damit der Wille erkennbar wird, diese Unsicherheit durch vertragliche Vereinbarung zu beseitigen.

    Die Bezahlung einer Schuld, auch wenn diese nach gründlicher Prüfung erfolgt, begründet für sich genommen kein deklaratorisches Schuldanerkenntnis der getilgten Verbindlichkeit (vgl. BGH, Urteile vom 8. März 1979 - VII ZR 35/78, WM 1979, 694, 695 und vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, WM 2007, 796 Tz. 9; Senat, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, WM 2008, 1301).

  • OLG Stuttgart, 01.10.2012 - 5 U 180/11  

    Bauhaftung - Beschädigung von Lichtwellenleiterkabeln: Technischer Minderwert?

    Der Beklagte weist zwar zu Recht darauf hin, dass die bloße Zahlung einer Forderung, auch vorbehaltlos, grundsätzlich kein Anerkenntnis der Forderung beinhaltet (BGH NJW 2008, 3425; BGH NJW 2009, 91).

    Der Zweck des deklaratorischen Anerkenntnisses ist es, Zweifel über das Schuldverhältnis insgesamt oder in einzelnen Beziehungen dem Streit oder der Ungewissheit zu entziehen (vgl. BGH NJW 1999, 2898; BGH NJW 2008, 3425, 3426).

  • BGH, 12.01.2011 - VIII ZR 296/09  

    Mietrecht - Nachforderungszahlung bzw. Guthabenauszahlung: Kein Anerkenntnis!

    bb) Diese rechtliche Bewertung steht, wie auch das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, im Einklang mit der außerhalb des Mietrechts ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum deklaratorischen Schuldanerkenntnis (BGH, Urteile vom 24. März 1976 - IV ZR 222/74, BGHZ 66, 250, 255; vom 11. Januar 2007 - VII ZR 165/05, NJW-RR 2007, 530 Rn. 9; Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, NJW 2008, 3425, 3426; Senatsurteil vom 11. November 2008 - VIII ZR 265/07, NJW 2009, 580 Rn. 11 f.).
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  • BGH, 26.10.2010 - VI ZR 307/09  

    Schadensrecht - Behandlung eines Zivis nicht in Ausübung öffentlichen Amtes

    Das Berufungsgericht verkennt nicht, dass an die Bejahung einer durch schlüssige Erklärungen getroffenen Prozessvereinbarung hohe Anforderungen zu stellen sind, wie sie etwa für das kausale Schuldanerkenntnis gelten (vgl. BGH, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, VersR 2009, 831).
  • OLG Frankfurt, 17.03.2010 - 23 U 218/06  

    Rückabwicklung einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung

    48 Die bloße Ablösung eines Darlehens stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschlüsse vom 3.6.2008, XI ZR 239/07 und 13.11.2007, XI ZR 55/07 - dortige Homepage) grundsätzlich kein kausales Anerkenntnis der Darlehensschuld durch den Darlehensnehmer dar, weshalb sich auch hieraus kein Rechtsgrund für die erfolgte Tilgung des Darlehens ergeben kann.
  • OLG Saarbrücken, 01.03.2011 - 4 U 370/10  

    Haftungsverteilung bei Kollision eines von einem rechts neben der Fahrbahn

    Auch das deklaratorische Schuldanerkenntnis verkörpert eine rechtsgeschäftliche Willenserklärung, mit der der Anerkennende eine bereits bestehende Schuld lediglich bestätigen will oder in einem bestehenden Schuldverhältnis einzelne Einwendungen dem Streit oder der Ungewissheit entziehen will (BGH, Urt. v. 1.12.1994 - VII ZR 215/93, NJW 1995, 960; Urt. v. 10.6.2008 - XI ZR 348/07, NJW 2008, 3425).
  • OLG Karlsruhe, 10.11.2009 - 15 U 15/09  

    Immobilienmakler - Courtage aufgrund „Maklerklausel“ im notariellen Kaufvertrag?

    In der bloßen Zahlung einer - vermeintlichen - Schuld kann dabei insbesondere ein kausales Anerkenntnis nicht gesehen werden (vgl. BGH, Beschl. v. 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, WM 2008, 1301).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.01.2009 - 11 N 4.06  

    Öffentlich-rechtlicher Vertrag: Entgelt für die Mitbenutzung einer Grünanlage

    Der Schuldbestätigungsvertrag weist damit dem Vergleich ähnliche Züge auf (vgl. zusammenfassend BGH, Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07 -, NJW 2008, 3426, zitiert nach Juris, m. w. N. und Fundstellen).
  • OLG Hamm, 22.07.2010 - 28 U 237/09  

    Anforderungen an die Bestimmtheit eines deklaratorischen Schuldanerkenntnisses

    Ein solcher Anlass bestand nur, wenn zuvor Streit oder zumindest eine (subjektive) Ungewissheit über das Bestehen der Schuld oder über einzelne rechtlich erhebliche Punkte geherrscht haben (BGHZ 66, 250, 255; BGH, Urteile vom 10. Januar 1984 - VI ZR 64/82, aaO; vom 18. Mai 2000 - IX ZR 43/99, NJW 2000, 2501, unter I 1; Beschluss vom 3. Juni 2008 - XI ZR 239/07, NJW 2008, 3425; Palandt/Sprau, BGB, 69. Aufl., § 781 Rn. 3).
  • OLG Stuttgart, 10.02.2010 - 3 U 179/09  

    Handelsmakler: Wirksamkeit eines Vermittlungsauftrags zur Herbeiführung einer

    Insbesondere müssen die Parteien nach den konkreten Umständen einen besonderen Anlass für die Bestätigung haben (BGH NJW 2008, 3425), z.B. weil zwischen ihnen Streit oder subjektive Ungewissheit über das Bestehen der Schuld oder andere rechtserhebliche Punkte besteht (BGH NJW 1976, 1259).
  • OLG München, 05.10.2010 - 20 U 1940/10  

    Beteiligung für fremde Rechnung an einer Fondsgesellschaft: Freistellungsanspruch

  • OLG Schleswig, 09.10.2009 - 4 U 149/08  

    Auslegung einer Prozessvereinbarung; Höhe des Schmerzensgeldes bei hoher

  • LG Saarbrücken, 21.10.2011 - 13 S 117/11  
  • OLG München, 16.11.2011 - 20 U 2582/11  

    Klage auf Darlehensrückzahlung bzw. Kaufpreiszahlung für eine vom Vater an seine

  • OLG Jena, 12.03.2012 - 9 U 470/11  

    Bauvertrag - Werklohnforderung anerkannt: Mängeleinwand ausgeschlossen!

Rechtsprechung
   OLG Koblenz, 28.04.2008 - 5 U 27/08   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 2205, 2041, 185
    Verfügungen des Testamentsvollstreckers über Nachlass-Bankkonto nur bei evidentem Missbrauch der Vertretungsmacht unwirksam

  • rechtsportal.de

    Haftung einer Bank für Veruntreuungen der Verfügungen eines Testamentsvollstreckers

  • ZIP-online.de

    Haftung der Bank für Veruntreuungen eines Testamentsvollstreckers nur bei Vorliegen massiver Verdachtsmomente

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Banken haften regelmäßig nicht für Veruntreuungen eines Testamentsvollstreckers

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Keine Haftung der Bank bei Veruntreuung durch Testamentsvollstrecker

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bank haftet für Veruntreuungen eines Testamentsvollstreckers nur bei Vorliegen massiver Verdachtsmomente

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung der Bank für Veruntreuungen eines Testamentsvollstreckers nur bei Vorliegen massiver Verdachtsmomente

Verfahrensgang

  • LG Koblenz, 06.12.2007 - 3 O 130/07
  • OLG Koblenz, 28.04.2008 - 5 U 27/08

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2008, 965
  • ZIP 2008, 1228
  • MDR 2008, 1113
  • FamRZ 2008, 1660
  • WM 2008, 1301
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