Rechtsprechung
   BGH, 16.12.2008 - XI ZR 454/07   

Volltextveröffentlichungen (13)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 138 Abs. 1

  • rws-verlag.de

    BGB § 138 Abs. 1, §§ 139, 488
    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Abgrenzung von Mitdarlehensnehmerschaft und Schuldbeitritt; Beweislast; Teilnichtigkeit und geltungserhaltende Reduktion einer sittenwidrigen Mithaftung (Teilnichtigkeit nach § 139 BGB)

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Beweislast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft liegt grundsätzlich bei der kreditgebenden Bank

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Sachliches und/oder persönliches Interesse an einer Kreditaufnahme sowie eine wesentliche Gleichberechtigung bei der Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta als Voraussetzungen einer Mitdarlehensnehmerschaft; Qualifizierung einer übernommenen Verpflichtung als eigene Darlehensschuld oder als reine Mithaftung; Darlegungslast und Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen für eine echte Mitdarlehensnehmerschaft; Sittenwidrigkeit ruinöser Bürgschaften oder Mitverpflichtungen naher Angehöriger

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Echte Mitdarlehensnehmerschaft ist von kreditgebender Bank zu beweisen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die Unterschrift des Ehegatten auf dem Kreditvertrag

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Haftung des Mitdarlehensnehmers

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  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 138, § 139, § 488
    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

  • lto.de (Kurzinformation)

    Nichtigkeit der Mitverpflichtung eines Ehepartners aus Mitdarlehensnehmerschaft über Teilbetrag umfasst nicht den gesamten Vertrag

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Mitverpflichtung des Ehegatten - Wer trägt die Darlegungs- und Beweislast?

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Abgrenzung von Mitdarlehensnehmerschaft und Schuldbeitritt; Beweislast; Teilnichtigkeit und geltungserhaltende Reduktion einer sittenwidrigen Mithaftung (Teilnichtigkeit nach § 139 BGB)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Darlegungslast für die Voraussetzungen einer echten Mitdarlehensnehmerschaft

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 24.01.2006 - 4 O 447/04
  • KG, 11.09.2007 - 4 U 37/06
  • BGH, 16.12.2008 - XI ZR 454/07

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2009, 1494
  • ZIP 2009, 655
  • MDR 2009, 578
  • WM 2009, 645



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 16.06.2009 - XI ZR 539/07  

    Bankrecht - Krasse finanzielle Überforderung trotz anderweitiger Sicherheit

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats ist als Mitdarlehensnehmer daher ungeachtet der konkreten Vertragsbezeichnung in aller Regel nur derjenige anzusehen, der für den Darlehensgeber erkennbar ein eigenes sachliches und/oder persönliches Interesse an der Kreditaufnahme hat sowie im Wesentlichen gleichberechtigt über die Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta bzw. bestimmten Teilen davon mitentscheiden darf (siehe etwa Senat BGHZ 146, 37, 41 ; Senatsurteile vom 23. März 2004 - XI ZR 114/03, WM 2004, 1083, 1084 und vom 25. Januar 2005 - XI ZR 325/03, WM 2005, 418, 419 m.w.N.; siehe auch Senatsurteil vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645, Tz. 14).
  • OLG Nürnberg, 21.09.2010 - 14 U 892/09  

    Sittenwidrigkeit der Mithaftung eines nahen Angehörigen für Darlehensschulden des

    Zu den bei der Ermittlung des wirklichen Parteiwillens zu beachtenden Auslegungsgrundsätzen gehören insbesondere die Maßgeblichkeit des Vertragswortlauts als Ausgangspunkt jeder Auslegung und die Berücksichtigung der Interessenlage der Vertragspartner (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 13 nach juris, m. w. N.).

    Dem Wortlaut ist aber angesichts der Stärke der Verhandlungsposition der kreditgewährenden Bank und der allgemein üblichen Verwendung von Vertragsformularen grundsätzlich weniger Bedeutung beizumessen als sonst (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 14 nach juris, m. w. N.; BGH Urt. 16.6.2009 - XI ZR 539/07, NJW 2009, 2671, Rn. 15 nach juris).

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist als echter Mitdarlehensnehmer daher ungeachtet der konkreten Vertragsbezeichnung in aller Regel nur derjenige anzusehen, der für den Darlehensgeber erkennbar ein eigenes sachliches und/oder persönliches Interesse an der Kreditaufnahme hat sowie im Wesentlichen gleichberechtigt über die Auszahlung bzw. Verwendung der Darlehensvaluta mitentscheiden darf (BGH, Urt. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 14 nach juris; BGH Urt. 16.6.2009 - XI ZR 539/07, NJW 2009, 2671, Rn. 15, jeweils m. w. N.).

    Damit hat sie ihrer sekundären Darlegungslast entsprochen (vgl. zum Ganzen BGH, Urt. v. 16.12.2008 - XI ZR 454/07, NJW 2009, 1494, Rn. 13-18 nach juris).

    Insoweit unterscheidet sich der Sachverhalt von dem der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 16.12.2008 (XI ZR 454/07) zugrunde liegenden Fall, bei dem die Kreditsumme teilweise auf ein gemeinsames Girokonto überwiesen und teilweise bar ausbezahlt worden war und der klagenden Bank die für die Kreditaufnahme ausschlaggebenden Beweggründe nicht bekannt waren (BGH a. a. O., Rn. 18 nach juris).

  • OLG Karlsruhe, 25.10.2012 - 9 U 199/11  

    Mithaftung des Ehegatten bei Ablösung eines (allein) vom anderen Ehegatten für

    Sie muss daher beweisen, dass die Beklagte bei Abschluss des Darlehensvertrags das für eine echte Mitdarlehensnehmerschaft notwendige Eigeninteresse an der Kreditaufnahme besaß (vgl. BGH, NJW 2009, 1494, 1495).
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  • BGH, 17.01.2012 - XI ZR 254/10  

    Verfahrensrecht - Zurückweisung einer Revision

    Dabei ist zu beachten, dass sich der Umfang der sekundären Darlegungslast einerseits nach der Intensität des Sachvortrags der beweisbelasteten Partei richtet (Senatsbeschluss vom 30. November 2010 - XI ZR 247/09, [...] mwN) und er andererseits seine Grenze in der Zumutbarkeit der den Prozessgegner treffenden Offenbarungspflicht findet (BGH, Urteile vom 11. Dezember 2001 - VI ZR 350/00, WM 2002, 347, 349, vom 17. Januar 2008 - III ZR 239/06, NJW 2008, 982 Rn. 16 und Senatsurteil vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18 mwN).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 266/09  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 247/09  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 265/09  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 302/09  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • BGH, 30.11.2010 - XI ZR 301/09  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

    Von der Partei, die die sekundäre Darlegungslast trifft, kann verlangt werden, konkrete und nachvollziehbare Tatsachen vorzutragen und dadurch im Einzelnen darzulegen, dass die zugrunde liegende Behauptung der beweisbelasteten Partei unzutreffend ist (vgl. Senat, Urteile vom 28. April 2009 - XI ZR 227/08, WM 2009, 1271 Rn. 16 und vom 16. Dezember 2008 - XI ZR 454/07, WM 2009, 645 Rn. 18, sowie Beschluss vom 16. März 2010 - XI ZR 175/09, juris, Rn. 13).
  • LG Saarbrücken, 12.02.2010 - 13 S 221/09  

    Aktivlegitimation beim Ersatz von Arztkosten

    In diesen Fällen kann vom Prozessgegner im Rahmen des Zumutbaren das substantiierte Bestreiten der behaupteten Tatsache unter Darlegung der für das Gegenteil sprechenden Tatsachen und Umstände verlangt werden (vgl. BGH NJW 2008, 982; 2009, 1494; Thomas/Putzo aaO vor § 284 Rdn. 18 m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 22.07.2010 - 5 U 76/09  

    Abgrenzung von Widerspruch gegen den Verteilungsplan und

  • OLG Brandenburg, 23.03.2011 - 4 U 32/10  

    Rechtsnatur einer Mithaftungsübernahme hinsichtlich eines Darlehens

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